Monatsarchive: August 2019

Mindestlöhne und „Steuergeschenke“

Über die Eigentumsfeindlichkeit der Genossen

(Andreas Tögel) In Wahlkampfzeiten ist, so scheint es, alles möglich. Was im Moment zwecks Stimmenmaximierung noch fehlt, ist die Ankündigung, demnächst zur Verteilung goldener Uhren zu schreiten. An kreativen Ideen zur Bereicherung der proletarischen Massen auf Kosten von Leistungsträgern im Allgemeinen und Unternehmern im Besonderen, fehlt es jedenfalls nicht. Als „soziale Umverteilung“ beschönigte Raubzüge gegen den Klassenfeind zählen – wie immer – zum Standardrepertoire aller neidgenossenschaftlich organisierten Linken. Im Land der Hämmer verhält es sich nicht anders.
Die österreichischen Sozialisten – allen voran ihre Führerin Rendi–Wagner – sind davon überzeugt, dass Politik nicht etwa Probleme, sondern stets Lösungen für die unter dem Joch des Turbokapitalismus darbenden Lohnsklaven liefert. Und die sehen nach den Vorstellungen der gelernten Tropenmedizinerin zum Bespiel so aus: 1.700 Euro monatlicher Mindestlohn für alle. Damit nicht genug, soll dieser Betrag den Werktätigen auch noch steuerfrei ausgehändigt werden, wodurch deren Kaufkraft sprunghaft ansteigen wird. Dass vor der feschen Pamela noch keiner auf diese geniale Idee gekommen ist, möchte man kaum glauben! Dass sich der Anteil derjenigen im Lande, die keinen müden Cent an direkten Steuern bezahlen, damit kräftig erhöhen wird (von derzeit 2, 5 Millionen auf knapp unter drei), stellt für sie kein Problem dar. Warum sollte es auch, denn ihre Klientel sind ja die Anspruchsberechtigten, nicht die Leistungspflichtigen.
Dass dieser Spaß den Fiskus natürlich einen schönen Batzen an Einnahmen kostet, liegt auf der Hand. Das Geld muss irgendwo eingebracht werden. Da der Staat aber ausgabenseitig über keinerlei Spielraum verfügt – Kaputtsparen kommt ja sowas von überhaupt nicht in Frage – gibt es dafür nicht viele Möglichkeiten. Lösung: die Einführung von „Millionärssteuern“ und saftigen Erbschaftssteuern, sowie die Rücknahme der von der gestürzten türkis-blauen Regierung beschlossenen Senkung der Körperschaftssteuer.
Zunächst zur letzteren: „Keine Steuergeschenke an Konzerne“ lautet die zur Unterfütterung des Feldzugs gegen die Arbeitgeber ersonnene Parole, der jeder Bewohner eines der zahlreichen Wiener Proletensilos sofort begeistert zustimmen wird. Die Sache stimmt so allerdings nicht, da die apostrophierten „Steuergeschenke“ künftig nämlich jedem Gewerbetreibenden vorenthalten werden sollen, der sein Unternehmen leichtfertig als GmbH organisiert hat – also etwa der Installateur oder der Automechaniker um die Ecke. Keine Rede also von einer Sonderbehandlung für Konzerne, die ihre Gewinne (legal!) in Steueroasen ausschütten. Keine noch so kleine GmbH wird ausgenommen sein.
„Eigentum ist Diebstahl“ erklärte weiland der Syndikatsanarchist Pierre-Joseph Proudhon. Ohne auf den logischen inneren Widerspruch dieser Aussage einzugehen, der sich roten Klassenkämpfern nie erschließen wird, bleibt festzustellen, dass Rendi-Wagner & Genossen diesen Satz tief verinnerlicht haben: Wer über Eigentum verfügt, tut das unrechtmäßig. Dieser Gedanke befeuert den räuberischen Furor aller Sozis, seit dem Tag, an dem der erste von ihnen aufrecht stehen konnte.
Ein paar Worte zum Begriff „Steuergeschenk“, der sich bei den Umverteilern in allen Parteien größter Popularität erfreut: als Geschenk wird gemeinhin die gegenleistungsfreie Übertragung des Eigentums an einer Sache von einer Person an eine andere verstanden. Die Oma schenkt ihrem Enkel hundert Euro. Der zuvor im Besitz der Oma befindliche Hunderter gehört nun dem Enkel. Dessen eingedenk, fragt sich, wie es sich mit der Logik verträgt, von einem „Steuergeschenk“ zu reden, wenn doch nur der Grad der Enteignung eines Steuersklaven reduziert wird?
Würde jemand auf die absurde Idee kommen, ein Wegelagerer, der zwei Wanderer überfällt und einem der beiden hundert, dem anderen aber nur achtzig Euro raubt, hätte letzterem 20 Euro geschenkt? Wohl kaum. Damit der sinnfreie Begriff „Steuergeschenk“ nicht mit fundamentalen Grundsätzen der Logik kollidiert, bedarf es daher folgender Voraussetzung: In Wahrheit gehört das besteuerte Eigentum nicht dem Zahlungspflichtigen, sondern dem Fiskus! Wenn der nun den Steuertarif senkt, dann wird die Steuerersparnis – Simsalabim – tatsächlich zum Geschenk.
