Corona-Krise: Die Stunde Der Keynesianer

Die tödlichste Pandemie aller Pandemien ist die Anbetung der Macht des Staates als der neue Gott, kombiniert mit dem mystischen Glauben an die Wissenschaft als seine Kirche.

Professor Antony Müller (Ökonom)

(Andreas Tögel) Nichts eignet sich zur Durchsetzung einer politischen Agenda besser als eine Krise – oder – noch besser: ein Krieg. Folgerichtig hat Emmanuel Macron bereits pathetisch den „Krieg gegen das Virus“ ausgerufen. Augenblicklich steht das Volk wie ein Mann hinter seinem unfehlbaren Führer, dessen Anweisungen es mit einem Male bedingungslos folgt. Schwache Figuren, die nicht einmal eine simple Rentenreform auf die Reihe kriegen, behaupten nun imstande zu sein, jedermann vor dem größten aller Übel zu bewahren. Wer das tatsächlich glaubt, hat sich zum Phänomen Macht und den Zeitgenossen, die sich darum reißen, offenbar noch niemals ernsthafte Gedanken gemacht.

Die einzelnen Regierungen neigen, wie etwa die deutsche oder die österreichische, dazu, ihre jeweils eigene Krisenbewältigungsstrategie als „alternativlos“ darzustellen -, nach dem Motto: entweder unseren Anordnungen folgen oder sterben; entweder Leben oder weiterhin dem Mammon hinterherrennen: „Die Rettung von Menschenleben hat Vorrang vor allem anderen.“

Doch dieser Gegensatz stellt sich in Wahrheit…weiterlesen

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