Monatsarchive: Mai 2017

Die nützlichen Idioten der ANTIFA

ANTIFA: UNWITTING Pawns of the ESTABLISHMENT

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Bargeldverbot – die Gründe

Die wahren Gründe für das Bargeldverbot

Das Bargeldverbot wird kommen. Die Frage ist nicht ob, sondern wann, wenn wir es nicht stoppen. Um aber zu verstehen, warum das Bargeldverbot überall in Europa und der Welt angesprochen wird, muss man zwei ganz wichtige Punkte verstehen. Um eine Sache vorwegzunehmen – es hat nichts mit Drogen oder Terrorismus…



Die Freiheit und das Waffengesetz

Von Andreas Tögel

Im Visier – die Waffenkolumne

Seit den Tagen des Terrors durch linksextreme RAF-Gangster, wird das Waffengesetz systematisch verschärft. Betroffen davon ist eine verhältnismäßig kleine Personengruppe, die ihre Waffen auf gesetzeskonforme Weise besitzt. Diese verteilt sich im Wesentlichen auf Jäger, Sportschützen und Sammler. Erst seit Beginn der Masseneinwanderung wehrfähiger Männer aus nordafrikanischen und orientalischen Gewaltkulturen, erwerben viele Bürger, die sich bislang nicht für Waffen interessiert hatten, Feuerwaffen für ihren Selbstschutz.
Politiker, beamtete Vertreter des Gewaltmonopols und deren Herolde in den Massenmedien, hatten mit der laufenden Einschränkungen des privaten Waffenbesitzes bislang deshalb leichtes Spiel, weil sie der Öffentlichkeit einzureden verstanden, es bestehe ein positiver Zusammenhang zwischen dem legalen Zugang zu Feuerwaffen und der Gewaltkriminalität. Dass dies nicht stimmt, ist seit geraumer Zeit durch viele wissenschaftliche Studien belegt. Würde ein unproblematischer Zugang zu legalen Waffen tatsächlich der Gewaltkriminalität Vorschub leisten, wäre die Schweiz der gefährlichste Boden Europas. Das ist indes nicht der Fall – ganz im Gegenteil.
Die in jüngster Zeit explodierende Zahl von Bluttaten, die auf das Konto eingewanderter Straftäter gehen, die entweder vom Waffengesetz nicht erfasste Tatmittel zum Einsatz bringen, wie Messer, Äxte und Kraftfahrzeuge oder illegal beschaffte Waffen, die oft aus militärischen Beständen stammen, führen mittlerweile zu einer realistischeren Einschätzung der Lage durch die Bürger: Legalwaffen sind nicht das Problem. Daher ist mit der Verschärfung waffenrechtlicher Bestimmungen, die sich ausschließlich gegen unbescholtene Bürger richten, wie sie etwa die eben beschlossene neue Waffenrichtlinie der EU mit sich bringen wird, im Hinblick auf die innere Sicherheit nichts zu gewinnen. Es handelt sich vielmehr um einen weiteren Beweis für die Torheit der Regierenden, wenn sie an ihren wirkungslosen, weil gegen die Falschen gerichteten Repressionen unbeirrt festhalten.
Doch der Umgang der Obertanen mit dem privaten Waffenbesitz ist von einer Bedeutung, die weit über den Geltungsbereich des Waffengesetzes hinausgeht. Robert Nef hat kürzlich auf folgenden Aspekt hingewiesen: Letztlich geht es beim mit dem privaten Waffenbesitz verbundenen Recht auf Selbstschutz nämlich einerseits um das Recht auf Leben, das durch Terroristen oder gewöhnliche Verbrecher bedroht wird, und dessen Verteidigung der Gewaltmonopolist andererseits durch einen gesetzlich erschwerten Zugang zu wirksamen Selbstverteidigungsmitteln vereitelt. Der Staat macht sich – wir unterstellen unabsichtlich – zum Komplizen krimineller Gewalttäter. Die Verteidigung des eigenen Lebens gegen einen Aggressor ist indes ein Naturrecht, das der Staat keinem zu nehmen berechtigt ist – zumal er selbst zunehmend unfähig ist, für die Sicherheit seiner Insassen zu sorgen.
Es ist bemerkenswert, dass der Furor der Regierenden sich ausgerechnet gegen jene richtet, die ihn tragen und finanzieren – die eigenen Bürger. Der Wunsch, diese zu entwaffnen und wehrlos zu machen, kann, ohne die Phantasie allzu sehr strapazieren zu müssen, als Symptom ihrer Angst vor dem Volk interpretiert werden, wie Nef weiter ausführt.
Dass individueller Waffenbesitz eine Dezentralisierung der Gewalt – eine Beschränkung der Machtphantasien und -Ansprüche der Nomenklatura – bedeutet, ist ein weiterer Gesichtspunkt, der deren Ablehnung privater Wehrfähigkeit erklärt.
Bertolt Brecht meinte treffsicher: „Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?“ Nichts anderes erleben wir dieser Tage. Wie sonst wäre die Politik der Machthaber zu erklären, die autochthone Bevölkerung wehrlos zu machen, während sie zugleich Millionen von unserer Zivilisation ablehnend bis feindlich gegenüberstehender Afro-Orientalen ins Land schleusen?

