Wie wird die Zukunft unserer Enkel aussehen?

Die Frage ist zunächst schwer zu beantworten. Die Soziologie ist eine wissenschaftliche Disziplin und sie hält sich an Fakten. Entsprechend ist jeder Blick in die Zukunft Spekulation, zumal soziale Gesetzmäßigkeiten nicht mit nomotetischen Naturgesetzen (die immer gelten) gleichgesetzt werden dürfen. Soziale Gesetzmäßigkeiten unterliegen der geschichtlichen Wandlung, sie können nicht linear pro futuro hochgerechnet werden.

von Prof. Dr. Jost Bauch, Soziologe

Entsprechend hält sich eine seriöse Sozialwissenschaft mit Prognosen zurück, es kann alles sehr schnell ganz anders kommen. Gleichwohl gibt es natürlich auf der Strukturebene der Gesellschaft absehbare Trends, die in einem vorausschaubaren Ausmaß zukünftige Entwicklungen beeinflussen. Insbesondere eine Unterdisziplin der Sozialwissenschaft, die Demographie, erlaubt relativ exakte Zukunftsszenarien, weil sie auf biologischen Gesetzmäßigkeiten „aufsitzt“: Eine Mutter, die nicht geboren wurde, kann keine Kinder gebären! Geburten- und Sterberaten einer Gesellschaft (von Naturkatastrophen oder Krieg einmal abgesehen) sind im Zeitlauf relativ stabil und haben damit ein großes prognostisches Potential. Die demographische Entwicklung hat natürlich soziale Folge- und Folge-Folge-Wirkungen – man denke nur an die Entwicklung der sozialen Sicherung in der Renten- und Krankenversicherung usw. usw. Die katastrophale demographische Entwicklung ist mittlerweile hinlänglich bekannt, so dass ich diese an dieser Stelle nur streifen werde, um mich mit den sozialen Auswirkungen einer dramatisch schrumpfenden Bevölkerung genauer zu befassen.

##Kollektiver Ethnosuizid der Deutschen

Seit Jahrzehnten ist die auf uns zukommende demographische Katastrophe bekannt. Herwig Birg, Deutschlands bekanntester Demograph von der Universität Bielefeld, versuchte seit Jahrzehnten auf diese Entwicklung aufmerksam zu machen und stieß nur auf Desinteresse und Kopfschütteln. Jetzt ist die Entwicklung so gut wie unumkehrbar und man kann fast von einem selbst gewählten kollektiven Ethnosuizid der Deutschen sprechen. Birg ermittelte in einer Modellrechnung, dass die Bevölkerungszahl der Deutschen ohne Ein- und Auswanderungen von jetzt 82 Mio auf 24 bis 32 Mio bis zum Jahr 2100 schrumpfen wird. Im Jahre 2005 hatte Deutschland einen Anteil an der Weltbevölkerung von 1,3%, der bis zum Jahr 2050 auf 0,8% schrumpfen wird. Die 10. koordinierte Bevölkerungsberechnung des Statistischen Bundesamtes ergab, dass in den alten Bundesländern die Bevölkerung von 59,6 Mio 1998 auf 39,5 Mio 2050 (-20 Mio) zurückgehen wird, im Osten geht die Zahl von 15 Mio 1998 auf 9,5 Mio zurück. Gleichzeitig steigt der Ausländeranteil von 7,4 Mio 1998 auf 19 Mio 2050 und auf 25 Mio im Jahre 2100. Trotz eines angenommenen positiven Wanderungssaldos von 170 000 wird die Bevölkerung in Deutschland insgesamt von 82,1 Mio im Jahre 1998 auf 68,0 Mio (inklusive Ausländer) schrumpfen, ein Rückgang um die 17%. Seit 1973 liegt die Geburtenzahl pro Frau bei 1,3 Kindern, d.h. die Nettoreproduktionsrate liegt bei 0,63. Pro Jahr fehlen somit 35% der geborenen Mädchen, um die jeweilige Müttergeneration zu ersetzen. Jede Generation wird so um ein Drittel kleiner: 100 Deutsche haben 65 Kinder und 44 Enkel!

