Monthly Archives: September 2018

Communist Economics in One Page

A Refresher Course

The nationalization of everything held back history, impoverished workers, and built an oppressive state

In recent years, I have given a number of presentations to high-school and college students on the importance of economic freedom and the persistent threat of socialism – as witnessed, for example, by the recent economic meltdown in Venezuela.

One problem that I have encountered is that young people today do not have a personal memory of the Cold War, let alone an understanding of social and economic arrangements in the Soviet bloc, which, I suspect are either downplayed or ignored in American school curricula.

As a result, I have written a basic guide to socialist economics, drawing on my personal experience growing up under communism. I hope that this – somewhat longer piece – will be read by the millennials, who are so often drawn to failed ideas of yore.

Communist Stopped Progress

As a boy growing up in communist Czechoslovakia, I would, for many years, walk by a building site that was to become a…weiterlesen



Forging Islamic Science

Fake miniatures depicting Islamic science have found their way into the most august of libraries and history books. How?

As I prepared to teach my class ‘Science and Islam’ last spring, I noticed something peculiar about the book I was about to assign to my students. It wasn’t the text – a wonderful translation of a medieval Arabic encyclopaedia – but the cover. Its illustration showed scholars in turbans and medieval Middle Eastern dress, examining the starry sky through telescopes. The miniature purported to be from the premodern Middle East, but something was off.

Besides the colours being a bit too vivid, and the brushstrokes a little too clean, what perturbed me were the telescopes. The telescope was known in the Middle East after Galileo developed it in the 17th century, but almost no illustrations or miniatures ever depicted such an object. When I tracked down the full image, two more figures emerged: one also looking through a telescope, while the other jotted down notes while his hand spun a globe – another instrument that was rarely drawn. The starkest contradiction, however, was the quill in the fourth figure’s hand. Middle Eastern scholars had always used reed pens to write. By now there was no denying it: the cover illustration was a modern-day forgery, masquerading as… weiterlesen



Why the Brett Kavanaugh smear?

One question I have pondered over the last few weeks is, why are the Democrats so determined to block Judge Brett Kavanaugh’s nomination to the Supreme Court? Realistically, he is the most moderate nominee they are likely to see from the Trump administration. If his nomination fails, the president will most likely appoint Amy Barrett, who is secure against #MeToo allegations and is both more conservative and younger than Kavanaugh. So what is the point?

To some extent,… read more



Die Gefährlichkeit politischer Religionen

Und die Torheit der politischen Eliten

(Andreas Tögel) Im Jahr 1923, nach dem missglückten „Marsch auf die Feldherrnhalle”, verfasste Adolf Hitler seine programmatische Schrift „Mein Kampf”. Genau zehn Jahre später kamen die Nationalsozialisten in Deutschland an die Macht. Nicht mittels eines Staatsstreiches. Nein, auf lupenrein demokratische und verfassungskonforme Art. Daraus, dass sie sich demokratischer Mittel bedienten, um die Demokratie nach ihrem Triumph zu beseitigen, machten die nationalen Sozialisten übrigens nie ein Hehl. In der zitierten Schrift aus der Feder des späteren „Führers”, Adolf Hitler, ist die Ausrichtung seiner Bewegung – die Ablehnung jeglichen politisch-weltanschaulichen Pluralismus´ und die Gegnerschaft zum „liberalen Rechtsstaat” – unverhüllt dargestellt. Jeder der wollte, konnte sich anhand der Lektüre dieses Buches, von dem bis 1944 die beachtliche Zahl von knapp elf Millionen Exemplaren gedruckt wurde, ein Bild von den Ereignissen machen, die im Fall einer nationalsozialistischen Machtergreifung dräuen würden.

Das ist indes leider nicht geschehen. Entweder, weil die Menschen sich den mühsam zu lesenden Schmöker nicht zu Gemüte führen wollten, oder weil dessen Inhalt einfach nicht ernst genommen wurde. Ignoranz, Indolenz und Gleichgültigkeit haben dazu geführt, dass die mit dem Nationalsozialismus aufziehende Gefahr grob unterschätzt wurde. So sind die kritischen Kommentare, die von sich moralisch überlegen dünkenden Nachgeborenen in umso größerer Zahl abgegeben werden, je länger der NS-Spuk zurückliegt, letztlich nicht ganz unberechtigt: „Wie konntet Ihr das geschehen lassen?” Natürlich sind nachher immer alle klüger. Außerdem blieben ja nur zehn Jahre Zeit, um sich anhand der „heiligen Schrift” der Nationalsozialisten ein Bild von der Gedankenwelt ihres Führers und seinen Plänen zu machen. Das ist nicht viel.

An allem Unfug der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern.
Erich Kästner

Die dunkelsten Stunden Deutschlands liegen mittlerweile viele Jahrzehnte zurück, und von den politischen und militärischen Verantwortungsträgern dieser Zeit ist keiner mehr am Leben. Dass die NS-Ära bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit umso größerer Inbrunst beschworen wird, je länger sie auf dem Misthaufen der Geschichte liegt, wäre ein Grund zur Heiterkeit, wenn die Angelegenheit nicht so ernst wäre. Der doppelt-moralinsaure Furor der selbsternannten Nazijäger ist aus zweierlei Gründen problematisch. Einerseits, weil er das Ausmaß der einst begangenen Verbrechen auf haarsträubende Weise verharmlost: Wenn alle Identitären, Pegida-Aktivisten und AfD-Wähler, deren schwerstes Vergehen im Schwenken schwarzrotgoldener Fahnen besteht, tatsächlich Nationalsozialisten wären, dann können die historischen Originale so schlimm ja nicht gewesen sein; Anderseits, weil dadurch der Blick auf eine hochaktuelle, nachgerade tödliche Gefahr für die abendländische Kultur verstellt wird.

Diese Gefahr blickt auf eine knapp 1400 Jahre währende Tradition zurück und verfügt, wie Juden und Christen, ebenfalls über ein „heiliges” Schrifttum. Die Rede ist vom Islam und dessen aus Koran, Hadithen (Überlieferungen und Zitate des Propheten) und Sira (Biographie Mohammeds) bestehenden, schriftlichen Trilogie. Mehr als die Hälfte dieser Texte haben mit dem Seelenheil der Rechtgläubigen nichts zu tun, sondern widmen sich dem Umgang mit den „Kuffar” (eine abwertende Bezeichnung für „Ungläubige” – also alle Menschen, die nicht an Allah und seinen Propheten Mohammed glauben). Damit erfüllt der Islam, so wie auch der Kommunismus, der Faschismus und der Nationalsozialismus, alle Voraussetzungen, um als „politische Religion”, wie Eric Voegelin sie definiert hat, zu gelten.

Religion ist solange harmlos, solange die Rechte von „Ungläubigen” durch sie nicht eingeschränkt werden. Wer auf den Genuss von Schweinfleisch und Alkohol verzichtet, tut nichts Unrechtes. Wer indes andere dazu nötigt, es ihm gleichzutun, verlässt damit den Boden der abendländischen Zivilisation.

Einwände, wonach Übersetzungen der „heiligen” Texte des Islam aus dem Arabischen nicht gelten würden, weil der Erzengel Gabriel Allahs Worte seinem illiteraten Propheten ja in eben dieser Sprache offenbarte, und diese nicht ohne Bedeutungsverlust übersetzt werden könnten, sind bloße Nebelgranaten zur Verschleierung der Fakten. Immerhin sprechen ja rund 90 Prozent der „Rechtgläubigen” auf dieser Welt entweder kein Arabisch oder sind des Lesens unkundig. Weil sie ihren Glauben auf Übersetzungen der heiligen Texte gründen, die ihnen zum Teil nur mündlich nahegebracht werden, sind sie aber keine weniger guten Muslime.

Anders als im Fall von „Mein Kampf”, hatten die autochthonen Bewohner des Abendlandes jede Menge Zeit, sich mit den schriftlichen Grundlagen, sowie mit der historischen Dokumentation der durch Jahrhunderte hindurch für die Kuffar schmerzlichen Konsequenzen der Islamisierung zu befassen. Das ist in der Vergangenheit nicht geschehen und geschieht auch weiterhin nicht. Der Koran (ganz zu schwiegen von den beiden anderen genannten Quelltexten, die ein Vielfaches an Volumen umfassen), ist eines der für die westliche Welt zwar bedeutendsten, zugleich aber am wenigsten gelesene Buch. Das ist ein fataler Fehler. Denn jede Erkenntnis beruht auf einer Holschuld. Wissen, das man sich nicht aneignet und Tatsachen, die einem fremd sind, kann man nicht beurteilen. Wegschauen, ignorieren und verdrängen allenfalls unangenehmer Wahrheiten, führen aber niemals und in keinem Kontext zu etwas Gutem.

