Monatsarchive: August 2019

Aus gehabtem Schaden nichts gelernt!

(Andreas Tögel) Stefan Schubert, Ex-Polizist, Journalist, Bestsellerautor und Sicherheitsexperte, hat eine erdrückende Fülle von Material zusammengetragen, das seine These stützt, wonach der Islam ein Sicherheitsrisiko darstellt – und zwar nicht nur für Deutschland, sondern für die gesamte westliche Welt.

Über viele, viele Seiten und stets mit überprüfbaren Quellenangaben, listet er minutiös zahlreiche Untaten auf, die von jenen Männern verübt wurden, die der westlichen Zivilisation mit tödlicher Feindschaft gegenüberstehen und das Abendland schon seit geraumer Zeit als „Beuteland“ betrachten, oder die mit der unkontrollierten Massenzuwanderung von „Flüchtlingen“ aus Afrika und dem Orient ins Land kamen.

Aus gehabtem Schaden nichts gelernt!

Weit schlimmer noch als die offenkundig dramatische Verschlechterung der Sicherheitslage, wirkt indes die Haltung des politisch-medialen Komplexes, der unbeirrt und kontrafaktisch das Narrativ von der Kulturbereicherung durch muslimische Zuwanderer und deren Integrationsbereitschaft pflegt. Eisern halten die über die Deutungshoheit gebietenden Dressureliten daran fest – um im Gegenzug jedermann als Hinterwäldler, Unmenschen, Rassisten und/oder Nazi zu diffamieren, der einfach keinen Gefallen an der unübersehbaren Ausbreitung von der westlichen Lebensart fremden Parallelgesellschaften und an der Zerstörung bewährter politischer Strukturen finden kann. Nicht jeder ist dazu bereit, die Errungenschaften der Aufklärung auf dem Altar des zeitgeistigen Multikultiwahns zu opfern.

Wer mit der Sachlage an vorderster Front Bekanntschaft macht (etwa im Umgang mit ins Sozialsystem eingewanderten Muslimen oder als Streifen- und Kriminalpolizist), weiß, wo der Hund begraben liegt: Es ist nur und ausschließlich die Religion der die meisten Zuwanderer anhängen, die ihre Integration oder Assimilation nicht nur erschwert, sondern nahezu völlig ausschließt. „Die Mutter aller Probleme ist die muslimische Migration“, resümiert der Autor folgerichtig. Muslime zweiteilen die Welt kompromisslos in gute Rechtgläubige und böse Ungläubige. Die „Goldene Regel“ ist ihnen unbekannt. Und falls sie sie doch kennen, widerspricht sie dem Kern ihrer Religion. Denn in den von Allah gegebenen heiligen Schriften finden die „Rechtgläubigen“ Vorschriften und konkrete Handlungsanweisungen, wie mit den verhassten westlichen „Kuffar“ zu verfahren ist. Eingedenk dessen braucht sich niemand über die Probleme zu wundern, die mit der muslimischen Massenzuwanderung ins Land kommen.

Dass Meinungsbildner und politische Eliten mit einer Duldung, ja sogar Förderung der moslemischen Zuwanderung – baumseitig – an genau jenem Ast sägen, auf dem auch sie selbst sitzen, ist ein Phänomen, dessen Erklärung in dem Buch etwas mehr Raum hätte gewidmet werden sollen. Trotzdem: lesenswert!



So true…

„Der Atomunfall in Fukushima oder der Dürresommer haben gezeigt, dass man den Klimawandel nicht aufhalten kann“, sagt die Grünen-Politikerin Renate Künast gegenüber der ZEIT.

Till Eulenspiegel-Kanal - YouTube
Till Eulenspiegel

Abraham Lincoln sagte dazu: Also wo sie recht hat hat sie recht…



Weg mit dem Fiat-Geld!

