Monthly Archives: December 2018

Europa und der religiöse Totalitarismus

Anders als der Titel es nahelegt, beschäftigt sich der Politikwissenschaftler Michael Ley in diesem Buch nicht nur mit dem in den heiligen Schriften des Islam – Koran, Sira und Hadith – grundgelegten Antisemitismus der Muslime. Mit deren Masseneinwanderung in Europa ist nämlich keineswegs nur eine Zunahme des Antisemitismus verbunden, denn „Allah ist ein Feind aller Ungläubigen.” (Sure 2, 98). Damit wird der Islam zu einer Bedrohung der westlichen Zivilisation in Europa.

Das mit der voranschreitenden Islamisierung der Alten Welt verbundene Problem bringt der Autor folgendermaßen auf den Punkt: _„__Wie eine Glaubensgemeinschaft, die weder die Trennung von Staat und Religion prinzipiell anerkennt noch andere Religionen als gleichwertig akzeptiert, Teil eines Staates und einer Zivilgesellschaft werden will, bleibt unklar.”_ Göttliche Gebote können sich eben niemals von Menschen gemachten Gesetzen unterordnen. Ein unauflösbarer Widerspruch.

Nach dem Nationalsozialismus und dem Kommunismus kommt auf Europa mit dem Islam also eine dritte Form des Totalitarismus zu. Dank der hohen Fertilitätsrate der bereits anwesenden Moslems und einer weiterhin nahezu ungebremsten Zuwanderung aus der Welt des Halbmonds, dräut nicht weniger als die Auslöschung der europäischen Zivilisation.

Linke Intellektuelle verkennen die mit dem „Einwanderungs-Djihad” verbundenen Gefahren, weil sie mit Religion grundsätzlich nichts anfangen können und daher keinerlei Sinn für den religiös basierten Hass der Muslime auf die „Ungläubigen” – insbesondere die Juden unter ihnen – haben. Dass der Koran mit judenfeindlichen Stereotypen durchsetzt ist, nehmen sie nicht ernst. Dass sich in allen drei heiligen Schriften des Islam explizite Tötungsaufrufe gegen Juden und andere „Kuffar” finden, bleibt nicht ohne Folgen. Die ersten europäischen Opfer des neuen Djihad sind die Juden, die bereits begonnen haben, Frankreich in Scharen zu verlassen.

Dass der Islam – anders als Judentum und Christentum – weder ein explizites Tötungsverbot, noch eine Trennung von transzendenter Religion und weltlicher Herrschaft kennt, wird in Europa – zum eigenen Schaden – vielfach ignoriert.

Ley schlägt einen weiten historischen Bogen von den heiligen Schriften des Islam über den Mythos von al-Andalus, weiter über die von muslimischen Theoretikern wie Sayyd Outb vorangetriebene Synthese von europäischem und islamischem Antisemitismus (die im Schulterschluss der Nationalsozialisten mit den von Hassan al-Banna gegründeten Muslimbrüdern ihren stärksten Ausdruck fand), bis in unsere Tage.

Hamed Abdel-Samad stellt fest, dass der Antisemitismus nirgendwo so stark ausgeprägt ist wie in der arabischen Welt. Bezeichnend ist, dass „Die Protokolle der Weisen von Zion” und Adolf Hitlers „Mein Kampf” in den arabischen Ländern bis heute in hohen Auflagen gedruckt und begeistert gelesen werden. Der Judenhass wird dort bereits mit der Muttermilch verabreicht und – auch nach einer Migration in den Westen – selten abgelegt.

In seiner Judenfeindlichkeit weist der Islam eine augenfällige Affinität zum Nationalsozialismus auf, wobei der „göttliche” Text des Korans – anders als der religiös motivierte Antijudaismus von Christen – dafür eine erstklassige Legitimation liefert.

Das beachtliche Talent der Muslime, sich immerfort zu Opfern zu stilisieren, kommt in ihrem erfolgreichen Bemühen zum Ausdruck, „Islamophobie” als eine gegen sie gerichtete Mutation des Antisemitismus zu deuten. Welcher atemberaubende Zynismus!

Leys Ausblick ist düster: „Das 21. Jahrhundert wird von einem globalen Kampf gegen den Islam geprägt sein.”