Die im Besitz der Erklärungs- und Deutungshoheit befindlichen Eliten Eurolands befassen sich, entweder, weil sie durch und durch korrupt sind, oder aus Feigheit, Dummheit und purer Niedertracht, lieber mit Dieselfahrverboten und Bratvorschriften für Wienerschnitzel, als mit der größten Herausforderung, mit der die Alte Welt es gegenwärtig zu tun hat. Dass totalitäre Ideologen sich anschicken – unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit – auf demokratische Weise den in der westlichen Welt herrschenden Pluralismus abzuschaffen und eine totalitäre Diktatur zu errichten, scheint die Nomenklatura nicht zu irritieren. Dabei sind die Parallelen zu den Geschehnissen im Deutschland der 1920er und 30er-Jahre unübersehbar.

Die „ungläubigen” Bewohner der westlichen Welt täten gut daran, sich klarzumachen, dass nicht jedermann auf der Welt ihr Desinteresse an der (politischen) Religion teilt. Es gibt Menschen, dank Einwanderungs- und Geburtendschihad werden es täglich mehr, die tatsächlich an Allah, dessen Propheten und an die von ihm verkündeten Botschaften glauben. Wer, mangels Beschäftigung mit den schriftlichen Quellen, meint, die drei „abrahamitischen Religionen” würden sich im Grunde kaum voneinander unterscheiden, und all ihre Gläubigen beteten am Ende doch zum selben Gott (ein von Islamapologeten gerne erzähltes Märchen), liegt voll und ganz daneben. Ein größerer Unterschied zwischen dem Gottesbild der Christen und jenem der Muslime, ist gar nicht vorstellbar. Der Gott der Juden gebietet nämlich, wie der der Christen – und anders als Allah – keine systematischen Pogrome an „Ungläubigen”.

Wenn nackte Gewalt auf dem Vormarsch ist, ist der Kompromiss der rote Teppich.
Ayn Rand

Die Politik des Appeasements ist eine Strategie, die schon im Europa der 1930er-Jahre auf katastrophale Weise gescheitert ist. Hätten die Westmächte auf die nationalsozialistischen Provokationen, wie etwa die friedensvertragswidrige Remilitarisierung des Rheinlandes anno 1936, angemessen reagiert, wäre der Alten Welt vermutlich eine ihrer schlimmsten Katastrophen erspart geblieben. Würden die vom Gift des Kulturrelativismus angekränkelten europiden Eliten angemessen auf die Anmaßungen der rasch an Stärke gewinnenden islamischen Konquistadoren reagieren, könnte ein sich in einigen ihrer Provinzen bereits ankündigender Bürgerkrieg und/oder die von Michel Houellebecq prophezeite Unterwerfung des Abendlandes unter den Halbmond, noch vermieden werden.

Hellseherische Gaben der Bürger, der Machthaber und ihrer intellektuellen Zuträger sind dazu nicht erforderlich. Eine Beschäftigung mit den für uns „Kuffar” hochtoxischen Schriften des Islam reicht aus, um zu erkennen, welches Schicksal uns zugedacht ist. Ein Schicksal, das vor unserer Zeit bereits viele Millionen anderer Europäer, Afrikaner und Asiaten, mittlerweile auch schon ein paar tausend Amerikaner, im Zuge der erfolgreichsten politisch-militärischen Bewegung aller Zeiten, erleiden mussten. Die Zahl der zwischen Rabat und dem Indus zu beklagenden, „ungläubigen” Opfer liegt, nach 1400 Jahren Dschihad, bei mindestens 270 Millionen. Das todwürdige „Verbrechen” diese bedauernswerten Menschen bestand darin, Allah und dessen Propheten die Gefolgschaft verweigert zu haben. Allahs Alternativen hören übrigens auch heute noch auf die Namen Unterwerfung oder Tod.

Aus dem Koran und der Sunna (so wird die Zusammenfassung von Hadith und Sira bezeichnet) geht an vielen Stellen hervor, dass Allah alle Kuffar hasst. Minutiös wird die Art und Weise beschrieben, wie unnachsichtig und brutal die Rechtgläubigen mit „Ungläubigen” zu verfahren haben. Mohammed setzte den ihm geoffenbarten Willen Allahs ab 622 (dem Jahr der Hidschra von Mekka nach Yathrib, dem späteren Medina) konsequent um, versklavte oder tötete fortan jeden, der sich seinem totalitären Machtanspruch in den Weg stellte. Er lieferte damit ein für jeden Muslim leuchtendes Vorbild, dem es nachzueifern gilt. Seine frühen Erben taten es ihm gleich und standen rund 100 Jahre nach seinem Tod nicht mehr weit vor den Toren von Paris. Gewaltanwendung im Namen der Ausbreitung der Lehre Mohammeds, gilt dem wahrhaft Rechtgläubigen bis heute als eine Tugend.

An der expansiven Ideologie des Islam hat sich seit dem siebenten Jahrhundert bis in die Gegenwart nichts geändert. Da seine schriftlichen Grundlagen sich auf das geoffenbarte Wort Allahs gründen, sind sie unabänderlich und für alle Zeiten gültig. Die immer wieder beschworene Hoffnung auf einen aufgeklärten, demokratiekompatiblen „Euroislam” entbehrt daher jeder Grundlage. Menschengemachte Gesetze können niemals über oder gleichwertig neben Allahs Anordnungen stehen. Der Kampf der Diener Allahs gegen die „Ungläubigen” (gleich, ob Anhänger anderer Religionen, Agnostiker oder Atheisten), ist, auch das sollte jeder wissen, immer defensiver Natur, da das Nichtglauben einen Angriff auf Allah und damit ein todwürdiges Verbrechen darstellt. Das ist Dialektik vom Allerfeinsten. Aggression ist Selbstverteidigung. Eine frühmittelalterliche Version von „1984″ auf Arabisch.

Beim oben Niedergeschriebenen handelt es sich nicht um wirre Phantasien christlicher Kreuzfahrer oder „islamophober” Narren. Alles lässt sich in den Quellen nachlesen und ist damit überprüfbar. Wer´s nicht glaubt, greife bei der nächsten Gratisverteilung des Korans in einer Fußgängerzone zu oder kaufe sich eine seriöse Übersetzung. Die Lektüre weiterführender Literatur ist indes insofern unabdingbar, als der Koran eine nach ihrer Länge (!) geordnete Sammlung von Kapiteln (114 Suren) enthält, die aufgrund ihrer vielfachen Widersprüchlichkeit keinen Sinn ergibt, wenn man sie nicht im Lichte ihrer Entstehungsorte und -Zeiten liest. Mekka, von wo der unbedeutende und machtlose Prediger Mohammed fliehen musste, oder Medina, wo er sich zum allmächtigen Kriegsherrn wandelte.

Der Islam ist das mit großem Abstand erfolgreichste Eroberungskonzept aller Zeiten. Seine Anhänger streben bis in unsere Tage nicht den kurzfristigen Erfolg an, sondern nachhaltige Ergebnisse. Sie haben Zeit. Sie denken, anders als westliche, hoffnungslos dem Kurzfristdenken verfallene Wohlfahrtsstaatsdemokraten, in Generationen, ja in Jahrhunderten. Nur in zwei Fällen – erstmals im späten 15. Jahrhundert in Spanien, und im Gefolge der 1683 erfolgten, zweiten Türkenbelagerung Wiens, gelang ein „roll back”, wurde die Welt des Halbmonds entscheidend zurückgeworfen. Eine dieser zwei Scharten konnten die Diener des Propheten indes längst auswetzen. Heute stehen sie nicht mehr vor, sondern mitten in Wien.

Typisch für ein gegen das eigene Volk gerichtetes System ist es, Kriminelle zu schonen,**** aber politische Gegner als Kriminelle zu behandeln.
Alexander Solschenizyn

Die Rolle der politischen Eliten im Westen und der mit diesen in einem symbiotischen Verhältnis stehenden Intellektuellen, verdient eine besondere Würdigung. Nicht nur, dass diese Leute, die es ja aufgrund ihrer Bildung besser wissen müssten, keine Maßnahmen gegen die in Europa (mit Ausnahme der Visegrád-Staaten) immer schneller fortschreitende Islamisierung ergreifen, fördern sie diese auch noch nach Kräften, indem sie den massenhaften Import von kontrafaktisch als „Flüchtlinge” deklarierten potentiellen Gewalttätern aus dem Orient und aus Nordafrika fördern. Inzwischen vergeht kaum noch ein Tag ohne an europäischen Kuffar verübte Gewaltverbrechen. Die gehen mit der Ausbreitung des Islam in Euroland unübersehbar Hand in Hand. Niemals handelt es sich bei den Tätern um Migranten aus Fernost, Süd- oder Nordamerika; Niemals werden die mittlerweile zur täglichen Routine gewordenen Messerattacken durch Hindus, Buddhisten, Juden oder Mormonen verübt. Hier ist mehr als um eine zufällige Korrelation erkennbar. Das Täterprofil ist eindeutig: Allahu Akbar! Keiner der seit 9/11 aktiv gewordenen Attentäter hat seine Tat mit dem Ausruf „Gelobt sei Jesus Christus” begleitet.

