Wohlstandsvernichtung: Steuerfuror wird zum Sargnagel

Zwölf Prozent Zuwachs im Vormonat! Ein schöner Erfolg, nicht wahr? Wäre es tatsächlich, wenn es sich ums Wirtschaftswachstum handelte. Tut es aber nicht. Es geht um die Arbeitslosenquote in der Alpenrepublik, die sich nun langsam im europäischen Mittel einpendelt. Das passiert allerdings ohnehin erst jetzt, weil man hierzulande traditionell unberücksichtigt lässt, dass Arbeitslose eben Früh- oder Invalidenrentner heißen, nach der Babypause nicht wieder in den Arbeitsmarkt zurückkehrende Hausfrauen bleiben oder als Langzeitstudenten herumgammeln. Die realen Werte liegen seit Jahren deutlich höher als die Amtsstatistik es vorgaukelt. Österreich eine Insel der Seligen? Das mag gestern gewesen sein. Heute ist es mitten in der Krise angekommen. Selbst die ständig Schönwetter verbreitende Hauptstrompresse kommt um diese Erkenntnis nicht mehr völlig herum. Zu allem Überfluss ist im Land der Hämmer seit einiger Zeit auch noch der Pleitegeier eine der am prächtigsten gedeihenden Spezies. Das Jahr 2013 ist im Begriff, in Sachen Firmeninsolvenzen neue Rekorde aufzustellen. So sieht es in einer prosperierenden Volkswirtschaft also aus, wenn – nach Meinung der Klassenkampfbrigaden von Gewerkschaften und Arbeiterkammern – eine ruchlose Ausbeuterklasse sich unentwegt die Taschen vollstopft!

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