Dieser Beitrag ist zuerst in der aktuellen Ausgabe (Nr. 173) des Magazins „eigentümlich frei“ erschienen.



„Und tötet sie, wo immer ihr sie findet.“ (Sure 2:191)

Von Andreas Tögel

Schon kommen sie wieder aus ihren Löchern, die Verharmloser, Beschwichtiger, Appeaser, Verniedlicher barbarischen Irrsinns und die nützlichen Idioten, die ihrer eigenen Vernichtung blauäugig auch noch den letzten Widerstand aus dem Weg zu räumen entschlossen sind. Nicht religiös „legitimierten“ Messerattentätern, Mordbrennern und Bombenlegern gilt ihr Kampf, sondern deren Gegnern.
Lenin verhöhnte einst die Kapitalisten, die am Ende auch noch den Strick liefern würden, auf denen die Bolschewiken sie aufzuknüpfen gedächten. Er hatte – wie auch seine Epigonen – die Kraft des Kapitalismus unterschätzt. Es waren die Kapitalisten, die überlebten. Die blutige Barbarei der Sowjets landete, wie die der Nationalsozialisten, auf dem Misthaufen der Geschichte. Am Ende implodierte der rote wie der braune Spuk, weil er sein Heilsversprechen, wie herkömmliche politische Religionen das nun einmal zu tun pflegen, fürs Diesseits abgegeben und seine Verlogenheit damit selbst offenbart hatte. Nur wenige glaubten am Ende der 1980er-Jahre noch an die Überlegenheit des Sozialismus und an seinen laut Karl Marx unausweichlichen Endsieg.
Mit der politischen Religion des Islam verhält es sich indes anders. Seine Prediger und intellektuellen Apologeten sind – wiewohl nicht weniger weltlich orientiert als Angehörige bolschewistischer Genickschussbrigaden und der SS – erheblich gerissener und belassen es daher listig bei der angeblichen Erlösung der Rechtgläubigen im Jenseits. Das ist, wie auch Kleriker anderer Religionen wissen, ungemein praktisch, weil es den von ihnen gepredigten Unsinn jeder Überprüfung entzieht und ihre seltsamen Rituale zudem in den Schleier des Mystischen hüllt.
Das eben in Manchester von einem Moslem verübte Massaker habe, so wird uns erzählt, mit dem Islam genauso viel zu tun, wie all die anderen abscheulichen Untaten der letzten Jahrzehnte, die in seinem Namen verübt wurden – nämlich gar nichts. Nur Ahnungslose oder Irregeleitete, die das heilige Buch der friedlichsten aller Friedensreligionen auf katastrophale Weise fehlinterpretiert hätten, könnten „Ungläubige“ im Namen dieses Kults töten. Keinesfalls jedoch Rechtgläubige.
Falsch interpretiert werde das oben zitierte, von islamophoben Finsterlingen böswillig aus dem Zusammenhang gerissene Tötungsgebot des „heiligen Koran“, wie auch zahlreiche andere, ähnlich lautende Passagen (z. B. die Suren 4:89, 4:91, 9:5, 40:25, 47:4 uvam). In Wahrheit sei jedoch, berücksichtige man den Kontext, das genaue Gegenteil gemeint. Na eh: Die so bespiellos friedlich verlaufene Missionsarbeit Mohammeds und seiner Nachfolger spricht doch Bände. Niemals haben Muslime im Namen ihres Kults jemals Gewalt gegen „Ungläubige“ geübt. Die Verbreitung des Islam erfolgte stets und ausschließlich durch gutes Zureden, niemals mit Feuer und Schwert! Damit nicht genug: In allen mehrheitlich islamischen oder gar nach islamischen Gesetzen regierten Ländern, herrschen tiefster Frieden, Wohlstand und nahezu paradiesische Eintracht, Korruption ist dort ein unbekanntes Phänomen, das Leben jedes Einzelnen wird hochgeachtet und geschätzt und zivile Rechte – besonders die der Frauen – so sehr geachtet, wie nirgendwo sonst auf der Welt. Ist es nicht?
Ärgerlich ist allenfalls, dass sich so beklagenswert viele Fehlinterpreten finden. Bei denen handelt es sich übrigens meist nicht um mittellose Analphabeten, die es nicht besser wissen können, sondern um aus guten Familien stammende Männer, nicht selten mit akademischer Bildung, die sie im verhassten, gottlosen Westen erworben haben. Zu dumm, dass diese Herren den so vorbildlich friedlichen Text des Koran nicht verstehen können oder wollen.