Kommt es, als Reaktion auf abscheuliche Bluttaten durch muslimische Eroberer, zu spontanen Protestkundgebungen, werden diese von den politisch Verantwortlichen und den Hauptstrommedien prompt als „Naziaufmärsche” oder „Hetzjagden auf Ausländer” qualifiziert. Merke: Helldeutsche „demonstrieren” oder „versammeln sich“. Dunkeldeutsche „rotten sich zusammen” oder „marschieren auf“. Die Wortwahl verrät, wem die Sympathien des politisch-publizistischen Komplexes gehören. Keine Rede von ausgewogener Berichterstattung oder Fairness im Umgang mit andersdenkenden Zeitgenossen. Dass es sich bei Kundgebungen besorgter Bürger, die von jedem Partei- oder Redaktionsassistenten taxfrei und ungestraft als Nazis diffamiert und damit für vogelfrei erklärt werden, um Symptome einer auf den Namen muslimische Landnahme hörenden, unbehandelten Grundkrankheit handelt, sollte mittlerweile sogar den dümmsten Refugees-Welcome-Aktivisten einleuchten. Tut es aber nicht.

Den Sozialisten in allen Parteien ist kein Preis zu hoch, um auch noch die letzten verbliebenen Reste der bürgerlichen Ordnung niederzuwerfen. Zu diesem Zweck scheuen sie – Houellebcq hat es in seinem Buch „Soumission” trefflich beschrieben – selbst vor einem Bündnis mit von Hass auf die westliche Lebensart zerfressenen islamischen Kollektivisten nicht zurück. Gleich und gleich – Totalitärer und Totalitärer – gesellt sich eben gern. Von Heinrich Himmler bis Oskar Lafontaine haben deutsche Linke stets warme Worte für den Islam und seine Protagonisten gefunden. Dass der in den islamischen Schriften enthaltene Anteil judenfeindlicher Passagen größer ist als jener, der sich in „Mein Kampf” findet, ist ein in diesem Zusammenhang nicht ganz unwesentliches Detail.

Bei jedem Kompromiss zwischen Gut und Böse kann nur das Böse profitieren. Der Kompromissler ist wie der Schlauch, durch den das Blut der Guten fließt, um das Böse zu versorgen.
Ayn Rand

Man kann über die linke Publizistin Alice Schwarzer denken, wie man will. In den Reihen der 68er und deren Epigonen ist sie die einzige, die im vorliegenden Zusammenhang Ross und Reiter klar benennt und die die mit dem Vormarsch des Islam auf europäischem Boden verbundenen Gefahren offen anspricht. Dass Juden, Frauen und Homosexuelle nach einer muslimischen Machtergreifung zu den ersten Opfern zählen werden, liegt auf der Hand. Linke Narren, die, in ihrer selbstreferenziellen Blase gefangen, dennoch die Geschäfte eines neuen Kalifats betreiben, sägen also mit größter Begeisterung an genau dem Ast, auf dem sie sitzen – und zwar baumseitig.

Der Sozialismus scheint tatsächlich, wie es der russische Autor Igor Schafarewitsch so eindrucksvoll beschreibt, eine „anthropologische Konstante” zu sein. Der Islam verlegt de facto, wie es auch für alle anderen politischen Religionen typisch ist, das Paradies ins Diesseits. Sobald nämlich das islamische „Haus des Friedens” endgültig über die im „Haus des Krieges” hausenden Kuffar gesiegt und das Banner des Propheten über dem gesamten Erdkreis getragen hat, wird es ausbrechen.

Sei´s drum – ein bisserl Unterwerfung wird schon nicht schaden. Immerhin enthebt eine totale Unterwerfung der Bürde selbständigen Denkens. Und damit haben vom Freisinn unbelastete Sozialisten – also gut 95 Prozent aller Europäer – ja nun wirklich kein Problem.



Soziale Gerechtigkeit

Eine sozialistische Utopie

Im Ringen um die Nachfolge der Führerin der Wiener Grünen, Maria Vassilakou, tritt unter anderem auch deren „Sozialsprecherin”, Birgit Hebein, als Bewerberin in den Ring. Dass diese Frau sich niemals in ihrem Leben wertschöpfend betätigt hat, versteht sich von selbst. Immerhin trifft das ja auch auf so gut wie alle anderen Berufspolitiker zu, jedenfalls auf die in den Linksparteien.

Nach ihren vorrangigen politischen Zielen befragt, sieht die gelernte Sozialarbeiterin den Kampf gegen den in Österreich tobenden „Turbokapitalismus” (!) als eine ihrer Hauptaufgaben. Es müsse endlich mehr linke Politik gemacht und mehr „soziale Gerechtigkeit” hergestellt werden. Bei einem Grenzsteuersatz von 55%, einer Staatsquote, die nahe bei 50% liegt und angesichts einer Gesamtabgabenbelastung, die jeden „Besserverdiener” um 2/3 seines Einkommens bringt, von „Turbokapitalismus” zu phantasieren, führt unausweichlich zur Frage, welchen Planeten jener Mond wohl umkreisen mag, auf dem Frau Hebein lebt.

Denn nie zuvor wurden die Leistungsträger im Land am Strome stärker geschröpft; nie zuvor waren seine Unternehmer stärkeren Regulierungen ausgesetzt; andererseits wurde es nie zuvor arbeitsscheuen Individuen leichter gemacht, ihren Mitmenschen gegenleistungsfrei auf der Tasche zu liegen – und zwar lebenslänglich. Das also ist es, wodurch der „Turbokapitalismus” sich auszeichnet? Ein Glück, dass es linke Geistesakrobaten vom Kaliber Frau Hebeins gibt.

Wer beherzt und unermüdlich den Kampf für die „soziale Gerechtigkeit” aufnimmt, oder allein schon das Wort „sozial” in inflationärer Weise gebraucht, weist sich dem kundigen Beobachter in jedem Fall als Experte fürs Fischen im Trüben aus. „Sozial” bedeutet in der Spätzeit des wohlfahrtsstaatlichen Sozialdemokratismus nämlich, die volle Konzentration auf das Verteilen des Geldes der Werteproduzenten auf Sozialbürokraten und müßige Nichtproduzenten. Der systematische Raub an den Leistungsträgern, wird mit wortreichem Gefasel von „gesellschaftlicher Solidarität” und der unabdingbar angezeigten staatlichen Fürsorge für diejenigen legitimiert, die vermeintlich nicht selbst für sich sorgen können. Ein netter Versuch, offensichtliches Unrecht mit „guten Gründen” zu tarnen.

Denn Solidarität hat mit erzwungener Vermögens- und Einkommensumverteilung nicht das Geringste zu tun. Solidarität (mit Unterprivilegierten) folgt aus einer autonomen, freien Entscheidung mündiger, selbstverantwortlicher Bürger, nicht aus den Befehlen einer machttrunkenen Nomenklatura. Zwang und Gewalt, oder deren Androhung, können niemals Solidarität begründen. Güte und Barmherzigkeit können nur das Produkt einer freien Wahl sein – einer freien Entscheidung für das Gute und gegen das Böse, niemals aber das Ergebnis einer Anordnung par ordre du Mufti.

Einer der wenigen Nobelpreisträger die Österreich nach dem zweiten Weltkrieg hervorgebracht hat, Friedrich August von Hayek, bezeichnete den Begriff „sozial” einst als „Wieselwort”, das zur gleichen Zeit alles und nichts aussagt. Der Begriff „soziale Gerechtigkeit” dagegen, stößt sogar in den Bereich orwell´scher Qualität vor: Er stellt auf materielle Gleichheit ab, auf eine egalitäre Gesellschaft, in der jeder – ungeachtet seiner Leistung – den gleichen Lohn erhalten und das gleiche besitzen soll. Da Menschen aber nun einmal hinsichtlich ihres Fleißes, ihrer Talente und ihrer (Leistungs-)Fähigkeit sehr verschieden sind, ist selbstverständlich auch ihr „Output” ungleich. Und zwar nicht, wie die Egalitaristen behaupten, aufgrund von „gesellschaftlicher Ungerechtigkeit”, Zufall oder Glück. Ungleichheit zwischen den Individuen ist vielmehr ein lupenreines Naturprodukt. Und weil das so ist, kann es in einer „kapitalistischen” Marktgesellschaft keine Ergebnisgleichheit geben. Deshalb wiederum beraubt der sozialistische Wohlfahrtsstaat seine produktiven Insassen – ohne sie nach ihrer Meinung zu fragen – der Früchte ihrer Arbeit, um sie an seine eigenen unproduktiven Agenten und an seine vermeintlich bedürftigen Klienten zu verteilen.