Verbunden mit der Bevölkerungsschrumpfung ist eine zunehmende „Überalterung“ der noch vorhandenen (Rest)Bevölkerung. Die Überalterung hat zwei Gründe: Der wesentliche Grund ist die niedrige Geburtenrate, wodurch proportional die Altenanteile der Bevölkerung steigen, der zweite Grund ist die steigende Lebenserwartung selbst. Die Lebenserwartung eines neu geborenen Mädchens steigt von jetzt 81,6 Jahren auf 88,6 im Jahr 2050, die eines Jungen von jetzt 76,2 auf 83,2 in 2050. Die Restlebenserwartung eines 65jährigen nimmt pro Jahr um 30 Tage zu! Damit steigt der sog. Altenquotient eklatant: Kommen heute auf 100 Personen im Alter von 20 bis 64 Jahren 30 Rentner so wird diese Zahl auf über 50 im Jahre 2030 steigen. Waren im Jahre 2000 erst 13,7 Mio in der Altersgruppe 65 Jahre und älter, so wird diese Zahl bis 2050 auf rund 23 Mio steigen. Die Zahl der sog. Hochbetagten (80+) steigt in diesem Zeitraum von 3,1 auf 10 Mio. Gleichzeitig mit der Zunahme der Alten nimmt die Zahl der Erwerbstätigen ab (-15% bis 2035). Man muß kein Prophet sein, um zu erahnen, welche gesellschaftliche Sprengkraft in dieser demographisch induzierten Entwicklung liegt.

##Euphemistische Annahme von Rührup widerlegt

Betrachten wir zunächst die erwartbaren Auswirkungen auf die Systeme der sozialen Sicherung. Angesichts der zu erwartenden demographischen Entwicklung steht die Rentenversicherung vor dem Kollaps. Im Jahre 1970 zahlten 22 Mio Erwerbstätige für 8 Mio Rentner 11,4 Milliarden Euro, heute zahlen 26,5 Mio Erwerbstätige für 20 Mio Rentner 140 Milliarden Euro! Sind heute ca. 25% der Bevölkerung im Ruhestand, so werden es im Jahre 2050 über 40% sein, es sei denn man erhöht weiter das Renteneintrittsalter, wobei aber diese Ausweichstrategie schnell auf biologische und arbeitsmarktpolitische Grenzen stößt. Wurde im Jahr 2000 1 Rentner von 3,7 Erwerbspersonen finanziert, so muss im Jahre 2050 1 Rentner von 1,6 Erwerbspersonen finanziert werden. Unter diesen Bedingungen ist absehbar, dass entweder die Beiträge zur Rentenversicherung bis zum Jahre 2050 mehr als verdoppelt werden müssen oder aber die Renten um mehr als die Hälfte gekürzt werden müssen (wobei natürlich beide Maßnahmen vermischt werden können, was aber an dem Rentenkürzungseffekt nichts ändert). Eine gravierende Altersarmut für weite Schichten der Bevölkerung ist damit unausweichlich.