In den Reihen des angeblich den Koran fehlinterpretierenden IS finden sich nicht wenige Islamgelehrte. Sollten die tatsächlich weniger vom Koran verstehen, als die oben genannten Verharmloser und nützlichen Idioten im Westen? Oder ist es nicht vielmehr so, dass denen der blanke Selbsthass und der jeden Sozialisten antreibende Todestrieb, jeden Gedanken vernebelt?
Kann es wahr sein, dass die europiden Islamophilen auch nach dem Zigtausendsten, im Namen einer mittelalterlichen Gewaltideologie hingemetzelten Opfer, noch immer nicht begriffen haben, dass wir uns mitten in einem niemals explizit erklärten Krieg befinden? In genau jenem „Clash of Civilisations“ nämlich, der von Samuel Huntington bereits 1993 erstmals vorhergesagt wurde und der spätestens seit 9/11 tatsächlich geführt wird?
Der Zusammenprall findet allerdings, und das macht ihn so besonders gefährlich, nicht entlang definierter Grenzen mit klar erkennbaren Bataillonen auf beiden Seiten des Grabens statt, sondern als „asymmetrisch“ geführter Krieg, inmitten vormals durch anerkannte Grenzen voneinander getrennten Regionen. Unsere Todfeinde leben mitten unter uns – angelockt und importiert durch demokratisch „legitimierte“, deshalb aber um nichts weniger kriminelle Regime und behaust und verköstigt mit dem Geld ihrer potenziellen Opfer. Haarsträubend! Die gegenwärtige Situation Europas ist ohne historisches Beispiel. Niemals zuvor hat eine Zivilisation derart entschlossen auf ihren eigenen Untergang hingearbeitet, indem sie ihre eigenen Totengräber massenhaft hereinbittet und fördert.
Die katastrophale Interventionspolitik des Westens trägt giftige Früchte. Die im Rahmen mehrerer Nahostkriege und Besatzungsregime gezeigte Unmenschlichkeit westlichen Militärs im Umgang mit orientalischen Zivilisten, hat unbändigen Hass geschürt, der sich nun seinerseits gegen Unschuldige entlädt. Arroganz der Macht auf der einen, religiös überhöhter Kollektivismus auf der anderen Seite.
Der Krieg ist also im Gange. Wer ihn erklärt hat und wann er erklärt wurde, ist für die heute darunter Leidenden belanglos. Darüber zu räsonieren, wann er losgetreten wurde (mit der Eroberung jüdisch-christlichen Bodens im siebenten und achten Jahrhundert nach Christus? Mit der Invasion Spaniens durch die Mauren? Mit den Kreuzzügen? Mit der zweimaligen Belagerung Wiens? Mit der willkürlichen Mandatsaufteilung der Siegermächte nach dem Ersten Weltkrieg? Oder erst mit dem britisch-amerikanisch initiierten Putsch gegen Mossadegh anno 1953?) ist letztlich belanglos. Jetzt muss er geführt und gewonnen werden. Will die Menschheit nicht kollektiv ins Mittelalter zurückfallen, sollte es „der Westen“ sein, der siegt, nicht die von der arabischen Halbinsel aus finanzierten Mächte der Finsternis.
Solange wir von jämmerlichen Appeasern regiert werden, die lieber all ihre Kräfte für die Jagd auf Kritiker ihrer erratischen Politik bündeln, anstatt endlich religiös motivierten Verbrechern mit allen Mitteln und ohne jede Rücksicht auf politische Korrektheit entgegenzutreten, stehen die Aussichten dafür allerdings nicht zum Besten.
Die Bürger Europas sind gut beraten, es nicht länger ausschließlich ihren Regierungen zu überlassen, für ihre persönliche Sicherheit zu sorgen. Sie sollten sich selbst gegen womöglich ein paar Häuser weiter lebende, potentielle Gewaltverbrecher wappnen. Mit allen vertretbaren Mitteln. Im Notwehrfall fragt keiner, welche das sind…



Vor dem Ende der rotschwarzen Austrosklerose?