Da die Anwendung von Zwang und initiierter Gewalt gegen eine bestimmte, von Bürokraten für vogelfrei erklärte Gesellschaftsgruppe, unmöglich gerecht genannt werden kann, bedeutet „soziale Gerechtigkeit” somit das exakte Gegenteil von Gerechtigkeit. Orwell pur, wie bereits ausgeführt: Freiheit ist Zwang und Krieg ist Frieden. Und die Umverteilungsexperten in allen Parteien sind durchwegs edle Menschen – ganz bestimmt!

Um auf den Punkt zu kommen: Nicht grundlos hat Hayek den Begriff „soziale Gerechtigkeit” „völlig leer und bedeutungslos” genannt. Wohlstand entsteht nun einmal nicht durch „gerechte” Verteilung, sondern durch Produktion. Somit führt der Kampf für die Herstellung von Ergebnisgleichheit – als Konsequenz der damit zwingend verbundenen Leistungsbestrafung und Produktivitätssenkung – zur Gleichverteilung von Mangel und Armut. Immer. Überall. Man braucht nicht unbedingt nach Venezuela zu reisen, um dafür den Beweis zu finden.



Vollautomatische Waffen für die Polizei?

Aktuellen Meldungen ist zu entnehmen, dass die Sicherheitslage in Deutschland und Österreich immer besser wird. Wer daran nicht glauben will, ist ein rechtsradikaler Paranoiker.

Angesichts dieser erfreulichen Entwicklung, besteht keinerlei Grund zur Sorge. Damit das auch so bleibt, schicken sich die um grundlos verängstigte Bürger besorgten Obertanen soeben an, die Polizei aufzurüsten. Das hat weder mit wachsenden Bedrohungen oder steigender Kriminalität, noch mit den herbeiphantasierten Gefahren der Islamisierung zu tun, sondern ist als vorsorgliche Maßnahme zu verstehen. Man weiß ja schließlich nie und niemand denkt, plant und handelt so langfristorientiert, wie demokratisch gewählte Regime.

Vollautomatische Militärwaffen sollen für die Polizei in Hessen und für die österreichische Polizei angeschafft werden. Mehr Feuerkraft schafft größere Sicherheit, so das Kalkül der beamteten Experten. Gehören aber vollautomatische Kriegswaffen tatsächlich in die Hände von Polizisten?

Wer, etwa während der Militärdienstzeit, die Gelegenheit hatte, mit vollautomatischen Waffen zu schießen, weiß, was das bedeutet: Es verursacht ebenso viel Lärm wie Spaß, bringt aber auf Punktzielen eine verhältnismäßig geringe Trefferausbeute. Wer ein anvisiertes Ziel zuverlässig treffen und dabei Kollateralschäden vermeiden will, wird daher auf den Einsatz von Dauerfeuer verzichten und auf kontrolliertes Einzelfeuer setzen.

Das heißt nicht, dass Militärs blöd sind, weil sie auf die Verwendung vollautomatischer Waffen nicht verzichten. Denn die Einsatzgrundsätze des Militärs unterscheiden sich ganz grundsätzlich von denen der Polizei: Im Krieg kümmert es in aller Regel keinen, ob auf der Feindseite unschuldige Opfer zu beklagen sind.

In den USA hatten die lokalen Sicherheitskräfte und das Militär nie etwas miteinander zu tun. Sheriffs sind vom Vertrauen der Bürger abhängig, sind keine unkündbaren Beamten, sondern werden gewählt. Die Bewaffnung der Polizei unterscheidet sich von der des Militärs: Standard sind Revolver, Pistolen und Flinten. Über vollautomatische Waffen verfügen nur Spezialeinheiten, wie etwa S.W.A.T.-Teams (Special Weapons And Tactics). Dass europäische Polizeieinheiten überwiegend in militärischer Tradition stehen und entsprechend organisiert sind, drückt sich zunehmend auch in ihrer Bewaffnung aus.

Grund für die geplante Aufrüstung der hiesigen Polizeien ist die Terrorismusabwehr. Kriegswaffen sind indes nur für Terroristen erste Wahl, weil sie damit ein Maximum an Schaden anrichten können. Aufgabe der Polizei ist es aber nicht, Blutbäder unter Unschuldigen anzurichten. Waffengleichheit mit Terroristen anzustreben, ist also absurd. Daher ist es fragwürdig, Sicherheitspolizeieinheiten Militärwaffen in die Hand zu drücken.

Die nun von der Polizei zu beschaffenden Sturmgewehre (in Deutschland vermutlich das HK G36 und in Österreich das Steyr AUG), sind für das Nato-Kaliber .223 Rem. (5,56 x 45mm) ausgelegt. Dabei handelt es sich um eine kleinkalibrige Patrone mit hoher Mündungsgeschwindigkeit und – speziell bei Verwendung militärischer Vollmantelgeschosse – großer Durchschlagsleistung. Sie durchdringen problemlos einen menschlichen Körper, was die Gefährdung Unbeteiligter auf belebten Plätzen unvermeidlich macht. Nicht auszudenken was geschähe, würde die Polizei in einer Bahnhofs- oder Flughafenhalle, beim Oktoberfest oder auf einem Weihnachtsmarkt, vollautomatische Waffen einsetzen. Ungezählte Opfer unter Unbeteiligten wären unmöglich zu vermeiden. Bei der im Hinblick auf Polizeitaktik und –Ausrüstung weit besser aufgestellten Polizei in den USA weiß man, weshalb man auf Flinten und nicht auf vollautomatische Kriegswaffen setzt. Die Beschaffung von Repetierflinten und ein intensiviertes Schießtraining, würden auch in Euroland mehr bringen, als die weitere Militarisierung der Polizei.

Kriegswaffen gehören in die Hände von Militärs. In Polizeistreifenwagen haben sie nichts verloren.



Tagung der Property and Freedom Society 2018

Vom 13. bis 18. September lud der Gründer und Spiritus rector der PFS, Hans-Hermann Hoppe, zur nunmehr 13. Konferenz nach Bodrum. Rund 80 Teilnehmer aus verschiedenen Nationen fanden sich ein. Zwei der Schwerpunkte der Tagung lagen auf heterodoxen und revisionistischen Geschichtsbetrachtungen und auf Bedeutung und Interaktion der Religion mit politischen Systemen und dem Staat.
Neben regelmäßig in Bodrum Vortragenden, wie dem Hausherrn selbst, dem englischen Historiker Sean Gabb, dem englischen Psychiater und Autor Anthony Daniels, dem britischen Historiker Norman Stone und dem US-amerikanischen Juristen Stephan Kinsella, traten diesmal auch bisher nicht bei der PFS gesehene Redner ans Podium, wie der „österreichische“ Ökonom Pascal Salin aus Frankreich und US-Erfolgsautor Michael Malice.
Aufgrund der Terminkollision mit einer Veranstaltung des deutschen Mises-Instituts in München, konnten „Fixstarter“ wie Thorsten Polleit und Guido Hülsmann diesmal leider nicht dabei sein.
Sean Gabb widmete sich in seinem Referat der Betrachtung des oströmischen Reiches nach dem Fall Roms und sprach damit ein Thema an, das im Allgemeinen stets zu kurz kommt – was insofern erstaunlich ist, als das byzantinische Reich immerhin rund 1.000 Jahre länger bestand, als der westliche Teil des Imperiums. Der junge englische Historiker Keir Martland setzte mit einer Betrachtung der Ära der Aufklärung fort, gefolgt vom Wiener Philosophen Rahim Taghizadegan, der der Frage nachging, weshalb die Westeuropäer (und im Besonderen die Deutschen) so naiv sind.
Der Novellist Anthony Daniels beschäftigte sich mit der Psychologie des Multikulturalismus und diagnostiziert den Übergang vom Recht zum Streben nach Glück zum Recht auf Glück. Die mit Rechten verbundenen Pflichten würden dieser Tage mehr und mehr ausgeblendet. Pascal Salin, emeritierter, in der Tradition der Österreichischen Schule stehender Universitätsprofessor und Ökonom (das gibt es in Frankreich – im Gegensatz zu Österreich – tatsächlich!) sprach über die Geistesgeschichte Frankreichs, die, wenn auch in längst vergangenen Zeiten, durch einige hochkarätige liberale Geister geprägt wurde. Heute ist die „Grande Nation“ im totalen, einheitsgrauen Etatismus angekommen. Das Adjektiv „liberal“ gilt im Frankreich der Gegenwart als Schimpfwort.
Norman Stone setzte sich mit dem kulturellen Hintergrund der Österreichischen Schule auseinander (die auf dem Boden und in der Spätzeit der Österreichisch-Ungarischen Monarchie entstand) und Michael Malice hielt ein ebenso fulminantes wie erhellendes Referat über die „Terra incognita“ Nordkorea.
Eher nur für Juristen mitreißend fiel der Vortrag von Stephan Kinsella aus, der sich mit dem internationalen Recht aus „österreichischer“ Perspektive beschäftigte. Jeff Deist, Chef des Mises-Instituts in Auburn/Alabama, rechnete mit den „Zeitgeist-Liberalen“ ab, denen auch Hausherr Hoppe in der Vergangenheit bereits eine kräftige Abreibung verpasst hatte. Der Schweizer Jurist David Dürr präsentierte in seinem brillanten Beitrag den „Weg vom göttlichen Recht zur päpstlichen Unfehlbarkeit – und wieder zurück“, während der belgische Rechtsphilosoph Frank van Dun sich mit der Reformation auseinandersetzte.
Hausherr Hoppe begab sich in seine beiden Abschlussvorträgen auf die Suche der Libertären nach einem „großen Geschichtsnarrativ“ und unterzog dabei den kanadischen Psychologen und Linguisten Steven Pinker (einen Liebling des linken Establishments und des Feuilletons), der Im Staat den Bringer von Frieden, Freude und Eierkuchen erblickt, einer vernichtenden Kritik.
Wie immer, eine interessante Konferenz, bei der sich auch der Rahmen sehen lassen kann. Man darf sich schon jetzt auf Tagung im Jahr 2019 freuen.