(Andreas Tögel) Das Buch richtet sich nicht an ein eingeweihtes Fachpublikum. Dem Autor ist es vielmehr darum zu tun, interessierten Normalsterblichen das Wesen des Geldes zu erklären; seine Entstehung, seine Bedeutung für das Leben der Menschen in einer modernen arbeitsteiligen Welt, und die langfristig verheerenden, keineswegs auf die Wirtschaft beschränkten Konsequenzen eines hoheitlichen Geldmonopols. Er verzichtet dabei auf die Verwendung eines Insidervokabulars und schildert den Sachverhalt in einer für Laien verständlichen und plausiblen Weise. Nach der Lektüre sollten die meisten Missverständnisse und Fehleinschätzungen, denen Otto Normalverbraucher auf dem Gebiet der Ökonomie im Allgemeinen und dem der Geldtheorie im Besonderen regelmäßig erliegt, ausgeräumt sein.

Weg mit dem Fiat-Geld

Dass Monopole für den Bürger und Konsumenten stets schädlich sind, ist Allgemeingut. Warum es sich ausgerechnet beim Geld anders verhalten soll, indes nicht. Was Milton Friedman (allerdings in anderem Zusammenhang) einst die „Tyrannei des Status quo“ genannt hat, gilt auch hier: Wer sonst, wenn nicht der Staat, sollte das Geld herausgeben und über politisch gesteuerte Notenbanken seinen Wert sicherstellen?

Dass Geldwertstabilität von den Symbionten Regierung und Geldwirtschaft so verstanden wird, dass das Geld Jahr für Jahr zwei Prozent an Wert verliert – seine Halter also sukzessive enteignet werden – scheint niemanden aufzuregen.
Dass Geld seinem Wesen nach ein Produkt des Marktes ist – und keinesfalls das eines hoheitlichen Ratschlusses, wissen die wenigsten. Dass die staatliche Verfügungsgewalt über das Geld und dessen Wert die Bürger in ein unentrinnbares Abhängigkeits- und Dienstbarkeitsverhältnis zwingt, erschließt sich den meisten ebenso wenig.

Andreas Marquart belässt es aber nicht bei einer Schilderung und Kritik der herrschenden Umstände, sondern liefert zum Schluss auch Visionen von einem Ausstieg aus dem hoheitlich manipulierten – hin zu einem marktgerechten, von privaten Herausgebern produzierten Geld.



Aus gehabtem Schaden nichts gelernt!

Stefan Schubert, Ex-Polizist, Journalist, Bestsellerautor und Sicherheitsexperte, hat eine erdrückende Fülle von Material zusammengetragen, das seine These stützt, wonach der Islam ein Sicherheitsrisiko darstellt – und zwar nicht nur für Deutschland, sondern für die gesamte westliche Welt.

Über viele, viele Seiten und stets mit überprüfbaren Quellenangaben, listet er minutiös zahlreiche Untaten auf, die von jenen Männern verübt wurden, die der westlichen Zivilisation mit tödlicher Feindschaft gegenüberstehen und das Abendland schon seit geraumer Zeit als „Beuteland“ betrachten, oder die mit der unkontrollierten Massenzuwanderung von „Flüchtlingen“ aus Afrika und dem Orient ins Land kamen.

Weit schlimmer noch als die offenkundig dramatische Verschlechterung der Sicherheitslage, wirkt indes die Haltung des politisch-medialen Komplexes, der unbeirrt und kontrafaktisch das Narrativ von der Kulturbereicherung durch muslimische Zuwanderer und deren Integrationsbereitschaft pflegt. Eisern halten die über die Deutungshoheit gebietenden Dressureliten daran fest – um im Gegenzug jedermann als Hinterwäldler, Unmenschen, Rassisten und/oder Nazi zu diffamieren, der einfach keinen Gefallen an der unübersehbaren Ausbreitung von der westlichen Lebensart fremden Parallelgesellschaften und an der Zerstörung bewährter politischer Strukturen finden kann. Nicht jeder ist dazu bereit, die Errungenschaften der Aufklärung auf dem Altar des zeitgeistigen Multikultiwahns zu opfern.