Tötet sie, wo ihr sie trefft: Islamischer Antisemitismus
Michael Ley
ISBN: 978-3-982033624
104 Seiten
10,- Euro



Buchempfehlung: Der deutsche Willkommenswahn: Eine Chronik in kommentierten Zitaten 2015 – 2016

Fernsehjournalist Robert Hochner stellte einst süffisant fest: „Die Rache der Journalisten an den Politikern ist das Archiv.” Der Chefredakteur des österreichischen Politmagazins Frank & Frei, Werner Reichel, zelebriert seine „Rache” nun in geradezu epischer Breite. Über 700 Aussagen, die in den Jahren 2015 und 2016 im Zusammenhang mit der fälschlich „Flüchtlingswelle” genannten Migrationskrise von Politikern, Publizisten, Künstlern und Intellektuellen getätigt wurden, präsentiert und kommentiert der Autor in seinem Kompendium. Read more ›



Why Innocent People Plead Guilty

The criminal justice system in the United States today bears little relationship to what the Founding Fathers contemplated, what the movies and television portray, or what the average American believes.

To the Founding Fathers, the critical element in the system was the jury trial, which served not only as a truth-seeking mechanism and a means of achieving fairness, but also as a shield against tyranny. As Thomas Jefferson famously said, “I consider trial by jury as the only anchor ever yet imagined by man, by which a government can be held to the principles of its constitution.”

The Sixth Amendment guarantees that “in all criminal prosecutions, the accused shall enjoy the right to a speedy and public trial, by an impartial jury.” The Constitution further guarantees that at the trial, the accused will have the assistance of counsel, who can confront and cross-examine his accusers and present evidence on the accused’s behalf. He may be convicted only if an impartial jury of his peers is unanimously of the view that he is guilty beyond a reasonable doubt and so states, publicly, in its… weiterlesen



Die sechs Säulen des Dschihad

Worauf zielt der Islam letztlich ab und wie versucht er dieses Ziel zu erreichen? Welche Rolle spielt dabei der Dschihad und welcher Säulen bedient sich dieser? Eine strukturelle Tiefenanalyse.

Worauf zielt der Islam ab?

(Jürgen Fritz) Zentrales Ziel der orthodox-islamischen Weltanschauungslehre ist die Errichtung einer islamischen Weltherrschaft. Hierzu muss alles ‚Unislamische‘ bekämpft werden, ebenso die Träger des ‚Unislamischen‘, die kafir (‚Ungläubige‘). Gemeint ist: Andersgläubige. Aber aus Sicht der orthodox-islamischen Lehre sind alle Andersgläubige – jeder Mensch glaubt ja an irgendetwas, der Ausdruck sollte niemals auf religiösen Glauben eingeengt respektive deformiert werden – ‚Ungläubige‘. Was sie glauben, das zählt für den orthodoxen Muslim nicht, da er die Möglichkeit des Irrtums für sich selbst kategorisch ausschließt und den Irrtum apodiktisch allen anderen zuschreibt (noch kein entwickeltes kritisches Bewusstsein).

Doch wie soll dieses Ziel der islamischen Weltherrschaft erreicht werden? Über den Dschihad. Wie Manfred Kleine-Hartlage wunderbar herausgearbeitet hat, kann der Islam insgesamt als ein Dschihadsystem beschrieben werden. Wichtig hierbei: in langen Zeiträumen denken. Wir reden hier nicht von Jahren oder Jahrzehnten oder von Zeiträumen einer Lebensspanne, sondern in Jahrhunderten. Dies ist einer der Faktoren der islamischen Überlegenheit: Das Langfristigkeitsprinzip. Und zwar das Langfristigkeitsprinzip in der islamischen Lehre und den islamischen Regeln, denen sich der Muslim, genauer: der Mohammedaner absolut zu unterwerfen hat. („Islam“ lässt sich übersetzen mit „Ergebenheit“ oder „Unterwerfung“.) Doch was genau versteht man unter Dschihad (auch: Jihad)?

Was bedeutet Dschihad?