Da, schlag´ nach bei Proudhon und Marx, Eigentum an den Produktionsmitteln einen Diebstahl an den um den Mehrwert ihrer Arbeit betrogenen Werktätigen bedeutet, ist es nur recht und billig (naja, billig ist in Wirklichkeit nicht…), die ausbeuterischen Unternehmer ihrerseits kräftig auszunehmen. Um derartige geistige Kapriolen schlagen zu können, bedarf es indes einer gründlich schiefgelaufenen Sozialisation und der grundsätzlichen Weigerung, theoretisch-ökonomische Gesetzmäßigkeiten und den eminenten zivilisatorischen Wert privaten Eigentums zur Kenntnis zu nehmen.
Zu den geplanten Substanzsteuern: Bis zu einer Million Euro Gesamtvermögen (alles inklusive, und zwar vom Sparbuch über die Schrebergartenhütte, allfällige Schmuckstücke bis zur Briefmarkensammlung!) gedenkt Pamela großzügig unangetastet zu lassen. Danach wird´s allerdings teuer: 25 Prozent bis 10 Mio.
Euro und darüber 35 Prozent. Wie genau dieser Raubzug ins Werk gesetzt werden soll, speziell dann, wenn es sich – und das wird den Löwenanteil der Vermögen und Erbschaften betreffen – um Unternehmensanteile handelt, ist noch unklar.
Sicher ist nur, dass künftig kein bei Sinnen befindlicher Mensch jemals wieder einen müden Cent in Österreich investieren wird, wenn er so unverfroren mit der Enteignung bedroht wird. Dass es sich dabei um ein verheerendes Signal handelt – ausgerechnet in einem Moment, in dem die Konjunktur zusammenbricht und Investoren und Unternehmer (d. h. Arbeitgeber!) so dringend gebraucht werden, wie schon lange nicht, kümmert Rendi Wagner nicht.
Noch etwas ist hochinteressant: die Begründung, die für die Einführung von Erbschaftssteuern geliefert wird. Beim Erben geht es demnach um einen Zugewinn, für den der Erbberechtigte nichts geleistet hat. Dass die Sozialisten plötzlich zu Leistungsbefürwortern mutieren, ist bemerkenswert. Ohne auf den Wahrheitsgehalt dieser von purem Neid getriebenen Behauptung einzugehen, denn schließlich arbeiten nicht wenige Junge in den von den Alten gegründeten Betrieben längst fleißig mit, bleibt festzuhalten, dass die ins Auge gefassten Profiteure der Umverteilung (Minderleister, und Nettosteuerempfänger) es mit Sicherheit nicht verdient haben, mit dem rechtmäßigen Erbe wildfremder Menschen bereichert zu werden. Erneut erhebt sich die Frage: wo bleibt die Logik?
Darüber hinaus erklären eigentumsfeindliche Geistesathleten einen Nachlass kurzerhand zum Einkommen für den Empfänger und merken empört an, dass ein Werktätiger für seine Bezüge Lohn- und Einkommenssteuern zu zahlen habe, das Erbteil für den Nachlassnehmer ungerechterweise aber steuerfrei bleibt.
Es erfordert eherne Nerven und eine Engelsgeduld, mit Menschen zu diskutieren, die einen Bestand nicht von einer Flussgröße unterscheiden können oder wollen: Kapital ist von Einkommen verschieden. Punkt. Durch einen Erbfall ändert sich daran nicht das Mindeste. Eine Fabrik oder ausgedehnter Grundbesitz mutieren auch dann nicht zu Einkommen, wenn sie an einen Rechtsnachfolger übertragen werden. Einkommenssteuern für einen Nachlass festzusetzen, wie es den Genossen vorschwebt, ist Irrsinn, der sich aus der völligen Unkenntnis deren Protagonisten für die Bedeutung privaten Eigentums speist.
Rendi-Wagner hat, wie die meisten Parlamentarier, das gilt übrigens ungeachtet ihrer Parteizugehörigkeit, keinen Tag ihres Lebens unter Marktbedingungen gearbeitet. Auch ihr Ehemann ist – als Diplomat – Bewohner einer geschützten Werkstätte. Bei der kollektiven Wirtschaftsferne der Parlamentarier handelt es sich um ein in allen demokratischen Wohlfahrtsstaaten grassierendes Problem, das durch die Entkoppelung politischer Mandate von jeglicher bürgerlich-rechtlicher oder strafrechtlicher Verantwortung noch massiv verschärft wird: Welches Denken und Handeln ist von Leuten zu erwarten, die – anders als in der Privatwirtschaft tätige Menschen – sämtliche negativen Konsequenzen ihres Handelns auf den Steuerzahler abwälzen können?
Rendi-Wagner und/oder ihre Genossen mit maßgeblichen Staatsämtern zu betrauen, ist, als würde man Müllkutscher als Operateure in Herz-OPs stellen. Wer wäre wohl scharf darauf, sich einer Behandlung durch solche Typen anzuvertrauen? Was es daher dringend braucht, ist eine grundlegend andere Auswahl des politischen Personals! Aber das ist eine ganz andere Geschichte.



