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Pat Condell: Europa schafft sich ab

Sehens- und hörenswerte elf Minuten: Pat Condell über den Islam in Europa.



Österreich ist eine demokratische Diktatur

von Christian Zeitz

Österreich ist eine demokratische Diktatur. Ihr Recht geht von Gesinnungsjustiz und Behördenwillkür aus.

Der 17. November 2017 war buchstäblich ein schwarzer Freitag. Reinhard Fellner, als Sozialdemokrat SPÖ-Mitglied sowie Obmann der „Initiative soziales Österreich“, wurde beim Landesgericht für Strafsachen zu 3 Monaten (bedingt auf drei Jahre) wegen Verhetzung (§ 283 StGb) gegen den Islam verurteilt. Jede auch noch so kleine Islamkritik durch ihn innerhalb der nächsten drei Jahre wird daher zur Verhängung der Haftstrafe führen.

Dies ist umso erschütternder, als er eine sehr gelinde Form der Kritik am Islam vorgenommen hat, die weit unterhalb des Kritikniveaus liegt, bis zu dem es in einer freien und offenen Gesellschaft möglich und notwendig sein sollte, auf die Gefahren, die mit dem Islam verbunden sind, aufmerksam zu machen. Er hat nämlich bloß angeregt zu untersuchen, inwieweit (terroristische) Gewaltakte sowie sexueller Mißbrauch von Frauen, Kindern und Tieren mit dem Islam in Zusammenhang stehen würden.

Die Verurteilung Fellners wiegt umso schwerer, als er diese Anregung im Zuge seiner Teilnahme an der Begutachtung eines Gesetzesentwurfes, welche dann auf der Parlaments-Homepage veröffentlicht wurde, vorgenommen hat. Er wurde also für den ehrenamtlichen Beitrag eines aktiven Staatsbürgers, für die Partizipation am parlamentarischen Gesetzgebungsverfahren, strafrechtlich verfolgt und verurteilt.

Das Verfahren gegen Fellner kann getrost als Skandal-Prozess bezeichnet werden. Mehrere Sachverständigen-Gutachten von Islam-Experten, die vom Beklagten zum Zweck des Wahrheitsbeweises für seine Aussagen eingebracht worden waren, wurden vom Gericht nicht berücksichtigt. Ebenso wurden die von der Verteidigung namhaft gemachten Zeugen nicht zugelassen.

Obwohl im Akt kein Hinweis auf einen Anzeiger zu finden war, wurde von der Staatsanwältin plötzlich behauptet, dass die Anzeige von der IGGiÖ (Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich) eingebracht worden sei, die sich durch Fellner „beleidigt gefühlt hätte“.

Weiters wurde dem Angeklagten ein Zeitungsartikel, der sich vor der Verhandlung nicht im Akt befunden hatte, vorgehalten. Auf den Verweis Fellners, Ayatollah Khomeini, der bedeutendste schiitische Führer des 20. Jahrhunderts, hätte Sexualverkehr mit Tieren gutgeheißen, entgegnete die Richterin, dies sei belanglos und hätte mit dem Islam nichts zu tun, da Khomeni ja schon tot ist. Insgesamt wurde weder von der Staatsanwältin noch von der Richterin der ernsthafte Versuch unternommen, die inkriminierte Handlung Fellners mit dem Tatbestandsbild der Verhetzung formal in Deckung zu bringen. Die Richterin und die Staatsanwältin deuteten stattdessen sogar an, dass nach ihrer Sicht „Verhetzung“ auch dann schon vorliegen würde, wenn die Behauptungen des Angeklagten wahr sind.

Gesinnungsjustiz

Das Urteil betrifft nicht einfach nur einige Sonderlinge, die Islamkritik zu ihrem seltsamen Hobby auserkoren haben. Es ist Ausdruck des fortgesetzten Vorantreibens einer unverhohlenen Polit- und Gesinnungsjustiz, die in Stellung gebracht wird, um die Agenda der multikulturellen Diktatur, des Bevölkerungstausches und der Islamisierung widerstandslos exekutieren zu können. Und es ist ein Markstein des Transformationsprozesses, in dem unsere schwindende Demokratie in eine autokratische Ochlokratie umgewandelt wird.

Dieser gerichtliche Willkürakt ist der unrühmliche Höhepunkt der langjährigen Verfolgung politisch Unliebsamer mit den Mitteln des Religions- und Meinungsstrafrechtes. Die Spur der Verwüstung der Meinungsfreiheit erstreckt sich über einige prominente Opfer der Polit-Justiz: von der Islam-Kritikerin Elisabeth Sabaditsch-Wolff über Pro Vita-Chef Dr. Alfons Adam bis zur ehemals muslimischen Konvertitin Laila Mirzo, deren Verfahren wegen „Herabwürdigung religiöser Lehren“ (§ 188 StGb) zwar eingestellt wurde, der aber danach aufgrund ihrer islamkritischen Haltung vom Kurier-Redakteur Karl Oberacher das Recht abgesprochen wurde, sich als Journalistin und Islamexpertin bezeichnen zu lassen (5. Februar d.J.).

Als ultimativer Auswuchs richterlicher Parteilichkeit und Skurrilität muss das jüngst bekannt gewordene Urteil eines Innsbrucker Gerichtes gegen einen ehemaligen Bezirksobmann des „Rings Freiheitlicher Jugend“ (RFJ) gesehen werden, der mit dem Facebook-Eintrag über ein „Spanferkel-Grillfest“ zum islamischen Ramadan gratulierte und dafür mit einem Bußgeld von 480 Euro belegt wurde. („Der Standard“ vom 15. November 2017)

Die Justiz bringt das Meinungs- und Religionsstrafrecht seit Jahren ausschließlich selektiv und mit einseitiger Wirkung zur Anwendung. Während etwa der christliche Glaube, sein Gott, seine Gebote und seine Symbole nach Belieben besudelt und herabgewürdigt werden können, ohne dass dies in den letzten drei Jahrzehnten je zu einem Verfahren, geschweige denn zu einer Verurteilung geführt hätte, werden Kritiker des Islam regelmäßig selbst dann strafrechtlich verfolgt, wenn ihre Feststellungen penibel unter Hinweis auf hochrangige Glaubensquellen belegt werden können.

Die gezielte Beseitigung der Meinungs-, Gesinnungs- und Wissenschaftsfreiheit durch ein selektiv und willkürlich angewandtes Religionsstrafrecht ist jedoch nicht das einzige Instrument, mit dem unserer Gesellschaft immer totalitärere Züge verliehen werden. Es lassen sich auch einschlägige Mechanismen im justiziellen und administrativen Bereich feststellen.

Auch Demonstrationsfreiheit wird einseitig eingeschränkt

Am 17. Juni 2017 fand wieder der bereits traditionelle „Marsch der Familie“ statt. Während am Wiener Ring aufgebrezelte Sattelschlepper dahinwummerten, auf denen sich tausende schrille Gestalten aus allen Zwischenwelten und Höllenschlünden im immer gleichen Techno-Rhythmus räkelten und ihre bemalten Genitalien präsentierten, hielten engagierte Lebensschützer und Vertreter eines christlichen Menschen-, Ehe- und Familienbildes eine friedliche Kundgebung auf dem Albertinaplatz ab. In der Nähe skandierten Lesben mit rosa Igelfrisuren und hohlwangige Kiffer das übliche „hätte Maria abgetrieben, wäret ihr uns erspart geblieben“. Während Vertreter der Kultur des Lebens sich zum Marsch Richtung Schottentor formierten, blockierten vermummte Linke den Durchgang vom Josefsplatz und warfen sich der Polizei entgegen, die zum Schutz der Familien-Freunde angerückt war.

Kurz darauf gab der polizeiliche Einsatzleiter dem Verantwortlichen der Demonstration bekannt, dass gewaltbereite und bewaffnete Anarchos auf der Freyung und in der Schottengasse auf die Lebensschützer warten würden. Er hätte zu wenig Personal, um die Situation unter Kontrolle zu bekommen, schwere Verletzungen seien nicht ausgeschlossen, er würde dringend den Abbruch des Marsches und den Rückzug auf den Albertinaplatz empfehlen, widrigenfalls würden die Veranstalter die Verantwortung für die Folgen haben.

Der Veranstaltungsleiter entschied sich schweren Herzens für die Umkehr – sehr schweren Herzens, denn ein Hauptzweck des Marsches wäre es gewesen, auf den belebten Plätzen der Freyung und der Schottengasse mit Passanten ins Gespräch zu kommen und Verteilmaterial unter die Leute zu bringen. Welchen Zweck, als den der Kontaktnahme mit der Bevölkerung und der Meinungsbildung, sollte eine Kundgebung im öffentlichen Raum auch sonst haben?

Schon bei den alljährlich stattfindenden behördlichen Vorbesprechungen des „Marsches der Familie“ mussten die Veranstalter erleben, dass die Behördenvertreter ihren Spielraum bis an die Grenzen des Möglichen ausschöpften, um die Lebensschützer zu behindern beziehungsweise einzuhegen.

Das Beispiel zeigt, dass das Demonstrationsrecht im vollen Umfang nur mehr für linke und linksradikale Gruppen gilt. Alle Organisationen und Gruppen, die für Lebensschutz, Erhaltung der kulturellen Identität und das Selbstbestimmungsrecht der Völker eintreten oder sich gegen Bevölkerungsaustausch, Islamisierung und globalen Kultursozialismus richten, werden unter Duldung der Behörden vom linken Mob bei ihren angemeldeten Demonstrationen behindert, weil die herrschenden Eliten sich offenbar in der Entfaltung und Durchsetzung ihrer ideologischen Agenda behindert fühlen.

Die Linksradikalen besorgen die Dreckarbeit, während Polizei und andere Behörden angemeldete und friedliche Demonstrationen abkürzen, einschränken oder sogar auflösen – selbstverständlich immet mit dem Hinweis auf erforderliche Sicherheitsbedürfnisse der Öffentlichkeit. Neben dem „Marsch für die Familie“ mussten auch die „Jugend für das Leben“, die „Identitären“ und „Pegida Österreich“ ähnliche Erfahrungen machen.