Wer mit der Sachlage an vorderster Front Bekanntschaft macht (etwa im Umgang mit ins Sozialsystem eingewanderten Muslimen oder als Streifen- und Kriminalpolizist), weiß, wo der Hund begraben liegt: Es ist nur und ausschließlich die Religion der die meisten Zuwanderer anhängen, die ihre Integration oder Assimilation nicht nur erschwert, sondern nahezu völlig ausschließt. „Die Mutter aller Probleme ist die muslimische Migration“, resümiert der Autor folgerichtig. Muslime zweiteilen die Welt kompromisslos in gute Rechtgläubige und böse Ungläubige. Die „Goldene Regel“ ist ihnen unbekannt.
Und falls sie sie doch kennen, widerspricht sie dem Kern ihrer Religion. Denn in den von Allah gegebenen heiligen Schriften finden die „Rechtgläubigen“ Vorschriften und konkrete Handlungsanweisungen, wie mit den verhassten westlichen „Kuffar“ zu verfahren ist. Eingedenk dessen braucht sich niemand über die Probleme zu wundern, die mit der muslimischen Massenzuwanderung ins Land kommen.

Dass Meinungsbildner und politische Eliten mit einer Duldung, ja sogar Förderung der moslemischen Zuwanderung – baumseitig – an genau jenem Ast sägen, auf dem auch sie selbst sitzen, ist ein Phänomen, dessen Erklärung in dem Buch etwas mehr Raum hätte gewidmet werden sollen. Trotzdem: lesenswert!

Sicherheitsrisiko Islam
Stefan Schubert
Kopp-Verlag
318 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-86445-686-2
23,70 Euro



Die Entmachtung der Wähler

(Josef Stargl) Im Wahlkampf geht es nicht nur um Inszenierung, Moralisierung und „Unterhaltung“. Ausgabenfreudige Politiker (aller Parteien) wollen an die Macht kommen, um die Bürger zu entmachten. Sie ignorieren Staats- und Politikversagen (Beispiel Altersvorsorge) und versprechen wieder einmal neue Problemlösungen durch die Politik beziehungsweise mehr Staat als Lösung für Staatsversagen.

Entmachtung der Wähler

Eine Regulierungs- und Interventionspolitik der Etatisten schafft aber permanent neue Probleme. Sie bewirkt eine Fehlleitung von Ressourcen und eine Wertvernichtung. Die Bürgerentmachtungspolitiker verzichten auf Wahrhaftigkeit!
Einige Moralisierer/Gesinnungsethiker ohne Argumente treten im Wahlkampf immer mehr als Eschatologen auf, die ihre „prophetischen und apokalyptischen Zukunftserwartungen“ artikulieren und stets staatliche Lösungen (mit hohen Folgekosten) für die Schaffung einer von ihnen ersehnten „neuen Welt“ anbieten.
Die Bewirtschaftung der Klima-Apokalypse und des Neides dient den „Etatisten in allen Parteien“ als Instrument, um eine Eigentümergesellschaft mit Freiheit und Eigenverantwortung sowie eine Unternehmerwirtschaft/rechtsstaatliche Marktwirtschaft zu unterminieren und auszuhöhlen.
Staatsgläubige Parteifunktionäre in allen Parteien…weiterlesen



Google ist der Russe

Vergesst die Russen…. Das Problem der Einflussnahme auf die Wahlen sitzt in den USA.

Und Google ist der Täter…..

Zwei Ex-Google-Ingenieure haben Details darüber veröffentlicht, was das Unternehmen tut, um die Wahlergebnisse zu beeinflussen…. Und was sie enthüllten, ist ziemlich belastend.

Politkommissar Abzeichen

Zunächst einmal führte Google eine Rhenroutine in seine Suchalgorithmen ein die linksgerichtete Meldungen bevorzugten. Sie wurde entwickelt, um linksgerichtete Inhalte in den Suchergebnissen auf die vorderen Plätze zu bringen und sie so prominenter und “wahrer” erscheinen zu lassen.

Google zensiert darüberhinaus konservative Inhalte auf YouTube. Es unterdrückt YouTube-Kanäle…. entfernt Videos … Und es hat sogar Anzeigen der Republikaner aus dem Netzwerk entfernt. Das waren übrigens Anzeigen, für die bezahlt wurde.

