Hamburg im Sommer 2017

Das Machtmonopol hat abgedankt

Der charismatische deutsche Justizminister Heiko Maas kann – nach dem Beschluss des „Netzdurchsetzungsgesetzes“ – einen weiteren Erfolg verbuchen. Während sein literarisches Meisterwerk „Aufstehen statt wegducken: Eine Strategie gegen Rechts“ bei Amazon zum am schlechtesten bewerteten Buch aller Zeiten in die Geschichte eingehen wird, haben seine zahlreichen Freunde vom linken Rand der Gesellschaft, seine darin verpackten Anregungen zu deuten verstanden und sind zur Tat geschritten. In Hamburg wurde von engagierten linken Aktivisten ein mehr als deutliches Zeichen gegen Rechts gesetzt, indem es von ihnen kurzerhand in ein Bürgerkriegsgebiet verwandelt wurde. War ja längst auch Zeit, nicht nur blöd herumzureden, sondern endlich einmal etwas zu unternehmen und nicht den Nazis von der Pegida, den Identitären und der AfD kampflos die Straße zu überlassen. Die Fehler der 1930er-Jahre dürfen sich schließlich keinesfalls wiederholen!
Selbst Teile der Hauptstrommedien, die – allen voran die Staatssender – seit Jahr und Tag linke Gewalttaten planmäßig verschweigen, verharmlosen oder schönreden, zeigen sich angesichts der jüngsten Ereignisse ein wenig irritiert, ja äußern vereinzelt sogar verhaltene Kritik an den unmotivierten Gewaltausbrüchen ihrer Gesinnungsgenossen. Nachdem das Internet von privaten Bild- und Filmdokumenten der Vorfälle überquillt, bleibt ihnen allerdings auch gar nichts anders übrig. Die bewährte Strategie des Totschweigens will seit Silvester 15/16 nicht mehr so recht funktionieren. Die Irritation der Medien ist indes ein wenig fadenscheinig, denn wer schweigt, stimmt bekanntlich zu. Worüber nicht berichtet wird, das findet eben schlicht nicht statt. Auch die bisher von Linken serienweise verübten Straftaten nicht.
Was wir nun in Hamburg, erste Reihe fußfrei, beobachten können, ist das Aufgehen jener Drachensaat, die von den Blockparteien und deren Herolden in den Systemmedien ausgebracht wurde. Linke sind eben einfach von Natur aus gut und der Zweck heiligt am Ende jedes von ihnen eingesetzte Mittel.
Seit Jahr und Tag konzentriert die Journaille sich mit einer Besessenheit, die ihresgleichen sucht, auf Warnungen vor dem angeblich so brandgefährlichen „Rechtspopulismus“, ohne dass von dieser Seite auch nur ein einziges Mal Gewalt gegen politische Gegner initiiert worden wäre. Die einzigen nennenswerten systemkritischen Parteien und Organisationen, die eben nicht die nackte Gewalt als legitimes Mittel zum Erreichen eines politischen Zwecks betrachten, werden unentwegt mit der Nazikeule bearbeitet. Dabei wird der Eindruck verbreitet, als würden schon wieder braune Kolonnen durch deutsche Städte ziehen.
Nun, die Kolonnen ziehen tatsächlich, aber sie haben – von Regierung und Presstituierten scheinbar unbemerkt – die Farbe gewechselt. Sie tragen keine Braunhemden mehr, sondern sind schwarz vermummt und nennen sich „Autonome“, wiewohl die Mehrzahl von ihnen wohl bei Mutti und von staatlichen Alimentationszahlungen lebt. Hat sich was mit „autonom“. Hoch der Wohlfahrtsstaat!
Die linksverseuchten Medien, die regierenden Damen und Herren vom Kaliber eines Heiko Maas und deren Systemlinge, werden es nicht ganz leicht haben, sich von den Geschehnissen in Hamburg zu distanzieren, die sie – willentlich oder fahrlässig – mit herbeigeführt haben. Die Deutungshoheit der Hauptstrommedien ist jedenfalls dahin. Gewaltexzesse wie die in Hamburg, lassen sich selbst von ihren gehirngewaschenen Redakteuren oder von Maas & Genossen nicht mehr unter der Decke halten oder wegerklären.