Wissenschaftsministerium macht linken Druck mit Subventionen

Aber auch mit derlei Repressalien ist das Arsenal grundrechtswidrigen Drucks und Zwangs innerhalb der vermeintlich rechtsstaatlichen Strukturen der Republik Österreich jedoch nicht ausgeschöpft. Dieses umfasst nämlich auch die gezielt selektive Verwendung öffentlicher Ressourcen zur Durchsetzung ideologisch motivierter Großvorhaben, die in keiner Weise demokratisch legitimiert sind.

Am 2. Juni 2017 bekam die Philosophin und Kulturwissenschaftlerin Dr. Astrid Meyer-Schubert ein Schreiben von zwei Wissenschafterinnen (Namen dem Autor bekannt), beide Vorstandskollegen von Dr. Meyer-Schubert im Verein IGPPM Interessengemeinschaft für prä- und perinatale Psychologie und Medizin. Die beiden Absender fordern die Adressatin ultimativ auf, ihre Vorstandsfunktion innerhalb von drei Tagen zurückzulegen und den Verein als Mitglied zu verlassen. Sie gaben an, von einem Vertreter des Wissenschaftsministeriums kontaktiert und unter Druck gesetzt worden zu sein.

Dem Verein waren vom Ministerium finanzielle Unterstützungen für Forschungsarbeiten in Aussicht gestellt worden. Der Ministeriumsvertreter stellte nunmehr fest, dass eine Fortsetzung der Zusammenarbeit unmöglich sei, „da das genannte Mitglied für die Öffentlichkeitsarbeit rufschädigende Wirkung hat“. Die beiden Kolleginnen kommunizierten, dass Meyer-Schubert inakzeptable politische Ansichten hätte und daher aus dem Verein zu eliminieren sei.

Tatsächlich hatte die Philosophin, die ursprünglich aus der Frauenemanzipationsbewegung kommt, sich kritisch mit Massenmigration und dem Aufzehren der kulturellen Identität Europas beschäftigt. Soeben war ihr neuestes Buch “ Der Zeit voraus. Zur Belebung der christlichen Identit ä t Europas“ erschienen. Meyer-Schubert leistete dem Ultimatum auf Rück- bzw. Austritt keine Folge. Daraufhin haben die anderen Vorstandsmitglieder eine Generalversammlung mit der Tagesordnung der Auflösung des Vereins und der Neugründung ohne Meyer-Schubert ausgeschrieben und dieses Vorhaben auch umgesetzt. Auf diese Weise sollte die Fortsetzung der Unterstützung des Ministeriums erkauft werden.

Eine Kritik der Massenmigration beziehungsweise des Einwanderungs-Dschihads wird also nicht mehr nur auf der politischen Ebene nicht geduldet. Vielmehr werden Vollzugsbeamte und Behördenapparate, die mit der genannten Materie fachlich nicht das Mindeste zu tun haben, dafür in Dienst genommen, unliebsame Personen in ihrem beruflichen und persönlichen Fortkommen zu beeinträchtigen bzw. existentiell zu schädigen, um die Transformationsagenda der EU bzw. der ihr nachgeordneten Staaten durchzusetzen.

Das Mittel der materiellen Marginalisierung von oppositionellen Kräften war schon immer ein bewährter Ansatz aller Autokratien, um „Störungen“ durch Systemkritiker und Dissidenten zu beseitigen. Die gezielte Herstellung und Nutzung wirtschaftlicher Abhängigkeiten hat sich auch im Österreich des 21. Jahrhunderts als eine der stärksten Knute der Elitenherrschaft etabliert. Auf diese Weise wird erfolgreich daran gearbeitet, möglichst viele Höflinge und System-Lakaien zu erzeugen.

Die angeführten Beispiele mögen und ihre Wertung mögen genügen, um zu zeigen, wie die verfassungsmäßig garantierten Rechte der Meinungs- und Redefreiheit, der Wissenschaftsfreiheit und des Demonstrationsrechtes systematisch ausgehöhlt worden sind und nur mehr selektiv zur Anwendung kommen. Definitiv kann festgestellt werden, dass es seit Jahren immer die gleichen Personengruppen sind, denen gezielt eine Inanspruchnahme dieser Rechte und damit eine Partizipation am demokratischen Willensbildungsprozess vorenthalten wird.

Zehn Gruppen, denen die Meinungsfreiheit de facto entzogen worden ist

Diese Personengruppen weisen sowohl in ihrer weltanschaulichen Position als auch in ihrer sozialen beziehungsweise ständischen Zugehörigkeit eine nicht unbeträchtliche Bandbreite auf, sind aber durch folgende gemeinsame Haltungen beziehungsweise Wesenszüge gekennzeichnet:
1. Sie identifizieren sich mit der als überlegen wahrgenommenen europäischen Kultursubstanz, die als im wesentlichen christlich bestimmt beziehungsweise grundgelegt erachtet wird.
2. Sie lehnen eine drastische Veränderung des Bevölkerungssubstrats der Staaten Europas durch Massenmigration und unkontrolliertes Flüchtlingswesen ab.
3. Sie sind grundsätzlich islamkritisch und wenden sich gegen die Islamisierung der Länder Europas.
4. Sie sind kritisch gegenüber der EU beziehungsweise gegenüber jener Entwicklung, die der europäische Integrationsprozess in den letzten Jahren in Richtung Zentralismus und Superstaat vollzogen hat.
5. Sie sind kritisch gegenüber einer dominanten Position des Gefüges supranationaler Einrichtungen und gegen die erkennbare Tendenz eines herrschaftsbewussten Globalismus und die dazugehörige One-World-Ideologie.
6. Sie lehnen das Konzept des Kultursozialismus und der damit intendierten Gesellschaftstransformation (vom Genderwahn bis zum Homo-Hedonismus und der Auflösung der Geschlechter-Identitäten) ab.
7. Sie wünschen eine Wirtschaftsordnung, die auf persönlichem Engagement und Leistungsgerechtigkeit und nicht auf politisch motivierter Umverteilung und syndikalistischer Vernetzung aufbaut.
8. Sie verwerfen das bestehende System der Kreditgeldschöpfung als einen Mechanismus der Enteignung der produktiven Kräfte der Gesellschaft, der sich als materielle Trägerrakete des nationalen und internationalen Neo-Sozialismus erwiesen hat.
9. Sie bauen auf das traditionell bewährte Konzept der Familie als einer exklusiven Manifestation der Ehe von Mann und Frau und wünschen, den Menschen von seiner Empfängnis bis zu seinem natürlichen Tod zu schützen.
10. Sie sind institutionell meist nicht organisiert oder jedenfalls nicht einheitlich politisch abgebildet. Konsequenterweise stehen sie in Fundamentalopposition zur herrschenden Klasse der selbsternannten Eliten.

Im Gegensatz zu ihrer realpolitischen Marginalisierung und zu ihrer herabwürdigenden Einschätzung in der „öffentlichen Meinung“ kann davon ausgegangen werden, dass die Gesamtheit der hier angesprochenen Aktivistengruppen mit ihren Anliegen tatsächlich die Wertvorstellungen der Mehrheit der Bevölkerung abbilden. Demgegenüber sind die großen Elite-Projekte der letzten Jahrzehnte niemals auf der Basis des Volkswillens, das heißt durch eine demokratische Mehrheit, abgesichert und in Angriff genommen worden.

Dies gilt für die organisierte Masseneinwanderung, die Tabuisierung und Durchsetzung des islamischen Einflusses, den nationalen Kompetenzraub zugunsten der EU und damit die Totaländerung der Bundesverfassung, ebenso wie für die „anthropologische Revolution“ zur Hervorbedingung geschlechtsloser Androiden, die von den System-Medien und mithilfe der metapolitischer Indoktrination nach Belieben manipuliert und gleichgeschaltet werden können.

Der Einwanderungs-Tsunami des Jahres 2015 war der lang erwartete und von den linken Eliten ersehnte, wohl auch gezielt „engineerte“ Servomechanismus zur Überwindung der demokratisch-rechtsstaatlichen Ordnung. Noch im Frühjahr 2015 gaben die Parolen „No border“ und „Refugees and Muslims welcome“ die Meinung eines Promillesatzes der österreichischen Gesellschaft wieder. Mit den Schockbildern bedrohlicher „Flüchtlings“-Armeen auf hilflos preisgegebenen Grenzübergängen und leergefegten Autobahn-Teilabschnitten wurde der Wehrwille der heimischen Bevölkerung gebrochen.

Das mediale Trommelfeuer der immer gleichen Kinderfotos an „brutalen“ Stacheldrahtverhauen und der überfüllten Schlepperboote tat ein Übriges. Und wenn schon ganze Regierungen diese Ereignisse nur als bloße Zuschauer über sich ergehen zu lassen schienen, wie sehr war es folglich eine allzu natürliche Reaktion der Bevölkerung, diese „Unterwerfung unter das Unvermeidliche“ (das ist die wörtliche Übersetzung des Wortes „Islam“) mit gelähmtem Entsetzen zur Kenntnis zu nehmen.

Undemokratisch wurden neue Wirklichkeiten geschaffen

Es gibt nicht den Hauch einer demokratischen Legitimation für diese Landnahme und die darauf folgende Partial-Enteignung der heimischen Bevölkerung. Aber mit der Erzeugung quasi naturgesetzlicher Gewalt sind buchstäblich physikalische Wirklichkeiten geschaffen worden, die jetzt nicht mehr zur Disposition stehen.

Europa ist heute ein anderer Kontinent, Österreich ein anderes Land als vor der „Flüchtlings“-Einwanderung. Bereits vorher waren die morsch gewordenen Fundamente der nationalen Parteiendemokratien unterspült und der Überbau der nationalen Identitäten durch den EU-Zentralismus delegitimiert worden.

Nunmehr haben die Ereignisse um die „Flüchtlings“-Krise und deren Folgen einen echten und substantiellen politischen Systemwechsel herbeigeführt. Die Institutionen des Staats sind formal noch dieselben, aber seine Entscheidungsabläufe sind vielfach unter die Knute des antidemokratischen Großprojekts eines entfesselten Global-Faschismus geraten.

