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Migrations-Mythen und dein Blutdruck

Wie die komplett überforderten Politiker durch ihren Irrsinn die Leistungen der vergangenen Generationen und die Zukunft unserer Kinder vernichten.

11 amtliche Migrations-Mythen im Bullshitcheck

Von Claudio Casula. Die regierungsamtlichen Migrationserzählungen werden durch ständige Wiederholungen nicht wahrer. Sie reichen von „Niemandem wird etwas weggenommen“ bis „Absolute Sicherheit kann es nicht geben“, von „Flüchtlinge sind nicht krimineller als Einheimische“ bis „Das ist unsere humanitäre Pflicht.“ Wer die Behauptungen nachprüft, die unsere erlauchten Regierenden zur Migrationskrise verbreiten, der fängt erst an, sich richtig Sorgen zu machen.




Douglas Murray: Der seltsame Tod Europas

Die Verantwortung dafür, was geschieht, hört damit freilich nicht auf. „Eine Kultur und eine Gesellschaft sind nicht nur zum Vergnügen der Menschen da, die gerade leben. Es besteht ein tiefer Pakt zwischen den Toten, den Lebenden und jenen, die noch geboren werden. Egal, wie sehr man die Vorteile billiger Arbeitskräfte, exotischer Küche oder des eigenen guten Gewissens genießen will, man hat nicht das Recht dazu, eine ganze Gesellschaft dafür zu zerstören. … Es kann nicht sein, dass der nächsten Generation eine Gesellschaft übergeben wird, die chaotisch und zersplittert ist und bis zur Unkenntlichkeit verändert wurde.“

Es fällt durch die Zusammenfassung von Douglas Murray auf, dass in so gut wie allen westeuropäischen Ländern die gleichen Prozesse stattgefunden haben, mit Unterschieden nur in den Details. Überall derselbe Fehler und dieselbe Ignoranz der politischen Klasse.

Douglas Murray: Der seltsame Tod Europas

Douglas Murray ist erst 38 Jahre alt, doch schon ein Schwergewicht des britischen politisch-intellektuellen Lebens. Der Mitherausgeber und Autor des Wochenmagazins The Spectator und Kolumnist des liberal-konservativen Monatsmagazins Standpoint ist eine unüberhörbare Stimme in den öffentlichen Debatten des Vereinigten Königreichs, ein klassisch hoch gebildeter öffentlicher Intellektueller, wie man ihn in Europa nur noch selten findet.




Migration: 100 Millionen Afrikaner auf dem Weg nach Europa

“Whatever happens, we have got.
The Maxim-gun, and they have not!”

