Darstellung der wachsende Wohlstandskluft zwischen den Generationen

Anbei ein Link zu einer hochinteressanten Studie zur Vermögensverteilung aus den USA. Bekanntlich kommt ja von dort über kurz oder lang alles auch zu uns – wird also bei uns nicht anders sein:

Charting The Growing Generational Wealth Gap

Karolina Grabowska at Pexels

Fazit: Noch nie seit 100 Jahren hatte eine junge Generation im Westen so wenig Chancen, wohlhabend zu werden. M.E. überlagern sich hier mehrere Gründe dafür. Nach meinem Dafürhalten sind das die folgenden:

  1. BIP-Wachstum seit 30 Jahren inflationsbereinigt nicht wesentlich über 0 in Europa, um die 2% in USA.
  2. Die Wirtschaft lebt immer noch von den Industrien des 19. JH (Auto, Maschinenbau, Öl, Chemie, etc.), diese werden gerade zerstört, neue aber schaffen relativ  wenige Arbeitsplätze. Die Wertschöpfung nimmt ab, bzw. ist in den Dienstleistungsbranchen relativ niedrig. Kinder im Hort zu beaufsichtigen, eingewanderte Analphabeten zu füttern und zu bespaßen oder Alte zu pflegen, schafft leider keinen Wohlstand.
  3. Schulen und Unis werden im Schnitt dramatisch schlechter und zwar über alle Fächer gleichermaßen (man unterhalte sich mit x-beliebigen Ausbildnern – vom Lehrherrn  im Handwerk bis zum Universitätsprofessor). 10 Prozent von 100 im Kopf auszurechnen, gelingt heute nur noch wenigen Azubis.
  4. Schulabsolventen drängt es nicht dazu zu arbeiten, zu produzieren oder zu verkaufen. Sie studieren lieber Genderwissenschaften, Soziologie oder Kunstgeschichte und wollen dann möglichst schnell beim Staat anheuern und sich in Wolkenkuckucksheim selbst verwirklichen.
  5. Eine Staatsquote  ab 50% führt zur Kannibalisierung der Volkswirtschaft. Produktive Arbeitsplätze wandern (nach Asien) ab, steuerfinanzierte Arbeit von Verwaltung bis Pflege nimmt zu – inkl. Anspruch auf jährliche Gehaltserhöhungen. Weniger Einzahler, mehr Ansprüche – höhere Staatsquote. Eine Todesspirale.
  6. Zudem sind viele Millenials mittlerweile Helikoptermama-gesteuert, infolge der systematischen Negativauslese für Lehrämter und durch staatliche Zwangsbeschulung verweichlicht, feminisiert, unfähig dazu Konsumwünsche aufzuschieben und in der Realität des Lebens im irdischen, durch naturgegebenen Mangel gekennzeichneten Jammertal nie so recht angekommen. Ostasiaten ticken da wesentlich anders – und die werden uns (den Kindern und Enkeln der Babyboomer) zeigen, wo der Hammer hängt.

Zum einen werden die Millenials beachtliche Vermögen erben, die von den Babyboomern und deren Eltern aufgebaut wurden, und viele werden bis dahin von ihren Eltern unterstützt. Zum anderen aber führt dies zu massiver Unzufriedenheit der Jungen mit der eignen Unfähigkeit, selbst etwas aufzubauen. Die Folgen dieser Frustration haben sich in diesem Sommer in vielen US-Städten gezeigt (und öfter auch schon in europäischen Städten wie Hamburg): Linker gewalttätiger Pöbel randaliert, zerstört und plündert unter fadenscheinigen Vorwänden und wird politisch gedeckt von einem bis auf die Knoche verkommenen Polit-Establishment.

Keine sonnigen Aussichten für die über die so lange Zeit die Welt anführende Zivilisation.

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