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Der Gottseibeiuns der Linken

Man muss Herbert Kickl wirklich nicht mögen. Immerhin bezeichnete er die FPÖ in seiner Zeit als Sozialsprecher als „verteilungspolitisch linke Partei“. Aber man muß auch nicht alles glauben, was die rotgrüne Journaille sich über ihn aus den Fingern saugt. Hier eine aktuelle Zusammenfassung der Ereignisse seit Kickls Angelobung als Innenminister. Aus der Feder eines Journalisten, der zu den paar Nichtkommunisten dieser dubiosen Zunft zählt.

(Andreas Tögel) Herbert Kickl polarisiert wie kein zweiter. Medien, Asylindustrie und Bobo-Szene hassen ihn. Der Chefredakteur der „Presse“ stilisiert ihn gar zum Robespierre der FPÖ. Viele Menschen aber, die nicht in linken Filterblasen leben, ihr Geld nicht in geschützten Werkstätten verdienen und die der Durchsetzung von Recht und Ordnung durchaus etwas abgewinnen können, halten ihn für einen fähigen Mann. Liegt die Wahrheit in der Mitte?

Der Gottseibeiuns der Linken

Der Journalist Werner Reichel zeichnet die Zeit von der Angelobung der türkis-blauen Regierung bis zum Bruch der Koalition nach, den Kanzler Sebastian Kurz mit dem sattsam bekannten „Ibiza-Video“ begründet. Doch in diesen Skandal, dem die personellen Konsequenzen der beiden darin verwickelten Personen auf dem Fuß folgen, ist Innenminister Kickl nicht verwickelt. Selbst seine schärfsten Kritiker, die jeden seiner Schritte minutiös überwachen, können das nicht behaupten.