Einer der befragten Ingenieure ging sogar so weit zu sagen: „Sie suchen ständig nach Möglichkeiten, den Wahlprozess zu manipulieren.“ …zum Video



Warum Gold wieder glänzt

(Andreas Tögel) 1.408, 02,- Euro kostet die Feinunze Gold am 13. 8. 2019 um 08:30 Uhr. Der Preis für ein Kilo liegt zu diesem Zeitpunkt bei 44.444.00,- Euro. Nach einer mehrjährigen Seitwärtsbewegung hat der Preis des gelben Edelmetalls in den letzten Monaten gewaltig zugelegt und strebt möglicherweise einem neuen Allzeithöchststand entgegen. Das ist alles andere als ein Wunder, denn Unsichere Zeiten treiben stets den Goldpreis. So auch diesmal:

  • Unabsehbare Entwicklungen im aktuellen Handels- und Währungskrieg der USA gegen den Rest der Welt und insbesondere gegen China.
  • Der bevorstehende Brexit und die wachsende Kriegsgefahr im Persischen Golf bilden nicht zu unterschätzende Risikofaktoren für den Welthandel.
  • Wie, wann und zu welchen Peis die aktuellen Unruhen in Hongkong beigelegt werden könnten, ist nicht abzusehen.
  • Aktuelle Meldungen über die Ausbildung einer veritablen Kreditblase in der zweitwichtigsten Volkswirtschaft der Welt, China, steigern die Gefahr einer weltweiten Wirtschaftskrise.
  • Der Wirtschaftsmotor Deutschlands, der stärksten Volkwirtschaft Eurolands, gerät ins Stottern. Das von der politischen Klasse des Landes entfesselte Kesseltreiben gegen die eigene Industrie und von außer Rand und Band geratenen linken Kräften immer häufiger geäußerte Enteignungsphantasien beginnen Wirkung zu zeigen.
  • Schließlich steigern die Unsicherheiten auf dem Währungssektor die Goldnachfrage sowohl staatlicher, als auch privater Investoren. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Die Bestände der internationalen Notenbanken wurden gegenüber den Vorjahren stark aufgestockt. Allein im letzten Quartal wurden allein von ihnen rund 224 Tonnen Gold zugekauft. Bei einer durch zunehmende Explorations- und Abbaukosten limitierten Produktionsmenge wirken all diese Faktoren klarerweise preistreibend. Wie auch bei den für die Produktion von Batterien benötigten „Seltenen Erden“, zeigt sich die Funktion von Märkten: Die Nachfrage bestimmt den Preis.

Auch Sparer, die durch die anhaltende und auch in den nächsten Jahren zu erwartende Nullzinspolitik geschädigt werden, suchen wieder vermehrt Sicherheit im Goldhafen. Das starke Interesse an physischem Gold korrespondiert mit dem wachsenden Misstrauen gegen das intrinsisch wertlose, staatliche oder suprastaatliche „Fiatgeld“. Das ist, sofern es Europa betrifft, insofern kein Wunder, als mit der Kür Christine Lagardes zur Nachfolgerin von Mario Draghi für den Posten des Chefs der Europäischen Zentralbank (EZB), eine glühende Etatistin und erklärte Bargeldgegnerin an Einfluss gewinnt. Schon in ihrer Zeit als IWF-Chefin hatte sie mehrere „wissenschaftliche“ Papiere ausarbeiten lassen, die eine systematische Zurückdrängung und langfristige Abschaffung des Bargeldes propagieren. Bei der Verfolgung dieses Ziels wird nicht mit dem Holzhammer, sondern recht subtil vorgegangen. Der Verzicht auf die Verwendung von Bargeld soll mit allerlei Märchen schmackhaft gemacht werden und wurde im sozialistischen Musterstaat Schweden beinahe schon vollkommen umgesetzt. Ziel: hoheitliche Totalüberwachung und Beseitigung jeder Hürde auf dem Weg zur Enteignung privater Wirtschaftsakteure.

