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Buchempfehlung: Die Nullzinsfalle

(ANDREAS TÖGEL) Wenn drei auf dem Boden der Österreichischen Schule der Ökonomik stehende Experten und Erfolgsautoren sich eines die breite Öffentlichkeit zwar nicht sonderlich interessierenden, nichtsdestotrotz aber hochgradig virulenten Problems annehmen, entsteht, wie im vorliegenden Fall, alles andere als eine beruhigende Einschlaflektüre.
Ausgehend vom Beginn der 2007/2008 ausgebrochenen Finanzkrise, beschreiben die Autoren minutiös den Weg in die „Nullzinsfalle“, in der die Notenbanken beiderseits des Atlantiks – und mit ihnen jedes Unternehmen und jeder Privathaushalt – heute sitzen. Der größte aller Schuldner, der Staat, ist der einzige Nettoprofiteur der frivolen Übung.

Die Nullzinsfalle

Der Zins kann unter „normalen“ Umständen, also wenn die Marktteilnehmer freie Entscheidungen treffen und der Leviathan sich jedweder Intervention in die Wirtschaft enthält, niemals negativ werden. Ein Naturgesetz. Wenn Regierungen und Notenbanken sich aber gegen die Natur stellen und sich anmaßen, die Schwerkraft aufzuheben oder den Zins unter die Nulllinie zu drücken, werden sie verheerende Konsequenzen ernten. Immer. Überall.
Es geht in diesem Buch aber keineswegs „nur“ um die grausamen monetären Konsequenzen real negativer Zinsen im herrschenden Klima der „finanziellen Repression“, sondern auch um deren Wirkung auf die Mentalität und damit die allgemeine Lebensführung der Bürger. Wer der Früchte seiner Arbeit nicht sicher sein kann, ändert sein Verhalten in Richtung extremer Kurzfristigkeit. Wer Sparen als sinnlos erkennt, wird auf Teufel komm raus konsumieren, Kapitalverzehr betreiben und – bildlich gesprochen – das für morgen gedachte Saatgut schon heute auffressen. Besonders für die Lebensversicherer und andere institutionelle Anleger tun sich gewaltige Schwierigkeiten auf, da sie die ihnen aufgenötigten Garantiezinsen unter Nullzinsbedingungen nicht mehr verdienen können und in eine tödliche Doppelmühle geraten.
Eine besonders verhängnisvolle Konsequenz der Nullzinspolitik ist es, dass viele, die eine planmäßige Zukunftsvorsorge als sinnlos erkennen, keine Kinder mehr in die Welt setzen und stattdessen nach dem Motto „nach mir die Sintflut“ leben.
Mit großer Sachkenntnis und unter Verwendung zahlreicher Graphiken wird der Weg nachgezeichnet, den das seit 1971 völlig bindungslose, auf Schulden gegründete Fiat-Geldsystem genommen hat. Dass Schulden am Ende des Tages – von wem auch immer – beglichen werden müssen, ist nicht jedermann klar. Dass die Konsequenz eines „Schuldenschnitts“ in einem Schuldgeldsystem für die Kreditoren einen Vermögensverlust in gleicher Höhe bedeutet – und einen deflationären Effekt aufweist, ebenso wenig.
Das Wissen darum, dass die europide „Prokrusteswährung“ keineswegs auf eine von der politischen Klasse und deren gekauften Herolden unisono besungene Erfolgsgeschichte zurückblicken kann, sondern vielmehr die Ursache der ungeheuren Verwerfungen im Süden Europas bildet und längst eine Spaltung Eurolands in einen Nord- und einen Südblock nach sich zieht, ist ebenfalls (noch) kein Allgemeingut.
Aus der „Nullzinsfalle“ auszubrechen ist zwar möglich, aber derart schmerzhaft, dass die herrschende politische Klasse alles daransetzt, das laufende Pyramidenspiel ungebremst fortzusetzen. Der in einem Schuldgeldsystem zu zahlende Preis für die beliebig mögliche Ausweitung der Kredit- und Geldmenge, ist die laufend zunehmende Verwundbarkeit des weltweiten Finanzsystems, das durch die Nullzinsfalle in ein Dilemma gerät: Werden die Zinsen angehoben, droht vielen Staaten und Unternehmen augenblicklich die Insolvenz. Wird der Zins weiterhin auf der Nulllinie gehalten, kommt es dagegen zu flächendeckendem Kapitalverzehr mit absehbarer massenhafter Verarmung in baldiger Zukunft.
Unter diesen Umständen den Kopf über Wasser zu behalten, ist nicht leicht. Im letzten Teil des Buches wird dennoch der Versuch unternommen, Möglichkeiten aufzuzeigen, sein mühsam aufgebautes Vermögen zu bewahren oder gar zu mehren. Fazit: Das Buch sollte für Politiker und Medienschaffende zur Pflichtlektüre gemacht werden!