Der Autor spürt den Gründen nach, die dazu führen, dass Kurz am Tag nach dem Rücktritt des Vizekanzlers und der Vereinbarung, die Koalition fortzusetzen, plötzlich die Forderung nach dem Kopf des Innenministers erhebt und damit – ohne Not – die Koalition in die Luft sprengt. Seither vergeht kein Tag, an dem die Medien – allen voran der dunkelrotgrüne ORF – ihn und die Freiheitlichen nicht mit Unflat überziehen. Das wird wohl nicht ganz ohne Wirkung auf den Ausgang der Wahlen im Herbst bleiben. Immerhin halten viele Rentner (das sind mehr als zwei Millionen Wahlberechtigte) den ORF erstaunlicherweise immer noch für eine seriöse Informationsquelle. Der smarte Jungstar der ÖVP hat seine Strahlkraft möglicherweise überschätzt.

Was auch immer der Innenminister in seiner kurzen Amtszeit unternimmt – es wird von den Medien in Grund und Boden verdammt; jeder seiner Schritte als einer auf dem Weg in einen autoritären Staat dargestellt. Ob Schaffung einer berittenen Polizeitruppe, sein Umgang mit „Flüchtlingen“, seine ohne jeden Beweis behauptete Rolle im Skandal um das BVT oder schlicht die Einladung zur Plauderstunde im ORF-Radio – alles wird zum Skandal aufgeblasen.

Die Verwendung unterschiedlicher Maßstäbe durch die Meinungsbildner – je nachdem, ob es um linke oder nichtlinke Kräfte im Lande geht, ist notorisch. Bei Herbert Kickl werden neue Gipfel erreicht. Selbst seine Körpergröße und sein abgebrochenes Philosophiestudium werden hämisch kommentiert. Eine Hilfsarbeiterin als Nationalratspräsidentin oder ein Maschinenschlosser als Gesundheitsminster sind dagegen kein Thema – solange es sich dabei um Sozialisten handelt.

Bundespräsident Van Der Bellen erklärt inzwischen, ihn nie wieder als Innenminister angeloben zu wollen. Einen Grund dafür nennt er allerdings nicht. Pure Willkür, so scheint es, breitet sich im Land der Hämmer aus.

Herbert Kickls Karriere ist mit Sicherheit noch nicht zu Ende. Nach den Wahlen im Herbst werden die Karten neu verteilt Dann werden wir weitersehen.



Aus gehabtem Schaden nichts gelernt!

(Andreas Tögel) Stefan Schubert, Ex-Polizist, Journalist, Bestsellerautor und Sicherheitsexperte, hat eine erdrückende Fülle von Material zusammengetragen, das seine These stützt, wonach der Islam ein Sicherheitsrisiko darstellt – und zwar nicht nur für Deutschland, sondern für die gesamte westliche Welt.

Über viele, viele Seiten und stets mit überprüfbaren Quellenangaben, listet er minutiös zahlreiche Untaten auf, die von jenen Männern verübt wurden, die der westlichen Zivilisation mit tödlicher Feindschaft gegenüberstehen und das Abendland schon seit geraumer Zeit als „Beuteland“ betrachten, oder die mit der unkontrollierten Massenzuwanderung von „Flüchtlingen“ aus Afrika und dem Orient ins Land kamen.

Aus gehabtem Schaden nichts gelernt!

Weit schlimmer noch als die offenkundig dramatische Verschlechterung der Sicherheitslage, wirkt indes die Haltung des politisch-medialen Komplexes, der unbeirrt und kontrafaktisch das Narrativ von der Kulturbereicherung durch muslimische Zuwanderer und deren Integrationsbereitschaft pflegt. Eisern halten die über die Deutungshoheit gebietenden Dressureliten daran fest – um im Gegenzug jedermann als Hinterwäldler, Unmenschen, Rassisten und/oder Nazi zu diffamieren, der einfach keinen Gefallen an der unübersehbaren Ausbreitung von der westlichen Lebensart fremden Parallelgesellschaften und an der Zerstörung bewährter politischer Strukturen finden kann. Nicht jeder ist dazu bereit, die Errungenschaften der Aufklärung auf dem Altar des zeitgeistigen Multikultiwahns zu opfern.