Von Andreas Tögel

Überfällige Reformen werden immerhin möglich

Zur selben Zeit, da in Deutschland der „besser-als-Gold“-Scherzkandidat der Genossen gerade die Chancen der SPD gegen die Wand fährt, im Herbst eine Linkswende herbeizuführen (und damit die amtierende Kanzlerin einzementiert), kommen auch in Österreich die Dinge unerwartet rasch in Bewegung. Nach einer nahezu ununterbrochenen, 40jährigen Regierungszeit unter sozialistischen Kanzlern, bestehen nun, nach vorgezogenen Neuwahlen, die ebenfalls im heurigen Herbst stattfindenden werden, gewisse Aussichten auf ein nicht unter roter Führung stehendes Regime.
Was ist geschehen? Nach Jahrzehntelanger Austrosklerose, in der sich der rotschwarze Proporz wie Mehltau über das Land gelegt und jede nötige Reform schon im Ansatz hintertrieben hat, könnte sich nun die Möglichkeit zu einem Befreiungsschlag ergeben. Nachdem das Land in allen Wirtschaftsrankings seit vielen Jahren zurückfällt, die Arbeitslosigkeit im Gegenzug auf Höchststand verharrt, die Rechtsprechung zusehends zur Politjustiz verkommt und das staatliche Zwangsschulsystem mehr und mehr Analphabeten produziert, wäre ein Neustart in der Tat ein Segen. Dazu indes bedarf es grundlegender struktureller Veränderungen, die in einer rotschwarzen GROKO erprobterweise niemals umgesetzt werden. Nun bestehen Aussichten darauf, notorische Bremser auszumanövrieren.
In den Bereich des Möglichen rückt das durch die Person des amtierenden Außenministers, eines jungen Mannes, der zwar über keine abgeschlossene Ausbildung, dafür aber über ein politisches Talent ersten Ranges verfügt, wie man es hierzulande seit den frühen Tagen Jörg Haiders nicht mehr gesehen hat. Von vielen (auch vom Autor dieses Beitrags) anfangs unterschätzt, hat Sebastian Kurz in verhältnismäßig kurzer Zeit ein beachtliches politisches Profil gewonnen und bislang keine Fehler gemacht. Selbst die aus allen Poren Niedertracht verströmenden Redakteure des staatlichen Rotfunks und der gleichgeschalteten Hauptstrompresse, konnten ihm bislang mit keinen noch so boshaften Attacken schaden – und das will im Land der Hämmer, mit seiner korrupten Medienlandschaft, schon etwas heißen.
Kurz hat, in seiner Eigenschaft als neuer Chef der einstmals bürgerlich-konservativen, in den letzten Jahren allerdings immer mehr zur SPÖ light verkommenen ÖVP, das einzig Richtige getan, indem er die Koalition mit den Genossen aufgekündigt hat. Zwar pflegt in der Alpenrepublik gewöhnlich derjenige von den Wählen bestraft zu werden, der mutwillig Neuwahlen von Zaun bricht. Im vorliegenden Fall jedoch, dürfte selbst dem Dümmsten schon seit geraumer Zeit klar sein, dass mit der amtierenden Regierung kein Staat mehr zu machen ist. Außer regierungsinternen Streitereien wurde seit Jahr und Tag nichts mehr geboten. Stillstand. Der Versuch, Kurz diesen Schwarzen Peter zuzuspielen, wird daher keinen Erfolg bringen.
Dass die Nerven bei den politischen Konkurrenten blank liegen, wird an deren Reaktionen auf die neue Führung der ÖVP deutlich. Da wird die parteiinterne Vorgangsweise Sebastian Kurz´ (der sich von den Parteigremien weitgehende Handlungsvollmachten hat einräumen lassen) mit jener von Sultan Erdogan verglichen; da werden ihm Entschuldigungen für Verfehlungen abverlangt, die er nie begangen hat; schließlich werden vom mittlerweile restlos entzauberten roten Kanzler im Tagesrhythmus neue Drohungen gegen den noch-Koalitionspartner ausgestoßen. Auch die geschlossene Linksfront der Medien ist vorerst ratlos.