Die Nullzinsfalle
Gregor Hochreiter, Ronald Peter Stöferle, Rahim Taghizadegan
Finanzbuchverlag 2019



Buchempfehlung: Die Gerechtigkeitslüge

Wie kaum ein anderer Begriff eignet sich jener der „sozialen Gerechtigkeit“ zur Tarnung und Behübschung einer ganzen Fülle politischer Maßnahmen, die am Ende allesamt auf die Aushöhlung und letztliche Zerstörung privaten Eigentums zielen. Gleich eingangs stellt der Autor völlig zutreffend fest, dass ausgerechnet in jenen Staaten, in denen die Sozialbudgets am üppigsten dotiert sind (namentlich in den erfolgreich sozialdemokratisierten europäischen Wohlfahrtsstaaten), der Ruf nach „sozialer Gerechtigkeit“ am lautesten ertönt. Das Wörtchen „sozial“ steht, wie weiland F. A. Hayek feststellte, inzwischen für alles und nichts.
Es obliegt der über die Deutungshoheit gebietenden politischen Klasse und deren Propagandisten, zu dekretieren, was als „sozial“ und „gerecht“ zu gelten hat. Die Früchte seiner eigenen Arbeit für sich selbst und seine Angehörigen behalten zu wollen, wäre demnach egoistisch, asozial und ungerecht. Sich gegenleistungsfrei das Hab und Gut Dritter anzueignen, um es an die eigene Klientel zu verteilen, bedeutet dagegen den Ausdruck höchster Gerechtigkeit.

Die Gerechtigkeitslüge

Chancengleichheit anzustreben (so, anmaßend, eitel und verrückt diese Ansinnen angesichts der Verschiedenheit der Menschen auch ist) wäre im Grunde gar nicht verwerflich. Ergebnisgleichheit zu erzwingen dagegen schon, weil dies ohne Gewaltanwendung oder –Androhung unmöglich ist. Faule Idioten vermag keine Macht der Welt in fleißige Genies zu transformieren. Die emsigen Kämpfer für Gleichheit und Gerechtigkeit verlegen sich daher darauf, den fleißigen Genies jeden nur erdenklichen Prügel zwischen die Beine werfen, um sie daran zu hindern ihre Meriten auszuspielen und damit zu bewirken, dass die schafsköpfigen Minderleister sich schlecht fühlen. Der Kampf für die Soziale Gerechtigkeit geht daher stets mit einer Verringerung der Leistungsbereitschaft und -fähigkeit der Gesellschaft einher.
Michael Brückner identifiziert im Neid den entscheidenden Antrieb aller Kämpfer für die soziale Gerechtigkeit und im vermeintlich allsorgenden Nannystate – dank dessen jede Untat ermöglichenden und legitimierenden Gesetzgebungs- und Gewaltmonopols – ihren allmächtigen Vollstrecker. Zahlreiche NGO´s (die meisten davon erfreuen sich origineller Weise massiver staatlicher Zuwendungen) unterstützen ihn dabei, indem sie eine mächtige Elendsbewirtschaftungsindustrie aufgebaut haben, deren Finanzierung auf Kosten der produktiv Tätigen durch aggressives Marketing sichergestellt wird.
Einmal installierte „soziale Errungenschaften“ werden niemals infrage gestellt: vorwärts immer, rückwärts nimmer. Ein Sperrklinkeneffekt. Der Tag, an dem der Staat 100 Prozent seines Haushalts in Sozialtransfers stecken wird, ist wohl nicht mehr fern. 2018 wurden in Deutschland dafür immerhin bereits 56 Prozent (!) des Bundeshaushalts verbraten – Tendenz weiter stark steigend.
„Soziale Gerechtigkeit“ ist ein Schlachtruf zum Stimmenkauf, sowie zur Enteignung und Entrechtung der Leistungsträger. Ihre Protagonisten sind dabei, den Weg zur Knechtschaft pflastern.

