Monatsarchive: Januar 2020

Elektroautos: Markt oder Zwang?

Deutsches Steuergeld für den US-Multimilliardär

(Andreas Tögel) Dem deutschen Soziologen Franz Oppenheimer verdanken wir die Einsicht, dass man Einkommen nur durch den Einsatz wirtschaftlicher Mittel (durch Produktion und Handel) oder mit politischen Mitteln (mittels Zwang und Gewalt) erzielen kann.
Ein Drittes gibt es nicht. Grundsätzlich erfolgt jede menschliche Entscheidung entweder frei und führt fallweise zu einem privatrechtlich geschlossenen Vertrag, oder sie wird erzwungen.

Ein rezentes Beispiel um diesen Unterschied aufzuzeigen, bildet die individuelle Mobilität. Wer nicht über unbegrenzte Mittel verfügt, sich nur ein einziges Fahrzeug leisten kann oder will und daher auf Wirtschaftlichkeit und Praxistauglichkeit seines fahrbaren Untersatzes achten muss, wird, sofern er Europäer ist, in den meisten Fällen einem sparsamen Dieselfahrzeug den Vorzug geben. Er hat dafür den Marktpreis zu bezahlen und kann mit einer entsprechenden Gegenleistung rechnen. Eine Vorgang, der in der Sphäre freier Entscheidung von frei agierenden Marktteilnehmern erfolgt. Markt pur.

Jetzt kommt aber die Politik in Gestalt giftgrüner Ideologie ins Spiel, die in ihrem unermesslichem Ratschluss beschließt, eine bestimmte Antriebstechnik, nämlich den Elektroantrieb, zu forcieren und daher großzügig zu subventionieren.
Die Maßnahmen reichen von der direkten Bezuschussung des Kaufs sündteurer Elektrokarren, über die positive Diskriminierung der Elektromobilität (Steuererleichterungen, Gratisparken, etc.), bis hin zu Subventionen für Produzenten von Elektrofahrzeugen oder Fahrbatterien. Flankierend dazu werden Belastungen, Regulative und Einschränkungen (beispielsweise Fahrverbote) für die Nutzung konventionell angetriebener Fahrzeuge eingeführt. Von einer freien Entscheidung des Konsumenten kann unter diesen Umständen nicht mehr die Rede sein. Den unter dem Eindruck dieses giftigen Cocktails wird der Boden des Wirtschaftlichen verlassen und jener der Sphäre von Zwang und Gewalt betreten: eine lupenreine Plan- und Kommandowirtschaft, in der ein arroganter Klüngel von Politfunktionären sich anmaßt, besser zu wissen was für den einzelnen gut ist, als dieser selbst.

Ein Internetnutzer brachte es dieser Tage auf einem Blog auf den Punkt: „Die mit dem Bus zur Arbeit fahrende Krankenschwester sponsert mit ihren Steuern den Tesla-Drittwagen der Professorengattin, sodass Elon Musk [der Tesla-Chef, Anm.] sich mit einem nicht markttauglichen Produkt die Taschen noch voller machen kann.“ Viel präziser kann man es nicht formulieren. Die Umverteilung von unten nach oben könnte nicht besser funktionieren. In einem nicht verzerrten, nicht politisierten Umfeld sind Elektroautos so gut wie unverkäuflich. Mit 70kg Treibstoff im Tank kommt man mit einem modernen Diesel-Pkw 1.500 Kilometer weit.
Mit einer 600 kg schweren Batterie gerade einmal 400 Kilometer. Bei Anschaffungskosten von 30.000 Euro aufwärts, geringen Reichweiten und ungelösten Probleme bei der Entsorgung der hochgiftigen Altbatterien, ist der Kaufanreiz überschaubar. Tesla & Co. produzieren – hochsubventioniert – am Markt vorbei.

Schuld sind – wie immer – Staatsinterventionen in die Wirtschaft. So etwas geht – siehe sowjetische Zwangskollektivierungen, Maos „Großer Sprung nach vorn“ oder Maduros Misswirtschaft in Venezuela – niemals gut. Jedenfalls nicht für diejenigen, die für die jeweilige Chose zu bezahlen haben.