Wer mit der Sachlage an vorderster Front Bekanntschaft macht (etwa im Umgang mit ins Sozialsystem eingewanderten Muslimen oder als Streifen- und Kriminalpolizist), weiß, wo der Hund begraben liegt: Es ist nur und ausschließlich die Religion der die meisten Zuwanderer anhängen, die ihre Integration oder Assimilation nicht nur erschwert, sondern nahezu völlig ausschließt. „Die Mutter aller Probleme ist die muslimische Migration“, resümiert der Autor folgerichtig. Muslime zweiteilen die Welt kompromisslos in gute Rechtgläubige und böse Ungläubige. Die „Goldene Regel“ ist ihnen unbekannt. Und falls sie sie doch kennen, widerspricht sie dem Kern ihrer Religion. Denn in den von Allah gegebenen heiligen Schriften finden die „Rechtgläubigen“ Vorschriften und konkrete Handlungsanweisungen, wie mit den verhassten westlichen „Kuffar“ zu verfahren ist. Eingedenk dessen braucht sich niemand über die Probleme zu wundern, die mit der muslimischen Massenzuwanderung ins Land kommen.

Dass Meinungsbildner und politische Eliten mit einer Duldung, ja sogar Förderung der moslemischen Zuwanderung – baumseitig – an genau jenem Ast sägen, auf dem auch sie selbst sitzen, ist ein Phänomen, dessen Erklärung in dem Buch etwas mehr Raum hätte gewidmet werden sollen. Trotzdem: lesenswert!



So true…

„Der Atomunfall in Fukushima oder der Dürresommer haben gezeigt, dass man den Klimawandel nicht aufhalten kann“, sagt die Grünen-Politikerin Renate Künast gegenüber der ZEIT.

Till Eulenspiegel-Kanal - YouTube
Till Eulenspiegel

Abraham Lincoln sagte dazu: Also wo sie recht hat hat sie recht…



Weg mit dem Fiat-Geld!

(Andreas Tögel) Das Buch richtet sich nicht an ein eingeweihtes Fachpublikum. Dem Autor ist es vielmehr darum zu tun, interessierten Normalsterblichen das Wesen des Geldes zu erklären; seine Entstehung, seine Bedeutung für das Leben der Menschen in einer modernen arbeitsteiligen Welt, und die langfristig verheerenden, keineswegs auf die Wirtschaft beschränkten Konsequenzen eines hoheitlichen Geldmonopols. Er verzichtet dabei auf die Verwendung eines Insidervokabulars und schildert den Sachverhalt in einer für Laien verständlichen und plausiblen Weise. Nach der Lektüre sollten die meisten Missverständnisse und Fehleinschätzungen, denen Otto Normalverbraucher auf dem Gebiet der Ökonomie im Allgemeinen und dem der Geldtheorie im Besonderen regelmäßig erliegt, ausgeräumt sein.

Weg mit dem Fiat-Geld

Dass Monopole für den Bürger und Konsumenten stets schädlich sind, ist Allgemeingut. Warum es sich ausgerechnet beim Geld anders verhalten soll, indes nicht. Was Milton Friedman (allerdings in anderem Zusammenhang) einst die „Tyrannei des Status quo“ genannt hat, gilt auch hier: Wer sonst, wenn nicht der Staat, sollte das Geld herausgeben und über politisch gesteuerte Notenbanken seinen Wert sicherstellen?

Dass Geldwertstabilität von den Symbionten Regierung und Geldwirtschaft so verstanden wird, dass das Geld Jahr für Jahr zwei Prozent an Wert verliert – seine Halter also sukzessive enteignet werden – scheint niemanden aufzuregen.
Dass Geld seinem Wesen nach ein Produkt des Marktes ist – und keinesfalls das eines hoheitlichen Ratschlusses, wissen die wenigsten. Dass die staatliche Verfügungsgewalt über das Geld und dessen Wert die Bürger in ein unentrinnbares Abhängigkeits- und Dienstbarkeitsverhältnis zwingt, erschließt sich den meisten ebenso wenig.

Andreas Marquart belässt es aber nicht bei einer Schilderung und Kritik der herrschenden Umstände, sondern liefert zum Schluss auch Visionen von einem Ausstieg aus dem hoheitlich manipulierten – hin zu einem marktgerechten, von privaten Herausgebern produzierten Geld.