Die Gerechtigkeitslüge
Die Ausbeutung des Mittelstandes im Namen der sozialen Gerechtigkeit
Michael Brückner
Verlag Frank&Frei
ISBN: 978-3-903236-26-4
99 Seiten, broschiert
8,90,- Euro



Buchempfehlung: Es lockt der Ruf des Muezzins: Europa am Kreuzweg

Das vorliegende Werk unterscheidet sich von anderen islamkritischen Büchern insofern, als es von einem Mann geschrieben wurde, der seit langer Zeit große Sympathien für den Orient hegt. Dass er zudem die koranarabische Sprache beherrscht, verleiht seinen Betrachtungen zusätzliches Gewicht.

Der Autor bietet sowohl eine historische Analyse der Welt des Islams, als auch Einblicke in dessen „heilige Schriften” – insbesondere in die Entstehungsgeschichte des Korans. Die tiefe Kenntnis der arabischen Sprache ermöglicht es dem aus Österreich stammenden Philosophen und Altphilologen Manfred Schlapp, die Bedeutung der im muslimischen Schrifttum verwendeten Begriffe treffsicher zu erklären.

Große Bedeutung für die Entwicklung der Welt des Halbmondes und deren seit dem siebenten Jahrhundert andauernde Aggression gegen das christliche Abendland, misst der Autor Muhammad al-Ghazālī (1058 – 1111) bei,einem islamischen Gelehrten, der die „liberale” okzidentale Philosophie vernichtend kritisiert und den Islam gegen westliche Einflüsse faktisch „versiegelt” hat. Dass in der Welt des Halbmonds nach Ghazali – im Gegensatz zu der Zeit vor ihm – faktisch kein nennenswerter Geistesblitz mehr zu verzeichnen war, ist demnach kein Zufall. Seither gilt nämlich: Was ein gläubiger Moslem wissen muss, das findet er im Koran. Was nicht im Koran geschrieben steht, ist es folglich nicht wert, gewusst zu werden. Der sich im Laufe der Jahrhunderte immer weiter ausbildende Rückstand der muslimischen Welt gegenüber dem Westen, erklärt sich zum Großteil aus ihrer systematischen Abkehr vom Wissenserwerb.

Der Autor versteht sich – dank seiner profunden Quellenkenntnisse – darauf, die im Koran dekretierte, strikte Zweiteilung der Welt in Gottgefällige und auf ewig Verdammte, die daraus folgende Unmöglichkeit der Anerkennung einer „Goldenen Regel” und das Fehlen einer Aufklärung im Sinne Kants, in flüssiger, passagenweise sogar sehr amüsant zu lesender Art und Weise zu vermitteln. Wer dieses Buch gelesen hat, wird wohl jede Illusion auf ein friedvolles Miteinander von Rechtgläubigen und „Kuffar” (das pejorative Mehrzahlwort für „Ungläubiger”) fahren lassen.

Besonders seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist die islamische Welt durch starke Bewegungen gekennzeichnet, zu den Wurzeln zurückzukehren. So wird etwa die Muslimbruderschaft im Jahre 1928 in Ägypten gegründet – vier Jahre nach Abschaffung des Kalifats in der Türkei. Rückkehr zu den Wurzeln – das verheißt im Islam nichts Gutes. Es bedeutet nämlich die Wiederaufnahme des Dschihad, des „heiligen Krieges” gegen den Rest der Welt. Ehe die Umma, das Kollektiv der moslemischen Rechtgläubigen, nicht das gesamte Erdenrund beherrscht, werden die Muslime keine Ruhe geben. Allerdings schließt der Autor, der offenkundig über einen unzerstörbaren Optimismus verfügt, die Möglichkeit zu einer liberalen Reform des Islam nicht gänzlich aus.