Tesla plant, wie das deutsche Managermagazin berichtet, die Errichtung einer „Gigafabrik“ in Brandenburg, nahe Berlin. Es scheint, dass dort beträchtliche Subventionen fließen sollen (die Rodung von mehr als 100 Hektar Wald fällt da schon gar nicht mehr ins Gewicht). Große Politik liebt eben den Schulterschluss mit dem Big Business.

Dass keiner der Wortführer des „Green-Deal“ sagen kann, woher denn die gigantischen Mengen an Kobalt und Lithium kommen sollen, die für einen weitreichenden Umstieg von Verbrennungs- auf Elektromotoren nötig sind, irritiert offenbar niemanden – am allerwenigsten die Massenmedien, die sich unisono als Herolde der zeitgeistigen Klimareligion betätigen und die CO2-Vermeidung propagieren.

Fazit: eine freie Entscheidung ist stets besser als eine unter Zwang getroffene.
Auch wenn der (zumindest derzeit noch) ohne KZ und Gulag auskommt.



Davos, Oxfam, Thunberg und Trump

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos geht es nicht um Gender-Gaga oder um Klima-Voodoo, sondern um die aktuelle und künftige Entwicklung der (Welt-)Wirtschaft. Das leuchtet im Prinzip jedermann ein – bis auf Menschen vom Schlage des berufsempörten deutschen Kapos der Grünen, Robert Habeck. Er bezeichnete die Davoser Rede Präsident Donald Trumps wörtlich als „Desaster“, weil dieser sich auf das Wirtschaftsthema und seine nach Selbsteinschätzung erfolgreiche Politik in den USA beschränkt und sich erlaubt hatte, die rezenten Untergangspropheten zu kritisieren. Das Kontrastprogramm dazu lieferte die gegenwärtig leider unvermeidliche Greta Thunberg, der aus unerfindlichen Gründen die Möglichkeit geboten wurde, ihre ad nauseam bekannten Thesen von der bevorstehenden Klimaapokalypse zu verkünden.

Dass unmittelbar vor der Konferenz die freiheits- und marktwirtschaftsfeindliche NGO Oxfam ihre üblichen Tiraden zur angeblich weltweit wachsenden sozialen Ungleichheit präsentierte, hat inzwischen Tradition. Die Vorstellung, dass eine Planwirtschaft, noch mehr Umverteilung und noch größere Macht für eine zentrale (Umverteilungs-)Bürokratie das Heil bringen wird, ist aus den Hirnen linker Ideologen eben nicht herauszubekommen.

Die Agenda Austria hat sich dankenswerterweise mit den kruden Thesen von OXFAM auseinandergesetzt und in einem Papier mit den Titel „OXFAM und das falsche Spiel mit der Armut“ einen kritischen Befund dazu vorgelegt. Lesenswert!.

Weit verbreitetes Elend bildet, auch wenn Sozialromantiker aller Kaliber das nicht wahrhaben wollen, den Naturzustand des Menschen und Überfluss die Ausnahme. Dass es auch heute noch zahlreiche Arme gibt, ist jedenfalls weder dem Kapitalismus noch einem zu schwachen Staatsinterventionismus geschuldet, sondern allein dem Mangel an Rechtssicherheit und Zugang zu den weltweiten Märkten.
Tatsache ist, dass zu keinem Zeitpunkt der Geschichte mehr Menschen in relativem Wohlstand lebten als dieser Tage.

Was den herrschende Klimahysterie angeht, lässt sich folgende Prognose wagen, ohne sich damit allzu weit aus dem Fenster lehnen zu müssen: Wenn die EU ihren „Green Deal“ in der geplanten Form verwirklicht, werden Desindustrialisierung und kollektiver Wohlstandsverlust die unausweichlichen Folgen sein. Wer einen von „Investitionen in grüne Technologien“ ausgehenden Wirtschaftsboom beschwört, hat vom Wesen einer Investition keine Ahnung: Investitionen sollen die Produktivität nämlich steigern, nicht verringern. Lesen Sie dazu den hellsichtigen Kommentar des britischen Historikers Niall Ferguson. Link 🔗