Unter dieser Adresse werden die Vorträge in den kommenden Wochen hochgeladen: http://propertyandfreedom.org/



Asylwesen, Massenmigration, Bevölkerungsaustausch und multikulturelle Phantasmen

Mitte August ist die bisher kaum öffentlich in Erscheinung getretene EU-Abgeordnete Claudia Schmidt mit einem ausführlichen Text aufgefallen, in dem sie kritisierte, dass die Inkompatibilitäten zwischen der europäischen und der afrikanischen bzw. islamischen Kultur ignoriert werden, dass die Massenzuwanderung zu Verwerfungen sowohl in Europa als auch in den Herkunftsländern führen werde und dass westliche Entwicklungshilfe aufgrund stammesgesellschaftlicher Verhaltensmuster weitgehend wirkungslos sei. Nachdem sich grüne Aktivisten, die NEOS-Chefin Meinl-Reisinger sowie der wahrhaft EU-gläubige ÖVP-Parlamentarier Othmar Karas darin überboten, Claudia Schmidt des übelsten “Rassismus” und der Menschenfeindlichkeit zu bezichtigen, fühlte sich ÖVP-Generalsekretär Nehammer bemüßigt, seine Mandatarin zum Kotau zu zwingen und ihren eigenen Aussagen öffentlich abzuschwören.

“Das nicht ganz unpolitische Tagebuch” hat [hier] am 19. August treffend analysiert, dass damit die Meinungsfreiheit in Österreich um ein weiteres Stück beseitigt und das Land näher an die Verhältnisse der Inquisition und der Halbdiktatur herangerückt wurde.

Davon unbeeindruckt hat es danach kein einziger Vertreter des politischen Sektors gewagt, der Gleichschaltung beziehungsweise verordneten Friedhofsruhe entgegenzutreten und darauf hinzuweisen, dass die kulturelle Defizienz und der Mangel an Leistungs- und Entwicklungsimpulsen in der islamischen Lehre als Ursachen des Elends der Dritten Welt und des derzeitigen zivilisatorischen Regresses in Europa kultur- und religionssoziologisch belegt und empirisch bestens dokumentiert sind. Ebenso hat kein Politiker oder Exponent des öffentlichen Lebens darauf insistiert, dass es eben genau die kulturellen und religiösen Unterschiede sind, die uns, besonders seit dem “Flüchtlings”-ansturm ab 2015 die sattsam bekannten Probleme in den Bereichen der öffentlichen Sicherheit, des Schul- und Ausbildungswesens, des Arbeitsmarktes und der sozialen Systeme bescheren.

Das Dogma der multikulturellen Gesellschaft, der segensreichen kulturellen “Bereicherung” und der ökonomischen “Alternativlosigkeit” zur Blutzufuhr mit unverbrauchten “motivierten und gut ausgebildeten Arbeitskräften” steht damit als Staatsreligion offenbar außer Zweifel. Unbeschadet parteipolitischer Zugehörigkeiten wird also die Lehre des Kultursozialismus als unverzichtbare Basis des Herrschaftswissens allgemein anerkannt. Soweit das Beziehungsgefüge von metapolitischer Theorie und realpolitischer Wirklichkeit. Dem steht das Beziehungsgefüge von kultureller Realität und gesellschaftlicher Praxis gegenüber.

Am 22. August wurde das Urteil gegen den 22-jährigen gebürtigen Afghanen Hikmatullah St. im Strafprozeß wegen Mordes an dessen leiblicher Schwester Bakhti verhängt. Er erhielt lebenslänglich für eine Tat, mit der er laut Richter “außerhalb der Gesellschaft” stehen würde. Es kann nicht oft genug zitiert werden, was der Mörder als Begründung für seine Tat angab: “Ich habe es wegen der Kultur begangen.” Sein Rechtsvertreter hatte ihn offenbar erfolgreich präpariert, keinen religiösen Bezug in den Mund zu nehmen. In den ersten Einvernahmen durch die Kripo hatte er noch beteuert: “Es ist gut, dass sie tot ist. Sie hat unsere Eltern immer wieder zum Weinen gebracht und die Ehre unserer Familie beschmutzt.” Womit die “Ehre der Familie beschmutzt” wurde, erschließt sich aus den Einvernahmen des Täters und der Familienangehörigen:

  • Sie wollte kein Kopftuch tragen.
  • Sie wollte die schulische Ausbildung beenden und selbst über die Wahl eines Berufes entscheiden.
  • Sie wollte sich ihre Freundinnen selbst wählen, auch aus Kreisen, die nicht ihrem Herkunftsland und ihrer Religion entstammten.

Die Familie reagierte unter anderem dadurch, dass das Mädchen die elterliche Wohnung nicht ohne Begleitung verlassen durfte. Insbesondere auch auf dem Weg zur Schule wurde sie von einem der Brüder begleitet.
Ebenso wurde eine “arrangierte Ehe” angekündigt.

Bakhti flüchtete zweimal in ein Kriseninterventionszentrum — einmal nach Graz, einmal (wenige Tage vor ihrem Tod) in eine Einrichtung in Wien. Sie gab dort an, dass sie von Vater und Bruder regelmäßig geschlagen worden wäre und erstattete Anzeige. Weiters berichtete sie, dass ihr angedroht wurde, dass sie für die angekündigte Zwangsehe nach Pakistan verbracht werden würde, zwei ihrer Schwestern wären bereits dorthin verheiratet worden

Die Maßnahmen der Familie gegen Bakhti sind nicht nur durch den Koran einfach nur gedeckt, sondern werden durch diesen auch ausdrücklich angewiesen. Die folgende Liste ist nur eine Minimal-Sammlung einschlägiger Anweisungen und Sichtweisen:

Kopftuch-Pflicht

“Und sage den gläubigen Frauen, sie sollen ihre Blicke senken und ihre Scham hüten, ihren Schmuck nicht offen zeigen, außer dem, was (sonst) sichtbar ist. Und sie sollen ihre Kopftücher auf den Brustschlitz ihrer Ausschnitte schlagen, und ihre Zierde nicht offen zeigen,…” (Sure 24, Vers 31)

Kontakt zu Nicht-Muslimen

“Die Ungläubigen sind eure offenen Feinde.” (Sure 4, Vers 101)

“O ihr Gläubigen, schließt keine Freundschaft mit solchen, die nicht zu eurer Religion gehören. Sie lassen nicht ab, euch zu verführen und wünschen nur euer Verderben.” (Sure 3, Vers 149)

“Nehmt euch unter ihnen keine Vertrauten.” (Sure 4, Vers 89)

Isolierung der Frau

“O ihr Frauen des Propheten! … Haltet euch in euren Häusern auf; und stellt euch nicht zur Schau wie in der Zeit der früheren Unwissenheit.” (Sure 33. Vers 32 bis 33)

“Darum sind rechtschaffene Frauen demütig ergeben und hüten das zu verbergende, weil Allah es hütet.” (Sure 4, Vers 43)

