Buchrezension: Nationalmasochismus

Von Andreas Tögel

Acht dem liberalen und konservativen Spektrum zuzuordnende Autoren, suchen in der vorliegenden Publikation nach Antworten auf die Frage, weshalb die politischen und intellektuellen Eliten der westlichen Welt derart zielstrebig daran arbeiten, den Ast abzusägen, auf dem sie sitzen – und zwar baumseitig.

Tatsache ist: Nie war die Lust der linken Intelligentsia größer, alles Eigene zu verteufeln und alles Fremde zu vergötzen; Die eigene Geschichte als unentwegte Abfolge schlimmster Verbrechen und jene fremder Völker als eine von unterdrückten, ausgebeuteten und versklavten Unschuldslämmern darzustellen. Die rassistische Überhöhung der „Arier” durch die von der Bühne der Weltgeschichte abgetretenen Nationalsozialisten, wird durch deren Kinder und Kindeskinder in ihr exaktes Gegenteil verkehrt: Der nichteuropäische, bevorzugt muslimische, schwarze oder braune Migrant, wurde zum neuen Idealbild stilisiert.

Jegliche Kritik an der Kultur, an den Sitten und Gebräuchen oder am Verhalten der in die Alte und Neue Welt eingewanderten Migranten, wird von einer linken Dressurelite stereotyp als offensichtlich rassistische Attitüde denunziert und unter Verlust jedes Gefühls für Verhältnismäßigkeiten, ohne zu zögern in eine Reihe mit den Missetaten der Nationalsozialisten gestellt.

Von den vom Nationalmasochismus als Erste erfassten Deutschen, der Täternation schlechthin, die ihre durch den Holocaust bedingte, untilgbare Erbschuld umso weniger loswird, je mehr sie sich in pathologischem Schuldstolz suhlt und selbst vor aller Welt erniedrigt, ist das Virus der Selbstbezichtigung und –Geißelung mittlerweile auch auf die Nationen der einstigen Gegner des Nationalsozialismus und auf Neutrale (wie die skandinavischen Völker) übergesprungen.

Folgerichtig hat sich dieser Tage jeder heterosexuelle weiße Mann unentwegt bei allen Braunen, Gelben und Schwarzen lebenslänglich zu entschuldigen – ohne zu wissen wofür und ohne jemals Sühne erlangen zu können. An allem Elend dieser Welt trägt er die Alleinschuld, soviel ist sicher. Allein seine schiere Existenz stellt einen Affront gegen alle Nichtweißen dar. Daher kann nur sein rückstandsloses Verschwinden die Welt vom Übel erlösen.

In den USA darf inzwischen jeder Rassist sein – solange er nicht weiß ist (wie Martin Lichtmesz, gestützt auf die profunde Analyse in Jared Taylors, „White Identity” klarstellt). Wenn Schwarze einen Schwarzen – seiner Hautfarbe wegen – zum Präsidenten wählen, oder, weil sie eben schwarz sind, Sonderrechte fordern (und erhalten), hat das nichts mit Rassismus zu tun. Wenn Weiße das Gleiche tun, indes schon. Doppelstandards sind im „Land of the Free” inzwischen zur ehernen Regel geworden. Stets gehen sie zu Lasten der Weißen, die, so haben es einige Fachleute für Bevölkerungsentwicklung errechnet, spätestens bis zum Jahr 2050 zur Minderheit im eigenen Land geworden sein werden.

Wenn es den Weißen nicht gelingt, ihre eigenen Interessen wieder auf eine Weise zu verfolgen, wie alle anderen Rassen es tun, werden sie alsbald untergehen. Und das gilt nicht nur für die USA.

Nationalmasochismus
Martin Lichtmesz, Michael Ley (Herausgeber)
Verlag Antaios
147 Seiten, Hardcover
ISBN: 978-3-944422-86-2
19,- Euro

Link zu Amazon


Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Top
%d bloggers like this: