Wenn das Gewaltmonopol versagt

Recht auf Leben, Freiheit und Terrorabwehr

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(Andreas Tögel) Wenn Friedrich Schiller in der Schlussszene seines Trauerspiels „Die Braut von Messina“ dem Chor folgende Worte in den Mund legt: „Das Leben ist der Güter höchstes nicht, Der Übel größtes aber ist die Schuld“, stößt er damit in der Alten Welt heute auf wenig Verständnis – was auch immer der Dichter damit sagen wollte. Für die meisten Menschen steht kein anderer Wert über dem Leben. Das kommt auch in Grund- und Verfassungsgesetzen, sowie in der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) zum Ausdruck, wo es im Artikel zwei heißt:

(1) Das Recht jedes Menschen auf das Leben wird gesetzlich geschützt. Abgesehen von der Vollstreckung eines Todesurteils, das von einem Gericht im Falle eines durch Gesetz mit der Todesstrafe bedrohten Verbrechens ausgesprochen worden ist, darf eine absichtliche Tötung nicht vorgenommen werden.

Das deutsche Grundgesetz normiert im Artikel 2, Abs. 2:

Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche…weiterlesen

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