Wer gewaltige Mittel in die Bronzezeittechnologie des Windrades steckt, statt z.
B. in fortschrittliche Brennstoffzellentechnologie oder in moderne Nukleartechnik, die nur geringe Mengen an strahlendem Abfall produziert, betreibt offensichtlich Ressourcenfehlallokation. Auf dem europäischen Festland errichtete Windräder und Solaranlagen sind – ohne Subventionen – einfach nicht rentabel zu betreiben. Das ist eine Frage der Physik. Sie sind daher auf eine dauerhafte Bezuschussung angewiesen und stiften nur ihre Betreibern Nutzen, während sie ihre unfreiwilligen Financiers lediglich mit Kosten belasten (ganz zu schweigen von der mit ihrer Errichtung verbundenen Naturzerstörung, die in Geldwert nicht auszudrücken ist).

Wer auf Elektromobilität setzt, indem er die Errichtung von Batteriefabriken mit Steuermitteln fördert und eine sündhaft teure Ladeinfrastruktur schafft – für Autos, die sich die breite Masse niemals wird leisten können (selbst elektrisch betriebene Kleinwagen kosten 30.000 Euro und mehr) – macht sich schlicht und ergreifend der Vernichtung von Volksvermögen schuldig. Batteriebetriebene Elektrokarren kennen nur eine Richtung: die in die technologische Sackgasse.

Überdies wird an das Problem der Förderung der nötigen Mengen an Rohstoffen für die Produktion von Batterien (wo sollen die Unmengen von Kobalt und Lithium denn herkommen – und zu welchem Preis?!), oder deren umweltverträgliche Entsorgung kaum gedacht. Und da die für die Fahrbatterieproduktion nötigen Rohstoffe und Schürfrechte sich zu einem guten Teil in chinesischer Hand befinden, steht der Gewinner des europiden Klimafimmels ohnehin bereits fest…



Bargeld Ist Das Mittel Zur Freiheit

Warum die hohe Politik das Bargeld verabscheut

(Andreas Tögel) Gegen Ende des Vorjahres standen vor den Portalen deutscher Edelmetallhändler kaufinteressierte Interessenten Schlange. Das ist kein Wunder, da mit Beginn des Jahres 2020 der anonyme Erwerb von Gold auf 2.000 Euro pro Person beschränkt ist. Der Fiskus möchte ab sofort über jede in Privathand befindliche Unze Bescheid wissen. Offizielle Begründung: Kampf gegen das Schwarzgeld. Wahrer Grund: Erlangung der totalen Kontrolle über die letzten anonymen…weiterlesen



Von der Leyens Planwirtschaft

Auf dem Weg in die Ökodiktatur?

„Green Deal“ nennt sich der dirigistische Irrsinn, der unter der Führung der neuen Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ins Werk gesetzt wird.
Gigantische Summen sollen demzufolge bis 2030 in die „Klimaneutralität“ der Alten Welt gesteckt werden. Der Rest der Welt schaut amüsiert zu, zeigt jedenfalls keinerlei Lust, dem schlechten Beispiel Eurolands zu folgen. Dass es sich bei den von der EU geplanten Ausgaben keineswegs um Investitionen, sondern schlicht um eine Geldverbrennung in allergrößtem Stil handelt, wird jedermann einleuchten, der sein Geld außerhalb geschützter Werkstäten verdient und zwei und zwei zusammenzählen kann.

Die Fähigkeit zu investieren unterscheidet den Menschen vom Tier, das nur im Augenblick lebt. Das Wesen einer Investition ist es nämlich, durch einen heute erbrachten Konsumverzicht morgen umso mehr konsumieren zu können – also sein Wohlstandsniveau durch die Entwicklung und den Einsatz dafür geeigneter Technik(en) zu erhöhen. Ziel einer Investition ist es also, seine materielle Situation zu verbessern – nicht, sie zu verschlechtern.