Dschihad bedeutet so viel wie: Anstrengung, Kampf, Bemühung, Einsatz. Gemeint ist die Anstrengung, der Kampf auf dem Wege Allahs und stellt ein wichtiges, ja, im Grunde das zentrale Konzept des Islam dar. Dieser Dschihad, dieser Kampf auf dem Wege Allahs vollzieht sich auf ganz unterschiedlichen Ebenen, immer aber mit dem gleichen Ziel: der Ausbreitung des Islam, der Unterwerfung aller Gesellschaften, die eine andere Weltanschauung haben, sowie letztlich auf lange Sicht der Ausmerzung dieser oder aber der völligen Unterwerfung, Ausbeutung und Versklavung.

Womit wir es also zu tun haben, ist eine multistrategische und mehrdimensionale Kampfführungweiterlesen



Ten Reasons Why Governments Fail

When politicians and bureaucrats fail to deliver what they promise — which happens a lot — we’re often told that the problem can be solved if only we get the right people to run the government instead. We’re told that the old crop of government agents were trying hard enough. Or that they didn’t have the right intentions. While it’s true that there are plenty of incompetent and ill-intentioned people in government, we can’t always blame the people involved. Often, the likelihood of failure is simply built in to the institution of government itself. In other words, politicians and bureaucrats don’t succeed because they can’t succeed. The very nature of government administration is weighted against success.

Here are ten reasons why:

Knowledge

Government policies suffer from the pretense of knowledge . In order to perform a successful market intervention, politicians need to know more than they can. Market knowledge is not centralized, systematic, organized and general, but dispersed, heterogeneous, specific, and individual. Different from a market economy where there are many operators and a constant process of trial and error, the correction of government errors is limited because the government is a monopoly. For the politician, to admit an error is often worse than sticking with a wrong decision – even against own insight.

Information Asymmetries

While there are also information asymmetries in the market, for example between the insurer and the insured, or between the seller of a used car and its buyer, the information asymmetry… weiterlesen



Das muslimische Paradox

Die Migranten fliehen vor dem, das sie selbst in sich tragen und damit zu uns importieren

In eine Welt einzuwandern, deren Kultur und Lebensverhältnisse zutiefst abgelehnt werden, kann kaum anders also paradox bezeichnet werden. Genau das aber sehen wir derzeit, wie Rudolf Brandner im folgenden höchst eindrucksvoll aufzeigt und darlegt. Die muslimischen Migranten importieren just das, vor dem sie fliehen, weil sie in der selbsterzeugten Negativität ihrer religiösen Verhältnisse gefangen bleiben. Oder aber sie infizieren sich mit der freien Erkenntnishaltung von Philosophie und Wissenschaft, was gleichsam zur Vernichtung des Islam in ihnen führen wird. Da diese jedoch nur bei einer Minderheit zu erwarten ist, wird ein muslimisch geführter Bürgerkrieg unumgänglich, der Europa (den Wirt) verwüsten und damit auch den Islam selbst zerstören wird, so dass sich der vermeintliche Sieg des Islam für diesen als Pyrrhussieg erweisen wird.

Muslimische Migranten importieren genau das, wovor sie flüchten

Wer sein Land verläßt und in eine andere Kultur auswandert, hat gemeinhin eine negative Erfahrung der eigenen kulturellen Lebenswirklichkeit und eine entsprechend positiv-bejahende Einstellung zu den Lebensverhältnissen, die dort herrschen – und die er deshalb auch gerne und bereitwillig übernimmt. Paradox wäre, in eine Welt einzuwandern, deren Kultur und Lebensverhältnisse zutiefst abgelehnt werden.

Es ist das muslimische Paradox: Um den nicht nur ökonomischen https://juergenfritz.com/2018/05/16/muslimisches-paradox/“>weiterlesen



Buchempfehlung: Nur ein schlechter Muslim ist ein guter Muslim

(Andreas Tögel) Ob wohl das General Philip Sheridan zugeschriebene Zitat „Nur ein toter Indianer ist ein guter Indianer“ die Autorin zur Wahl des Buchtitels inspiriert hat? Wie dem auch sei – schon nach wenigen Kapiteln erschließt sich dem Leser, worauf die gebürtige Syrerin hinauswill.