Ausreden, man habe nicht gewusst, was da dräut, gelten nicht. An Ankündigungen, was in Hamburg gespielt werden soll, hat es nämlich nicht gefehlt. Allein das launige Motto „Welcome to hell“, lässt an Deutlichkeit ja nichts zu wünschen übrig. Dutzende, zum Teil schwer verletzte Polizisten, geplünderte und verwüstete Geschäfte und zahlreich abgefackelte Autos, sind ein deutliches Signal, dass in der doch so gewaltabholden Gesellschaft etwas gründlich schief läuft.
Doch schon die ersten medialen Reaktionen bestehen auch diesmal nicht etwa in einer Kritik an den Gewaltverbrechern oder im Mitgefühl der Redakteure mit den Gewaltopfern, sondern – erraten – in der Besorgnis darüber, dass die falsche Partei von diesen Exzessen profitieren könnte. Zu so viel Irrsinn, zu diesem Ausmaß an Niedertracht, fehlen einem die Worte.
Besonders bemerkenswert: Der Staat kann oder will sich offensichtlich nicht mehr um gegen seine angeblichen Grundwerte verstoßende Verbrecher kümmern, lässt diese weithin unbehelligt gewähren und liefert ihnen die Bürger und deren Eigentum schutzlos aus. Der linke Abschaum (bitte den Pleonasmus zu verzeihen) hat, wie weiland die Sturmabteilungen der Nationalsozialisten, die Straße erobert. Macht nichts! Wichtig ist für den Staat nur noch der Schutz seiner systemerhaltenden Bonzen. Dafür ist ihm kein von den Bürgern aufzubringender Preis zu hoch. Seine darüber hinaus verbleibenden Kapazitäten, konzentriert er auf die Jagd nach kritischen Stimmen im Internet und auf den Kampf gegen eine imaginäre rechte Gefahr. Ein Staat, der all das tut, steht offensichtlich im Begriff, den letzten Anspruch auf die Loyalität seiner verbliebenen Financiers zu verspielen.
Faktum ist: Rechte – also bürgerliche, liberale oder christlich-religiöse Kräfte -, neigen traditionell nicht zur Gewalt. Sie haben einfach zu viel zu verlieren und lieben daher den Frieden. Das Verhalten von Pegida, Identitäten und AfD-Aktivisten, liefert dafür rezente Beispiele. Wenn es bei deren Veranstaltungen zu Gewaltaktionen kommt, dann gehen die stets und ausschließlich von ihren Gegnern aus!
Jede politische Katastrophe der letzten 100 Jahre, jeder Ausbruch extremer Gewalt, der gesellschaftsgefährdende Ausmaße annahm, kam ausnahmslos von Links. Zu jeder Zeit, an jedem Ort. Von den Bolschewiken bis zur NSDAP, von der RAF, über die IRA bis zu den Brigate Rosse – allesamt lupenreine Sozis. Die von rotgrünen Sympathien begleiteten Autonomen („Unseren Hass, den könnt Ihr haben!“), die sich anschicken, Deutschland mit Bürgerkrieg zu überziehen, legen es offensichtlich darauf an, sich in diese Reihe historischer Vorbilder einzufügen.
Bleibt abzuwarten, wieviel Energie Maas und Genossen auf die strafrechtliche Verfolgung der Täter von Hamburg verwenden werden. Vermutlich nicht viel. Sollte es je zu einer Verhandlung kommen, wird es wohl bei einer Verwarnung oder einer bedingten Strafe bleiben. Die wackeren Burschen und Mädels haben ja schließlich nur ein Zeichen gegen Rechts setzen wollen. Und das verdient allemal Anerkennung.

Von Andreas Tögel



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