Tod durch Lockdown

Aus dem Englischen übersetzt von Elisabeth Kainzmeier.

Ich mache den Leuten, die diese Informationen nicht haben, kaum Vorwürfe, weil man normalerweise nach Großbritannien oder in die internationale Presse im Allgemeinen schauen muss, um sie zu finden. Doch hier einige der Kollateralschäden, die durch Lockdowns verursacht werden.

(1) In Großbritannien haben die Krebsgesellschaften davor gewarnt, dass die Lockdowns in Summe zu genauso vielen vermeidbaren Krebs- wie COVID-Todesfällen – oder sogar mehr – führen würden – bis zu 60.000 laut einer Schätzung.

Jesse Yelin at Pexels

Der britische Sunday Express – nicht gerade ein obskures Blatt – berichtet, dass aus der Umverteilung von Gesundheitsressourcen aufgrund der COVID-Hysterie mehr Krebstote resultieren würden. Die BBC sagt dasselbe. Zu Recht, meint Richard Sullivan, Professor für Krebskrankheiten und globale Gesundheitspolitik am King’s College London und Direktor des britischen Instituts für Krebspolitik:

„Die Zahl der Todesfälle durch die Unterbrechung der Krebsversorgung wird wahrscheinlich die Zahl der Todesfälle durch das Coronavirus selbst übersteigen. Die Einstellung und Verzögerung der Krebsversorgung wird erhebliches vermeidbares Leid verursachen. Die Krebsvorsorgeuntersuchungen wurden eingestellt, was bedeutet, dass wir bei vielen Krebsfällen die Möglichkeit verpassen werden, diese zu erkennen, wie etwa Gebärmutterhals‑, Darm- und Brustkrebsfälle, so diese behandelbar und heilbar sind. Wenn wir nach der Aufhebung des Lockdowns die normale Leistungserbringung wieder aufnehmen, wird der Rückstau an Fällen eine große Herausforderung für das Gesundheitssystem darstellen.“

So berichtete die Daily Mail am 6. Oktober:

„Im Frühjahr wurden lebenswichtige Operationen abgesagt, und Patienten verpassten potenziell lebensrettende Therapien, weil die Bekämpfung von Covid-19 zum alleinigen Fokus des Gesundheitswesens wurde, anstelle von Krebs und anderen bösartigen Krankheiten. Fast 2,5 Millionen Menschen verpassten auf dem Höhepunkt des Lockdowns Krebsvorsorgeuntersuchungen, Überweisungen oder Behandlungen, obwohl der NHS nie überlastet war – trotz der Befürchtungen, er würde durch die Pandemie lahmgelegt werden. 

Experten befürchten nun, dass die Anzahl (sic!) der Menschen, die aufgrund der Verzögerungen bei der Behandlung von Coronavirus-Patienten sterben, am Ende sogar für ebensoviele Todesfälle verantwortlich sein könnte wie die Pandemie selbst.“

(2) Ein Bericht der Vereinten Nationen vom April warnte, dass die wirtschaftliche Not, die durch die radikalen Unterbrechungen des Handels generiert wird, im Jahr 2020 zu Hunderttausenden zusätzlichen Todesfällen bei Kindern führen könne. Der Bericht warnte weiter, dass 42 bis 66 Millionen Kinder als Folge der Krise in extreme Armut fallen könnten.

Selbst The Atlantic musste zugeben: „Wenn man sie bittet, zu Hause zu bleiben, bittet man sie in vielen Fällen, zu verhungern.“

Und in Großbritannien schreibt The Telegraph: „Die absurde Forderung, dass Entwicklungsländer wirtschaftlich katastrophale Lockdownmaßnahmen ergreifen mögen, führt zu unsäglichem Elend.“

(3) Der Well Being Trust in Oakland, Kalifornien, veröffentlichte eine Studie, die versucht zu erheben, wie viele „Todesfälle aus Verzweiflung“ (durch Drogen- oder Alkoholmissbrauch oder Selbstmord) als Folge der Pandemie, einschließlich der Lockdowns, auftreten werden. Ihre Schätzung laut CBS News: etwa 75.000. 