Es lockt der Ruf des Muezzins: Europa am Kreuzweg
Manfred Schlapp
Münster Verlag
260 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-905896-90-9
23,- Euro



Marked for Death – Islam´s War against the West and Me

Buchempfehlung: Marked for Death – Islam´s War against the West and Me

Dass der im besten Sinn des Wortes liberale niederländische Politiker Geert Wilders heute regelmäßig als Vertreter der „extremen Rechten” bezeichnet wird, wirft ein grelles Licht auf die dramatische Linksverschiebung der politischen Landschaft in Europa und in den USA. Wilders´ „politisches Verbrechen” besteht nämlich einzig und allein darin, sich um die Gebote der politischen Korrektheit nicht zu scheren, Dinge beim Namen zu nennen und – darum geht es im vorliegenden Buch – keinen Kotau vor dem politischen Islam zu machen.

Seit November 2004, als ein muslimischer Verbrecher den Filmemacher Theo van Gogh auf offener Straße abschlachtete, führt Wilders, gegen den zahlreiche Todesdrohungen seitens Angehöriger der Religion des Friedens ausgestoßen wurden, faktisch das Leben eines politischen Gefangenen. Ohne Polizeischutz darf er nicht mehr in die Öffentlichkeit. Sein Privatleben ist zu Ende. Dennoch – und das ehrt diesen unerschrockenen Mann – ist er nicht bereit, seinen Kampf für den Erhalt der liberalen westlichen Zivilisation aufzugeben.

Wilders hat seine Hausaufgaben gemacht. Er kennt alle Facetten der die abendländische Zivilisation bedrohenden, kulturrassistischen Herausforderungen durch den Islam. Er benennt dabei Ross und Reiter. Er pflegt nicht die im Westen weit verbreitete Politik des Wegschauens, Abduckens und Zurückweichens gegenüber dieser Politreligion, der weltweit 1,6 Milliarden Menschen anhängen.

Nur zehn Jahre lagen zwischen der Veröffentlichung der „heiligen Schrift” des Nationalsozialismus, „Mein Kampf”, und der Machtübernahme durch Adolf Hitler und seine Spießgesellen. Wäre das Buch von den Zeitgenossen gelesen und ernst genommen worden, hätte viel Unheil abgewendet werden können. Offenbar war dafür die verfügbare Zeit zu kurz. Die “heiligen Schriften” des Islam dagegen existieren bereits seit 1300 bis 1400 Jahren. Lang genug, um zu wissen, womit man es zu tun hat. Mehr als der Hälfte dieser Schriften (Koran, Sira und Hadith) ist dem Umgang der Rechtgläubigen (die Allah liebt) mit den Kuffar (die Allah hasst) gewidmet. Ersteren ist im Kampf um die Ausbreitung des Islam über die Welt, dem „kleinen Djihad”, nahezu alles erlaubt: Enteignung, Unterdrückung, Demütigung, Versklavung, Vergewaltigung und Mord (sofern davon nur “Ungläubige” betroffen sind). Und exakt davon haben die Muslime in Nachahmung ihres über jede Kritik erhabenen Vorbildes Mohammed seit rund 1400 Jahren auch Gebrauch gemacht – wohin auch immer sie kamen. Darstellungen der im Namen des Islam begangenen Untaten, füllen ganze Bibliotheken. Und anders als die auch durch Christen verübten Verbrechen, sind sie allesamt durch religiöse Gebote nicht nur gedeckt, sondern sogar geboten.

Dass die (im Westen noch in der Minderheit befindlichen) Muslime nicht gerne mit diesen Wahrheiten konfrontiert werden, verwundert nicht. Viel mehr empört, dass es westliche Politiker, Intellektuelle und Publizisten sind, die der Ausbreitung des Islam nicht nur nichts entgegensetzen, sondern diese – zum Schaden der autochthonen Bevölkerung – auch noch nach Kräften fördern.

Wilders wird von seinen eigenen Landleuten (nicht nur von radikalen Linken) für seine kritische Haltung gegenüber dem Islam ebenso so scharf angegriffen und verunglimpft wie von Muslimen. Dabei wird vor keinem Untergriff zurückgeschreckt. Die Forderung, Wilders den Personenschutz zu entziehen (und damit zum Abschuss freizugeben) ist haarsträubend. Dass die im Westen ansässige, Fünfte Kolonne des Islam die „Beleidigung” dieser Politreligion als schwereres Vergehen wertet als den Mord an ihren Kritikern, ist niederträchtig und nur sehr schwer zu begreifen.