Die machthabende Klasse weiß um ihren Mangel an demokratischer Repräsentativität. Sie muss daher aus ihrer Sicht die von ihr beherrschten Systeme immunisieren, um das Projekt einer unumkehrbaren Gesellschaftstransformation vor der Beurteilung durch das Volk und vor potentieller Systemopposition zu schützen. Dies geschieht durch die Indienstnahme der Justiz, der Vollzugs-Administration und der Sicherheitsbehörden/der Exekutive sowie durch gezielten ideologisch motivierten öffentlichen Ressourceneinsatzes für de Zwecke der Behinderung, der Unterdrückung und der Bedrohung der Systemopposition und ihrer Exponenten.

All das erfolgt einerseits gezielt, andererseits systemisch-eigendynamisch und scheinbar wildwüchsig. Und es sollte nicht unterschätzt werden, dass dieser Prozess mittlerweile effizient durch das staatliche Spitzel- und Überwachungssystem flankiert und verstärkt wird, das in den letzten Jahren u.a. mit Hilfe des „Polizeilichen Staatsschutzgesetzes“ (2015) ausgebaut wurde.

Auf diesem Blog ist gerade in diesem Jahr mehrfach auf qualifizierte Weise gezeigt worden, dass die Meinungsdiktatur weiter ausgebaut werden soll und wird (Wilfried Grießer am 20. Juni 2017: Neue Verwaltungsstrafbestimmung gegen „diskriminierende Äußerungen“; Andreas Unterberger am 1. Juli 2017: Schlimmstes Zensurgesetz der letzten 70 Jahre in Deutschland).

Wenn Hass und Wahrheit in die Hände der Politik geraten

Im Mai dieses Jahres begann der deutsche Justizminister Heiko Maas zu zeigen, in welche Richtung die Reise weitergehen soll. Mit dem Entwurf für ein sogenanntes „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ schoss er zunächst allerdings selbst für den Geschmack einiger seiner Regierungs- und sozialistischen Parteikollegen über das Ziel hinaus. Nach einer Modifikation wurde dieses Gesetzesprojekt allerdings am 30. Juni beschlossen. Das zentrale Anliegen ist es, „Hasskommentare und Falschmeldungen“ zu bekämpfen. Mit der rechtspolitischen Indienstnahme des Begriffes „Hass“ und der Usurpation der Autorität über das, was als „wahr“ und „falsch“ anzusehen ist, wurde ein neues Niveau der Despotie erreicht.

Es ist erschreckend wahrzunehmen, dass sich auch der bisherige österreichische Justizminister und ÖVP-Vizekanzler, Wolfgang Brandstetter, als Vorreiter des „Kampfes gegen Hass und Falschmeldungen im Netz“ begreift, den er im strikten Gleichklang mit den „europäischen Partnern“ zu führen wünscht. Auch die von ihm selbst betriebene Verschärfung des „Verhetzungsparagraphen“, nach der zwar nicht gegen Ausländer, wohl aber gegen Österreicher „gehetzt“ werden darf (1. Jänner 2016), ist ihm nicht genug. Er hat sich mit seinem Lieblingsanliegen auch durch zahlreichen Vorträge im Ausland einschlägig profiliert.

Auch wenn er das Vorhaben öffentlich immer wieder taktisch abschwächt, indem er beteuert, dass es nicht um die Schaffung neuer Straftatbestände geht, verfolgt er genau dieses Ziel: „Wer Hass sät, wird Gefängnis ernten.“ (siehe z.B. „Der Standard“ vom 1. Jänner 2016) „Wir treten … der Aggressivität und Verrohung der Sprache gezielt entgegen.“ Es gelte, Aussagen ins strafrechtliche Visier zu nehmen, die zu „Gewalt führen können.“ (Presse-Aussendung des Bundesministeriums für Justiz vom 30. September 2016) Angemerkt werden muss an dieser Stelle, dass das diesjährige Wahlprogramm der ÖVP eine Verschärfung der Meinungsgesetzgebung ausdrücklich gutheißt.

Mit der Betreibung des Projektes der „Hassgesetzgebung“ ist ein Dammbruch im gesamten Justizwesen im Gange. „Hass“ ist selbstverständlich kein juristischer Begriff und hat im Rechtswesen keine Existenzberechtigung. Er beschreibt einen Gefühlszustand, dessen Vorhandensein nur vom Handlungssubjekt selbst mit Sicherheit festgestellt werden kann. Auch wenn wir uns im Alltag auf introspektivem Weg berechtigt fühlen, anderen Personen gegenüber Hass als Handlungsdisposition zu unterstellen und dieser auch als Motiv für bereits vollzogene Straftaten rekonstruierbar sein mag, ist er als selbständiger Straftatbestand vollkommen ungeeignet. Seine Applikation als Maßstab strafrechtlicher Verfolgung muss zu drakonischer Willkür und konsequentem politischem Missbrauch führen.

Wenn eine gesetzliche Grundlage zur Verfolgung von „Hate-Speech-Delikten“ geschaffen wird, eröffnet sich damit ein geradezu unbegrenzter Raum rechtlicher Unsicherheit, der den rechtsunterworfenen Bürger in einen Zustand systemischer Unfreiheit versetzt. Wenn darüber hinaus auch noch „Falschmeldungen“ und „Fake News“ kriminalisiert werden, ist das Stadium der Etablierung eines staatlichen „Wahrheitsministeriums“ endgültig erreicht.

Mancher Leser wird den Beginn dieses Aufsatzes als übertrieben oder schreierisch empfinden. Diese Empfindung wäre gewiss nicht ganz unverständlich. Aber angesichts der Dramatik und Dynamik des Geschehens ist es unbedingt erforderlich, den längst eingeschlagenen „Weg in die Knechtschaft“ unseres Landes in seiner Tragweite zu erfassen und dessen Darstellung pointiert zuzuspitzen. Denn Meinungskontrolle, Behördenwillkür und die strafrechtliche Verfolgung von Islamkritikern stellen nur die Spitze des Eisbergs dar. Letzterer besteht definitiv im Projekt einer ausgeprägten Eliten-Despotie und der dauerhaften Beseitigung der Freiheit schlechthin.

In einer Gesellschaft freier Menschen ist das Recht auf Wahrheit das Fundament aller anderen Rechte und Freiheiten. Aber die Wahrheit ist nicht im Besitz der Obrigkeit. Sie ist das gemeinschaftliche Eigentum der Bürger selbst. Dieses Eigentum kann nicht auf die politische Kaste übertragen werden. Es muss im Wettkampf der Positionen immer wieder erstritten und erkämpft werden, um bewahrt zu bleiben.

In diesem Wettkampf sind Zweifel, Kritik, Infragestellung, Respektlosigkeit, ja selbst Beleidigung und Verspottung Bestandteile des Verfahrens zur Entdeckung der Wahrheit. In diesem Wettkampf hat daher keine Position das Recht, sich durch sakrale Bezüge zu immunisieren oder sich auf das Podest einer neuen Kollektivmoral zu stellen, um damit Macht über andere Positionen zu bekommen.

Gewiss: Religion hat ein Recht auf Absolutheit – das gilt auch in einer säkularen und pluralistischen Gesellschaft. Aber diese Absolutheit darf nicht mit den Mitteln des staatlichen Strafrechts durchgesetzt werden. Der liebe Gott kann sich selbst verteidigen.

Die Behinderung von Meinungsfreiheit und Kritik wird in unserem Land seit längerer Zeit als Motor der widerstandslosen Durchsetzung unumkehrbarer kultureller und gesellschaftlicher Transformationsprozesse betrieben. Landnahme, kulturelle Enteignung und der Diebstahl des Traditionskapitals der autochthonen Bevölkerung sind das Resultat.

All diese Prozesse können wir nicht stoppen, indem wir allein auf die Handlungsfähigkeit einer wohlwollenden Regierung hoffen. Die Regierung kann Fehlentwicklungen nur gezielt bekämpfen, wenn diese von den Bürgern als Übel identifiziert, benannt und bezeichnet werden können und dürfen.

Letzte Chance vor einer Fahrt in den Abgrund

Die derzeitigen Koalitionsverhandlungen werden von nicht wenigen Menschen als eine der letzten Chancen zur Revision der Fahrt in den Abgrund erachtet. Diese Revision wird ohne die Rettung der Freiheit, besonders auch der Meinungsfreiheit, nicht möglich sein.

Allein in diesem Themenbereich besteht daher die unveräußerliche Notwendigkeit von der neuen Bundesregierung die Umsetzung folgender Maßnahmen zu verlangen:

    •        die ersatzlose Beseitigung der §§ 188 (Herabwürdigung religiöser Lehren) und 283 (Verhetzung) aus dem österreichischen Strafgesetzbuches,

    •        der Ausbau der Volksanwaltschaft zu einem wirksamen Instrument gegen Behördenwillkür und (ideologisch bedingtem) Missbrauch öffentlicher Ressourcen,

    •        eine klare und prinzipielle Absage an alle Projekte zur Etablierung einer "Hate-Speech"-Gesetzgebung sowie ebenso eine Verwerfung der Idee einer (strafrechtlichen) Verfolgung von "Fake news",

    •        die Herbeiführung einer ernsthaften Offenlegung der Glaubensgrundlagen der Islamischen Glaubensgemeinschaft, um für Bürger und Behörden Rechtssicherheit im Umgang mit dem Islam einzuleiten; dies ist nur durch eine Revision des völlig daneben gegangenen Islamgesetzes 2015 möglich;

    •        eine Erneuerung des Versammlungs- und Demonstrationsrechtes, mit dem friedliche Betreiber eines Anliegens gegenüber gewalttätigen oder gewaltaspirierten Angreifern (wobei auch Behinderung eine Form der Gewalt ist) beschützt und bevorzugt werden müssen, sowie

    •        die sofortige Abhaltung von verbindlichen Plebisziten über die großen gesellschafts- und kulturrelevanten Grundentscheidungen (Migrations-Stop, Einbürgerungs-Stop, Gender-Terror, Leitkultur, Familien-Modell etc.)

An der Durchsetzung dieser Projekte sollte die Regierung ab dem ersten Tag ihrer Existenz gemessen werden.

Denn es gibt keine Freiheit, wenn sie nicht jeden Tag errungen werden kann.

Mag. Christian Zeitz ist Islambeauftragter des Wiener Akademikerbundes und wissenschaftlicher Direktor des Instituts f ü r Angewandte Politische Ökonomie__.