Arrangierte Ehe

“Und verheiratet die Noch-Ledigen unter euch und die Rechtschaffenen von euren Sklaven und Sklavinnen.” (Sure 24, Vers 32) “Und verheiratet nicht gläubige Frauen mit Götzenanbeten, ehe sie an Allah allein glauben.” (Sure 2, Vers 221) “Und heiratet sie mit der Erlaubnis ihrer Angehörigen und gebt ihnen ihren Lohn in rechtlicher Weise, wenn sie ehrbar sind, nicht solche, die Hurerei betreiben und sich einen Liebhaber halten!” (Sure 4, Vers 25)

“Zustimmung” der Frau zur Ehe

“Oh Gesandter Allahs, und wie äußert sie ihr Einverständnis? Er sagte: Indem sie schweigt.” (Hochrangige Hadith nach Sahih al-Buchari, Nr.
4741)

Schlagen der Kinder:

“Befehlt euren Kindern, zu beten, wenn sie sieben Jahre alt werden, und schlagt sie dafür (zum Gebet), wenn sie zehn Jahre alt werden.” (hochrangige Hadith nach Abu Dawud 495, Buch 2, Nr. 105). Mohammed selbst schlug seine Kind-Frau Aischa zu Erziehungszwecken: “… Der Gesandte Allahs… Er schlug mich gegen die Brust, und es tat mir weh.
Und dann sagte er: Dachtest Du, dass Allah und sein Gesandter dich ungerecht behandeln würden?” (Hochrangige Hadith nach Sahih Muslim, Buch 004, Nr. 2127)

Vergeltungsrecht, Blutrache für ein “Unglück in der Welt”

“Und tötet nicht die Seele, die Allah verboten hat zu töten, außer aus einem rechtmäßigen Grund. Wer ungerechterweise getötet wird, dessen nächstem Verwandten haben Wir Ermächtigung erteilt, Recht einzufordern.
Doch soll er nicht maßlos im Töten sein, den ihm wird gewiß geholfen.” (Sure 17, Vers 33). “Wer ein menschliches Wesen tötet, ohne dass es einen Mord begangen oder auf der Erde Unheil gestiftet hat, so soll es sein, als ob er alle Menschen getötet hätte.” (Sure 5, Vers 33)

Die Wendung “auf der Erde Unheil stiften” wird unzweideutig als eine Auflehnung gegen die Ordnung Allahs definiert, woran bereits im unmittelbar folgenden Vers kein Zweifel gelassen wird: “Der Lohn derjenigen, die Krieg führen gegen Allah und seinen Gesandten und sich bemühen, auf der Erde Unheil zu stiften, ist indessen, dass sie allesamt getötet oder gekreuzigt werden, oder dass ihnen Hände und Füße wechselseitig abgehackt werden. Oder dass sie aus dem Land verbannt werden. Das ist für die eine Schande im Diesseits, und im Jenseits gibt es für sie gewaltige Strafe.” (Sure 5, Vers 53).

Im Islam gibt es also überdeutliche Grundlagen für die Kopftuch-Pflicht, die Separation gegenüber “Ungläubigen”, die Isolation der Frau, die “arrangierte” Ehe, das Schlagen der Kinder. Und es gibt “rechtmäßige Gründe” zu töten.

Das ist es, was der Mörder seiner Schwester mit dem Motiv “wegen der Kultur” umschrieben hat.

Es ist nur allzu natürlich, dass sich im Lesen einer derartigen Ausführung solchen Analyse alles gegen den vermeintlichen Kern dieser Analyse sträubt. Und mit schöner Regelmäßigkeit kommt an einem solchen Punkt immer der reflexartige Vorwurf, der Autor einer solchen Analyse würde ja alle Muslime als potentielle Mörder stigmatisieren. Und meist verbunden mit diesem Vorwurf ist die Unterstellung, dem Islam würde im Zuge einer solchen Darstellung die “Schuld” an einem Mord gegeben werden, weil er als die “Ursache” der Tötungsabsicht bezeichnet werden würde.

Beide Unterstellungen sind falsch. Umso mehr ist es an dieser Stelle notwendig, strenges, messerscharfes Denken zur Anwendung zu bringen, um die Pointe der Ausführung nicht zu verlieren und nicht vor deren tragweitenreichen Folgen die Augen zu verschließen.

Menschen haben, wie uns die Handlungstheorie lehrt, keine “Ursachen” für ihr Handeln, denn sie sind keine mechanischen Automaten. “Ursache” und “Wirkung” sind Begriffe aus der Kausalitätsanalyse der Physik. Im menschlichen Handeln gibt es keine Kausalität. Menschen haben Gründe für ihr Handeln, und sie erwerben im Laufe ihres Lebens Handlungsdispositionen, die sie befähigen, diese Gründe zu beurteilen und zu bewerten.

Jeder Mensch hat in seiner Vergangenheit viele Handlungsdispositionen erworben, nicht wenige davon beinhalten einander widersprechende Komponenten. Das gilt selbstverständlich auch für alle Muslime. Sie leben, egal ob im Westen oder in ihren Herkunftsländern, in einer multipolaren Welt unterschiedlicher Wertekonzepte, deren sie sich insbesondere in einem komplexen Kosmos des globalen medialen Einflusses nicht entziehen können.

“Handeln ist wählen”, lehrt uns Ludwig von Mises. Angesichts einer Handlungssituation sind wir herausgefordert, zu entscheiden, ob ein bestimmter Sachverhalt als Grund für die Aktualisierung einer bestimmten Disposition bewertet wird oder nicht. Auch Muslimen steht es — mehr oder weniger — frei, aus der Vielzahl der erworbenen Dispositionen eine bestimmte als entscheidungsrelevant zu begreifen. Selbst wenn sie im islamischen Glaubensgut tief verwurzelt sind, können sie in einer konkreten Situation zu Absichten gelangen, in denen einzelne koranische Imperative keine handlungsbestimmende Aktualität erlangen.

(Um die Sache nicht zu kompliziert zu machen, wollen wir in diesem Rahmen von einer Miteinbeziehung der Wirkung des “natürlichen Sittengesetzes” absehen.)

Es hängt also davon ab, ob ein Moslem die Optionen zur Nutzung von Problemlösungsmechanismen wahrnimmt, die außerislamische Ressourcen verfügbar machen. Die Nutzung außerislamischer Entscheidungsgrundlagen wird dem gläubigen Moslem dadurch möglich gemacht, dass auch jedes noch so klare Interdikt einer konkreten Glaubensvorschrift einen gewissen Spielraum zur Beurteilung eines aktuell vorliegenden Sachverhaltes offenlässt. So wäre es z. B. durchaus naheliegend, die Frage zu stellen, was man denn in einer konkreten Situation unter “maßlos im Töten” zu verstehen beliebt.

Bevor man zu viel Hoffnung in die Propagierung einer “friedliebenden Leseart” des Koran legt, die die Probleme mit dem Islam in den westlichen Ländern beseitigen könnte, sollten zwei unleugbare Aspekte berücksichtigt werden:

  1. Im oben zitierten Tötungsauftrag von Sure 5, Vers 33 findet sich als Zentralbegriff das arabische Verbum “hiaraba”. Es umfasst “das mit der Tötungsabsicht betriebene gewaltsame Vorgehen gegen diejenigen, die sich eines Angriffs auf Allah und Mohammed schuldig gemacht haben, d.h. die sich dem Islam widersetzen”. Man kann natürlich den eigentlichen Sinn durch interpretative Übersetzungen in andere Sprachen abschwächen. Aber am Ende des Tages gravitieren in einer sich immer mehr islamisierenden Gesellschaft die Übersetzungsvarianten in Richtung des Original-Sinns.

  2. Von selbsternannten “Islamverstehern” wird immer wieder urgiert, man dürfe einzelne “grauslich scheinende” Verse “nicht aus dem Zusammenhang reißen”. Aber der Zusammenhang ist immer der Geist des Korans in seiner Gesamtheit. Und dieser lässt mit seiner Erwartung an den Adressaten letztlich keinen Zweifel. Folgende Interpretationsrichtlinie findet sich an verschiedensten Stellen in unterschiedlichen Formulierungsvarianten: “Vorgeschrieben ist euch der Kampf (hier wird das Wort “quital” verwendet, d.h. “Kampf mit der Waffe”), obwohl er (der quital) euch zuwider ist. Aber vielleicht ist euch etwas zuwider, das gut für euch ist, und vielleicht ist euch etwas lieb, das für euch schlecht ist. Allah weiß, aber ihr wisst nicht.” (Sure 2, Vers 216)

Es kann kein Zweifel bestehen, dass die koranische Ordnung ein Handlungs- und Wertegefüge intendiert, dessen Ultima Ratio stets die exzessive Anwendung körperlicher Gewalt ist. Wer sich weigert, im Ernstfall ein Mitvollstrecker dieser Ordnung zu sein, wird letztlich als Befehlsverweigerer gegenüber Allah selbst begriffen und entsprechend behandelt. Er kann dann auch keinesfalls damit rechnen, der opulenten Paradieserwartung mit ihren “zweiundsiebzig Jungfrauen, die weder Mensch noch Dschinn bisher entjungfert hat” teilhaftig zu werden.

