Buchempfehlung: Das war 2020: Lockdown, Freiheit, Migration

Alle Ereignisse des abgelaufenen Jahres wurden klar vom „Thema Nr. 1“, der Corona-Pandemie, überlagert und in der medialen Berichterstattung vielfach grob vernachlässigt. Die Pandemie steht zwar auch im Mittelpunkt vieler im vorliegenden Sammelband enthaltener Beiträge, doch der Autor unterzieht darin auch eine große Zahl anderer nationaler, wie internationaler Ereignisse einer kritischen Würdigung. Der gelernte Jurist Andreas Unterberger, ehemaliger Chefredakteur der Wiener „Presse“, der „Wiener Zeitung“ und seit vielen Jahren erfolgreicher freischaffender Internetblogger, ist einer der wenigen verbliebenen konservativen Journalisten in der durchgängig linkslastigen Medienzunft des Landes. Es kann daher nicht überraschen, dass seine Betrachtungen und Analysen, egal zu welchem Thema, nur selten mit denen des vom rotgrünen Zeitgeist diktierten Meinungshauptstroms übereinstimmen. 

So fügt er sich etwa nicht in jenen Chor im Lande ein, der jede noch so freiheits- und verfassungsfeindliche Regierungsmaßnahme kritiklos bejubelt. Auch in Fragen des Kampfes gegen den angeblich menschengemachten Klimawandel, der Massenimmigration aus dem Orient und Afrika, sowie der Steuer- und Sozialpolitik, vertritt er durchwegs Positionen, die deutlich von der Linie des gleichgeschalteten Meinungsjournalismus der Hauptstrommedien abweichen.

Dass in Österreich Presse, Funk und Fernsehen direkt oder indirekt mit Steuergeldern subventioniert werden – sei es mittels direkter Förderungen oder über den Umweg kostspieliger Werbeeinschaltungen -, bestimmt maßgeblich deren unkritische Haltung gegenüber politischen Funktionsträgern des Landes – insbesondere jener der ihnen ideologisch nahestehenden linken Parteien: Wes´ Brot ich ess´, des´ Lied ich sing. 

Der Schwerpunkt der Beiträge liegt zwar ganz klar auf Ereignissen, die mit der Alpenrepublik zu tun haben, doch werden auch Begebenheiten und/oder Persönlichkeiten von internationaler Bedeutung thematisiert – etwa die Entwicklung des Christentums in Europa, Papst Franziskus oder der Präsident der USA.

Wer regelmäßig den Internetblog des Autors liest, wird sich an viele der Textbeiträge erinnern. Wer nicht, der erhält mit dem Buch eine gute Übersicht über die Ereignisse des Jahres 2020, die eine erfrischende Alternative zum linken Einheitsbrei bietet, der täglich von ORF, „Standard“ „Heute“ und „Presse“ angerührt wird.

Das war 2020: Lockdown, Freiheit, Migration

Andreas Unterberger

Verlag Frank&Frei

337 Seiten, broschiert

ISBN: 978-3-903236-42-4

19,90,- Euro

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