Aus gehabtem Schaden nichts gelernt!

Stefan Schubert, Ex-Polizist, Journalist, Bestsellerautor und Sicherheitsexperte, hat eine erdrückende Fülle von Material zusammengetragen, das seine These stützt, wonach der Islam ein Sicherheitsrisiko darstellt – und zwar nicht nur für Deutschland, sondern für die gesamte westliche Welt.

Über viele, viele Seiten und stets mit überprüfbaren Quellenangaben, listet er minutiös zahlreiche Untaten auf, die von jenen Männern verübt wurden, die der westlichen Zivilisation mit tödlicher Feindschaft gegenüberstehen und das Abendland schon seit geraumer Zeit als „Beuteland“ betrachten, oder die mit der unkontrollierten Massenzuwanderung von „Flüchtlingen“ aus Afrika und dem Orient ins Land kamen.

Weit schlimmer noch als die offenkundig dramatische Verschlechterung der Sicherheitslage, wirkt indes die Haltung des politisch-medialen Komplexes, der unbeirrt und kontrafaktisch das Narrativ von der Kulturbereicherung durch muslimische Zuwanderer und deren Integrationsbereitschaft pflegt. Eisern halten die über die Deutungshoheit gebietenden Dressureliten daran fest – um im Gegenzug jedermann als Hinterwäldler, Unmenschen, Rassisten und/oder Nazi zu diffamieren, der einfach keinen Gefallen an der unübersehbaren Ausbreitung von der westlichen Lebensart fremden Parallelgesellschaften und an der Zerstörung bewährter politischer Strukturen finden kann. Nicht jeder ist dazu bereit, die Errungenschaften der Aufklärung auf dem Altar des zeitgeistigen Multikultiwahns zu opfern.

Wer mit der Sachlage an vorderster Front Bekanntschaft macht (etwa im Umgang mit ins Sozialsystem eingewanderten Muslimen oder als Streifen- und Kriminalpolizist), weiß, wo der Hund begraben liegt: Es ist nur und ausschließlich die Religion der die meisten Zuwanderer anhängen, die ihre Integration oder Assimilation nicht nur erschwert, sondern nahezu völlig ausschließt. „Die Mutter aller Probleme ist die muslimische Migration“, resümiert der Autor folgerichtig. Muslime zweiteilen die Welt kompromisslos in gute Rechtgläubige und böse Ungläubige. Die „Goldene Regel“ ist ihnen unbekannt.
Und falls sie sie doch kennen, widerspricht sie dem Kern ihrer Religion. Denn in den von Allah gegebenen heiligen Schriften finden die „Rechtgläubigen“ Vorschriften und konkrete Handlungsanweisungen, wie mit den verhassten westlichen „Kuffar“ zu verfahren ist. Eingedenk dessen braucht sich niemand über die Probleme zu wundern, die mit der muslimischen Massenzuwanderung ins Land kommen.

Dass Meinungsbildner und politische Eliten mit einer Duldung, ja sogar Förderung der moslemischen Zuwanderung – baumseitig – an genau jenem Ast sägen, auf dem auch sie selbst sitzen, ist ein Phänomen, dessen Erklärung in dem Buch etwas mehr Raum hätte gewidmet werden sollen. Trotzdem: lesenswert!

Sicherheitsrisiko Islam
Stefan Schubert
Kopp-Verlag
318 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-86445-686-2
23,70 Euro



Die Entmachtung der Wähler

(Josef Stargl) Im Wahlkampf geht es nicht nur um Inszenierung, Moralisierung und „Unterhaltung“. Ausgabenfreudige Politiker (aller Parteien) wollen an die Macht kommen, um die Bürger zu entmachten. Sie ignorieren Staats- und Politikversagen (Beispiel Altersvorsorge) und versprechen wieder einmal neue Problemlösungen durch die Politik beziehungsweise mehr Staat als Lösung für Staatsversagen.