Diesen launig-zeitgeistigen Vers verdanken wir Hilaire Belloc, einem britischen Poeten, der in erster Linie durch seine Kinderbücher Bekanntheit erlangte. Der Spruch illustriert das militärische Selbstverständnis einer Nation, die zu seiner Zeit noch einen guten Teil der Welt – insbesondere die Meere („Rule Britannia…!“) beherrschte. Nach den napoleonischen Kriegen standen die Soldaten der stolzen Weltmacht Albion, bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs, immerhin so gut wie ausschließlich barfüßigen Wilden gegenüber, denen man dank überlegener Waffentechnik rasch beibringen konnte, mit wem die sich besser nicht anlegen sollten (eine Ausnahme bildeten lediglich die südafrikanischen Buren, die den Briten militärtechnisch aber ebenfalls hoffnungslos unterlegen waren).
Hiram Maxims Erfindung, die erste automatisch nachladende, als Maschinengewehr bekannt gewordene Waffe, hat die Kriegsführung in einer Weise revolutioniert, wie nur wenige andere Entwicklungen zuvor und danach. Das Maschinengewehr relativiert die Bedeutung schierer Menschenmassen. Der taktisch kluge Einsatz eines Maschinengewehres vermag Kräfte in Bataillonsstärke – und mehr – zu neutralisieren, wie dieses Beispiel aus dem Zweiten Weltkrieg eindrücklich belegt 1. Die Schätzungen über die Zahl der mithilfe dieses einen MGs getöteten Gegner gehen auseinander. Vermutlich belief sich deren Zahl auf zwischen 2.000 und 3.000 Mann.
Nur die Entwicklung einer strategischen Bomberwaffe, später ergänzt durch nukleare Sprengköpfe in Verbindung mit weitreichenden unbemannten Trägersystemen, erweitern die militärische Kapazität entschlossener Kommandeure bis jenseits der Grenze der globalen Apokalypse.
Wie der große altösterreichische Ökonom Ludwig Mises hellsichtig feststellte, Ist „Der Staatsapparat…ein Zwangs- und Unterdrückungsapparat. Das Wesen der Staatstätigkeit ist, Menschen durch Gewaltanwendung oder Gewaltandrohung zu zwingen, sich anders zu verhalten, als sie sich aus freiem Antriebe verhalten würden.“
Entweder der Staat nötigt rechtschaffene Bürger zu für sie nachteiligen Handlungen, oder er animiert Nichtsnutze und Gangster dazu, sich am Eigentum der rechtmäßigen Besitzer zu vergreifen. Das war und ist das Wesen des Staates – zumindest das des demokratisch verfassten. Daran hat sich bis heute, auch und besonders auf der Ebene des europäischen Imperiums, nichts geändert. Die Fiktion eines „Rechtsstaats“ geht allein schon deshalb in Rauch auf, weil der Staat sich das „Recht“ einräumt, jedes Verbrechen – vom Raub bis zum Massenmord – zu begehen, für das er jeden seiner Unterworfenen auf der Stelle aufs Schafott bringt oder ins Verlies sperrt. Macht hat mit Recht also nichts zu tun. Die beiden Phänomene schließen einander vielmehr aus. Die Geschichte bietet für diese These eine geradezu erdrückende Fülle an Beweisen.
Wenn eine moralisch völlig verwahrloste Politnomenklatura, Hand in Hand mit einer korrupten Jurisprudenz, dieser Tage also von der „rechtlichen Unmöglichkeit“ schwadroniert, illegal aus Afrika oder dem Orient einreisende Touristen an den Außengrenzen der EU zu stoppen – ja diese Kreaturen selbst dann auf Kosten der Steuerzahler lebenslänglich durchfüttern zu müssen, wenn es sich dabei erwiesenermaßen um Kapitalverbrecher handelt, spricht das allen historischen Erfahrungen Hohn. Die politische Macht versetzt allemal Rechtsgebirge. Allerdings nur, wenn es der politischen Elite opportun ist.
Das zeigt sich allein anhand der jüngsten Geschichte, die ja von serienweisen Rechtsbrüchen der EU-Granden wimmelt, etwa im Zusammenhang mit dem Vertrag von Maastricht, der Griechenlandkrise, der Eurorettung und der Staatsfinanzierung durch die EZB (die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit).
„Wer Andersfarbige oder Andersgläubige nicht aufnehmen will, kommt aus einer Vorstellungswelt, die ich nicht für kompatibel halte mit dem Ur-Auftrag der EU.“ So Jean-Claude Juncker in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“.
Dass ausgerechnet ein Mann, der das Recht zu lügen, ganz offen für sich reklamiert, nun einen „Urauftrag“ der EU in der Aufnahme von Millionen von Typen sehen will, die der westlichen Zivilisation ablehnend bis feindlich gegenüberstehen und die die ihnen erwiesene Gastfreundschaft nicht selten mit Mord und Totschlag vergelten, ist mit dem Wort „Chuzpe“ nicht ausreichend zu charakterisieren. Es handelt sich um eine von der Wahrheit meilenweit entfernte, ungeheuerliche Einlassung von „Mr. EU“.

Die Fakten:

  • Der Schutz der Außengrenzen gehört zu den Säulen der Europäischen Union. Diesen Schutz gab und gibt es faktisch nicht. Vielmehr betätigt sich die italienische Marine als Hilfsorganisation internationaler Schlepperbanden, die an der illegalen Einwanderung Millionen verdienen – zum Schaden der Unionsbürger.
  • Durch eine Reihe von autodestruktiven Beschlüssen haben Kommission und EU-Parlament es geschafft, den wirksamen Kampf gegen die unkontrollierte Einwanderung und auf gesetzeskonforme Weise erfolgende Abschiebungen unerwünschter Personen, faktisch unmöglich zu machen.
  • Letzteres gilt ungeachtet der Zahl der illegal einreisenden Personen. Sollte Europa es demnächst mit der von Experten geschätzten Zahl von 100 Millionen anbrandenden Afrikanern 2 zu tun bekommen, gehören die – auf dem Boden der geltenden Gesetzesnormen – auf ewig uns.
  • Wer meint, dass Europa unter derartigen Umständen nicht in Bürgerkrieg und Chaos versinken würde, sollte auf stärker wirkende Medikamente umsteigen.