(4) UNICEF warnte vor 1,2 Millionen Todesfällen bei Kindern – „Besuche in Gesundheitszentren gehen aufgrund der Abriegelungen, Ausgangssperren und Transportunterbrechungen, und da die Gemeinden weiterhin Angst vor Ansteckung haben, zurück.“ 

(5) Sunetra Gupta von der Universität Oxford hat auf Warnungen globaler Behörden hingewiesen, wonach bis zu 130 Millionen Menschen vom Hungertod bedroht seien, weil an mehreren Dutzend Orten auf der Welt eine Hungersnot drohe, ausgelöst durch lockdownbedingte Unterbrechungen der Versorgungsketten.

(6) Selbstmordgedanken sind in den Vereinigten Staaten massiv auf dem Vormarsch.

Die Substance Abuse and Mental Health Services Administration der Bundesregierung berichtet über den prozentualen Anteil der Menschen, die innerhalb der letzten 12 Monate an Selbstmord gedacht haben, sortiert nach Alter.

Bei den Menschen zwischen 18 und 25 Jahren schwankt dieser Anteil zwischen 6,8 Prozent und 11 Prozent.

Nun finden wir, dank den Centers for Disease Control, heraus, dass der Prozentsatz (in der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen) auf 25,5 Prozent gestiegen ist – und diese Umfrage fragt nicht, wie die zuvor erwähnte, nach den letzten 12 Monaten, sondern ob sie in den letzten 30 Tagen an Selbstmord gedacht haben.

(7) Die CDC schätzen 93.814 nicht-COVID-bedingte „überschüssige Todesfälle“ in diesem Jahr, darunter 42.427 durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, 10.686 durch Diabetes und 3.646 durch Krebs, und viele davon seien durch die Einstellung der „nicht essentiellen“ Versorgung inmitten der COVID-Panik verursacht worden.

Unterdessen waren fast keine amerikanischen Krankenhäuser im Jahr 2020 tatsächlich „überlastet“, entgegen dem, was Ihre Facebook-Freunde Ihnen erzählt haben. Allein im April wurden 1,4 Millionen Mitarbeiter im Gesundheitswesen beurlaubt, weil die Krankenhäuser leer waren. Im Mai berichtete NPR über die Feldkrankenhäuser, die aufgebaut wurden, um die Flut von Menschen zu versorgen, die erscheinen sollten: „U.S. Field Hospitals Stand Down, Most Without Treating Any COVID-19 Patients.“

(8) Laut The Lancet hatten während des Lockdowns „[…] Menschen mit Demenz oder schweren psychischen Erkrankungen ein höheres Sterberisiko.“ Demenzpatienten hatten ein um 53 % höheres Risiko, aufgrund der Lockdowns zu sterben, und ältere Patienten mit schweren psychischen Erkrankungen hatten ein um 123 % höheres Sterberisiko.

(9) Als direkte Folge der Lockdowns, so berichtet die New York Times, werde es 1,4 Millionen zusätzliche Tuberkulose-Todesfälle, eine halbe Million zusätzliche HIV-Todesfälle und 385.000 Malaria-Todesfälle geben.

Verstehen Sie, warum „öffentliche Gesundheit“ nicht mit „der monomanischen Fixierung auf ein Virus“ verwechselt werden sollte? Wenn Sie sich unterdessen die Diagramme länder- und staatenweise ansehen, können Sie anhand dieser nicht erkennen, welche Länder einen Lockdown verhängt haben; wie streng dieser Lockdown war; wann die Restriktionen aufgehoben wurden; ob eine Maskenpflicht verhängt wurde; wann ein solches Mandat auferlegt wurde sowie wann und ob dieses Mandat aufgehoben wurde. Die Diagramme zeigen null Korrelation. Null. 

Zum Thema „Masken“ etwa klicken Sie hier. Die Aussage „Wenn wir am Anfang nur Masken getragen hätten, wäre das nicht passiert“ ist somit widerlegt. 

Nicht-pharmazeutische Interventionen – Voodoo, könnte man jetzt sagen – haben anscheinend nichts gebracht, abgesehen davon, dass sie all dieses vermeidbare Elend auf der Welt geschaffen haben. Deshalb sollten Sie lieber auf diese Professoren aus Oxford, Harvard und Stanford hören.

Und lesen Sie mein gratis-eBook Your Facebook Friends are Wrong about the Lockdown. 

Lesen Sie den Originalartikel auf TomWoods.comhttp://tomwoods.com/death-by-lockdown/

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