Die Ausgangslage für die Wahlen im Herbst: Die ÖVP verfügt in der Person Sebastian Kurz´ über einen jungen, unverbrauchten, überaus populären Spitzenkandidaten, der in seiner Rolle als Außenminister den Befindlichkeiten der Wählermehrheit Rechnung getragen hat und die ÖVP wieder zu einer für heimatlose Konservative wählbaren Partei zu machen imstande ist. Ihre Aussichten für die Wahlen erscheinen daher günstiger als die aller anderen Parteien.
Die Sozialisten haben mit Kanzler Kern einen Spitzenmann, der nach einem Jahr im Amt sein – ohnehin nie verdientes – Macherimage restlos verspielt hat. Da er zudem über keinerlei parteiinterne Hausmacht verfügt und weder den scharfen Hautgout der Gewerkschaft noch den des dunkelroten Wiener Rathauses verströmt, könnte er, falls er die Defensive, in die der durch Kurz manövriert wurde nicht sehr bald überwindet, seine Zukunft als Parteiführer auch schon wieder hinter sich haben.
Auch die Freiheitlichen haben mit dem neuen ÖVP-Chef ein erhebliches Problem. Ihr Lieblingsthema „Bremsung der Zuwanderung aus islamischen Ländern“, gehört nun nicht mehr ausschließlich ihnen. Die daraufhin gegen Kurz gerichteten, gehässigen Ausfälle aus ihren Reihen, werden eher keine zusätzlichen Wählersympathien wecken. Ihr Höhenflug könnte zu Ende sein.
Den Grünen bläst derzeit ein kräftiger Gegenwind ins Gesicht. Parteiinterne Streitereien, ungünstige Themensetzungen und der Aktivismus profilierungssüchtiger Einzelgänger (wie Peter Pilz) dämpfen ihre Chancen auf ein zweistelliges Wahlergebnis.
Die Neos können sich glücklich preisen, wenn sie es nochmals ins Parlament schaffen. Sie fischen zum einen im selben Teich, den auch Sebastian Kurz bewirtschaftet. Sie verfügen zum anderen über kein einziges politisches Alleinstellungsmerkmal – über keinen Programmpunkt, der exklusiv mit ihnen assoziiert wird. Sie haben völlig dabei versagt, sich als ernstzunehmende liberale Kraft zu positionieren, die das Land so dringend nötig hätte. Eine zweite radikale Linkspartei neben den Grünen, ist aber ähnlich gefragt, wie eine Pestepidemie.
Die Tage der kleinsten der Parlamentsparteien, des „Teams Stronach“ sind gezählt. Es ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu erwarten, dass der intern zerstrittene Haufen an der Vierprozenthürde scheitern wird – falls nicht noch ein Wunder geschieht. Schade. Die Ansätze wären so schlecht nicht gewesen.
Fazit: Da Kanzler Kern der ÖVP bereits mehrfach beleidigt ausgerichtet hat, „auf lange Zeit“ nicht mehr mit ihr regieren zu wollen, dürfte es ihm nach den Wahlen schwer fallen, eine regierungsfähige Mehrheit zu bilden. Eine Koalition mit der FPÖ würde zwar die notwendige Mehrheit garantieren (und auch ideologisch passen, da es sich ja auch bei der FPÖ um eine im Grunde sozialistische Gruppierung handelt), seine Partei aber einer internen Zerreißprobe aussetzen. Ist daher eher unwahrscheinlich. Eine Koalition der SPÖ mit Grünen und Neos (falls letztere dann überhaupt noch zur Verfügung stehen) hätte höchstwahrscheinlich keine Mehrheit.
Bleibt blauschwarz. Sollte die FPÖ zur stärksten Kraft werden, würde es amüsant werden: Der kürzlich gewählte Ersatzkaiser Van der Bellen, hat ja schon während des Wahlkampfs betont, keinesfalls den Parteichef der Freiheitlichen mit der Regierungsbildung beauftragen zu wollen. Ändern würde dieser, gegen die politischen Usancen der Zweiten Republik verstoßende Entschluss am Ende aber doch nichts, denn es bliebe ihm angesichts der nach den Wahlen zu erwartenden Mehrheitsverhältnisse trotzdem nichts anderes übrig, als eine schwarzblaue (oder eine blauschwarze) Koalition anzugeloben.
Dass die das Zeug dazu hat, die überfälligen Reformen anzugehen, ist zwar nicht sehr wahrscheinlich, immerhin aber möglich. Sollte sie das indes nicht schaffen, wird es schon in wenigen Jahren der Troika obliegen, das heruntergewirtschaftete Land aus seiner politischen Erstarrung zu befreien. Wir werden sehen.