Die sechs Säulen des Dschihad

Von Jürgen Fritz

Worauf zielt der Islam letztlich ab und wie versucht er dieses Ziel zu erreichen? Welche Rolle spielt dabei der Dschihad und welcher Säulen bedient sich dieser? Eine strukturelle Tiefenanalyse.

I. Worauf zielt der Islam ab?

Zentrales Ziel der orthodox-islamischen Weltanschauungslehre ist die Errichtung einer islamischen Weltherrschaft. Hierzu muss alles ‚Unislamische‘ bekämpft werden, ebenso die Träger des ‚Unislamischen‘, die kafir (‚Ungläubige‘). Gemeint ist: Andersgläubige. Aber aus Sicht der orthodox-islamischen Lehre sind alle Andersgläubige – jeder Mensch glaubt ja an irgendetwas, der Ausdruck sollte niemals auf religiösen Glauben eingeengt respektive deformiert werden – ‚Ungläubige‘. Was sie glauben, das zählt für den orthodoxen Muslim nicht.

Doch wie soll dieses Ziel der islamischen Weltherrschaft erreicht werden? Über den Dschihad. Wie Manfred Kleine-Hartlage wunderbar herausgearbeitet hat, kann der Islam insgesamt als ein Dschihadsystem beschrieben werden. Wichtig hierbei: in langen Zeiträumen denken. Wir reden hier nicht von Jahren oder Jahrzehnten oder von Zeiträumen einer Lebensspanne, sondern in Jahrhunderten. Dies ist einer der Faktoren der islamischen Überlegenheit: Das Langfristigkeitsprinzip. Und zwar das Langfristigkeitsprinzip in der islamischen Lehre und den islamischen Regeln, denen sich der Muslim, genauer: der Mohammedaner absolut zu unterwerfen hat. („Islam“ lässt sich übersetzen mit „Ergebenheit“ oder „Unterwerfung“.)

II. Was bedeutet Dschihad?

Dschihad bedeutet so viel wie: Anstrengung, Kampf, Bemühung, Einsatz. Gemeint ist die Anstrengung, der Kampf auf dem Wege Allahs und stellt ein wichtiges, ja, im Grunde das zentrale Konzept des Islam dar. Dieser Dschihad, dieser Kampf auf dem Wege Allahs vollzieht sich auf ganz unterschiedlichen Ebenen, immer aber mit dem gleichen Ziel: der Ausbreitung des Islam, der Unterwerfung aller Gesellschaften, die eine andere Weltanschauung haben, sowie letztlich auf lange Sicht der Ausmerzung Letzterer.

Womit wir es also zu tun haben, ist eine multistrategische und mehrdimensionale Kampfführung zur Durchsetzung des angestrebten Zieles, wobei dies dem einzelnen Muslim, der das alles kaum zu durchschauen imstande ist, meist nicht bewusst ist, er die Zusammenhänge nicht begreift, ähnlich wie eine Ameise nicht versteht wie ein Ameisenstaat funktioniert, sondern einfach das ihr von der Natur vorgegebene innere Programm abspult, was aber im Zusammenspiel mit all ihren Artgenossen auf einer höheren Ebene eine Ordnung ergibt, die das Überleben sichert.

Oder vergleichbar einem Vogelschwarm, bei dem, ohne dass lange ‚Gespräche‘ oder Überlegungen stattfinden müssen, der gemeinsame Flug durch äußere Signale und vor allem innere, unbewusste Verhaltensprogramme koordiniert ist. Das einzelne Tier weiß nie, wie das Zusammenspiel im Großen funktioniert, versteht die Zusammenhänge nicht, sondern macht einfach das, was ihm das innere Programm vorschreibt.

Einem solchen inneren Verhaltensprogramm, welches nun aber nicht durch die Natur vorgegeben ist, sondern in die kleinen Kinder quasi eingepflanzt wird, folgen auch alle Muslime bzw. Mohammedaner:

  • die radikalen Muslime (sogenannte ‚Islamisten‘),
  • die orthodoxen Muslime, die sich streng an die vier objektiven Vorgaben der islamischen Weltanschauungslehre halten: a) den Koran, die ‚heilige Schrift‘ des Islam , b) die Sunna (Hadithe: Aussprüche und Handlungen Mohammeds, die als absolut vorbildlich und nachahmenswert angesehen werden), c) die Scharia (das islamische Gesetz, welches sich vor allem aus dem Koran und der Sunna ergibt) und d) die Rechtsgutachten der führenden Rechtsgelehrten. Die Inhalte diese vier objektiv fassbaren Quellen werden als ‚ewigen Wahrheiten‘ angesehen, die nicht diskutierbar sind.
  • Aber auch all die Mitläufer tragen dieses System mit, die sogenannten ‚liberalen‘ Muslime (Rosinenpicker) wie Mouhanad Khorchide („Islam bedeutet Barmherzigkeit“), die sich einzelne Elemente aus der islamischen Lehre herauspicken und sich daraus ihr eigenes Weltbild basteln und dann behaupten, dies sei der wahre Islam, damit diesen aber in ein liebliches Gewand kleiden, so dass man sein wahres Gesicht nicht gleich erkennt, ähnlich einem schön geschmückten trojanischen Pferd, welches die ahnungslosen Europäer dann in Stadt und Land hineinlassen, nicht ahnend, was sich in seinem Bauch verbirgt.
  • Ebenso die Teilzeitmuslime, die sich an einige Vorgaben der Lehre halten, an andere nicht (ohne aber wie die Rosinenpicker alles zu verdrehen und zu leugnen) und die
  • Scheinmuslime, die das alles gar nicht glauben, sich aus Furcht vor schlimmen Repressalien aber nicht trauen, das offen zuzugeben und sich vom Islam loszusagen.
    All diese tragen das System mit und helfen bei seiner Verbreitung, wobei hier quasi unterschiedliche Rollen bzw. Funktionen übernommen werden, letztlich aber alle dem Gesamtsystem und vor allem seiner Ausbreitung dienen.

III. Die sechs Säulen des Dschihad

Der Dschihad findet, wie Hartmut Krauss am besten herausarbeitete, auf insgesamt sechs Ebenen statt, die sich gegenseitig ergänzen:

1. Innerer Dschihad

Dieser besteht darin, den Einzelnen zu einem absolut gehorsamen Knecht Allahs zu formen, der über entsprechende jahrelange Indoktrination dazu gebracht wird, sich vollkommen den islamischen Vorschriften zu unterwerfen, diese niemals in Frage zu stellen. Islam lässt sich wie gesagt übersetzen als das Sich-Ergeben oder die Unterwerfung.

Genau das aber ist das menschenfeindliche Motiv dieser Weltanschauung, was man daran erkennt, dass es genau die Kräfte negiert, die den Menschen erst zum Menschen machen, die sein Wesen, seine Essenz konstituieren. Und das ist nicht sein Körper, sondern seine geistigen Kräfte, seine Kreativität und seine Fähigkeit zum Denken und eigenständigen Urteilen, seine Freiheit, das heißt die Fähigkeit, sich von seinen tierischen Trieben, Instinkten, Neigungen und Konditionierungen über Selbstreflexion zu befreien und sich aus innerer Einsicht über sie hinwegzusetzen; nicht aus Zwang oder Angst vor Strafe (Auspeitschen oder Hölle) wie das dressierte Tier oder der abgerichtete Knecht.

Genau dies aber, die eigene Reflexion, wollen alle totalitären Systeme unterdrücken, meist durch jahrelange Konditionierung und Indoktrination. Siehe dazu die berühmte Hitler-Rede vom Dezember 1938. Ersetzen Sie bitte einfach „deutsch“ durch „islamisch“ oder „muslimisch“:

„Diese Jugend, die lernt ja nichts anderes als deutsch (islamisch) denken, deutsch (islamisch) handeln. Und wenn diese Knaben und Mädchen mit zehn Jahren in unsere Organisation hineinkommen, und dort oft zum ersten Mal überhaupt eine frische Luft bekommen und fühlen, dann kommen sie vier Jahre später vom Jungvolk in die Hitler-Jugend. Und dort behalten wir sie wieder vier Jahre. Und dann geben wir sie erst recht nicht zurück in die Hände unserer alten Klassen- und Standeserzeuger, sondern dann nehmen wir sie sofort in die Partei, in die Arbeitsfront, in die SA oder in die SS … und so weiter. Und wenn sie dort … noch nicht ganze Nationalsozialisten (Muslime) geworden sein sollten, dann kommen sie in den Arbeitsdienst und werden dort wieder … geschliffen … Und was dann … noch an Klassenbewusstsein oder Standesdünkel da oder da noch vorhanden sein sollte, das übernimmt dann die Wehrmacht zur weiteren Behandlung auf zwei Jahre. Und wenn sie … zurückkehren, dann nehmen wir sie, damit sie auf keinen Fall rückfällig werden, sofort wieder in die SA, SS und so weiter. Und sie werden nicht mehr frei ihr ganzes Leben! – Und sie sind glücklich dabei.“

Im Unterschied zu den Nationalsozialisten beginnt die islamische Indoktrination, wie die meisten religiösen solchen aber viel früher und ist daher noch deutlich wirksamer. Das islamische Weltbild wird quasi von Anfang an ins Innerste der Seele förmlich hineingebrannt, so dass die meisten sich ihr ganzes Leben niemals werden davon befreien können, zumal Selbstreflexion und Kritik als frevelhaft und böse gebrandmarkt werden, was entsprechende Ängste erzeugt.

Am Ende seiner Rede sagt Hitler „Und sie werden nicht mehr frei ihr ganzes Leben! – Und sie sind glücklich dabei“. Dies dürfte auch und gerade für viele Muslime gelten und auch für den ein oder anderen Europäer mag eine solche Lebensweise, da ihn die Freiheit überfordert, vielleicht durchaus attraktiv erscheinen, siehe die Konvertiten. Nur, mit der Freiheit des Menschen und damit seiner Würde, ja, mit dem Mensch-sein selbst, ist dies nicht vereinbar. Die Würde des Menschen beruht, wie Immanuel Kant herausgearbeitet hat, auf der Freiheit. Das aber heißt, auf der Fähigkeit, sich von dem tierischen inneren Programm, von all den Konditionierungen und dem Andressierten zu befreien. Und zwar aus innerer Einsicht vor dem allgemeinen Sittengesetz (kategorischer Imperativ), vor der Moralität, letztlich vor dem Guten.