Fassen wir zusammen: Die Mittel, fadenscheinige Schlauchboote oder marode Holzkähne am Erreichen europäischer Gestade zu hindern, sind in ausreichender Zahl vorhanden. Der von Umberto Bossi (Lega Nord) anno 2010 geäußerte Wunsch, er wolle „Kanonen donnern hören“ ist – angesichts seither dramatisch verschärfter Umstände – nicht ganz unverständlich. So weit braucht es aber gar nicht zu kommen. Ein Einsatz von Küstenwacht- und Marinestreitkräften, der im Sinne des in Maastricht vereinbarten Schutzes der Außengrenzen erfolgt, könnte sicherstellen, dass kein einziger Afrikaner auf illegale Weise europäischen Boden erreicht – indem man die Boote aufbringt, nach Afrika zurückschleppt und anschließend zerstört. Sensible Naturen und Teddywerfer können sich derart harte Militärmaßnahmen damit schmackhaft machen, dass auf diese Weise ja immerhin zahlreiche Menschenleben gerettet werden, die ansonsten auf der gefährlichen Überfahrt verlorengehen könnten. Man weiß ja: „Auf einem Seemannsgrab da blühen keine Rosen.“

Die politischen Eliten mögen uns jedenfalls mit verlogenem Geschwafel verschonen, sie besäßen gar keine gesetzeskonformen Handhaben gegen die illegale Einwanderung oder zur Abschiebung von kriminellen Invasoren. Gesetze haben diese Herrschaften an anderer Stelle (siehe weiter oben) nämlich noch nie interessiert. Warum also ausgerechnet jetzt? Und noch eins: „Maxim-Guns“ (oder deren rezente Nachfolgemuster) sind nun einmal nicht nur dazu da, um regelmäßig geputzt zu werden. Man kann sie glatt auch einmal für den Grenzschutz aktivieren.

Links:

  1. Wikipedia

  2. Welt.de




Migration und Volkswirtschaft

Mehr Wohlstand durch Asylsuchende?