Causa Eurofighter anno 2107

Von Andreas Tögel

Erpressungsversuch von Staats wegen?

Wenn exakt zum Auftakt der Verhandlungen des parlamentarischen „Eurofighter-Untersuchungsausschusses“ ein Buch voller Hintergrundinformationen zum Thema erscheint, sind ihm Aufmerksamkeit und Verkaufserfolg sicher. Noch dazu, wenn es sich beim Autor um einen Rechtskundigen handelt, der über langjährige Erfahrungen als Wirtschaftsanwalt verfügt und zudem selbst Mitglied des Untersuchungsausschusses ist.
Hintergrund der Angelegenheit bildet die im Jahr 2002 eingeleitete Beschaffung von Kampfflugzeugen, die die zu diesem Zeitpunkt völlig veralteten Muster ablösen sollten. Zur Wahl standen damals Maschinen russischer Provenienz (MIG-29), amerikanische F-16 des Herstellers General Dynamics, die schwedische Saab Gripen und der vom europäischen EADS-Konsortium hergestellte „Eurofighter“ Typhoon. Die schon damals heftig umstrittene Entscheidung fiel schließlich zugunsten einer „abgespeckten“ Version des Eurofighters“.
Gleich in der Einleitung seines Buches erhellt sich der Hauptgrund für die laut Georg Vetter völlige Aussichtslosigkeit der Klage, die von der Republik unter Federführung des amtierenden Verteidigungsministers gegen den Hersteller der Flugzeuge angestrengt wird: Der Autor vergleicht die Vorgangsweise mit dem Kauf eines Geländewagens, bei dem auf wesentliche Ausstattungselemente verzichtet wird. Knapp vor der Lieferung wird mit dem Hersteller zudem vereinbart, ein billigeres, nicht ganz neuwertiges Exemplar zu liefern, weil man sparen möchte. Während des Betriebes stellt sich dann heraus, dass die ursprünglichen Erwartungen des Käufers nicht erfüllt werden, was kein Wunder ist, da seitens des Käufers nicht nur auf luxuriöse Extras, sondern sogar auf wesentliche Bauteile verzichtet wurde. Zehn Jahre später wird vom Käufer eine Betrugsklage gegen den Lieferanten eingebracht.
Der Autor dazu lakonisch: „Wenn Sie sich mit dieser Story an die Staatsanwaltschaft wenden, werden Sie in Rekordzeit eine Nachricht über die Zurücklegung der Anzeige erhalten.“ Das gilt natürlich nicht, wenn die Klage von einem roten Minister bei einer stramm auf Parteilinie befindlichen Staatsanwaltschaft platziert wird. Dann nehmen die Dinge – am Ende wohl zum Schaden der Republik – ihren Lauf.
Dass durch die Einschaltung einer US-Anwaltskanzlei (die rein zufällig den US-Konzern General Electric rechtsfreundlich berät, der als Produzent der Triebwerke des Flugzeugmusters F-16 als Konkurrent des Eurofighter-Konsortiums auftritt) der Versuch unternommen wird, die wirtschaftlichen Interessen des Beklagten in den USA zu schädigen, da sich ein gegen ihn laufender Strafprozess bei allfälligen Ausschreibungen nicht eben günstig auswirken wird, liegt auf der Hand. Dieser Umstand verströmt – angesichts der Substanzlosigkeit der Klage – den widerlichen Hautgout eines Erpressungsversuchs von Staats wegen.
Dass es hierzulande erst seit 2006 ein Unternehmensstrafrecht gibt, das betroffene Rechtsgeschäft aber bereits Jahre zuvor abgeschlossen wurde, eine rückwirkende Anwendung von Gesetzen in zivilisierten Ländern eher unüblich ist (sollte Österreich da eine Ausnahme bilden?) und daher schon allein aus diesem Grund die Klage hanebüchen erscheint, nimmt sich da schon fast als Petitesse aus. Wenn in der Klagschrift schließlich mit unhaltbaren Forderungssummen hantiert wird, rundet sich das surrealistische Bild harmonisch ab.
Fazit: Es handelt sich offensichtlich um einen Versuch, aus einer längst gegessenen Sache politisches Kleingeld zu machen, wobei nicht feststeht, ob die handelnden Akteure sich der Tragweite ihrer Handlungen bewusst sind. Sicher ist, dass mit der Sache der US-Rüstungsindustrie ein nützlicher Dienst erwiesen wird – und zwar zum Nachteil eines deren europäischen Wettbewerber. Während man in den USA traditionell keinerlei Scheu kennt, die Justiz zum Vorteil der eigenen Industrie in Stellung zu bringen, geht man in Felix Austria den umgekehrten Weg. Minister Doskozil und Peter Pilz (Grüne) ist dafür Lob und Dank gewiss – zumindest der von General Electric & Co.
Noch eines ist sicher: Wenn die Sache (wie zu erwarten steht) mit einer Blamage für die Republik endet, dann wird das Buch Georg Vetters daran schuld gewesen sein. Schließlich wurden damit die wirtschaftlichen Interessen der Republik „verraten“. Ist es nicht?