Viele naive Europäer machen beim Umgang mit der auch in der Alten Welt rasch wachsenden Muselmanenpopulation den Wunsch zum Vater ihrer Gedanken und träumen von einer Reform des Islam, die ihn mit der westlichen Kultur kompatibel macht. Leider haben diese Leute – mangels jeglicher Kenntnis der schriftlichen Quellen – meist keine Ahnung davon, womit wir es zu tun haben. Die Reformation des Islam ist nämlich schon – spätestens seit Gründung der Muslimbrüder anno 1928 durch Hassan al-Banna – längst im Gange – und sie führt geradewegs zurück zu seiner Wurzel: und die heißt Jihad.

Liberale Muslime wie Bassam Tibi, die lange Zeit die Vision eines aufgeklärten „Euroislam“ hatten, haben ihre Illusionen mittlerweile begraben. Denn die Konservativen sind in der gesamten Welt des Halbmonds übermächtig. An liberale Reformen glauben nur noch die auch in allen übrigen Fragen so gut wie immer falsch liegenden, linken Intellektuellen.

Die Reformation des Christentums bedeutete eine Besinnung auf seine Wurzeln, die Evangelien, hatte eine deutliche Schwächung der Amtskirche zur Folge und ebnete am Ende der Säkularisierung und Aufklärung den Weg. In der Welt des Islam dagegen, hat der Rückzug auf seine heiligen Schriften keine Konsequenzen, die im „Haus des Krieges“ (Dār al-Harb, die muslimische Bezeichnung für den nicht vom Islam beherrschten Teil der Welt) lebende Menschen sich wünschen. Es geht um nicht weniger als um ihre Ausbeutung durch Sondersteuern, Unterdrückung, Demütigung, Versklavung und – mit etwas Pech – gewaltsamen… weiterlesen



Merkelkritik ohne Merkel

Wie die Reformkräfte in der CDU das Problem der Partei beseitigen wollen, ohne es zu benennen.

(Wolfgang Prabel) Unter dem Motto „Der häßliche Bruder der Demokratie – Positionen und Perspektiven des Populismus“ hatte die Konrad-Adenauer-Stiftung zu einem Diskurs mit dem der CDU nahestehenden Politikprofessor Patzelt und dem thüringischen CDU-Vorsitzenden Mike Mohring ins Schloß Ettersburg eingeladen.

Der Professor erklärte in einem einleitenden Vortrag den Populismus, wobei er im fünften Spiegelstrich auf die Störungen im Gefüge der repräsentativen Demokratie aufmerksam machte, ohne die Populisten nicht zum Zuge kämen. Dazu gehören

  • eine langfristig von den Bedürfnissen der Bevölkerung abweichende Politik
  • fehlende Kommunikation der Gründe für das Regierungshandeln
  • das Imstichlassen früherer Anhänger
  • die Verharmlosung von Mißständen als nur eingebildet und nebensächlich
  • Zweifel der Wähler an der Aufrichtigkeit der Politiker

Dafür habe es die letzten 5 Jahre Beispiele zuhauf gegeben, so der Professor.
Nach dieser einleitenden Analyse machte Patzelt Vorschläge, was zu tun sei.
Der Populismus ist als Warnsignal ein sekundäres Phänomen. Primär müßten die zugrundeliegenden Repräsentationslücken erkannt und geschlossen werden. Entweder die Politik müßte geändert oder es müßte geduldige Volkspädagogik getrieben werden. Dabei wäre es wichtig genau hinzuhören, eingebildete von realen Mißständen zu unterscheiden. Mit realen Problemen müßte sich die CDU konstruktiv auseinandersetzen, mit eingebildeten repressiv.

Es sei erforderlich hinzuhören, und wenn man kann, falsche Auffassungen… weiterlesen



Zwei ultimative Minimal-Argumente gegen den Migrationspakt

Zwei Minimal-Argumente, die es verbieten, den „GLOBAL COMPACT FOR SAFE, ORDERLY AND REGULAR MIGRATION„ zu unterzeichnen