Ein engagiertes, ein wichtiges Buch. Dass es schon drei Jahre vor dem seit 2015 ungehemmt laufenden Sturm afroorientalischer Djihadisten auf die „Festung Europa” geschrieben wurde, unterstreicht die Bedeutung von Wilders´ Warnungen. Fazit: Lesenswert!

Marked for Death – Islam´s War Against the West and Me
Geert Wilders
Regnery Publishing
ISBN 978-1-59698-796-8
286 Seiten, Hardcover
35,78,- Euro



Buchempfehlung: Der deutsche Willkommenswahn: Eine Chronik in kommentierten Zitaten 2015 – 2016

Fernsehjournalist Robert Hochner stellte einst süffisant fest: „Die Rache der Journalisten an den Politikern ist das Archiv.” Der Chefredakteur des österreichischen Politmagazins Frank & Frei, Werner Reichel, zelebriert seine „Rache” nun in geradezu epischer Breite. Über 700 Aussagen, die in den Jahren 2015 und 2016 im Zusammenhang mit der fälschlich „Flüchtlingswelle” genannten Migrationskrise von Politikern, Publizisten, Künstlern und Intellektuellen getätigt wurden, präsentiert und kommentiert der Autor in seinem Kompendium. Read more ›



Geheimplan Europa: Wie ein Kontinent erobert wird

Buchempfehlung von Andreas Tögel

Der vorliegende Text sollte ursprünglich Teil eines Sammelbandes zum Thema Massenmigration sein, wird nach dem Tod des Autors nun aber aus verlagstechnischen Gründen als alleistehende Streitschrift aufgelegt.

Der profunde Islamkenner Ulfkotte, konzentriert darin seine Betrachtungen auf die Muslime, die eine überwältigende Mehrheit jener „Flüchtlinge” stellen, die sich seit 2015 erfolgreich daran machen, die Alte Welt zu erobern. Ohne Kenntnisse vom Wesen des Islam ist es schlicht unmöglich, die laufende Völkerwanderung in die Alte Welt richtig einzuschätzen. Deshalb liefert der Autor einige für das Verständnis der Ereignisse wesentliche Fakten. So zum Beispiel zur Zweiteilung der Menschheit in Allah gefällige Gläubige einerseits, und in von Allah verfluchte „Kuffar” andererseits, die der Rechtgläubige, ganz nach dem in der Sunna beschriebenen, leuchtenden Vorbild Mohammeds, nach Belieben betrügen, berauben, versklaven und töten darf. Der Kuffar ist nicht einfach ein Ungläubiger, sondern er ist der Abschaum der Menschheit, der nur unter ganz bestimmten, demütigenden Umständen, als „Dhimmi” – als Mensch zweiter Klasse – sein Leben fristen darf.

Da alle in Koran, Hadith und Sira niedergelegten Handlungsanweisungen direkt von Allah und dessen Propheten stammen, ist eine Unterordnung der Rechtgläubigen unter menschengemachte Gesetze undenkbar. Die Vorstellung, der Islam sei, wie alle übrigen Religionen dieser Welt, mit westlich-liberalen Gesellschaftsmodellen kompatibel, ist reines Wunschdenken gefährlich naiver Träumer. Die einzig akzeptable Rechtsform für den Rechtgläubigen, ist die Scharia. Eine Trennung von Religion und Staat ist nur im „Haus des Krieges” (der Welt der verachtenswerten Kuffar), nicht aber im „Haus des Friedens” (der Welt, die unter der gottgefälligen Herrschaft des Halbmonds steht) denkbar. Folgerichtig streben gegenwärtig alle islamistischen Bewegungen nach der Errichtung eines neuen Kalifats, also nach einer Wiedervereinigung weltlicher und geistlicher Macht.

