Vor dem Endsieg der Kulturmarxisten?

(Andreas Tögel) Keine 70 Jahre liegen zwischen der Veröffentlichung des Kommunistischen Manifests und der Oktoberrevolution in Russland, die beispielloses Elend über viele Menschen brachte. Ebenfalls rund 70 Jahre liegen zwischen den ersten Anläufen der Transgenderideologie und der Gegenwart. Ein Grund zur Sorge?
Cover Transideologie
Seit der 1995 abgehaltenen, vierten Weltfrauenkonferenz in Peking, steht das zutiefst destruktive Genderprojekt endgültig auf Schiene, und wird von der politischen Klasse beiderseits des Atlantiks nach Kräften vorangetrieben. Der durchschlagende „Erfolg“ dieser im Marxismus wurzelnden Ideologie, manifestiert sich in einer Verwirrung einer steigenden Zahl von Menschen, die nicht mehr wissen, ob sie Männlein oder Weiblein sind. Genau das liegt auch im Interesse der ultralinken Aktivisten, die als Promoter der Transideologie fungieren, die man getrost als den (vorläufigen) Kulminationspunkt menschlicher Hybris und Dekadenz bezeichnen kann. Doch kein Weg ohne Ziel: wer derart verwirrt ist, dass er selbst an seiner Geschlechtlichkeit zweifelt, ist entsprechend leicht lenkbar – und somit ein wahrer Liebling der herrschenden Klasse und deren intellektuellen Symbionten.

Der Buchautor, Professor für theoretische Pädagogie und Erziehungsphilosoph, benennt sowohl die Opfer als auch die Nutznießer des religiöse Züge tragenden Genderwahns, der bemüht ist, sich mit einem wissenschaftlichen Mäntelchen zu schmücken. Zu ersteren zählen jene mehrheitlich jugendlichen Menschen, die durch die unermüdliche Wühlarbeit einschlägig interessierter Kreise verunsichert sind; zu letzteren – neben der Politnomenklatura – auch eine Reihe von zum Teil sehr wohlhabenden Männern, denen die Zertrümmerung aller Traditionen und Kulturen ein durchaus auch merkantiles Anliegen ist (und die auch auf anderen Politikfeldern ihr Unwesen treiben).

Puolimatka schildert den Schaden, den frühzeitige Interventionen anrichten, die oft bereits im Kleinkindesalter vorgenommen werden (!), und die in jedem Fall zur irreversiblen Sterilität der „Transmenschen“ führen. Gut dokumentiert sind zahlreiche Fälle, in denen der Schritt zur Geschlechtsumwandlung von den Betroffenen im Nachhinein schwer bereut wurde. Diese Tatsache findet auch darin ihren Ausdruck, daß die Gruppe der chirurgisch „umgewandelten“ Menschen eine 19fach höhere Selbstmordrate aufweist als die übrige Bevölkerung.

Der erfahrene Kriminalist weiß, dass es bei gewöhnlichen Verbrechen so gut wie immer ums Geld geht. In der Politik dagegen geht es stets um die Macht. Nach ihrem erfolgreichen Marsch durch die Institutionen, gehen die längst an allen relevanten Schalhebeln des Staates sitzenden Kulturmarxisten aufs Ganze: wie von Marx und Engels gefordert, muss die aus Mann, Frau und Kindern gebildete Familie, als bourgeoise „Keimzelle des Faschismus“ denunziert, um jeden Preis zerstört werden. Die zeitgeistkompatible „Transideologie“ scheint ihnen das dazu am besten geeignete Mittel zu sein.


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