Von Andreas Tögel

Aus Sicht der österreichischen Caritas und des Roten Kreuzes, bedeuten die hier aufgenommen Asylsuchenden einen wirtschaftlichen Gewinn für das Land. Eine bei „Joanneum Research“ in Auftrag gegeben „Studie“ soll beweisen, dass Asylanten nicht nur diesen beiden Organisationen, die sich (neben anderen NGOs) mit der Elendsbewirtschaftung ein überaus lukratives Geschäftsfeld eröffnet und aus diesem Grund jedes Interesse daran haben, den Elendsimportiert niemals enden zu lassen, sondern auch für die Alpenrepublik insgesamt Nutzen bringen.
Wer über Sinn für schrägen Humor verfügt, kann die „Studie“ von der Seite http://www.katholisch.at/ herunterladen und sich in all ihrer Pracht zu Gemüte führen. Dass darin, wie in der zeitgenössischen Volkswirtschaftslehre üblich, ausschließlich mit Aggregaten hantiert und mit einer Fülle willkürlicher Annahmen operiert wird, überrascht diejenigen nicht, die wissen, wie solche „wissenschaftlichen“ Arbeiten zustande kommen. Wer das vom Auftraggeber gewünschte Ergebnis peinlich genau im Blick behält, die zu verarbeitenden Daten einer kreativen Auswahl unterzieht und über einen ausreichenden Sinn für originelle Schlussfolgerungen verfügt, darf sich am Ende allemal der gewünschten Ergebnisse erfreuen.
Alsdann: Der sensationellen „Studie“ zur Folge, zahlen Asylberechtigte in die Sozialtöpfe mehr ein, als sie aus diesen an Wohltaten herausbekommen. Erstaunlich, ist es nicht? Denn angesichts der Beobachtungen, die jedermann machen kann, der mit offenen Augen durch die Städte wandert und beobachtet, auf welche Weise die in den letzten Jahren eingeschleppten Asylsuchenden das Land verändern, erscheint das einigermaßen befremdlich. Das Herumlungern in Parks und auf U-Bahnsteigen füllt tatsächlich die Sozialtöpfe? Sei´s drum – vergessen wir unseren gesunden Hausverstand und lassen uns von Franz Prettenthaler, dem genialen Autor besagter „Studie“ eines Besseren belehren: Österreich darf sich über jeden Asylberechtigten herzlich freuen, denn er bringt nicht nur kulturellen (daran zweifelt ohnehin niemand), sondern auch wirtschaftlichen Gewinn. Aha.
Leider handelt es sich bei dem Papier im Grunde um nichts weiter, als um eine Neuauflage der vom liberalen französischen Ökonomen und begnadeten Pamphletisten Frédéric Bastiat (1801-1850) kurz vor seinem Tode beschriebenen „Broken-windows-fallacy“. Darin geht es um die auf den ersten Blick ausschließlich positiven Effekte, die der Ersatz einer zerbrochenen Fensterscheibe auslöst. Alle verdienen daran – nicht nur der Glasermeister, sondern auch alle anderen, die mit Glaserzeugung, Transportaufgaben und mit der notwendigen Handarbeit befasst sind.
Letztendlich wird durch den Ersatz der Scheibe aber nur ein Zustand wiederhergestellt, der bereits bestanden hat. Es gibt eben – per Saldo – keinen Wertezuwachs. Aller Aufwand hätte andernfalls der zusätzlichen Wertschöpfung dienen können. Man sieht zwar den Vorteil des Glasers, seiner Lieferanten und Mitarbeiter, nicht aber die dem Auftraggeber entgangenen Möglichkeiten, sein Geld anderweitig zu investieren.
Wenn in der vorliegen „Studie“ also erhöhte Steuereinnahmen, die im Gefolge des für die Erhaltung der Asylsuchenden zu tätigenden Aufwands anfallen, allen Ernstes als etwas Positives vermerkt werden, wird dabei übersehen, dass diese Steuergelder nicht vom Himmel fallen. Jemand muss sie ja abführen. Damit aber verringern sich die Möglichkeiten der Tributpflichtigen, ihr Geld für etwas Sinnvolles einzusetzen. Milliardenbeträge, die dazu nötig sein werden, Asylsuchenden (die in der „Studie“ ebenso offensichtlich wie unzulässig als dauerhaft hier Verweilende angesehen werden) Grundkenntnisse und berufliche Fertigkeiten zu vermitteln, die in unserer westlichen Zivilisation unverzichtbar sind, um nicht dauerhaft von Almosen abhängig zu sein, könnten für eine Fülle anderer Projekte eingesetzt werden. In jedem Fall würde der dadurch gestiftete Nutzen deutlich größer ausfallen.
Indes sind derlei Überlegungen für jene Wissenschaftler von keinerlei Relevanz, die sich ausschließlich der dankbaren Übung des Geldausgebens widmen, nicht aber der etwas mühseligeren Aufgabe des Geldverdienens. Wer die Party bezahlen soll, ist ihnen gleichgültig.
Hätten die in der „Studie“ angeführten Berechnungen und Hypothesen Hand und Fuß, dann läge der Schlüssel zur explosionsartigen Steigerung des Wohlstands in Europa im Import jener von Experten auf rund 500 Millionen geschätzten Zahl von Afrikanern, die sich derzeit mit dem Gedanken an eine Auswanderung tragen. Wenn schon das, was uns ein, zwei Millionen Asylanten bringen „wertvoller als Gold“ ist (© Martin Schulz) – wie reich werden uns dann 500 Millionen machen? Wer derart offensichtlichen Unfug glaubt, sollte dringend seine Medikation überprüfen.
In der „Studie“ wimmelt es nur so von ebenso optimistischen wie unrealistischen Annahmen hinsichtlich des möglichen Einsatzes der Zuwanderer. Und sie lässt die durch deren Religion, Kultur und Mentalität bedingten – mutmaßlich durchwegs negativen – Aspekte völlig unberücksichtigt. Nur wer auch noch im Bau zusätzlicher Gefängnisse einen volkswirtschaftlichen Nutzen zu erkennen imstande ist, vermag im Zustrom unqualifizierter Horden, die fremden, nicht selten feindseligen und gewaltaffinen Kulturen entstammen, einen Gewinn für die autochthone Bevölkerung zu sehen.
Einen großen Teil der Asylsuchenden in den heimischen Arbeitsmarkt integrieren zu können, die – entgegen der Darstellung hauptamtlicher Bessermenschen – mehrheitlich über keinerlei nachgefragte und damit verwertbare Qualifikationen verfügen, ist eine Illusion. Der Großteil davon wird Zeitlebens von Transferzahlungen – und damit aus der Tasche der produktiv Tätigen (also eher nicht aus der des Studienautors) leben. Damit ist der behauptete volkswirtschaftliche „Mehrwert“ durch die Beschäftigung von Asylsuchenden reine Chimäre.
Es ist ohne Zweifel ein gutes Werk, sich tatsächlich Schutzbedürftiger – und zwar auf eigene Kosten – anzunehmen Es ist aber keine gute Tat, das um das Geld fremder Leute zu tun, die zudem nicht einmal gefragt werden, ob sie das auch wollen. Und es ist gänzlich abwegig zu behaupten, der gewaltige Aufwand für die Versorgung Asylsuchender (im Land der Hämmer immerhin rund zwei Mrd. Euro per anno, in Deutschland das Zehnfache), würde am Ende auch noch wirtschaftliche Früchte tragen. Wären diese Menschen so qualifiziert und integrationswillig, wie man sich seitens der Systemprofiteure seit Jahren bemüht, uns weiszumachen, bedürfte es nämlich überhaupt keiner Vorleistung der aufnehmenden Gesellschaft. Das Beispiel der klassischen Einwanderungsländer (USA, Kanada, Australien und Neuseeland), in denen für Migranten bis heute keine Extrawürste gebraten werden, spricht Bände. Jeder ist dort willkommen, der für die aufnehmende Gesellschaft von Nutzen ist und sich an dort geltende Gesetze hält. Davon kann hierzulande allerdings keine Rede sein – eher ist das genaue Gegenteil der Fall.
Fazit: Ein weiteres Beispiel dafür, was „wissenschaftliche“ Studien wert sind, wenn ihnen ein politischer Auftrag zugrunde liegt. Konsequenz: Jedermann ist gut beraten, nur noch jene Fake-News für bare Münze zu nehmen, die er selbst in Umlauf bringt.