Nach einem Jahrhundertelangen Höhenflug, erlebt die islamische Welt anno 1492 in Spanien, 1571 vor Lepanto und 1683 vor den Toren Wiens, schwere Rückschläge. Der Zerfall des Osmanischen Reiches und die Abschaffung des Kalifats durch die „Große Türkische Nationalversammlung” im Jahr 1924, bilden den absoluten Tiefpunkt. Seither kehren sämtliche muslimische Aktivisten, wie zum Beispiel die 1928 vom Hassan Al-Banna ins Leben gerufenen Muslimbrüder, die Mitglieder der Al-Qaida oder die Kämpfer des „Islamischen Staates”, zu den Wurzeln des Islams zurück – und damit zum von ihrem Religionsstifter persönlich höchst erfolgreich praktizierten Dschihad. Mit einer wohl durchdachten und in aller Stille auf den Weg gebrachten Strategie, kommen die rezenten Dschihadisten ihrem Ziel – der Eroberung Europas -, täglich einen Schritt näher.

Die vom wachsenden Selbstbewusstsein ihrer Gotteskrieger getragene Renaissance des Islams, wird Europa in ein tiefes Tal der Tränen stürzen, wenn es nicht – fünf nach zwölf – doch noch zu einer Besinnung der autochthonen Völker auf ihre Werte und die Einsicht in die Notwendigkeit kommt, diese gegen die Angriffe von Eindringlingen zu verteidigen, die in der Welt des Mittelalters steckengeblieben sind.

Geheimplan Europa: Wie ein Kontinent erobert wird
Udo Ulfkotte
Verlag Frank & Frei 2018
85 Seiten, broschiert
ISBN: 978-3-9504348-6-6
7,90,- Euro



Buchempfehlung: Wenn der Wind sich dreht / Zeitfenster in eine neue politische Ära

Ausgehend von der Feststellung eines Identitätsverlustes in den westlichen Gesellschaften, und deren aufgrund verschiedener Ursachen immer deutlicher werdenden Spaltung, unternehmen die Autoren den Versuch, eine Therapie zu finden, die dem negativen Trend Einhalt gebietet.

In der Medizin stehen vor jeder wirksamen Therapie Anamnese und Diagnose. Diesem Prinzip folgen auch die beiden Autoren der vorliegenden Publikation. Eine der Ursachen für die Spaltung unserer Gesellschaft, in der sich Menschen mit unterschiedlichen Weltsichten mit immer größerem gegenseitigem Unverständnis gegenüberstehen, sind die Pathologisierung und Kriminalisierung des politischen Gegners. Ein offener Diskurs wird dann am Ende unmöglich, wenn die Kategorien richtig und falsch durch Gut und Böse ersetzt werden. Der von den über die Deutungshoheit gebietenden Intellektuellen eingeengte Meinungskorridor, der als zulässig erachtete Positionen rigoros von den „nicht hilfreichen” scheidet, führt zwangsläufig zur Erosion der Demokratie, die ja letztlich vom und für den Meinungspluralismus lebt.

Die immer stärker werdende „Entfaltung der Gesinnungsethik”, die auf die Folgen einer Handlung niemals Rücksicht nimmt und für die allein die „gute” Intention Bedeutung hat, und eine zunehmend grassierende „Kultur der Gegenaufklärung”, bedrohen die Freiheit. Die intellektuelle (direkt oder indirekt steuerfinanzierte) Priesterklasse hat inzwischen jede Bodenhaftung verloren. In ihren marktfernen Biotopen materiell wohlversorgt, verachtet sie alle jene, die ihr Geld unter immer härter werdenden Wettbewerbsbedingungen zu verdienen haben und denen sie letztlich ihr bequemes Leben zu verdanken hat.

Der von der Linken auf das heftigste angefeindete deutsche „Antisoziologe” Helmut Schelsky, erkannte schon vor Jahrzehnten, dass es der „intellektuelle Klerus” darauf abgesehen hatte, „ein das ganze Verhalten des Menschen bestimmendes Grundverhältnis zur Wirklichkeit” zu etablieren“, das nicht anders als „religiös” genannt werden kann.

In einer ganzheitlichen Menschenbildung, die über das bloße Erlernen von stereotyp anzuwendenden Problemlösungstechniken weit hinausgeht, liegt der Schlüssel zur Umkehr. De facto läuft das auf eine Wiederbelebung der Werte der Aufklärung hinaus – auf eine Abkehr vom „betreuten Denken”, die jeder einzelne vorzunehmen hat.