Dennoch sind Akte wie der entsetzliche Mord des Hikmatullah St. an seiner Schwester Bakhti in jeder Gesellschaft, auch in einer vom Islam noch so sehr durchdrungenen, der äußerste Eckpunkt eines Kontinuums von Verhaltensweisen, die in der islamischen Lehre wurzeln. Sie werden in jeder Gesellschaftskonstellation sehr selten vorkommen: in einer geschlossenen islamischen Gesellschaft deswegen, weil sich dort kaum jemand so verhalten wird, dass er in einen Handlungsgrund (s.o.) für einen potentiellen Blutrache-Vollstrecker provoziert; und in einer westlich-säkularen Gesellschaft mit islamischem Minderheitsanteil deshalb, weil dort auch für Muslime Entscheidungsgrundlagen wirkmächtig sind, die außerislamische Problemlösungs-Ressourcen miteinbeziehen (s.o.).

Diese Einschätzung sollte allerdings dennoch nicht als beruhigend wahrgenommen werden. Denn die bisherige Analyse der Handlungssituation im Sinne der Mises-Definition “Handeln ist wählen” ist nur die halbe Wahrheit. Sie beschreibt ihrerseits ebenfalls nur einen äußersten Eckpunkt auf dem Kontinuum unterschiedlicher Typen bzw. Arten des menschlichen Handelns. Dieses Kontinuum verläuft zwischen explizit reflektierten, das heißt bewusst Ursache und Wirkung abwägenden Handlungen einerseits und vollständig habitualisierten, d.h.
unterbewusst automatisierten Handlungsvollzügen andererseits.

Wir sind damit im eigentlichen Zentrum des Problems angelangt. Es ist richtig, dass gläubige Muslime durch die explizite Vermittlung von Glaubensinhalten bei Moscheebesuchen, beim Freitagsgebet oder allenfalls auch bei der Koranlektüre in ihrem Bewusstsein beeinflusst werden. Aber nicht wenige Muslime haben den Koran nie gelesen, manche von ihnen, weil sie aufgrund ihres Analphabetismus dazu gar nicht imstande sind.
“Islamversteher” versteigen sich daher gelegentlich zu der Behauptung, durchschnittliche “Alltags-Muslime” können in ihren Wertvorstellungen gar nicht durch vermeintlich aggressive Anweisungen zum Handeln animiert worden sein, da sie diese ja nie in einer verschriftlichten Form rezipiert hätten. Islamische Glaubensquellen würden daher mit dem gewalttätigen Handeln einzelner Menschen nicht in Verbindung stehen.

Sie negieren, dass die Hauptquelle des Bewusstseins und Handelns unter dem Einfluss der Religion die Kultur ist. Die Hauptdeterminante jeder Kultur ist Religion. Menschliche Gemeinschaften entfalten sich im Wechselspiel (der Bipolarität) von Inkulturation und Sozialisation.
Kultur wird geprägt durch die Kondensation religiöser Topoi — Inkulturation. Menschen resorbieren die wichtigsten Teile ihrer Identität aus der Kultur — Sozialisation. Keine Religion ist in diesem Prozess so effektiv wie der Islam, denn sein Kult und sein Ritus liefern einprägsame kognitive Muster, deren Synthese kulturelle Konzepte entstehen lässt.

Der sogenannte “Ehrenmord” ist ein solches Konzept. Seine Bezeichnung existiert nicht in irgendeiner islamischen Glaubensquelle, und als Begriff ist er eine Erfindung der Kriminalitätssoziologie des Westens, mit der das Unvorstellbare verbalisierbar gemacht werden soll. Aber seine Versatzstücke finden sich zur Gänze im Koran — sie wurden weiter oben vollständig aufgezählt:

Uneingeschränkte Verantwortlichkeit der Angehörigen für die sexuelle Integrität der Tochter; feindselige, geradezu paranoide Erwartungshaltung gegenüber dem bösen Einfluss der “Ungläubigen”; Allzuständigkeit für die Aufrechterhaltung und Verteidigung der Ordnung Allahs; Definition der Verpflichtung gegenüber Allah als Blutschuld gegenüber dem Stammesgott; Vergeltungsrecht bzw. Blutrache zur Beseitigung von Ungleichgewichten (eines “Unheils auf der Erde”).

In all den Prozess-Berichten betreffend den “Ehrenmord” des Afghanen Hikmatullah St. an seiner Schwester Bakhti fand sich kein einziges Mal das Wort “Islam”. Es war “wegen der Kultur”, wie sich der Mörder in seiner Sprache gegenüber dem Gericht rechtfertigte. Der Hinweis auf “die Kultur” wurde von einigen Medien begierig aufgegriffen. Die Familie St. würde aus der “pashtunischen Stammesgesellschaft” kommen, die große Teile Afghanistans und Pakistans überzieht. Doch es kann kein Zweifel daran bestehen, dass sich die Familie, inklusive des Mörders, in ihrem gesamten Lebensvollzug geradezu archetypisch Scharia-konform verhalten hat und verhält.

Das ist ganz und gar nicht verwunderlich. Als die muslimischen Araber bereits unter dem zweiten “Rechtgeleiteten Kalif”, Omar, Mitte des 7.
Jahrhunderts das damalige Khorasan eroberten, fanden sie eine Stammesordnung vor, die die wichtigsten Bauelemente enthielt, die der Islam sich bereits in seinem Quellgebiet im Zuge seiner Entstehung einverleibt und dogmatisiert hatte. Die pashtunische Gesellschaftsordnung und der Islam verschmolzen zu einer geradezu kongenialen Einheit, die aufgrund des mondialen Herrschaftsanspruchs des Islam dauerhaft kultur- und gestaltprägend wurde. Im Pashtunwali, dem pashtunischen Gewohnheitsrecht ist “mang” die männliche Ehre, deren Verletzung mittels “tura” (das Schwert) der “badal” (die Rache) zugeführt werden muss. Es besteht kein Zweifel: Die afghanische Kultur ist ein würdiges Total-Kondensat der islamischen Glaubensgrundlagen.
Ihre Angehörigen sind wahre “Gläubige”.

Die afghanische Familie des Mörders und des Mordopfers identifizierte bereits vor einem Jahrzehnt Österreich als Wunschland ihrer privaten “Hidschra” (Auswanderung). Der Vater war bereits 2009 ins Land gekommen. Er habe zu Hause “viele politische Feinde” gehabt. In den ersten vier Monaten arbeitete er als Taxifahrer. Seither ist er arbeitslos, weil er angibt, von Kopfschmerzen geplagt zu sein. 2013 holte er seine Familie im Zuge der “Familienzusammenführung” nach Österreich. Die Mutter von damals sieben Kindern hat in Österreich inzwischen zwei weitere bekommen. Sie ist 38 Jahre alt, ihr ältester Sohn 24. Nicht eines der Kinder hat seit ihrer Ankunft in Österreich je auch nur eine Minute gearbeitet. Die Mutter spricht bis heute kein Wort Deutsch. Die Eltern sind, auch in ihrer Muttersprache, Analphabeten.

Die Kinder mussten naturgemäß in Österreich Schulen besuchen. Mörder Hikmatullah war dennoch nicht imstande, auf die Fragen des Richters in Deutsch zu antworten. Er war bereits vor der Bluttat häufig mit dem Gesetz in Konflikt geraten und mehrfach vorbestraft wegen Diebstahls und diverser Gewaltdelikte. Die Mutter gab im Zuge eines Interviews zwei Wochen nach dem gewaltsamen Tod der Tochter bekannt, dass sie dieses schon vergessen hätte. Eine der Töchter sprach in die Kamera, dass der österreichische Staat gut für die Familie sorgen würde.

Bakhti hatte sich offenbar für einen anderen Lebensweg entschieden als die übrigen Mitglieder der Familie. Das war ihr Todesurteil. “Wegen der Kultur”.

Wir kommen zu Einleitung dieses Aufsatzes zurück: Eine ÖVP-Abgeordnete hatte festgestellt, dass die islamische und die afrikanische Kultur mit der europäischen unvereinbar ist und die Masseneinwanderung aus den von diesen Kulturen beherrschten gebieten zu schweren Verwerfungen führen wird. Von Grünen und NEOS wurde sie dafür des übelsten Rassismus bezichtigt und vom ÖVP-General politisch gezüchtigt und de facto entsorgt, während das restliche politische Establishment dazu schwieg.