Entmachtung der Wähler

Eine Regulierungs- und Interventionspolitik der Etatisten schafft aber permanent neue Probleme. Sie bewirkt eine Fehlleitung von Ressourcen und eine Wertvernichtung. Die Bürgerentmachtungspolitiker verzichten auf Wahrhaftigkeit!
Einige Moralisierer/Gesinnungsethiker ohne Argumente treten im Wahlkampf immer mehr als Eschatologen auf, die ihre „prophetischen und apokalyptischen Zukunftserwartungen“ artikulieren und stets staatliche Lösungen (mit hohen Folgekosten) für die Schaffung einer von ihnen ersehnten „neuen Welt“ anbieten.
Die Bewirtschaftung der Klima-Apokalypse und des Neides dient den „Etatisten in allen Parteien“ als Instrument, um eine Eigentümergesellschaft mit Freiheit und Eigenverantwortung sowie eine Unternehmerwirtschaft/rechtsstaatliche Marktwirtschaft zu unterminieren und auszuhöhlen.
Staatsgläubige Parteifunktionäre in allen Parteien…weiterlesen



Google ist der Russe

Vergesst die Russen…. Das Problem der Einflussnahme auf die Wahlen sitzt in den USA.

Und Google ist der Täter…..

Zwei Ex-Google-Ingenieure haben Details darüber veröffentlicht, was das Unternehmen tut, um die Wahlergebnisse zu beeinflussen…. Und was sie enthüllten, ist ziemlich belastend.

Politkommissar Abzeichen

Zunächst einmal führte Google eine Rhenroutine in seine Suchalgorithmen ein die linksgerichtete Meldungen bevorzugten. Sie wurde entwickelt, um linksgerichtete Inhalte in den Suchergebnissen auf die vorderen Plätze zu bringen und sie so prominenter und “wahrer” erscheinen zu lassen.

Google zensiert darüberhinaus konservative Inhalte auf YouTube. Es unterdrückt YouTube-Kanäle…. entfernt Videos … Und es hat sogar Anzeigen der Republikaner aus dem Netzwerk entfernt. Das waren übrigens Anzeigen, für die bezahlt wurde.

Einer der befragten Ingenieure ging sogar so weit zu sagen: „Sie suchen ständig nach Möglichkeiten, den Wahlprozess zu manipulieren.“ …zum Video



Warum Gold wieder glänzt

(Andreas Tögel) 1.408, 02,- Euro kostet die Feinunze Gold am 13. 8. 2019 um 08:30 Uhr. Der Preis für ein Kilo liegt zu diesem Zeitpunkt bei 44.444.00,- Euro. Nach einer mehrjährigen Seitwärtsbewegung hat der Preis des gelben Edelmetalls in den letzten Monaten gewaltig zugelegt und strebt möglicherweise einem neuen Allzeithöchststand entgegen. Das ist alles andere als ein Wunder, denn Unsichere Zeiten treiben stets den Goldpreis. So auch diesmal:

  • Unabsehbare Entwicklungen im aktuellen Handels- und Währungskrieg der USA gegen den Rest der Welt und insbesondere gegen China.
  • Der bevorstehende Brexit und die wachsende Kriegsgefahr im Persischen Golf bilden nicht zu unterschätzende Risikofaktoren für den Welthandel.
  • Wie, wann und zu welchen Peis die aktuellen Unruhen in Hongkong beigelegt werden könnten, ist nicht abzusehen.
  • Aktuelle Meldungen über die Ausbildung einer veritablen Kreditblase in der zweitwichtigsten Volkswirtschaft der Welt, China, steigern die Gefahr einer weltweiten Wirtschaftskrise.
  • Der Wirtschaftsmotor Deutschlands, der stärksten Volkwirtschaft Eurolands, gerät ins Stottern. Das von der politischen Klasse des Landes entfesselte Kesseltreiben gegen die eigene Industrie und von außer Rand und Band geratenen linken Kräften immer häufiger geäußerte Enteignungsphantasien beginnen Wirkung zu zeigen.
  • Schließlich steigern die Unsicherheiten auf dem Währungssektor die Goldnachfrage sowohl staatlicher, als auch privater Investoren. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Die Bestände der internationalen Notenbanken wurden gegenüber den Vorjahren stark aufgestockt. Allein im letzten Quartal wurden allein von ihnen rund 224 Tonnen Gold zugekauft. Bei einer durch zunehmende Explorations- und Abbaukosten limitierten Produktionsmenge wirken all diese Faktoren klarerweise preistreibend. Wie auch bei den für die Produktion von Batterien benötigten „Seltenen Erden“, zeigt sich die Funktion von Märkten: Die Nachfrage bestimmt den Preis.