(Harald M. Schöpf) Da der Pakt widersprüchlich formuliert (s.u.), weitschweifig und unscharf angelegt ist ist, wäre es in den zu erwartenden hitzigen Diskussionen taktisch falsch, sich sofort auf jeden einzelnen der 23 Punkte des Paktes (welche in je 3 bis 12 Unterabschnitte aufgeteilt sind) zu stürzen, um im Labyrinth der Wendungen gefangen, argumentativ zu scheitern. Im Gegensatz zu einer solchen umfassenden Kritik des UN-Paktes, wird in der nun folgenden Argumentation der Umstand genutzt, daß bereits in der Präambel des Paktes zwei (quasi archimedische) Punkte auszumachen sind, an denen man den Hebel der Sachargumente und der Logik ansetzen kann, um klar zu zeigen, daß eine Unterschrift mit dem Prinzip der Erhaltung der Stabilität der Zielländer (Länder, in die bevorzugt Migration stattfindet) und damit mit der Selbsterhaltung (ein Menschenrecht übrigens) der autochtonen Bevölkerung nicht vereinbar ist. Allein schon diese beiden Punkte erscheinen ausreichend, eine Unterfertigung des„GLOBAL COMPACT FOR SAFE, ORDERLY AND REGULAR MIGRATION „,mit seinen zahlreichen Selbstverpflichtungen, wie sie in den 23 Punkten und Unterabschnitten formuliert werden, zu verweigern. Besonders in den nicht ausbleibenden politischen Debatten ist es nützlich, diese beiden Punkte als Basis der Argumentation genauer zu betrachten und die aus ihnen folgenden Schlüsse mit Fakten zu untermauern. Dadurch verhindert man das Auffasern der Diskussion und bietet dem Diskussions-Gegner keine unnötige Breitseite.

Archimedischer Punkt 1. (Souveränität wird versteckt aufgelöst)

Der Pakt ist nach dem Prinzip der “seesaw-technique” (Schaukel-Technik) aufgebaut. Dies bedeutet, daß scheinbar klar definierte Vereinbarungen und Definitionen, durch implizite und unscharfe Vereinbarungen und Definitionen an anderer Stelle logisch aufgehoben werden. Es sind quasi Sollbruchstellen des Paktes. Dies wird z.B. bereits in der Präambel (unter Punkt 15. c), deutlich, wo zunächst die Erhaltung des Souveränität der Staaten bekräftigt wird, jedoch im gleichen Absatz diese Souveränität gleich zweimal eingeschränkt und damit, relativ gut verschleiert, letztlich doch verneint wird:

Versteckte Einschränkung A) Es wird den Staaten explizit nur zugestanden, im Einklang mit dem Völkerrecht souverän ihre Migrationspolitik zu gestalten. Damit wird trotz der scheinbaren Zusicherung der nationalen Souveränität, der Legislative und damit letztlich der Exekutive, hinter nebulosen Formulierungen gut versteckt, dem Völkerrecht der Vorrang eingeräumt. Die Schweiz hat übrigens fatalerweise bereits 2012 das Primat des Völker-Rechtes über dem des nationalen beschlossen und dieser Beschluss wurde in der jüngsten Abstimmung (25.11.2018) über die Selbstbestimmungsinitiative vom Wahlvolk (!) bestätigt.

Versteckte Einschränkung B) Weiters wird statt der Illegalität oder Legalität des Status eines Migranten, die diffusen Begriffe der “Irregularität” oder „Regularität” des Migrationsstatus verwendet. Im Gegensatz zur Illegalität oder Legalität, die durch den Souverän (d.h. durch das (=Volk) des Staates über die Legislative festgelegt und schließlich durch die Exekutive durchgesetzt wird, ist “Irregularität” oder „Regularität” ein Konstrukt, das offenbar über alle Unterzeichner-Staaten von außen aufgeprägt werden soll, jedenfalls deutlich nichts mit souveräner, national abgestimmter Gesetzgebung und ihrer Exekution zu schaffen hat.

Das „wording”, also die im ganzen Text perfekt durchgehaltene Ersetzung von illegal oder legal durch “irregulär” oder „regulär”, entspricht übrigens der Maxime, die von der „Bundeszentrale für politische Bildung” erklärt wurde: Link

Nach dem sehr empfehlenswerten Studium dieser o.g. Quelle wird deutlich, wie dieser Pakt mit Parolen wie: “Kein Mensch ist illegal” zusammenhängt. Es handelt sich bei diesem Passus um einen Text, der die Methoden der Subversion perfekt anwendet, indem er, getarnt durch beschwichtigende Formulierungen, mittels des Mechanismus des „soft laws” die Souveränität langfristig auszuhebeln versucht.

