Davos, Oxfam, Thunberg und Trump

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos geht es nicht um Gender-Gaga oder um Klima-Voodoo, sondern um die aktuelle und künftige Entwicklung der (Welt-)Wirtschaft. Das leuchtet im Prinzip jedermann ein – bis auf Menschen vom Schlage des berufsempörten deutschen Kapos der Grünen, Robert Habeck. Er bezeichnete die Davoser Rede Präsident Donald Trumps wörtlich als „Desaster“, weil dieser sich auf das Wirtschaftsthema und seine nach Selbsteinschätzung erfolgreiche Politik in den USA beschränkt und sich erlaubt hatte, die rezenten Untergangspropheten zu kritisieren. Das Kontrastprogramm dazu lieferte die gegenwärtig leider unvermeidliche Greta Thunberg, der aus unerfindlichen Gründen die Möglichkeit geboten wurde, ihre ad nauseam bekannten Thesen von der bevorstehenden Klimaapokalypse zu verkünden.

Dass unmittelbar vor der Konferenz die freiheits- und marktwirtschaftsfeindliche NGO Oxfam ihre üblichen Tiraden zur angeblich weltweit wachsenden sozialen Ungleichheit präsentierte, hat inzwischen Tradition. Die Vorstellung, dass eine Planwirtschaft, noch mehr Umverteilung und noch größere Macht für eine zentrale (Umverteilungs-)Bürokratie das Heil bringen wird, ist aus den Hirnen linker Ideologen eben nicht herauszubekommen.

Die Agenda Austria hat sich dankenswerterweise mit den kruden Thesen von OXFAM auseinandergesetzt und in einem Papier mit den Titel „OXFAM und das falsche Spiel mit der Armut“ einen kritischen Befund dazu vorgelegt. Lesenswert!.

Weit verbreitetes Elend bildet, auch wenn Sozialromantiker aller Kaliber das nicht wahrhaben wollen, den Naturzustand des Menschen und Überfluss die Ausnahme. Dass es auch heute noch zahlreiche Arme gibt, ist jedenfalls weder dem Kapitalismus noch einem zu schwachen Staatsinterventionismus geschuldet, sondern allein dem Mangel an Rechtssicherheit und Zugang zu den weltweiten Märkten.
Tatsache ist, dass zu keinem Zeitpunkt der Geschichte mehr Menschen in relativem Wohlstand lebten als dieser Tage.

Was den herrschende Klimahysterie angeht, lässt sich folgende Prognose wagen, ohne sich damit allzu weit aus dem Fenster lehnen zu müssen: Wenn die EU ihren „Green Deal“ in der geplanten Form verwirklicht, werden Desindustrialisierung und kollektiver Wohlstandsverlust die unausweichlichen Folgen sein. Wer einen von „Investitionen in grüne Technologien“ ausgehenden Wirtschaftsboom beschwört, hat vom Wesen einer Investition keine Ahnung: Investitionen sollen die Produktivität nämlich steigern, nicht verringern. Lesen Sie dazu den hellsichtigen Kommentar des britischen Historikers Niall Ferguson. Link 🔗

Wer gewaltige Mittel in die Bronzezeittechnologie des Windrades steckt, statt z.
B. in fortschrittliche Brennstoffzellentechnologie oder in moderne Nukleartechnik, die nur geringe Mengen an strahlendem Abfall produziert, betreibt offensichtlich Ressourcenfehlallokation. Auf dem europäischen Festland errichtete Windräder und Solaranlagen sind – ohne Subventionen – einfach nicht rentabel zu betreiben. Das ist eine Frage der Physik. Sie sind daher auf eine dauerhafte Bezuschussung angewiesen und stiften nur ihre Betreibern Nutzen, während sie ihre unfreiwilligen Financiers lediglich mit Kosten belasten (ganz zu schweigen von der mit ihrer Errichtung verbundenen Naturzerstörung, die in Geldwert nicht auszudrücken ist).

Wer auf Elektromobilität setzt, indem er die Errichtung von Batteriefabriken mit Steuermitteln fördert und eine sündhaft teure Ladeinfrastruktur schafft – für Autos, die sich die breite Masse niemals wird leisten können (selbst elektrisch betriebene Kleinwagen kosten 30.000 Euro und mehr) – macht sich schlicht und ergreifend der Vernichtung von Volksvermögen schuldig. Batteriebetriebene Elektrokarren kennen nur eine Richtung: die in die technologische Sackgasse.

Überdies wird an das Problem der Förderung der nötigen Mengen an Rohstoffen für die Produktion von Batterien (wo sollen die Unmengen von Kobalt und Lithium denn herkommen – und zu welchem Preis?!), oder deren umweltverträgliche Entsorgung kaum gedacht. Und da die für die Fahrbatterieproduktion nötigen Rohstoffe und Schürfrechte sich zu einem guten Teil in chinesischer Hand befinden, steht der Gewinner des europiden Klimafimmels ohnehin bereits fest…

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