Es liegt auf der Hand, dass der Bürger in einer bargeldlosen Welt der Bürokratie ohnmächtig ausgeliefert sein wird. Kein Einkauf, keine Hotel- oder Reisebuchung mehr, die dem wachsamen Auge des Großen Bruders entgeht. Der von George Orwell in seinem dystopischen Roman 1984 geschilderte, totalitäre Überwachungsstaat wird dann Realität.

Doch nicht alle werden sich dem anmaßenden Treiben der Regierungen und den mit diesen verbündeten Zentralbanken widerstandslos fügen. Der Besitz anonymer, nichtdigitaler physischer Werte wird dann als einzige Möglichkeit genutzt werden, der Kontrolle des Leviathans zu entgehen und eine für die staatlichen Späher uneinsehbare Privatsphäre zumindest teilweise zu erhalten. Abgesehen davon – und mindestens genauso wichtig: im Unterschied zu beliebig inflationierbaren, ungedeckten Papierwährungen verfügen Edelmetalle erwiesenermaßen über eine dauerhaft werterhaltende Funktion.

Ob die derzeit als Alternative zum staatlichen Fiatgeld stark im Aufwind befindlichen digitalen Kryptowährungen dem Schutz von Geldvermögen und Privatsphäre der Bürger eine den Edelmetallen vergleichbare Funktion werden übernehmen können, darf bezweifelt werden. Was, im wahrsten Sinn des Wortes, „unbegreiflich“ ist und nur in elektronischen Anzeigen existiert (mit entsprechender Sachkenntnis und technischer Ausrüstung auch überwacht und konfisziert werden kann), wird im Krisenfall keinem Vergleich mit „harter Münze“ standhalten. Es ist etwa kaum anzunehmen, dass – im Fall der Fälle – ein Landwirt gegen virtuelle „Coins“ Eier, Milch und Speck herausrücken wird. Für klingende, glänzende Münzen dagegen, ist das sehr viel eher wahrscheinlich – und zudem empirisch vielfach erwiesen.

Ob es zum Einstieg in die Welt des physischen Goldes zum gegenwärtigen Zeitpunkt bereits zu spät ist oder nicht, hängt ganz von der Einschätzung der Zukunft ab.
Die Zeichen stehen jedenfalls auf Sturm. Einen Teil seines Vermögens in Gold zu veranlagen, kann nie ein Fehler sein.



Podcast „von A – Z“ / Gast: Andreas Tögel

Was tun gegen die zunehmende Infantilisierung unserer Gesellschaft? Mehr und mehr Gesetze und Verordnungen regeln unser Handeln. Die mühsam errungene Privatautonomie weicht einem überbordendem Staat.
Liberalismus ist die Lösung! So argumentiert unser spannender Gast, der Autor Andreas Tögel.

Bücher, die im Podcast erwähnt werden:
Schluss mit Demokratie und Pöbelherrschaft!: Über die Illusion der Mitbestimmung, Andreas Tögel 

Schluss mit lustig: Wie die Babyboomer die Zukunft der Jugend ruinieren, Andreas Tögel

Der Weg zur Knechtschaft, F.A.v.Hayek

Demokratie, der Gott der keiner ist, Hans-Hermann Hoppe…anhören



Kirchliches Unverständnis in Wirtschaftsfragen

(Andreas Tögel) Die katholische Kirche hat – vorsichtig ausgedrückt – ein gespanntes Verhältnis zum Kapitalismus. Mehrere päpstliche Enzykliken widmen sich seit dem Jahr 1891 (Leo XIII.: Rerum Novarum) der „sozialen Frage“ und fordern Unternehmer und Manager auf, mehr Augenmerk auf das Gemeinwohl zu richten. Dass Unternehmer nur dem Profit hinterherjagen und darüber die Interessen der Gesellschaft als Ganzes übersehen, wird von der Kirche – speziell von den zuletzt extrem weit nach links gedrifteten katholischen Sozialakademien und der Caritas – scharf kritisiert (von der evangelischen Kirche ganz zu schwiegen, die sich mittlerweile völlig unverhüllt als Vorfeldorganisation der Sozialisten positioniert).