Wenn der Wind sich dreht / Zeitfenster in eine neue politische Ära
Daniel & Fabio Witzeling
Verlag Frank & Frei
117 Seiten, broschiert
ISBN: 978-3-903236-09-7



Buchempfehlung: „Böse Gutmenschen”

Über die Wiederauferstehung der Blockwarte

Der Autor, der bereits mit einer Kampfschrift gegen die Rundfunk-Zwangsgebühren auf sich aufmerksam gemacht hat, ist davon überzeugt, dass „böse Gutmenschen”, die selbsternannten Blockwarte der politischen Korrektheit, heutzutage jene Überwachung und Kontrolle über die Bürger übernehmen, die einst von Geheimdiensten ausgeübt wurde. Ihre Gefährlichkeit resultiert aus der Tatsache, dass sie so gut wie alle für die Meinungsbildung maßgeblichen Positionen im Lande infiltriert, wenn nicht gar vollständig übernommen haben: Politik, Medien, Schulen, Universitäten und andere steuerfinanzierte öffentliche Einrichtungen.

Er nennt Friedensbewegung, Islam und Asyl die wichtigsten Geschäftsfelder der Gutmenschen. Sie bilden eine Art „fünfte Kolonne”, die unermüdlich und hocheffizient gegen die Interessen der eigenen Gesellschaft arbeitet. Dass die Friedensbewegung, die ihre Forderung nach Abrüstung immer nur an die Adresse der westlichen Staaten richtete, niemals aber an die des Warschauer Pakts, seinerzeit von Stasi-Agenten gesteuert war, ist mittlerweile bekannt.

Ob die Apologie des Islams und die rezenten Forderungen nach unbegrenzter Zuwanderung ebenfalls fremdgesteuert sind, ist ungewiss. Es sollte nicht gleich überall eine Verschwörung vermutet werden, wo auch pure Dummheit als Erklärung in Frage kommt. Denn dass es gerade die lautstärksten Befürworter der islamischen Zuwanderung sind, die vermutlich zu deren ersten Opfern zählen würden, so das Kalifat erst einmal errichtet ist, liegt auf der Hand.

Gutmenschen stehen, nach Meinung des Autors, in der Hierarchie der gefährlichsten gesellschaftlichen Gruppen ganz oben. So befördern sie beispielsweise die totalitäre Ideologie des Islam und machen zugleich deren Kritiker, wie die Pegida, gnadenlos nieder.

In weiteren Kapiteln, setzt Bernd Höcker sich mit der Lebens- und Denkweise, sowie mit dem „alltäglichen Wahnsinn” der Gutmenschen auseinander, der sich etwa in Genderwahn und Frühsexualisierung von Kindern manifestiert. Auch die Rolle der Prominenten, die fast ausnahmslos im Lager der „Guten” stehen, findet ihre Würdigung.

Von Linken beherrschte Medien verstehen sich darauf, die „Rechten” zu Unmenschen und Schurken zu erklären und linke Verfehlungen völlig auszublenden.

Erklärungsversuche für die Motive der Gutmenschen, deren Aktivitäten offensichtlich auf die Zerstörung der letzten Restbestände unserer bürgerlich-liberalen Ordnung hinauslaufen, stehen am Ende. Allzu vielen naiven Zeitgenossen, ist die Vorstellung einfach fremd, dass jemand allein von bösen Absichten getrieben sein könnte. Daher werden den „Guten” selbst unsägliche Parolen wie „Deutschland verrecke”, „Hamas, Hamas – Juden ins Gas” (in Österreich: „Schüssel, Haider an die Wand” oder „Unseren Hass, den könnt Ihr haben!“) nachgesehen. Sie werden es schon nicht so gemeint haben…

Böse Gutmenschen
Bernd Höcker
Höcker Verlag
144 Seiten, broschiert
ISBN: 978-3-9811760-7-0
8,90,- Euro
Buch bei Amazon



Buchempfehlung: The Real Lincoln

You will discover a side of Lincoln that you were probably never taught in school—a side that calls into question the very myths that surround him and helps explain the true origins of a bloody, and perhaps, unnecessary war.