Wer zu dieser Selbstbestimmung (Mündigkeit) nicht fähig ist, wer sich hier maßlos überfordert fühlt oder dies einfach gar nicht will, der hat jederzeit die Möglichkeit, in eines der 50 bis 60 islamisch dominierten Länder auszuwandern, wo er nicht frei sein, wo er nicht seiner eigenen Würde gemäß handeln muss, sondern sich in einem Akt der Selbst- oder Fremddressur zu einem Knecht Allahs machen und so ein glückliches, letztlich aber knechtisches Dasein führen kann.

2. Dschihad des Wortes

In der zweiten Stufe der Verbreitung des Islam geht es sodann um die Verkündigung und Missionierung, also darum eine Außenwirkung zu erzielen. Dies geschieht vor allem in den Moscheen, längst aber auch in unsere Fußgängerzonen und anderswo (Verteilung des Koran etc.).

3. Politischer Dschihad

Auf politischer Ebene entfaltet der Islam vielfältige Aktivitäten, wie die Errichtung islamischer Einflusszonen auf nichtislamischem Gebiet (muslimische Stadtviertel etc.).

Internationale Gremien werden nach und nach erobert. Es wird zunehmend nach politischer Einflussnahme gestrebt und je mehr Muslime in einem Gemeinwesen leben, desto massiver und umfangreicher werden die Forderungen. Man verlangt, dass Islamunterricht an öffentlichen Schulen eingerichtet wird, um die Weltanschauung weiter zu verbreiten. Man versucht Scharia- Gerichte zu etablieren, entzieht sich mithin den Gesetzen des Landes, in welchem man sich befindet. Man baut immer mehr Moscheen und man versucht jede Islamkritik als ‚Rassismus‘ oder ähnliches zu diskriminieren, um sich so jeder Kritik systematisch zu entziehen, indem man sich ständig als Opfer stilisiert, was vor allem bei Grünen, Linken und Gutmenschen pawlowsche Hilfs- und Beschützungsreflexe auslöst, die der gewiefte Muslim strategisch bedient und nach Belieben evoziert.

4. Ökonomischer Dschihad

Auch hier werden vielfältige Aktivitäten entfaltet. Öl-Milliardäre – Großkapitalisten, die sich meist wenig um das eigene Volk kümmern – fluten die internationale Wirtschaft mit ihren Petro-Dollars, kaufen sich in Firmen ein in nahezu unvorstellbarem Ausmaß, ebenso in Stiftungen, kaufen Grund und Boden auf, Immobilien, ganze Fußballvereine, teilweise für neun- bis zehnstellige Summen.

Zwischen dem Großkapital der Saudis, aber auch anderer Scheichs, Emire etc. und der US-amerikanischen Politik bestehen teilweise sehr enge Verbindungen. Ähnliches gilt für Europa und Deutschland, welches seit langem enge Handelsbeziehungen zu Saudi-Arabien und auch zum Gottesstaat Iran pflegt. Bereits 2005 wurde das Kapital, welches alleine das Emirat Abu Dhabi langfristig in westliche Länder investiert hat, auf 300 bis 600 Milliarden US-Dollar geschätzt.

5. Biologischer Dschihad

Eine der schlagkräftigsten islamischen Waffen aber ist die biologische, genauer: die exorbitante Reproduktionsrate. Gab es zu Beginn des 20. Jahrhunderts weltweit knapp 200 Millionen Muslime, so sind es heute schon über 1,6 Milliarden. Mehr als achtmal so viele! Und die Zahl wächst von Jahr zu Jahr rasant weiter. Die Muslime sind die einzige Religionsgemeinschaft auf diesem Planeten, die schneller wächst als die Weltbevölkerung insgesamt und zwar doppelt so schnell wie diese. Wie schafft der Islam dies? Auch hier lautet das Stichwort: durch sein eingebautes Dschihad-System.

Wichtig ist hierbei vor allen Dingen die absolute Kontrolle der weiblichen Sexualität. Arafat: „Die Gebärmütter der Frauen entscheiden den Krieg“. Auch hier ein zutiefst menschenfeindliches Motiv, das zudem in eklatantester Weise gegen den Gleichheitsgrundsatz des Artikel 3 Grundgesetz verstößt.

Muslimische Männer dürfen nichtmuslimische Frauen heiraten, Musliminnen aber keine Nicht-Muslime. Hinzu kommt, dass muslimische Männer mehrere Frauen haben dürfen. Mohammed soll islamischen Quellen zufolge in seiner Spätphase mit über 50 Jahren 9 bis 15 Ehefrauen gleichzeitig gehabt haben, darunter auch ein 6-jähriges Mädchen, plus Sklavinnen, die auch als Konkubinen zu dienen hatten.

Die Erziehung wird immer nach der ‚Religion‘ des Mannes ausgerichtet. Damit ist sichergestellt, dass alle seine Kinder, und er kann ja mit verschiedenen Frauen welche haben, immer zum Islam erzogen werden. Die Regelung, dass er auch Nicht-Musliminnen zur Frau nehmen kann, ist hierbei besonders raffiniert, weil diese Frau dann für nichtmuslimische Männer quasi vom Markt genommen ist und nicht mehr zur Verfügung steht, um Nicht-Muslime groß zu ziehen.

6. Dschihad des Schwertes

Dies ist die Form, die Westler meist kennen, die aber nur die Spitze des Eisberges darstellt, im Sinne einer Arbeitsteilung aber durchaus wichtige Funktionen erfüllt, insbesondere die Einschüchterung von Nicht-Muslimen. Dabei ist es gar nicht notwendig, dass viele zum Schwert respektive der Machete, der Axt, der Kalaschnikow oder zum Sprengstoffgürtel greifen. Um Angst und Schrecken zu verbreiten, reichen einige wenige pro Zehntausend und die finden sich innerhalb des Systems immer, werden quasi auf Grund der Lehre stets in ausreichender Zahl produziert.

Zum Dschihad des Schwertes gehören insbesondere ‚Selbstmord-Attentate‘, genauer: Massenmörder, die den eigenen Tod in Kauf nehmen, um möglichst viele Nichtmuslime ins Jenseits zu befördern. Die Zusicherung, dass ‚Selbstmordattentäter‘ als Märtyrer direkt in den siebten Himmel aufsteigen und mit 72 Jungfrauen belohnt werden, bewirkt hier nicht selten, dass die Hemmschwelle, so brutal anderen Menschen gegenüber vorzugehen, leichter überschritten werden kann. Denn dies, als Märtyrer im Kampf zu sterben, ist für jeden Muslim der einzig sichere Weg ins Paradies. Überhaupt spielt auf Grund der oftmals vorhandenen Unterlegenheit der Terror eine große Rolle, sobald eine Überlegenheit erreicht ist, dann aber auch der Krieg.

Literaturempfehlungen

Kleine-Hartlage, M. (2010). Das Dschihadsystem.
Krauss, H. (2013). Der Islam als grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung.



Ban Assault Vans

London: A Society with Collective Cognitive Dissonance

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Alle Moslems profitieren vom Terror

The Two Faces of Islam: Why All Muslims Benefit from Terrorism (David Wood)

http://www.answeringmuslims.com While many Muslims are just as horrified by terrorism as the rest of us are, all Muslims nevertheless benefit from Islam. This is because both peaceful and violent Muslims tend to share two important goals: (1) the conversion of non-Muslims to Islam, and (2) the silencing of critics of Islam.



Ramadan Bombathon

The London Bridge Massacre (David Wood)

Support our videos on Patreon: https://www.patreon.com/user?u=3615911 On June 3, 2017, three jihadis drove a van into pedestrians walking across London Bridge. After fleeing the van, the jihadis proceeded to Borough Market, where they stabbed a number of people. As usual, British politician Theresa May is calling such violence „a perversion of Islam.“



Fürchtet euch nicht vor dem Islam!

Fürchtet euch nicht vor dem Islam! – von Davinci



„Und tötet sie, wo immer ihr sie findet.“ (Sure 2:191)

Von Andreas Tögel

Schon kommen sie wieder aus ihren Löchern, die Verharmloser, Beschwichtiger, Appeaser, Verniedlicher barbarischen Irrsinns und die nützlichen Idioten, die ihrer eigenen Vernichtung blauäugig auch noch den letzten Widerstand aus dem Weg zu räumen entschlossen sind. Nicht religiös „legitimierten“ Messerattentätern, Mordbrennern und Bombenlegern gilt ihr Kampf, sondern deren Gegnern.
Lenin verhöhnte einst die Kapitalisten, die am Ende auch noch den Strick liefern würden, auf denen die Bolschewiken sie aufzuknüpfen gedächten. Er hatte – wie auch seine Epigonen – die Kraft des Kapitalismus unterschätzt. Es waren die Kapitalisten, die überlebten. Die blutige Barbarei der Sowjets landete, wie die der Nationalsozialisten, auf dem Misthaufen der Geschichte. Am Ende implodierte der rote wie der braune Spuk, weil er sein Heilsversprechen, wie herkömmliche politische Religionen das nun einmal zu tun pflegen, fürs Diesseits abgegeben und seine Verlogenheit damit selbst offenbart hatte. Nur wenige glaubten am Ende der 1980er-Jahre noch an die Überlegenheit des Sozialismus und an seinen laut Karl Marx unausweichlichen Endsieg.
Mit der politischen Religion des Islam verhält es sich indes anders. Seine Prediger und intellektuellen Apologeten sind – wiewohl nicht weniger weltlich orientiert als Angehörige bolschewistischer Genickschussbrigaden und der SS – erheblich gerissener und belassen es daher listig bei der angeblichen Erlösung der Rechtgläubigen im Jenseits. Das ist, wie auch Kleriker anderer Religionen wissen, ungemein praktisch, weil es den von ihnen gepredigten Unsinn jeder Überprüfung entzieht und ihre seltsamen Rituale zudem in den Schleier des Mystischen hüllt.
Das eben in Manchester von einem Moslem verübte Massaker habe, so wird uns erzählt, mit dem Islam genauso viel zu tun, wie all die anderen abscheulichen Untaten der letzten Jahrzehnte, die in seinem Namen verübt wurden – nämlich gar nichts. Nur Ahnungslose oder Irregeleitete, die das heilige Buch der friedlichsten aller Friedensreligionen auf katastrophale Weise fehlinterpretiert hätten, könnten „Ungläubige“ im Namen dieses Kults töten. Keinesfalls jedoch Rechtgläubige.
Falsch interpretiert werde das oben zitierte, von islamophoben Finsterlingen böswillig aus dem Zusammenhang gerissene Tötungsgebot des „heiligen Koran“, wie auch zahlreiche andere, ähnlich lautende Passagen (z. B. die Suren 4:89, 4:91, 9:5, 40:25, 47:4 uvam). In Wahrheit sei jedoch, berücksichtige man den Kontext, das genaue Gegenteil gemeint. Na eh: Die so bespiellos friedlich verlaufene Missionsarbeit Mohammeds und seiner Nachfolger spricht doch Bände. Niemals haben Muslime im Namen ihres Kults jemals Gewalt gegen „Ungläubige“ geübt. Die Verbreitung des Islam erfolgte stets und ausschließlich durch gutes Zureden, niemals mit Feuer und Schwert! Damit nicht genug: In allen mehrheitlich islamischen oder gar nach islamischen Gesetzen regierten Ländern, herrschen tiefster Frieden, Wohlstand und nahezu paradiesische Eintracht, Korruption ist dort ein unbekanntes Phänomen, das Leben jedes Einzelnen wird hochgeachtet und geschätzt und zivile Rechte – besonders die der Frauen – so sehr geachtet, wie nirgendwo sonst auf der Welt. Ist es nicht?
Ärgerlich ist allenfalls, dass sich so beklagenswert viele Fehlinterpreten finden. Bei denen handelt es sich übrigens meist nicht um mittellose Analphabeten, die es nicht besser wissen können, sondern um aus guten Familien stammende Männer, nicht selten mit akademischer Bildung, die sie im verhassten, gottlosen Westen erworben haben. Zu dumm, dass diese Herren den so vorbildlich friedlichen Text des Koran nicht verstehen können oder wollen.
In den Reihen des angeblich den Koran fehlinterpretierenden IS finden sich nicht wenige Islamgelehrte. Sollten die tatsächlich weniger vom Koran verstehen, als die oben genannten Verharmloser und nützlichen Idioten im Westen? Oder ist es nicht vielmehr so, dass denen der blanke Selbsthass und der jeden Sozialisten antreibende Todestrieb, jeden Gedanken vernebelt?
Kann es wahr sein, dass die europiden Islamophilen auch nach dem Zigtausendsten, im Namen einer mittelalterlichen Gewaltideologie hingemetzelten Opfer, noch immer nicht begriffen haben, dass wir uns mitten in einem niemals explizit erklärten Krieg befinden? In genau jenem „Clash of Civilisations“ nämlich, der von Samuel Huntington bereits 1993 erstmals vorhergesagt wurde und der spätestens seit 9/11 tatsächlich geführt wird?
Der Zusammenprall findet allerdings, und das macht ihn so besonders gefährlich, nicht entlang definierter Grenzen mit klar erkennbaren Bataillonen auf beiden Seiten des Grabens statt, sondern als „asymmetrisch“ geführter Krieg, inmitten vormals durch anerkannte Grenzen voneinander getrennten Regionen. Unsere Todfeinde leben mitten unter uns – angelockt und importiert durch demokratisch „legitimierte“, deshalb aber um nichts weniger kriminelle Regime und behaust und verköstigt mit dem Geld ihrer potenziellen Opfer. Haarsträubend! Die gegenwärtige Situation Europas ist ohne historisches Beispiel. Niemals zuvor hat eine Zivilisation derart entschlossen auf ihren eigenen Untergang hingearbeitet, indem sie ihre eigenen Totengräber massenhaft hereinbittet und fördert.
Die katastrophale Interventionspolitik des Westens trägt giftige Früchte. Die im Rahmen mehrerer Nahostkriege und Besatzungsregime gezeigte Unmenschlichkeit westlichen Militärs im Umgang mit orientalischen Zivilisten, hat unbändigen Hass geschürt, der sich nun seinerseits gegen Unschuldige entlädt. Arroganz der Macht auf der einen, religiös überhöhter Kollektivismus auf der anderen Seite.
Der Krieg ist also im Gange. Wer ihn erklärt hat und wann er erklärt wurde, ist für die heute darunter Leidenden belanglos. Darüber zu räsonieren, wann er losgetreten wurde (mit der Eroberung jüdisch-christlichen Bodens im siebenten und achten Jahrhundert nach Christus? Mit der Invasion Spaniens durch die Mauren? Mit den Kreuzzügen? Mit der zweimaligen Belagerung Wiens? Mit der willkürlichen Mandatsaufteilung der Siegermächte nach dem Ersten Weltkrieg? Oder erst mit dem britisch-amerikanisch initiierten Putsch gegen Mossadegh anno 1953?) ist letztlich belanglos. Jetzt muss er geführt und gewonnen werden. Will die Menschheit nicht kollektiv ins Mittelalter zurückfallen, sollte es „der Westen“ sein, der siegt, nicht die von der arabischen Halbinsel aus finanzierten Mächte der Finsternis.
Solange wir von jämmerlichen Appeasern regiert werden, die lieber all ihre Kräfte für die Jagd auf Kritiker ihrer erratischen Politik bündeln, anstatt endlich religiös motivierten Verbrechern mit allen Mitteln und ohne jede Rücksicht auf politische Korrektheit entgegenzutreten, stehen die Aussichten dafür allerdings nicht zum Besten.
Die Bürger Europas sind gut beraten, es nicht länger ausschließlich ihren Regierungen zu überlassen, für ihre persönliche Sicherheit zu sorgen. Sie sollten sich selbst gegen womöglich ein paar Häuser weiter lebende, potentielle Gewaltverbrecher wappnen. Mit allen vertretbaren Mitteln. Im Notwehrfall fragt keiner, welche das sind…



Rechtsstaat adé – Euroland hat fertig

>„Jeder anständige Mensch schämt sich für die Regierung, unter der er lebt!“ (Henry Louis Mencken)

[Zu keiner Zeit](http://ef-magazin.de/2015/09/21/7527–euroland-hat-fertig) dürfte dieses Zitat des brillanten US-Schriftstellers und Journalisten für die Bürger Eurolands eher gegolten haben, als gerade jetzt. Besondere Veranlassung zur Scham haben die Bürger Deutschlands und Österreichs – also zweier erzsozialistischer Vorzeigeprojekte der zunehmend im Chaos versinkenden Alten Welt. Es ist indes nicht unwahrscheinlich, dass Ablehnung und Verachtung – ja sogar Hass – die Scham der Bürger für ihre Regierungen noch übertrifft. In Deutschland und Österreich gilt das im grellen Gegensatz zu der von den völlig neben der Spur fahrenden Hauptstrommedien betriebenen Desinformation mutmaßlich für die schweigende Mehrheit.

Zu keiner Zeit haben Regierungen schamloser gegen die Interessen der Republiken, auf die sie vereidigt sind und – noch wichtiger – gegen die Wünsche der Bürger, agiert, als dieser Tage. Die an der Grenze zu Verfassungsbruch und Hochverrat entlangschrammende Regierungspolitik im Zusammenhang mit der „Euro-Rettung“ verblasst gegen den blanken Irrsinn, den die Staatskanzleien angesichts der aktuellen Völkerwanderung mit ihrer absolut unverantwortlichen Komme-wer-da-wolle-Politik treiben.

Welche Teufel eine kinderlose DDR-Trojanerin in Berlin und die halblustige Wiener Karikatur eines Staatsmannes reiten, die alles daran setzen, unsere ohnehin bereits überlasteten Sozialsysteme restlos zu zerstören – und ganz nebenbei alle Voraussetzung für bürgerkriegsartige Zustände zu schaffen –, ist schwer zu begreifen. Im einen Fall scheint es sich um den sprichwörtlichen deutschen Selbsthass und im anderen um angeborenen Stumpfsinn zu handeln.

Noch weniger einzusehen ist, weshalb sämtliche elektronischen Medien und die Presse in einer noch nie dagewesenen Weise gegen die Wahrheit zu Felde ziehen: So werden Einwanderungs- und Überfremdungskritiker totgeschwiegen oder als Rechtsextreme denunziert und die gegenwärtig stattfindende Völkerwanderung – wider besseres Wissen – zu etwas schöngelogen, was sie ganz gewiss nicht ist: nämlich angeblich positiv für die autochthone Bevölkerung.

Jeder, der will, konnte und kann sich vom wahren Charakter der aktuellen Ereignisse, dem Verhalten und den Absichten der „Flüchtlinge“ einen Eindruck verschaffen. Dieser hat mit dem von den Hauptstrommedien gemalten, rosaroten Bild allerliebster, harmloser, verfolgter, gequälter und für jede hilfreiche Handreichung zutiefst dankbarer Mitmenschen nicht das Geringste zu tun.

Sobald jemand der ihm drohenden Gefahr entronnen ist – das ist etwa der Fall, sobald ein Syrer oder Iraker seinen Fuß auf türkischen Boden setzt – ist er nicht länger ein Verfolgter. In Deutschland und Österreich kann es daher nicht nur aus rechtlichen – Dublin III. –, sondern auch aus logischen Gründen keinen einzigen Flüchtling geben. Die Mehrzahl der „Flüchtlinge“ sind in Wahrheit Migranten auf der Suche nach Vollversorgung auf fremder Leute Kosten. Die leistungsbereiten und -fähigen Auswanderer bevorzugen die Migration nach Übersee. Für Europa entscheiden sich vornehmlich die Sozialjunkies.

Viele der „Flüchtlinge“ wenden für ihre „Flucht“ Beträge auf, über die ein guter Teil der hier lebenden Bürger nicht einmal verfügt. Vom materiellen Elend, dem sie angeblich entfliehen, kann ganz augenscheinlich keine Rede sein.

Die große Mehrheit der „Flüchtlinge“ hat keinerlei hierzulande gefragte Ausbildung und wird daher dauerhaft mit schlecht qualifizierten arbeitslosen Deutschen und Österreichern um staatliche Transferzahlungen und steuerfinanzierte Sozialwohnungen konkurrieren. Ein erheblicher Teil davon hat kein Interesse daran, jemals in die Heimat zurückzukehren. Man ist gekommen, um zu bleiben.