Auch im Lichte von Fällen wie desjenigen der bemitleidenswerten Bakhti ist es sinnlos, mit Vertretern des linken Establishments oder mutlosen Pseudo-Bürgerlichen darüber zu diskutieren, was denn nun an den hier relevierten fremden Kulturen mit der unseren vereinbar oder mit dieser gar eine Bereicherung sei. Dieser Zeitvergeudung sollte man sich nicht mehr aussetzen.

Sehr wohl aber ist die Diskussion darüber erforderlich, wer denn jetzt die Verantwortung für das Hereinholen von abertausenden Familien trägt, die dieselben Kulturmuster aufweisen wie die Familie St. Wer denn nun die Verantwortung dafür trägt, dass die im Islam kondensierte Kultur der stammesgesellschaftlichen Blutrache zum latenten Quellpunkt des Auftrennens unserer jahrhundertelang auf dem christlichen Kulturfundament gewachsenen Gesellschaft geworden ist. Und wer jetzt die Verantwortung dafür trägt, dass die (nunmehr tragischer Weise nur mehr zehnköpfige) Familie St. bereits bis jetzt hunderttausende Euro an österreichischem Volksvermögen aufgezehrt hat und auch in Zukunft wohl nichts oder kaum etwas zu Wertschöpfung beitragen wird.

Und angesichts der Übung, in der das offenbar immer unwiderstehliche “moralische” Argument gegen das “egoistische” Motiv nationaler Sicherheitsinteressen ausgespielt wird (wer möchte denn schon den Tod der in ihren Herkunftsländern nicht lebensfähigen Kinder verantworten?): Wer übernimmt jetzt die moralische Verantwortung für den Tod der freiheitsliebenden Bakhti, die nur siebzehn Jahre alt werden durfte? Man wird wohl davon ausgehen dürfen, dass sie noch leben würde, wenn ihre Familie nicht ermutigt worden wäre, das Heimatland zu verlassen. Oder?

Mag. Christian Zeitz ist wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Angewandte Politische Ökonomie und Islambeauftragter des Wiener Akademikerbundes.



The Return of Islam

Bernard Lewis – 01.01.1976

In the great medieval French epic of the wars between Christians and Saracens in Spain, the Chanson de Roland, the Christian poet endeavors to give his readers, or rather listeners, some idea of the Saracen religion. According to this vision, the Saracens worshipped a trinity consisting of three persons, Muhammad, the founder of their religion, and two others, both of them devils, Apollin and Tervagant. To us this seems comic, and we are amused by medieval man unable to conceive of religion or indeed of anything else except in his own image. Since Christendom worshipped its founder in association with two other entities, the Saracens also had to worship their founder, and he too had to be one of a trinity, with two demons co-opted to make up the number. In the same spirit one finds special correspondents of the New York Times and of other lesser newspapers describing the current conflicts in Lebanon in terms of right-wing and left-wing factions. As medieval Christian man could only conceive of religion in terms of a trinity, so his modern descendant can only conceive of politics in terms of a theology or, as we now say, ideology, of left-wing and right-wing forces and factions.

This recurring unwillingness to recognize the nature of Islam or even the fact of Islam as an independent, different, and autonomous religious phenomenon persists and recurs from medieval to modern times. We see it, for example, in the nomenclature adopted to designate the Muslims. It was a long time before Christendom was even willing to give them a name with a religious meaning. For many centuries both Eastern and Western Christendom called the disciples of the Prophet Saracens, a word of uncertain etymology but clearly of ethnic not religious connotation, since the term is both pre-Islamic and pre-Christian. In the Iberian peninsula, where the Muslims whom they met came from Morocco, they called them Moors, and people of Iberian culture or under Iberian influence continued to call Muslims Moors even if they met them in Ceylon or in the Philippines. In most of Europe, Muslims were called Turks, after the main Muslim invaders, and a convert to Islam was said to have “turned Turk” even if the conversion took place in Marrakesh or in … read more



TARGET2-Salden

Gefahr für die Kreditoren in der Eurozone

Während sich der in Wirtschaftsfragen grob unterernährte Otto Normalverbraucher unter dem Begriff TARGET-2 kaum etwas vorstellen kann, herrscht unter den Fachleuten Uneinigkeit, worum es sich dabei in Wahrheit handelt. Um Wesen und Bedeutung dieses seit dem Jahr 2007 bestehenden Clearingsystems der Eurozone, streiten die Experten seit Jahren. Die Befürworter der fortschreitenden Eurozentralisierung, sehen keinerlei damit verbundenen Probleme und erklären kurzerhand jeden Kritiker zum Europafeind, wie es etwa EZB-Präsident Mario Draghi auf einer im Juli abgehaltenen Pressekonferenz getan hat. Doch es sind durchaus namhafte Fachleute, wie der ehemalige Chef des Münchner IFO-Instituts, Hans-Werner Sinn (der bereits vor einigen Jahren in seinem Buch „Die Target-Falle” die Problematik gründlich untersucht hat), die vor der eminenten Gefahr für die Kreditoren warnen, die von TARGET-2 ausgeht. Welche der beiden Seiten hat recht?

Das Trans-European Automated Real-time Gross Settlement Express Transfer System wurde als Zahlungsausgleichsystem innerhalb der Eurozone geschaffen, um Zahlungen und Forderungen der einzelnen Nationalbanken zu saldieren. Abhängig von der Richtung der Zahlungsströme, entstehen, bei ungleichen Leistungsbilanzen der Teilnehmerländer, Schulden und Forderungen in wechselseitiger Abhängigkeit voneinander. Im Juli 2018 beliefen sich die TARGET-2-Außenstände der deutschen Bundesbank auf die gewaltige Summe von 913, 3, Mrd. Euro. Darin spiegelt sich die überlegene Exportstärke der deutschen Wirtschaft innerhalb des Euroraumes wider. Es ist keine Überraschung, dass die Länder des „Club-Med”, allen voran Italien, Spanien, Portugal und Griechenland, die größten Negativsalden aufweisen.
Es sei indes nicht unterschlagen, dass auch Österreich zu den Ländern mit einem Negativsaldo zählt. Der belief sich per Ende Dezember 2017 auf immerhin 39 Mrd. Euro.

Die technischen Details zu erläutern, die zum Auf- und Abbau von Target-Forderungen führen, bei denen es nicht nur um Handelsströme von Waren und Dienstleistungen geht, sondern auch um Geldtransfers, die z.
B. dem Erwerb von Immobilien oder Firmenbeteiligungen im Ausland dienen, würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Daher nur so viel: Entscheidend ist, dass bei fortgesetzten ökonomischen Ungleichgewichten innerhalb der Eurozone, in der Länder mit hochproduktiven, leistungsstarken Unternehmen, solchen in denen wenig investiert, dafür aber umso mehr dem dolce far niente gefrönt wird, gegenüberstehen, sich die Forderungssummen der ersteren unentwegt erhöhen. Anders kann es auch gar nicht sein. Alles andere stünde nämlich mit den Gesetzen der Logik in Konflikt.

Das wäre im Grund noch kein Grund zur Panik, wenn die auf diese Weise gewährten Kredite wenigstens verzinst würden, was nicht der Fall ist; Aussicht auf freiwillige Rückzahlung bestünde, woran kein bei Sinnen befindlicher Mensch glauben kann; Und/oder wenn die Gläubiger eine Möglichkeit hätten, ihre ausstehenden Forderungen fällig zu stellen und einzutreiben — was nicht vorgesehen ist.

An dem Tag, an dem das Offensichtliche auch von den politisch Verantwortlichen und den emsigen Schwundgeldalchemisten in den Notenbanken eingestanden wird, – dass nämlich beispielsweise Italien seine gegenüber Deutschland bestehenden Verbindlichkeiten weder begleichen kann noch will, wird sich kollektive Katerstimmung breitmachen. Da die größte Kanzlerin aller Zeiten in diesem Fall kaum daran denken wird, Kanonenboote ins Mittelmeer zu entsenden, um den deutschen Ansprüchen ein wenig Nachdruck zu verleihen, bleibt nämlich nichts anderes übrig, als die Forderungen knirschenden Zahnes abzuschreiben.

Dem Deutschen Michel würde dann schlagartig klarwerden, dass er seine durch Jahre hindurch lautstark bejubelte Exportweltmeisterschaft mit eigenen Geld finanziert, deutsche Waren zum Nulltarif ausgeführt, und dafür Luftbuchungen im Target-System „lukriert” hat.

Der deutsche Ökonom und Chefvolkswirt der Degussa, Thorsten Polleit, stellt in einem kürzlich im Blog des deutschen Mises-Instituts veröffentlichten Artikel fest: „Mit dem Target-2 ist ein nicht parlamentarisch bewilligtes und kontrolliertes Umverteilungssystem etabliert worden.” Eine umfassende Debatte über Wesen und Gefahren des Target-Systems ist dringend geboten!



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