Im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung sieht es nicht weniger dramatisch aus. Das Fritz Beske Institut in Kiel hat jüngst eine Prognose für die Gesundheitsversorgung im Jahre 2050 erstellt. Die Prognose kommt zu dem Schluss, dass in den sozialen Sicherungssystemen, bei Rente, Gesundheit und Pflege eine massive Zurücknahme von Leistungen unumgänglich ist. Die Kieler Studie ist deswegen bemerkenswert, weil sie systematisch die durch Überalterung induzierte Morbiditätsentwicklung berücksichtigt. Danach steigt die Zahl der Diabetes Fälle von heute 3,8 Mio auf über 5 Mio im Jahre 2050, die Zahl der Demenzkranken wird sich von heute 1 Mio auf 2,3 Mio im Jahr 2050 erhöhen, die stationären Behandlungsfälle erhöhen sich bis 2050 um 67%, die Zahl der Pflegebedürftigen steigt von 2 Mio auf 4,4, Mio, wobei die Leistungsausgaben der Pflegeversicherung von 16 Milliarden im Jahr 2000 auf 38 Milliarden im Jahr 2050 (Steigerung 134%!) ansteigen werden. Pro Kopf steigen die Gesundheitskosten um 47%, vom Jahre 2000 aus betrachtet müssen die Erwerbstätigen 2050 für ihre Krankenversicherung durchschnittlich 77% und für die Pflege 240% mehr zahlen! Alleine demographiebedingt steigt der Beitragssatz von 14,2 (2005) auf 17,5% (2050). Steigt der Beitragssatz um 1% pro Jahr (was mehr als realistisch ist), so steigt der Beitragssatz für 2050 auf 27%! Die Studie widerlegt die euphemistischen Annahmen der „Kompressionstheoretiker“ (wie Rührup), die behaupten, eine steigende Lebenserwartung führe nicht automatisch zu erhöhten Krankheitskosten, da man gesunde Lebensjahre dazu gewinne und die Sterbekosten im Alter geringer seien als bei jüngeren Jahrgängen. Angesichts der zu erwartenden „Altenschwemme“ fallen diese Faktoren so gut wie nicht ins Gewicht und sie ändern nichts an der Tatsache, dass die pro Kopf Ausgaben für die Gesundheit im höheren Alter ungefähr um den Faktor 8 größer sind als beispielsweise im Alter von 20.

##„brain drain“ hochqualifizierter Arbeitskräfte wird zunehmen

Die mit dem Altenquotient verbundenen steigenden Soziallasten bleiben nicht ohne Konsequenzen auf die allgemeine Wirtschaftsentwicklung. Prof. Dr. Hermann Adrian von der Universität Mainz hat die Rückkopplungseffekte der Überalterung auf die Wirtschaftsentwicklung genauer untersucht. Die hohen erwartbaren Soziallasten verteuern die Arbeit, so dass viele notwendige Investitionen unterbleiben, gleichzeitig sind dadurch bedingt die Nettoeinkünfte gering, was zum „brain drain“ hochqualifizierter Arbeitskräfte führt, schon jetzt verlassen um die 150 000 Personen jährlich das Land. Deutschland droht durch diese Entwicklung auf dem Weltarbeitsmarkt abgehängt zu werden. Jedes Jahr kommen 63 Mio Arbeitskräfte auf dem Weltarbeitsmarkt hinzu, nur 25 Mio verlassen altersbedingt den Arbeitsmarkt, die Zahl der Arbeitskräfte steigt von jetzt 2,7 Milliarden auf 3,5 Milliarden in zwanzig Jahren. Neue Arbeitsplätze entstehen aber nur in Ländern, wo sich Investitionen lohnen, Länder mit schrumpfender Bevölkerung und entsprechend limitierter Nachfrage geraten dabei ins Hintertreffen. Zwei soziale Entwicklungen sind dabei durch zu geringe Wirtschaftsentwicklung erwartbar: Zum einen wird das Modell der „nivilierten Mittelstandsgesellschaft“ (Helmut Schelsky), das bislang für die Bundesrepublik maßgebend war, zerbrechen. Einer relativ kleinen Sozialschicht von Globalisierungsgewinnern und Super-Reichen steht eine verarmte und geschrumpfte Mittelschicht (“Prekariat”) mit immerwährenden Abstiegssorgen und eine große postproletarische Unterschicht gegenüber, die sich durch Sozialtransfers und Gelegenheitsarbeiten über Wasser hält. Diese Schicht wird durch exzessiven Medienkonsum („Tittitainement“) bei Laune gehalten. Zum Zweiten kommt es zu „Exklusionsverkettungen“ für breite Schichten der Bevölkerung. Die Einkommen werden für viele Menschen so gering, dass die Teilhabe an den verschiedenen gesellschaftlichen Funktionssystemen (Wirtschaft, Politik, Bildung, Kultur, Wissenschaft, Medien, Gesundheitswesen etc.) nicht mehr gewährleistet werden kann. Es entstehen soziale Rückzugsräume unterhalb der offiziellen gesellschaftlichen Institutionalisierungen: Getthos, Parallelgesellschaften, subkulturelle Milieus, tribale Sozialstrukturen wie Clans und Familienverbände. Merkmal dieser gesellschaftlichen Schattensozialitäten ist es, dass sie gar nicht mehr durch gesellschaftliche Steuerungsintentionen erfasst werden können: Sie führen ihr Eigenleben und sind von außen nicht mehr sozial imprägnier- und beeinflussbar. Die „offizielle“ Gesellschaft bekommt quasi einen „asozialen“ gesellschaftlichen Unterbau, der gar nicht mehr an die Vorstellung einer für alle geltenden Zivilgesellschaft zurückgebunden werden kann. Die Akteure der Schattensozialität verlieren vielfach ihren Status als gesellschaftlicher Symbolträger, sie schöpfen ihre Identität nicht mehr aus den gesellschaftlich anerkannten Rollenzuweisungen, sondern aus Attributierungen der sozialen Schattenwelt, oft agieren sie nur noch als „Körper“, weil sie von Symbolwelten und Kommunikationsangeboten ausgeschlossen sind, nur über körperliche Gewalt können sie ihren Bedürfnissen Ausdruck verschaffen, ein Grund für steigende Gewalttaten und zunehmende Kriminalität.