Wer seine Urteile vom Elfenbeinturm aus und von jeder ökonomischen Sachkenntnis ungetrübt spricht, neigt indes dazu, in die Sirengesänge sozialistischer Gerechtigkeits- und Umverteilungsapologeten einzustimmen, wie man bei Auftritten von Klerikern mit schöner Regelmäßigkeit erleben kann.

Doch noch ist Polen nicht verloren! Es gibt zumindest eine Ausnahme: Martin Rhonheimer, seines Zeichens Professor für Ethik und politische Philosophie an der Päpstlichen Universität Santa Croce in Rom und Gründungspräsident des Austrian Institute of Economics and Social Philosophy in Wien, ist ein überzeugter Anhänger der „Österreichischen Schule der Ökonomik“, propagiert den freien Markt und steht damit in wirtschaftlichen Fragen in scharfer Opposition zum kirchlichen Hauptstrom.

In einem aktuellen Interview mit der „Wirtschaftswoche“ erklärt…weiterlesen



Wahlkampf in Österreich: Die Mutter aller Schlammschlachten

Alle gegen Basti

(Andreas Tögel) Unverhofft kommt oft. Nachdem der Strahlemann der ÖVP, Kurzzeitkanzler Kurz, eine gut funktionierende Koalition mit den Freiheitlichen aus bis heute nicht nachvollziehbaren Gründen in die Luft gesprengt hat, läuft´s für ihn nicht mehr ganz so glatt, wie er sich das vorgestellt hat. Die ebenso intelligente wie charismatische Ex-SPD-Anführerin Andrea Nahles, würde diesen Umstand wohl so kommentieren: Bätschi!

Nach dem Abgang von Christian Strache als Vizekanzler, gehörte keine weitere durch die „Ibiza-Affäre“ belastete Person der Regierung an. Warum Kanzler Kurz also auch noch den Kopf des daran unbeteiligten und nur bei linken Medienschaffenden und Bobos unbeliebten Innenministers Herbert Kickl forderte, was in der Folge zum Koalitionsbruch führte, ist bis heute rätselhaft. Diese Frage wurde auch durch Kurz´ zuletzt in der ZIB2 abgesonderten, fadenscheinigen Erklärungsversuche nicht plausibel beantwortet.

Das seit Jörg Haider zweifellos größte Polittalent der Alpenrepublik hat sich in gleich mehrerer Hinsicht verspekuliert: Zweifellos hat er – nach einem unmittelbar nach dem „Ibiza-Skandal“ erfolgreich geschlagenen Europawahlkampf – nicht damit gerechnet, einem von frustrierten Sozialisten initiierten und von beleidigten Freiheitlichen unterstützen, parlamentarischen Misstrauensantrag zum Opfer zu fallen. Kurz kann den jetzt laufenden und täglich mehr zur Schlammschlacht ausartenden Wahlkampf also nicht vom Kanzleramt aus führen.
Damit ist er eines klaren wahltaktischen Vorteils verlustig gegangen. Das haben die Roten – aus partiepolitischer Sicht gesehen – richtig gemacht. Die Blauen indes deutlich weniger, denn für sie gibt es ja keinen anderen möglichen Koalitionspartner als die ÖVP, weshalb es auch für sie keinen Vorteil bringt, dieser Partei zu schaden. Aber wer kann schon so weit über einen derart breiten Schatten springen?