Auch Sparer, die durch die anhaltende und auch in den nächsten Jahren zu erwartende Nullzinspolitik geschädigt werden, suchen wieder vermehrt Sicherheit im Goldhafen. Das starke Interesse an physischem Gold korrespondiert mit dem wachsenden Misstrauen gegen das intrinsisch wertlose, staatliche oder suprastaatliche „Fiatgeld“. Das ist, sofern es Europa betrifft, insofern kein Wunder, als mit der Kür Christine Lagardes zur Nachfolgerin von Mario Draghi für den Posten des Chefs der Europäischen Zentralbank (EZB), eine glühende Etatistin und erklärte Bargeldgegnerin an Einfluss gewinnt. Schon in ihrer Zeit als IWF-Chefin hatte sie mehrere „wissenschaftliche“ Papiere ausarbeiten lassen, die eine systematische Zurückdrängung und langfristige Abschaffung des Bargeldes propagieren. Bei der Verfolgung dieses Ziels wird nicht mit dem Holzhammer, sondern recht subtil vorgegangen. Der Verzicht auf die Verwendung von Bargeld soll mit allerlei Märchen schmackhaft gemacht werden und wurde im sozialistischen Musterstaat Schweden beinahe schon vollkommen umgesetzt. Ziel: hoheitliche Totalüberwachung und Beseitigung jeder Hürde auf dem Weg zur Enteignung privater Wirtschaftsakteure.

Es liegt auf der Hand, dass der Bürger in einer bargeldlosen Welt der Bürokratie ohnmächtig ausgeliefert sein wird. Kein Einkauf, keine Hotel- oder Reisebuchung mehr, die dem wachsamen Auge des Großen Bruders entgeht. Der von George Orwell in seinem dystopischen Roman 1984 geschilderte, totalitäre Überwachungsstaat wird dann Realität.

Doch nicht alle werden sich dem anmaßenden Treiben der Regierungen und den mit diesen verbündeten Zentralbanken widerstandslos fügen. Der Besitz anonymer, nichtdigitaler physischer Werte wird dann als einzige Möglichkeit genutzt werden, der Kontrolle des Leviathans zu entgehen und eine für die staatlichen Späher uneinsehbare Privatsphäre zumindest teilweise zu erhalten. Abgesehen davon – und mindestens genauso wichtig: im Unterschied zu beliebig inflationierbaren, ungedeckten Papierwährungen verfügen Edelmetalle erwiesenermaßen über eine dauerhaft werterhaltende Funktion.

Ob die derzeit als Alternative zum staatlichen Fiatgeld stark im Aufwind befindlichen digitalen Kryptowährungen dem Schutz von Geldvermögen und Privatsphäre der Bürger eine den Edelmetallen vergleichbare Funktion werden übernehmen können, darf bezweifelt werden. Was, im wahrsten Sinn des Wortes, „unbegreiflich“ ist und nur in elektronischen Anzeigen existiert (mit entsprechender Sachkenntnis und technischer Ausrüstung auch überwacht und konfisziert werden kann), wird im Krisenfall keinem Vergleich mit „harter Münze“ standhalten. Es ist etwa kaum anzunehmen, dass – im Fall der Fälle – ein Landwirt gegen virtuelle „Coins“ Eier, Milch und Speck herausrücken wird. Für klingende, glänzende Münzen dagegen, ist das sehr viel eher wahrscheinlich – und zudem empirisch vielfach erwiesen.

Ob es zum Einstieg in die Welt des physischen Goldes zum gegenwärtigen Zeitpunkt bereits zu spät ist oder nicht, hängt ganz von der Einschätzung der Zukunft ab.
Die Zeichen stehen jedenfalls auf Sturm. Einen Teil seines Vermögens in Gold zu veranlagen, kann nie ein Fehler sein.



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