Archimedischer Punkt 2. (Interessen der Zielländer werden ignoriert)

Der Pakt verspricht irreführenderweise eine “360° -Schau” der Migrationsproblematik (Punkt 11 der Präambel) und suggeriert mit dieser Formulierung, die Interessen aller Staaten, also der Herkunftsländer, der Transitländer und damit letztlich auch der Zielländer zu berücksichtigen. Aus den vom deutschen BKA veröffentlichen Rohdaten und aus den Berichten über 2016 und 2017, sowie aus den wirtschaftlichen Prognosen (z.B.: von Prof. Raffelhüschen und Prof. Sinn geht hervor, daß die Wirkung der Massen-Migration nicht, wie im Pakt behauptet, per se schon eine ” Quelle des Wohlstands” und „der Innovation” sein kann (Punkt 8. Der Präambel). Im Pakt fehlt somit die Erwähnung, sowie die prinzipielle Absichtsbekundung zur Installation, eines Konzeptes zur Sicherung der Stabilität und Aufrechterhaltung der Sicherheit der “Zielländer” und deren technologischer Wettbewerbsfähigkeit, die durch Massen-Einwanderung, zahlenmäßig mittlerweile belegbar, beschädigt wird.

Schon__allein das Fehlen dieses Aspektes unter den 23 Punkten, welche der Pakt vorgeblich regelt, verbietet dessen Unterfertigung, da man durch Unterzeichnung eines so mangelhaft durchdachten Paktes, die eigenen Interessen fahrlässig abwertet und auf die eigenen Ansprüche auf Sicherheit und Stabilität implizit verzichtet.

Dabei sind ja die Sicherheit, die Stabilität und die Fortschrittlichkeit der europäischen Länder jene Faktoren, die diese Staaten überhaupt erst zu Zielländern für Migranten machen. Der „GLOBAL COMPACT FOR SAFE, ORDERLY AND REGULAR MIGRATION „ behandelt zudem in keinem einzigen Unterabschnitt (geschweige denn in einem seiner 23 Hauptpunkte) die Aspekte

a) der Bildung von Parallelgesellschaften in Zielländern,

b) der Subversion der Zielländer durch:
* dezidiert gegenaufklärerische Religionen,
* rückständige Kulturen,
* politische und/oder religiöse Konfliktparteien,
* religiöse Radikalismen

c) des Imports von Terror und Kriminalität in die Zielländer,

mit der gebührenden Ausdrücklichkeit, welche ein vorgeblich „umfassender Ansatz” („comprehensive approach”, Punkt 11. der Präambel) doch erwarten lässt!



Stellungnahme der Paneuropabewegung Österreich zur jüngsten Aggression Russlands gegen die Ukraine

Die Paneuropabewegung Österreich verurteilt die jüngste Aggression Russlands im Asowschen Meer gegen die Ukraine auf das Schärfste. Die Europäische Union wird aufgefordert, alle ihre außenpolitischen Möglichkeiten zu nutzen – das inkludiert klarerweise auch die bilateralen Kontakte einzelner EU-Länder zu Moskau –, um Russland zu einer Rückkehr zum geltenden internationalen Recht zu bringen. Im Falle der Ukraine bedeutet das einen Abzug aller russischen Verbände aus der Ukraine, und eine Einstellung aller militärischen Unterstützungen für Ukraine-feindliche Verbände auf dem Territorium der Ukraine. Die Krim gehört zweifelsohne zur Ukraine.

Als Reaktion auf die jüngste Aggression Moskaus an der Straße von Kertsch fordert die Paneuropabewegung Österreich schärfere politische Maßnahmen gegen Vertreter des russischen Herrschaftsapparates, inklusive wirtschaftlicher Maßnahmen gegen diese Personengruppe.

Weiters wird die Europäische Union aufgefordert, umgehend eine friedensstiftende Operation im Schwarzen Meer und im Asowschen Meer zu beginnen, die sicherstellt, dass Russland sich an die geltenden Verträge zur Benutzung dieser Gewässer hält.

Gegenüber der Ukraine fordert die Paneuropabewegung eine Änderung der Politik, weg von der gegebenen Nachbarschaftspolitik, hin zu einer konkreten Beitrittsperspektive.



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