Außerdem hat der smarte Jungstar der ÖVP absolut unterschätzt, mit welcher Vehemenz und mit wieviel unverhülltem Hass die unter der unangefochtenen Führung des staatseigenen Rotfunks stehende linke Jagdgesellschaft auf ihn einprügeln wird. Möglicherweise leidet er ja, wie viele Hochbegabte, unter einer milden Form des Cäsarenwahns, der ihn glauben macht, er wäre unangreifbar. Dass das so nicht stimmt, muss er nun täglich auf Neue erleben. Kein Tag vergeht, an dem die Medien nicht eine neue Sau durchs Dorf treiben, und ihm verschiedenste Verfehlungen und Skandale vorwerfen. Jedes unbedeutendes Staubkorn wird zum Gebirge aufgeblasen. Jeder noch so nichtswürdige Politzwerg darf ihn – unter dem schadenfrohen Geheul der Hauptstrommedien und mit entsprechend ausführlicher Berichterstattung – anschwärzen oder mit Anzeigen bedrohen. Die Niedertracht kennt dabei keine Grenzen. Selbst vor übelsten Anschuldigungen wird nicht zurückgeschreckt: neuerdings kursieren u. a. Meldungen im www., Kurz habe sich als Kinderpornostar und als Stricher betätigt. Ekelerregend. Wenn der Exkanzler in der Berichterstattung überhaupt vorkommt, dann nur in negativem Kontext.

Linke Meinungsbildner wittern Morgenluft. Bis zur Wahl ist es noch lang hin – und wer nur lang und intensiv genug mit Dreck beworfen wird, so ihr perfides Kalkül, beginnt eben irgendwann einmal zu stinken. Es kommt der Tag, an dem sich schlichtere Naturen unter den Wählern (also eine solide Mehrheit) von seinem Hautgout werden abschrecken lassen. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass der Exkanzler den medialen Dauerbeschuss unbeschadet überstehen wird. Derzeit noch recht gute Umfragewerte könnten sich am Ende als Trugbild erweisen.

Für Sebastian Kurz tut sich aber noch ein anderes Problem auf: schon jetzt stellt sich nämlich die Frage nach möglichen Koalitionspartnern. Zwar signalisieren die Freiheitlichen Interesse an einer „Fortsetzung der erfolgreichen Regierungsarbeit mit der ÖVP“ (FPÖ-Parteichef Norbert Hofer), doch werden die Blauen sich vom alten und möglichen neuen Regierungspartner kaum vorschreiben lassen, mit welchem Personal sie anzutreten gedenken. Da aber Kurz einen Ministerposten für den effektivsten FPÖ-Mann der abgewählten Regierung, Herbert Kickl, von Vornherein ausschließt, wird es sich wohl spießen.

Was von den Roten zu halten ist, kann man täglich auf der Facebook-Seite ihrer Führerin Joy Pamela Rendi-Wagner lesen: alles „gratis“! Freibier und goldene Uhren für alle! – so lautet, kurz zusammengefasst, ihr Wahlprogramm.
Steinzeitsozialismus. Kommentar überflüssig. Im Gemeindebau sozialisiert worden zu sein und über den großen Proletariernachweis – und sonst gar nichts – zu verfügen, wird nicht reichen.

Die wiedererstarkenden Grünen stehen links von den Kommunisten und von den halblustigen Neos, der Nachfolgetruppe des selig entschlafenen „Liberalen Forums“ (bis zur Gründung der Neos wurde der gute Name des Liberalismus niemals schamloser missbraucht und beschädigt als durch diesen Haufen), ist außer einer quasireligiösen Verehrung der Brüsseler Zentralbürokratie und makelloser politischer Korrektheit nichts zu erwarten.

Basti wird es nach der Wahl im Herbst also nicht leicht haben – falls er dann überhaupt noch in die Verlegenheit kommt, mit der Regierungsbildung beauftragt zu werden. Die Wählergunst ist nämlich, so wie das Glück, ein Vogerl: fortg´flogn is glei. Und schließlich und endlich residiert in der Hofburg auch noch ein in der Wolle gefärbter Alt-68er, der ihm da noch kräftig in die Suppe spucken kann – und das zweifellos auch tun wird, wenn er es im Sinne des Klassenkampfes für angezeigt hält.

Fazit: wer sich bislang noch nicht mit Grausen vom Sumpfbiotop der Politik im Land der Hämmer abgewandt hat, ist zu seinen bemerkenswerten Magennerven und zu seiner dicken Haut zu beglückwünschen.



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