##“Spätestens in 50 Jahren wird Deutschland muslimisch sein”

Deutschland ist insgesamt auf dem Weg in eine „Multiminoritätengesellschaft“. Die Bevölkerungsgruppe deutscher Staatsangehörigkeit (nach dem bis 31.12.1999 geltenden Staatsangehörigkeitsrecht) wird von 1998 bis 2050 um 20 Mio Menschen in den alten Bundesländern schrumpfen (von 59,6 Mio auf 39,5), in den neuen Bundesländern von 15,0 auf 9,5. Rechnet man diese Entwicklung bis 2100 hoch, so wird es dann noch 17,7 Mio Deutsche in den alten und 3,5 Mio in den neuen Bundesländern geben. Die Zahl der Zugewanderten beträgt dann in den alten Bundesländern 22,3 Mio und in den neuen Bundesländern 2,6 Mio. Es ist also absehbar, dass um 2090 herum die Deutschen im eigenen Land ihre Mehrheit verlieren und zu einer Minorität neben anderen werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Multiminoritätengesellschaften Übergangsgesellschaften darstellen, die Gewichte zwischen den Minoritäten verschieben sich kontinuierlich und bestimmte Minoritäten versuchen einen Majoritätsstatus zu erlangen. Berücksichtigt man die Tatsache, dass die deutsche Minorität eher alt, die zugewanderten Minoritäten eher jung sein werden, so dürfte klar sein, dass zugewanderte Minoritäten ihren Anspruch auf Dominanz geltend machen werden, Verteilungskämpfe zwischen den verschiedenen ethnischen und kulturellen Gruppierungen sind unausweichlich, wobei die „altdeutsche“ Fraktion in diesen Verteilungskämpfen eher schlechte Karten hat. Multiminoritätengesellschaften weisen somit ein großes „bellezistisches“ Potential auf, weil Verteilungsprobleme sofort politisiert werden. Die Zurechnungs- und Attributionsmuster von ökonomischem Erfolg oder Misserfolg werden entindividualisiert und kollektiviert. Es liegt nicht an der Geschicklichkeit oder Skrupellosigkeit des Einzelnen, ob er wirtschaftlich Erfolg hat oder nicht, es liegt an kollektiven Merkmalen wie Hautfarbe, Religions- oder Kulturzugehörigkeit. Dabei wird der Marktmechanismus außer Kraft gesetzt, vor aller gesellschaftlichen Selbststeuerung müssen Quotierungs- und Kontingentierungsmechanismen greifen, die vorab festlegen, was den einzelnen Minoritäten zusteht. Hoher Quotierungsbedarf ruft geradezu nach einer sozialistischen Gesellschaftsstruktur, Marktmechanismen werden nur innerhalb des Quotierungsrahmens Gültigkeit beanspruchen können. Berücksichtigt man zusätzlich, dass Multiminoritätengesellschaften kaum in der Lage sein werden, eine restriktive Einwanderungspolitik durchzusetzen, dann könnte sich die Prognose von Prof. Gunnar Heinsohn vom „Youth Bulge“, von einer weiteren demographischen Invasion junger islamischer Männer, bewahrheiten. So ist seine Prognose nicht ganz abwegig, dass „spätestens in fünfzig Jahren Deutschland muslimisch sein wird“, aus der Multikultur ist dann wieder eine Monokultur geworden. Unsere Enkel werden somit in einer ganz anderen Gesellschaft leben, als wir sie (noch) kennen.