Eurofighter 2017: Die Täuschung der Republik
Georg Vetter
Ibera-Verlag, 2017
171 Seiten
ISBN 978-3-85052-367-7



Inflation – die unterschätzte Gefahr

Inflation – die unterschätzte Gefahr

8.5.2017 – Kaufkraftverluste zerstören die Ersparnisse von Andreas Tögel. Die Aufmerksamkeit vieler Bürger Eurolands richtet sich seit bald zwei Jahren vorwiegend auf die Immigrantenflut und die damit verbundenen Probleme. Allenfalls ist noch die Rede vom Schuldendebakel Griechenlands und der fortgesetzten Weigerung…



Buchbesprechung: Zurück in die Steinzeit

Von andreas Tögel

Mit „zurück in die Steinzeit“ liegt nun erstmals die Übersetzung einer Sammlung von Aufsätzen vor, die im englischsprachigen Original bereits in den 1960er und 70er-Jahren entstanden sind. Wie viele große Denker, verfügte auch Ayn Rand über geradezu prophetische Fähigkeiten, die überaus seltene Gabe, künftige (Fehl-)Entwicklungen Jahrzehnte vorher punktgenau vorauszusagen. Bei kaum einer anderen ihrer Arbeiten fällt das deutlicher ins Auge, als bei dieser. Es ist, als wären einige der Beiträge erst gestern verfasst worden.
Gegenstand ihrer wie immer in einer erfrischend direkten, nicht vom kleinsten Hauch politischer Korrektheit angekränkelten Abhandlung, bilden der Multikulturalismus und die Umweltbewegung. Mit beiden rechnet sie ebenso radikal wie gnadenlos ab. Beiden hält sie dabei rigoros rationale Argumente entgegen. In beiden Phänomenen sieht sie den Ausfluss eines strikt kollektivistischen und damit am Ende autodestruktiven Denkens – eine Revolte gegen die Vernunft. In beiden Fällen bilden linke Intellektuelle die Speerspitzen. In beiden Fällen ist am Ende blanke Menschenverachtung, die sich in Fortschritts- und Technologiefeindlichkeit manifestiert, die treibende Kraft. Den im Grunde ihres Wesens harmlosen und naiven Amerikanern attestiert sie dabei, sich einfach nicht vorstellen zu können, dass es Leute gibt, die das reine Böse – nämlich nicht weniger als die Auslöschung des Menschengeschlechts – im Sinn haben. Genau darauf aber läuft das Denken federführender „deep ecologists“ hinaus.
Denn anders als die Tiere sind Menschen eben nicht mit natürlichen Waffen und Instinkten ausgestattet. Alles was der Mensch zum Überleben braucht, muss er daher einer (feindlichen) Natur abringen. Er kann sich nicht einfach an sie anpassen, nackt, wie er in die Welt tritt. „Die Natur“ ist alles andere als ein freundlicher Ort für den Menschen. Ohne den Einsatz von Technologie, die das Produkt angewandter Vernunft darstellt, würde keiner von uns auf freier Wildbahn auch nur eine Woche lang überleben. Der Mensch muss seinen Verstand benutzen, um damit in die Natur einzugreifen und sie sich gefügig zu machen. Wer also den wissenschaftlichen Fortschritt und die Technologie bekämpft, legt damit die Axt an die Wurzel der Überlebensfähigkeit der Menschen. „Zurück zur Natur“ ist ein zwar eingängiger, aber letztlich dummdreister Slogan von Menschenfeinden, die die Natur um ihrer selbst willen romantisieren und vergöttern.
Der Multikulturalismus wiederum stellt, so paradox es auf den ersten Blick scheinen mag, eine Sonderform des herkömmlichen Rassismus dar. Auch er basiert auf einer eisernen Negation der Bedeutung einzelner Individuen und fußt auf unerbittlichem, die gesamte Menschheit umfassenden Kollektivsmus. Kreativität und Forschergeist aber waren und sind stets die ersten Opfer des Kollektivismus. Wer sie bekämpft, will am Ende zurück in die Steinzeit. Welchen Befund könnte man von der unermüdlichen Anwältin und Streiterin für Markt und Kapitalismus erwarten, wenn nicht diesen: „Wenn Sorge um Armut und menschliches Leid das Motiv der Kollektivisten wäre, wären sie schon vor langem Vorkämpfer des Kapitalismus geworden.“
Ein großartiges Buch in einer hervorragenden Übersetzung!