Da Investitionsentscheidungen – mangels zufriedenstellend funktionierender Kristallkugeln – stets im Zustand der Ungewissheit getroffen werden müssen, können sie natürlich auch daneben gehen. Das beste Korrektiv gegen Fehlentscheidungen ist allemal die persönliche Verantwortung des Entscheiders, der das Risiko zu tragen hat – seine eigenen Mittel dafür einsetzt, seine Haut dafür aufs Spiel setzt, wie Nassim Taleb es formulieren würde.

Sinnvolle Investitionen sind daher regelmäßig das genaue Gegenteil dessen, was politische Potentaten mit dem Geld ihrer Tributpflichtigen anzustellen pflegen.
Sie tragen ja nicht ein Fünkchen Verantwortung für ihr Tun, denn für ihre am laufenden Band erfolgenden Fehlentscheidungen haben schließlich andere geradezustehen: die eben genannten Steuerzahler. Wo hätte im demokratisch verfassten Wohlfahrtsstaat jemals ein Politiker mit seinem Privatvermögen und seiner persönlichen Freiheit für eine Fehlentscheidung gehaftet (man denke etwa an den Bau des zwar beinahe fertiggestellten, aber niemals in Betrieb gegangenen AKW Zwentendorf)?

Wenn nun die hochmögenden Politkommissare der Union zum Schluss kommen, eine Billion (!) der von den Steuersklaven sauer verdienten Euros in die „Klimaneutralität“ (allein die blödsinnige Wortschöpfung verursacht Magenschmerzen) „investieren“ zu müssen, so ist offensichtlich, dass damit die Axt an die Wurzeln der Wohlstandsproduktion gelegt wird. Denn wäre „Klimaneutralität“ ein von den Bürgern der Union tatsächlich angestrebtes Ziel, würden sie freiwillig dafür bezahlen. Die Mittel dafür müssten nicht im Wege von CO2-Steuern aus ihnen herausgeprügelt werden.

Planwirtschaften zeichnen sich, wie die Geschichte durch zahlreiche Beispiele eindrucksvoll belegt, nicht nur durch ihre sagenhafte Ineffizienz aus, die gewöhnlich dem Informationsmangel der Politbüros geschuldet ist, sondern – und das ist wesentlich schlimmer – zeigen eine starke Tendenz zum Totalitarismus.
Weil es ja schließlich ums große Ganze geht, ums Gemeinwohl (billiger als mit dem der ganzen Menschheit gibt’s die EU-Kommission nicht), sind auch alle zur Verfügung stehenden Zwangsmittel erlaubt.

Man geht recht durchtrieben zu Werke: beispielsweise werden unerreichbare Ziele definiert, wie etwa der für Personenkraftfahrzeuge angepeilte Ausstoß von lediglich 59 Gramm CO2 pro gefahrenem Kilometer, was einem Verbrauch von rund 2,2, l Diesel auf 100 Km entspricht. Eine utopische Forderung. Damit soll das von den Obertanen angepeilte Ziel der totalen Elektromobilität erzwungen
werden – und zwar auf Basis der absurden und technisch natürlich unzutreffenden Annahme, dass ein batteriebetriebenes Fahrzeug keinerlei Schadstoffe produziert.
Dass der Auspuff des Elektroautos nicht am Fahrzeug selbst, sondern am Kohle- Öl- oder Gaskraftwerk montiert ist (Atomstromgewinnung wird von der Kommission erstaunlicherweise nicht als klimaneutral angesehen und entsprechend gefördert), wird einfach ignoriert.

Mittlerweile liegen mehrere seriöse Untersuchungen vor, wonach der „CO2 – Fußabdruck“ eines Elektroautos größer ist als der eines Fahrzeuges mit einem modernen Dieselmotor. Es geht also offenkundig um die Verwirklichung grüner Ideologie und nicht um die Einsparung von Schadstoffemissionen (wobei an dieser Stelle dahingestellt sei, ob es sich beim CO2 tatsächlich um einen Schadstoff handelt).