>Prof. Dr. Jost Bauch lehrt Medizinsoziologie an der Universität Konstanz und ist Mitherausgeber der Zeitschrift „Prävention“.



3 comments on “Wie wird die Zukunft unserer Enkel aussehen?
  1. Sybille Stoa sagt:

    Ich stimme dem Autor teilweise zu, aber möchte folgende Problematiken darlegen.
    In der €-Krise wanderten junge Spanier nach Südamerika ab, Italiener und Griechen blieben zu Hause jugendarbeitslos anstatt nach Deutschland zu gehen. Die Personen, Reise und Niederlassungsfreitheit innerhalb der EU fand nicht statt. Auch erlebte ich in Deutschland von manchen Rechten größere Agressionen gegen Rumänen, Polen und Bosnier (obwohl letztere sehr europäisch islamisch sind im Gegensatz zu vielen anderen Migranten). Möglicherweise ist die Ursache hierfür Angst vor Konkurrenz, die bei den bildungsferneren Migranten nicht so auftritt.

  2. Sybille Stoa sagt:

    Unser Volk ist krank.
    Wir haben Angst vor den Farbigen, die übers Mittelmeer kommen, obwohl viele vor den muslimischen Despoten flüchten und eher westlich orientiert sind. Wir haben Angst vor Rumänen, Ukrainern und anderen slawischen Völkern, obwohl hier der Großteil christlich orthodox oder sehr westlich ist. Wir haben Angst vor Indern, obwohl die Sikhs eher antimuslimisch sind. Wir haben Angst vor Pakistani, obwohl die gebildeteren dort englische Schulen besuchen und viele der Muslimbruderschaft und den Koranschulen entfliehen wollen. Wir haben keine Angst vor hier geborenen muslimischen Migranten, die durch MMischung der sozialistischen Indoktrinierung und extremer Auslegung des Korans viel radikaler wurden als Salafiaten und Wahabiten. Die jungen Frauen, die nach Syrien in den Krieg aus Europa ziehen sind emanzipierte Gotteskriegerinnen. Sie brechen damit das höchste Gesellschaftliche Tabu in patriarchalen islamischen Gesellschaften.

  3. Sybille Stoa sagt:

    2 grausame menschenverachtende Ideologien haben aus jungen starken mutigen intelligenten Mädchen Monster gemacht.
    Dieses grausamste Verbrechen der geistigen Vergewaltigung kann und darf nicht ungesühnt bleiben. V

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