Andreas Tögel im Interview – Flüchtlingskrise




Migration tötet

Österreich hat seit Jahrzehnten eine sehr geringe Aufwärtsmobilität, die sich insofern zeigt, dass sowohl der Bildungszuwachs wie auch der Vermögenszuwachs von einer Generation auf die Nächste mehr oder weniger stagniert.

Diese fehlenden Chancen für Österreicher werden paradoxerweise nun Migranten eingeräumt, für die die Einwanderung eine gewaltige Verbesserung ihre Status bedeutet. Da nach wie vor Migranten mit Flüchtlingen verwechselt werden, gibt es auch keine Einwanderungskriterien und so kommen zu uns vor allem Armuts-Immigranten, weil die Hochgebildeten eher andere Länder bevorzugen.

Nun spüren wir, dass die Migration keineswegs eingedämmt werden kann, weil der „Belohnungsfaktor“ der letzten Monate so hoch war, dass sich mittlerweile wesentlich mehr Menschen in Bewegung setzen. Das bedeutet, dass unsere ohnehin schon überlasteten Sozialhilfebudgets bald nachbudgetiert werden müssen und mit dem weiteren Familiennachzug endgültig gesprengt werden. Denn Frauen aus muslimischen Familien arbeiten nicht und die niedrigqualifizierten Männer verdrängen höchstens die Niedrigqualifizierten der vorigen Generation.

Da die Sozialisten nach wie vor die Solidarität mit Fremden höher halten als mit den eigenen sozial Schwachen, können wir davon ausgehen, dass dies das Ende der Sozialdemokratie und in weiterer Folge auch des Wohlfahrtsstaats bedeutet. Unser bestehendes Prekariat wird durch das Migrations-Prekariat dermaßen unter Druck gebracht, dass diese Menschen nie wieder links wählen werden.

Andererseits werden die Vermögenden und Hochgebildeten sich weiter abwenden und dorthin gehen, wo es für sie lukrativer ist und die sozialen Konflikte geringer sind.

Selbst wenn wir die enormen Integrationskosten bezahlen können, werden uns die Konfliktkosten finanziell und moralisch ruinieren.