Viele „Flüchtlinge“ sind Religionsfanatiker und/oder mutmaßlich einst – oder immer noch – im Dienste krimineller Staaten oder Organisationen stehende Gewalttäter. Schon ein Prozent derartiger Personen unter den Invasoren würde – angesichts ihrer schieren Zahl – ausreichen, um die Bürger Europas beachtlichen Gefahren auszusetzen.

Große Zahlen beschäftigungsloser junger Männer schaffen immer und überall Probleme – in besonderem Maße in einer von ihnen infiltrierten, ihnen fremd und feindselig erscheinenden Kultur.

Der Großteil der Einwanderer sind Moslems. Zu erwarten, dass religiös motivierte Konflikte durch die laufende Masseneinwanderung nicht zunehmen würden, ist grob fahrlässig.

Solidarität, die von Politikern und Asyl-Industriellen heute eingemahnt wird, bedeutet „gegenseitig füreinander einstehen“. Lägen die Voraussetzungen für die Völkerwanderung andersherum – keine helfende afrikanische oder arabische Hand würde sich uns ungläubigen Affen und Schweinen entgegenstrecken. Wir schulden diesen Menschen also nichts. Gar nichts.

Wenn deutsche und österreichische Politiker „Solidarität bei der Verteilung der Flüchtlinge“ fordern, ist das der Gipfel der Anmaßung. Es waren schließlich keine west- oder osteuropäischen Regierungen, die alle Welt zum Kommen aufgefordert haben. Wenn aber alleine Merkel und Co das tun, dann haben sie auch die Folgen dieses auto-destruktiven Wahnsinns zu schultern und nicht zu versuchen, andere dafür in die Pflicht zu nehmen.

Die vornehmste – in Wahrheit einzige – Aufgabe des Staates ist es, für Recht und Ordnung zu sorgen und seine Bürger und deren Eigentum vor gewaltsamen Angriffen durch Dritte zu beschützen. Dieser Forderung wird der Staat nicht länger gerecht. Einerseits tritt er europäisches Recht – Stichworte Schengen und Dublin III. – mit Füßen. Andererseits – und viel übler – werden die Bürger und deren Eigentum nicht mehr vor kriminellen Übergriffen geschützt.

Immer häufiger wird ihr Eigentumsrecht von „Flüchtlingen“ verletzt. Beispielsweise ist es rund ums „Flüchtlingslager“ Traiskirchen bei Wien bereits an der Tagesordnung, dass Kaufleute bestohlen und bedroht werden (die Geste des Halsabschneidens ist unter „Flüchtlingen“ höchst populär). Besitzer von Swimmingpools müssen erleben, dass sich stark pigmentierte Eindringlinge dortselbst – ungebeten – verlustieren. Aufforderungen, das Grundstück zu verlassen, wird mit Erheiterung und und/oder Gewaltandrohungen begegnet. Die zu Hilfe gerufene Polizei schreitet – wohl auf höchste Anordnung – nicht ein: „Wir haben andere Sorgen.“

Am 19. September kapitulierten vier österreichische Polizisten an der Südgrenze bei Bad Radkersburg vor rund 350 „Flüchtlingen“ – ausschließlich wehrfähige, junge Männer –, die in der Folge den illegalen Grenzübertritt erzwangen. Hätten die Beamten, die instruiert waren, keinesfalls Gewalt gegen die Eindringlinge anzuwenden, versucht, dem Recht zum Durchbruch zu verhelfen und von der Waffe Gebrauch gemacht, wären sie von der veröffentlichten Meinung – und ihren Vorgesetzten – mit Sicherheit niedergemacht worden. Die Bilder von dieser Bankrotterklärung des staatlichen Machtmonopols werden sich – dank der hervorragenden Ausstattung der „Flüchtlinge“ mit modernsten Telekommunikationsmitteln – bereits bis Timbuktu größten Interesses erfreuen.

Der Rechtsstaat – so es ihn je gab – hat kapituliert. Die Polizei konzentriert sich aufs gefahrlose Quälen von Einheimischen, anstatt die Rechte der ansässigen Bevölkerung vor der Landnahme und gegen freche Übergriffe durch kulturfremde Invasoren zu bewahren.

Angesichts der vom Staat demonstrierten Unwilligkeit und Unfähigkeit, seine Grenzen und seine Bürger vor fremden Aggressoren zu schützen, darf es nicht verwundern, wenn die Bürger ihr Recht demnächst in die eigenen Hände nehmen und ihre Sicherheit und ihr Eigentum mit robusten Mitteln selbst verteidigen werden. Es braucht wenig Phantasie, sich vorzustellen, auf welcher Seite die verlotterten Regierungen und die Lügenpresse dann stehen werden.

Die politische Klasse kann von Glück reden, dass die Deutschen, wie schon Josef Stalin ebenso spöttisch wie zutreffend feststellte, die letzten sind, die einen erfolgreichen Aufstand zustande bringen werden – für Österreicher gilt das gleichermaßen. Anstatt die Regierenden mit Fußtritten aus ihren Ämtern zu jagen, werden die kreuzbraven Bürger hierzulande auch diesmal wieder den Kakao auch noch widerspruchslos trinken, durch den sie von Merkel und Genossen gezogen werden.

„Das Boot ist noch lange nicht voll“, meint der „Flüchtlingskoordinator“ der österreichischen Bundesregierung. Das könnte auch der Kapitän der Titanic – eine halbe Stunde nach der Kollision mit dem Eisberg – gesagt haben. Oder wie formulierte es Thilo Sarrazin? „Deutschland schafft sich ab.“ Falls einer die Zeichen der Zeit noch immer nicht erkannt hat: Euroland ist – vielleicht ist ein Blick auf das aktuelle Wahlergebnis in Griechenland dazu angetan, die letzten Zweifel zu beseitigen – so gut wie erledigt.



Von Heuchlern und Verrätern

Über die Rat- und Hilflosigkeit, mit der die politischen Eliten der Europäischen Union der als „Flüchtlingswelle“ fehlinterpretierten Völkerwanderung aus Afrika und dem Mittleren Osten begegnen, ist schon viel geschrieben worden. In kaum einem Kommentar wird allerdings zwischen (wenigen) tatsächlich Verfolgten und (vielen) Wirtschaftsmigranten unterschieden. Jedem ankommenden Fremden wird grundsätzlich das selbstverständliche Recht zugestanden, dauerhaft zu bleiben und aller Segnungen der europiden Wohlfahrtsstaaten teilhaftig zu werden.

Postuliert wird eine Art „Kontrahierungszwang“ für die autochthone Bevölkerung, der kein Recht zugebilligt wird, Einfluss auf die Zuwanderung zu nehmen, indem sie sich diejenigen aussucht, die bleiben dürfen. Sie hat zu kuschen und sich mit ihrer Rolle als rechtloser Zahler abzufinden.

Vollkommen ausgeblendet wird bei der aktuellen Asyldebatte:

* dass in jedem Fall die Dosis das Gift macht
* dass es einen Punkt gibt, ab dem massenhafte Zuwanderung eine vormals homogene Gesellschaft zerreißt
* dass es schließlich nicht nur um die Wünsche und Befindlichkeiten von Immigranten, sondern auch – und mit Verlaub, zuallererst – um die Rechte der Bürger in den von ihnen zu Hunderttausenden heimgesuchten Staaten geht.
Die Forderung, wonach Hilfesuchenden jedenfalls beizustehen ist, läuft spätestens dann auf eine glatte Selbstzerstörung hinaus, wenn der gebackene Kuchen nicht mehr ausreicht, um alle satt zu machen. Dass dieser Punkt lange erreicht sein wird, ehe alle 500 Millionen mutmaßlich an einer Emigration nach Europa interessierter Fremdlinge tatsächlich hier ankommen, liegt auf der Hand.

Selbst aus christlicher Sicht gibt es zwar ein Recht auf Auswanderung, aber keinen Anspruch auf Einwanderung in ein Land, in dem man auf fremder Leute Kosten zu leben vorhat. Die christliche Lehre gebietet die Nächsten- nicht aber die Fernstenliebe! Kein Christ hat die Pflicht, sein eigenes Glück zugunsten des Glücks eines Fremden hinzugeben. Das Gebot der Barmherzigkeit endet an dem Punkt, ab dem dadurch die eigene Existenz, oder die der Nächsten, gefährdet wird. Dieser Punkt ist durch die aktuelle Immigrationswelle längst erreicht – auch wenn naive Sozialromantiker die traurige Realität um keinen Preis zur Kenntnis nehmen wollen.

An vorderster Front im Konzert der Asylindustriellen sind die Damen und Herren der katholischen Caritas (deren deutsche Filiale eben mit einem Geldverschwendungsskandal konfrontiert ist), der evangelischen Diakonie und der zwar nichtklerikalen, dafür aber doppelt moralinsauren Aktivisten von Amnesty International und der öffentlich-rechtlichen Medien zu finden.

Für all die genannten Organisationen, respektive deren Wortführer, steht zweifelsfrei fest, dass die „Schande des Flüchtlingselends“ nicht etwa aufs Konto der herrschenden Regime in den Herkunftsländern geht, sondern auf jenes der Europäer. Eine ungemein originelle Sicht, die derselben Logik folgt, wie jene, die behauptet, Israel trage die Schuld an den Untaten der Mordbrenner von Al-Kaida, Boko Haram und IS. Schließlich – so die bessermenschlichen Moralapostel – sei Euroland unermesslich reich, verfüge über jede Menge Platz und habe zudem enormen Bedarf an Kulturbereicherung und Blutauffrischung durch Schwarze und/oder Muslime, die – zwar ohne brauchbare Ausbildung, dafür aber mit umso größeren Ansprüchen – aus den finstersten Winkeln des Erdballs zu uns strömen.