Zurück in die Steinzeit / Die antiindustrielle Revolution
Ayn Rand
Lichtschlag-Verlag, 2017
369 Seiten, broschiert
ISBH: 978-3-939562-67-2
22,90,- Euro



Was heißt schon rechts und links?

Von Andreas Tögel

Das jüngste Werk des Wiener Philosophen und Spiritus rector des „Scholarium“ Rahim Taghizadegan, heißt im Untertitel „Ein Ideengeschichtlicher Kompass für die ideologischen Minenfelder der Neuzeit.“ Das trifft den Nagel auf den Kopf. Der Autor schildert darin nicht nur in komprimierter Form die Geschichte des Begriffspaares rechts/links seit der Antike, sondern spürt darüber hinaus auch deren vieldeutigen Inhalten und zahlreichen Bedeutungsänderungen nach.
Nicht zufällig zitiert er das Gedicht „Lichtung“ des Wiener Dadaisten Ernst Jandl am Ende der Einleitung:

„manche meinen
lechts und rinks
kann man nicht velwechsern
werch ein illtum“

Denn tatsächlich ist die politische Bedeutung der beiden Begriffe alles andere als trivial und/oder eindeutig. Taghizadegan bringt, und zwar weit abseits der von der notorisch linksverseuchten „Politikwissenschaft“ unserer Tage ausgetrampelten Pfade, auf elaborierte und kurzweilig zu lesende Weise Licht ins Dunkel.
Nach einem historischen Aufriss folgt eine Betrachtung der „Essenzen“ von links und rechts aus einem Dutzend verschiedener Blickwinkel, darunter etwa entlang der Gegensatzpaare von „Tradition versus Fortschritt“, „Institutionen versus Konstrukte“, „prometheisch versus epimetheisch“, „Zwecke versus Mittel“ und „Domestizierte versus Wilde“. Das letztgenannte Kapitel handelt auf hochinteressante Weise den Begriff des „Bürgerlichen“ und dessen von vielen Autoren geschmähten, zahlreichen (Sekundär-)Tugenden und (wenigen) Untugenden ab.
Die profunden Literaturkenntnisse Taghizadegans werden an der Fülle der seine Überlegungen illustrierenden Zitate deutlich: Von Marx bis Mises und von Schiller bis Chesterton reicht dabei das Gedankenkaleidoskop. Dass allein die Literaturliste beachtliche elfeinhalb Seiten umfasst, sagt alles.
Den Abschluss der Abhandlung bildet die Betrachtung „Linke und Rechte in der Gegenwart“, die der Autor mit der Feststellung beginnt, dass wir in einer Zeit wachsender Polarisierung lebten. Im kollektiven Vertrauensverlust, der keineswegs nur politischen Institutionen gilt, in pessimistischen Zukunftserwartungen und in einer planmäßigen Ausplünderung der jüngeren Generation durch die Älteren (die auf den harmlosen Namen „Umlagesystem“ hört), sieht er ein schwerwiegendes Problem.
Die letzten Zeilen bieten immerhin einen Lichtblick: „Wir verlangen (…) vom Linken, dass er die volle Verantwortung für seine Abenteuer übernimmt, und nicht anderen die Rechnung für seine Hybris aufbürdet. Vom Rechten, dass er das Andere und ihm Fremde akzeptiert, auch wenn er es nicht gutheißt (…), weil er weiß, dass die Ausnahme nicht zur Regel werden darf.“
Die Hoffnung auf beiderseitige Einsicht stirbt zuletzt. Unbedingte Leseempfehlung!

Linke & Rechte
Rahim Taghizadegan
Verlag scholarium 2017
233 Seiten, broschiert
ISBN 978-3-903199-00-2
9,99,- Euro



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