The Real Lincoln: A New Look at Abraham Lincoln, His Agenda, and an Unnecessary War

A New Look at Abraham Lincoln, His Agenda, and an Unnecessary WarMost Americans consider Abraham Lincoln to be the greatest president in history. His legend as the Great Emancipator has grown to mythic proportions as hundreds of books, a national holiday, and a monument in Washington, D.C., extol…



Buchempfehlung: Österreichs Kriegshelden

„Kriege mögen andere führen, du, glückliches Österreich heirate!“ Dieses mutmaßlich aus der Zeit von Kaiser Maximilian I. stammende Zitat, das die über viele Jahrhunderte erfolgreich betriebene Heiratspolitik der Habsburger charakterisiert, sagt zugleich einiges über das Fremd- und Eigenbild des österreichischen Militärs aus. Im scharfen Gegensatz zu „den Preußen“, von denen man weiß, dass sie mit Kommissstiefeln an den Füßen geboren werden, traut man dem austriakischen „Kamerad Schnürschuh“ kein sonderliches Talent für militärisch Belange zu. Zu Unrecht, wie das vorliegende Buch belegt.
Der Autor präsentiert eine Reihe hochverdienter „Landsknechte, Haudegen, Feldherren“ (so der Untertitel), die die Geschichte Österreichs im Lauf vieler Jahrhunderte durch ihr taktisches Geschick und strategisches Genie zum Teil entscheidend beeinflusst haben. Nur wenige der beschriebenen Männer dürften dem durchschnittlich informierten Zeitgenossen unserer Tage bekannt sein. Ausnahmen davon bilden wohl Prinz Eugen, Feldmarschall Radetzky und Andreas Hofer. Doch wer kann mit Namen, wie etwa Erzherzog Albrecht, Leopold Joseph von Daun oder Gideon Ernst von Laudon etwas anfangen, die immerhin mit Reiterstandbildern an prominenten Plätzen im Herzen Wiens geehrt werden?
Eine Analyse von rund 7.000 Gefechten und Schlachten, die in der Zeit von 1495 bis 1895 unter Beteiligung österreichischer Truppen stattgefunden haben, ergibt für diese eine „Erfolgsquote“ von etwa 65%. Nicht schlecht, für die Armee eines Reiches, das man eher mit Musik, Wein und Mehlspeisen, denn mit Pulverdampf in Verbindung bringt.
Die mit einigen Kriegsherren des Mittelalters beginnende Darstellung der einzelnen Persönlichkeiten, die mit einem Fliegerhelden des Ersten Weltkriegs endet, bietet zugleich eine komprimierte Geschichtslektion. Sind die geschlagenen Schlachten doch stets in einen politisch-strategischen Kontext eingebettet, der zumindest kurz umrissen wird.
Wie ein roter Faden zieht sich die unausgesetzte Geldnot des Hauses Habsburg durch das das Buch. „Ohne Geld ka Musi“, besagt ein altes Wiener Sprichwort. Und ohne entsprechende personelle und technische Ausrüstung ist es auch schwer, gegen besser gewappnete Gegner im Felde zu bestehen. Angesichts dessen – und eingedenk der ebenfalls das gesamte Buch durchziehenden Tatsache, dass die habsburgischen Herrscher ihren Gegenspielern zum Teil nicht nur intellektuell, sondern vor allem auch hinsichtlich ihres Verständnis´ für Militärstrategie oft heillos unterlegen waren, kann man über die trotzdem erstaunlichen Erfolge der vorgestellten Herren im Kampf gegen Türken, Franzosen, Preußen und Russen, nur staunen.
Die Kurzbioraphien zweier Protagonisten auf „exotischen“ Kriegsschauplätzen, verleihen dem interessanten Werk zusätzliche Würze: Einer davon ist Johann Carl Khevenhüller, der an der Seite Kaiser Maximilians in Mexiko gekämpft hat; der zweite ist Rudolf von Slatin, der für die Briten im Sudan gegen die fanatischen Horden des Mahdi sein Leben riskiert hat.
Männer dieses Zuschnitts, oder solche wie die beiden Verteidiger Wiens gegen die Türken (1529 Niklas Graf Salm, 1683 Ernst Rüdiger Graf Starhemberg), strafen all diejenigen Lügen, die die alle Österreicher für Nulpen und militärische Blindgänger halten. Fazit: ein vielfach illustriertes, informatives Buch für den geschichtsinteressierten Leser.

Österreichs Kriegshelden
Helmut Neuhold
Ares Verlag
282 Seiten, Hardcover
ISBN: 978-3-902475-99-2
24,90,- Euro



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