Überflüssig zu betonen, dass kaum einer der für die boomende Asylindustrie tätigen, selbstlosen Edelmenschen auch nur einen Tag seines Lebens etwas zur Produktion jenes Wohlstands beigetragen hat, den diese nun an die Mühseligen und Beladenen dieser Welt – und zuallererst natürlich an sich selbst – umverteilt sehen wollen. Allesamt leben sie in geschützten Werkstätten – marktfern, unproduktiv und parasitär. Davon, was es heißt, für sein Geld hart arbeiten zu müssen um über die Runden zu kommen, haben sie keinen blassen Schimmer. Dafür lassen sie sich – ums Geld fremder Leute – als uneigennützige Philanthropen hochleben. Dieses Ausmaß an Chuzpe ist nur schwer zu ertragen.

Schäbig sei die mangelnde „Willkommenskultur“ in Europa, die notorische Kulturrassisten, Reaktionäre und dumpfe Islamophobiker zu verantworten hätten. Routinemäßig wird angemerkt, dass es anno 1956 (Ungarnkrise) und 1968 (Prager Frühling) problemlos möglich gewesen wäre, eine große Zahl von Flüchtlingen aufzunehmen, während das heutzutage unverhoffte Schwierigkeiten bereite.

Dabei wird geflissentlich verschwiegen, dass es damals um Menschen aus demselben Kulturkreis ging, die (wie weiland jene Europäer, die in die Neue Welt emigrierten), keinen anderen Wunsch hatten, als sich schnellstmöglich in die Gesellschaft des Ziellandes zu integrieren. Heute dagegen haben wir es mit Individuen zu tun, die mit der Attitüde von Conquistadoren einmarschieren. Sie betrachten Zuwendungen der eingeborenen Europäer als obligate Sondersteuer, die jeder Dhimmi naturgemäß an ihre Umma zu entrichten hat. Was für ein gewaltiger Unterschied zu 1956 und 1968!

Gegen Wirtschaftsmigration ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Wer über gefragte Qualifikationen verfügt, entsprechende Arbeit findet oder gar selbst ein Unternehmen gründen will und kann, ist in einer offenen Gesellschaft jederzeit willkommen. Nicht willkommen dagegen sind jene Zeitgenossen, die mit dem ausschließlichen Plan der Einwanderung ins Wohlfahrtsystem hierherkommen und damit – beabsichtigt oder nicht – unsere Gesellschaftsordnung zerstören. Es ist das selbstverständliche Recht jedes Staatsvolkes, den Erhalt seiner Institutionen anzustreben und sich Zuwanderer entsprechend auszusuchen.

Anstatt für die zwar ohne verwertbare Qualifikationen, dafür aber gewiss mit den besten Absichten ankommenden Fremden rote Teppiche auszurollen, lasse man es – nach Ansicht der Immigrationsbeschleuniger – angeblich sogar am Nötigsten fehlen. Ein paar Hunderttausend „Flüchtlinge“ nach ihrem Gusto zu versorgen, könne doch keine große Sache sein (auf den unermesslichen Reichtum Eurolands wird ja unentwegt verwiesen, während über jenen der arabischen Welt interessanterweise nie ein Wort verloren wird).

Der tragische Fall des mutmaßlichen Erstickungstodes von 71 „Flüchtlingen“ in einem Kühltransporter ist noch nicht hinreichend aufgeklärt, da prasseln auch schon Rücktrittsforderungen auf die (zweifellos überforderte) österreichische Innenministerin hernieder. Was aber könnte selbst der fähigste aller Polizeiminister – angesichts offener Grenzen – gegen derartige Tragödien unternehmen? Die jetzt angekündigte „Aktion scharf“ gegen die „Schleppermafia“ wird nichts bringen, so viel ist sicher. It´s the economy, stupid! So lange „Flüchtlinge“ den horrenden Fuhrlohn für die Europareise auf einem wurmstichigen Kahn oder in einem vollgepferchten Lastwagen ungeniert zu bezahlen bereit und imstande sind, werden Zwischenfälle dieser Art nicht ausbleiben.

Für die hiesigen Asylindustriellen bedeutet das eine klassische Win-Win-Situation: Kommen die „Flüchtlinge“ wohlbehalten ans Ziel, dürfen sie sich neuer Klienten annehmen. Ertrinken oder ersticken die aber schon während der Anreise, bietet ihnen das die Möglichkeit, sich tiefbetroffen und wirkungsvoll in Szene zu setzen, und dem Rest der Menschheit mit dem erigierten Zeigefinger vor der Nase herumzufuchteln. Vermeintliches oder tatsächliches Elend bietet eben prächtige Verdienstmöglichkeiten – nicht nur für bitterböse Schlepper…

Aufgeblasene Vertreter von Vereinen wie Amnesty International oder Ärzte ohne Grenzen gerieren sich wie Großinquisitoren, wenn sie „unhaltbare Zustände“ in einem – angesichts des gewaltigen Ansturms ungebetener Immigranten überbelegten – Flüchtlingszentrum verurteilen oder beklagen, dass man sie dort seitens der Behörden nicht willkommen heißt. So seien etwa „Toiletten in unzumutbarer Weise verschmutzt“ gewesen. Da haben die steuerfinanzierten Putzbrigaden offensichtlich schmählich versagt – ein Skandal! Merke: Toiletten zu putzen darf zwar wehrpflichtigen Rekruten in der Kaserne, nicht aber schwer traumatisierten „Flüchtlingen“ im Asyl zugemutet werden – wo kämen wir denn da hin!

Immer wieder wird von der Asylindustrie beklagt, dass die „Flüchtlinge“ zur Untätigkeit verurteilt in ihren Lagern sitzen müssten, weil ihnen die Arbeitsberechtigung verweigert würde. Auf welche Weise allerdings die zum großen Teil ungelernten Kräfte in einer modernen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft nutzbringend beschäftigt werden könnten, die bereits jetzt mit wachsender Arbeitslosigkeit schlecht qualifizierter Personen geschlagen ist, wird nicht verraten. Und ob die paar unter den „Flüchtlingen“ befindlichen Akademiker mit einem Diplom der Ali-Baba-Universität in Hamudistan bei uns sinnvoll eingesetzt werden könnten, darf ebenfalls bezweifelt werden.

Welcher (nicht lebensmüde) Europäer würde schon einen Chirurgen mit einer derartigen Ausbildung an sich heranlassen? Wer einem auf diese Weise zertifizierten Architekten den Auftrag zum Bau einer Brücke erteilen?

Tatsache ist, dass in homogenen Gesellschaften all jene Probleme unbekannt sind, die ein von oben verordneter Multikulturalismus notwendigerweise mit sich bringt. Beispielsweise liegt derzeit an keinem Ort der Welt die Vergewaltigungsrate höher als im besonders asylfreundlichen Schweden. In Deutschland wird (von einem evangelischen Pfarrer!) allen Ernstes gefordert, testosteronstrotzenden Immigranten auf Staatskosten Prostituierte zur Verfügung zu stellen. Nirgendwo in Europa gibt es weiter ausgedehnte No-go-areas als in England und Frankreich, wo man es mit besonders großen Zuwandererkontingenten aus islamischen Staaten zu tun hat. Man wähnt sich in einem Tollhaus.

Milton Friedman verdanken wir die Erkenntnis, dass man entweder einen Wohlfahrtsstaat oder offene Grenzen haben kann, nicht aber beides zugleich. Ein Blick auf die internationalen Wanderungsströme bestätigt diese These: Qualifizierte und leistungsbereite Auswanderer aus Asien und Afrika gehen in die USA, nach Kanada, Australien oder Neuseeland. Dort wird Einsatz honoriert – etwa mit vergleichsweise niedrigen Steuern. Sozialhilfeschnorrer haben dort keine Chance auf legale Einwanderung.

Für einen, der aus eigener Kraft etwas erreichen will, ist Europa dagegen kein gutes Ziel. Die Alte Welt mit ihrer Fülle an „kostenlos“ gebotenem Sozialkitsch, wirkt wie ein Magnet auf jene Typen, die sich – ohne jede Gegenleistung – in die soziale Hängematte legen möchten. Für Europa bleibt unter den gebotenen Bedingungen folglich nur der Bodensatz an Wanderungswilligen übrig…

Es ist an der Zeit, Maßnahmen zu ergreifen, die der Völkerwanderung wirksamen Einhalt gebieten – und seien es, als Mittel der letzten Wahl, massive Befestigungen in der Art, wie sie – übrigens mit durchschlagendem Erfolg – von Israel an der Grenze zum Westjordanland errichtet werden. Unbrauchbare, als Flüchtlinge getarnt eingewanderte Wohlfahrtsstaatsklienten sind schleunigst abzuschieben. Dabei handelt es sich übrigens um eine rein humanitäre, in deren eigenem Interesse liegende Maßnahme: Schließlich gilt es doch, sie wirkungsvoll vor gewaltsamen Übergriffen entmenschter Rechtsradikaler zu bewahren, was wohl auch Caritasfunktionären ein Anliegen sein sollte.

Hunderttausenden kräftigen, wehrtauglichen jungen Männern aus (Bürger-)Kriegsgebieten Asyl zu gewähren, während im Gegenzug europäische Soldaten genau dorthin entsandt werden sollen, um den Frieden zu erkämpfen (wie das nicht zuletzt einigen der hauptamtlichen Bessermenschen vorzuschweben scheint), kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Die jungen „Flüchtlinge“ haben vielmehr selbst dafür zu sorgen, in ihren Herkunftsländern Recht und Ordnung wiederherzustellen und zu bewahren, anstatt sich feige ins Ausland (bevorzugt ins christliche!) abzusetzen und anderen die allein ihnen zustehende, blutige Drecksarbeit verrichten zu lassen.

Die in Europa ansässige Bevölkerung hat jedes Recht dazu, den von ihr geschaffenen Wohlstand und ihre Lebensart zu erhalten, ohne pausenlos auf anmaßende Forderungen und religiöse Befindlichkeiten ungebetener „Gäste“ Rücksicht nehmen zu müssen. Die Regierenden Eurolands sollten unmissverständlich daran erinnert werden, für wen und auf wessen Kosten sie tätig sind. Es geht nicht an, dass die Regierenden sich gegen ihre eigenen Wähler stellen und deren Interessen fortgesetzt und ungestraft verraten. Kommt es im Hinblick auf die laufende Völkerwanderung nicht bald zu einem radikalen Kurswechsel, driftet die Alte Welt geradewegs in ein mörderisches Chaos…

Andreas Tögel, Jahrgang 1957, ist Kaufmann in Wien.



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