Wer mit Subventionen Politik macht (wie auch die neue Österreichische Bundesregierung, die eine großzügige Bezuschussung des öffentlichen Verkehrs auf ihre Fahnen geschrieben hat), handelt schlicht gegen die Interessen der Marktteilnehmer – also gegen die Bürger und Wähler. „Es gibt kein freies Mittagessen“ stellte Milton Friedman einst knochentrocken fest – irgendjemand hat stets für die Kosten jeder Party aufzukommen. Warum nicht diejenigen, die daran teilnehmen, sondern alle anderen? Warum jemanden bezuschussen, der sich den Luxus leisten kann und will, die Straßen mit einem Elektrokarren unsicher zu machen? Weshalb sollte der Fahrer einen sparsamen Dieselautos diesen Spleen mit seinen Steuern quersubventionieren?

Weshalb chronisch unzuverlässige öffentliche Verkehrsmittel mit dem Geld von Autofahrern und Fußgängern bezuschussen, damit Liebhaber schlechter Luft und großen Gedränges billiger mit der U-Bahn fahren können?

Gerade der Fetisch öffentlicher Verkehr zeigt, wohin die Reise geht: um eine Umverteilung in großen Stil. So viel Geld kann nämlich gar nicht gedruckt werden, wie nötig wäre, um auch noch den letzten Weiler in attraktiver Weise ans öffentliche Verkehrsnetz anzubinden. Wer das private Fahrzeug dem Bus vorzieht, tut das aus gutem Grund – zum Beispiel einfach aus Alternativlosigkeit.

Nutznießer der Förderung des öffentlichen Verkehrs werden ausschließlich die Städte und deren Bewohner (überwiegend Linkswähler) sein, während die Provinzler auf dem flachen Land (überwiegend Rechtswähler) als Verlierer dastehen. Das ist wohl auch genauso bezweckt.

Hernach können sich die Angehörigen der Nomenklatura dann langwierigen Betrachtungen des Phänomens Landflucht hingeben und wortreich beklagen, dass Städter einen größeren ökologischen Fußabdruck hinterlassen als Landbewohner.
Woraufhin sie – zu unser aller Schaden – die nächste Drehung der Interventionsspirale in Gang setzen werden.



Wendehals Kurz

Wendehals Kurz

Mit fliegenden Fahnen von rechts nach links

ArtikelbildBildquelle: Truba7113 / Shutterstock.comMit fliegenden Fahnen von rechts nach links: Sebastian Kurz

Endlich ist es so weit: Die neue Regierung Österreichs steht. Sebastian Kurz kann sich rühmen, als erster „christkonservativer“ Kanzler grüne Fundamentalisten in eine Bundesregierung geholt zu haben. Österreich darf ab sofort über die sowohl linkste als auch weiblichste Regierung frohlocken, die das Land je gesehen hat. Die Österreicher bekommen beispielsweise die gelernte Politologin Leonore Gewessler als Infrastrukturministerin. Sie stammt von der antimarktwirtschaftlichen und wirtschaftsfeindlichen NGO Global 2000 und war sowohl an mehreren freihandelsfeindlichen Initiativen als auch am Kampf gegen den dringend notwendigen Ausbau des Flughafens Wien-Schwechat beteiligt. Ihre einzigen mit freiem Auge erkennbaren Qualifikationen für ihr neues Amt bestehen darin, über zwei X-Chromosomen zu verfügen und bereits mit der Bahn gefahren zu sein.

Eine Frau als Verteidigungsminister ist auch nicht schlecht. Man kennt weiblich besetzte Militärministerien ja schon aus Schweden und Deutschland. Besonders in Deutschland hat sich das bekanntlich bestens bewährt. Ein ehemals für seinen aggressiven Militarismus verschrienes Land, in dem die damalige Kriegsministerin von der Leyen über mehr eigene Kinder als einsatzbereite Kampfjets verfügte – das hat schon was. Dem Vernehmen nach soll die aus dem niederösterreichischen Bauernbund kommende Klaudia Tanner nicht nur über Ackerbau und Viehzucht Bescheid wissen, sondern auch einmal einen Panzer im Kino gesehen haben und ein Blasrohr von einer Handgranate unterscheiden können. Immerhin. Im Übrigen: Helm ab zum Gebet!

Eine besonders bemerkenswerte Personalie ist indes…weiterlesen



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