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Zurück in die Vormoderne – Leseprobe

Zurück in die Vormoderne (Leseprobe aus dem Buch „Schluss mit lustig – wie die Babyboomer die Zukunft der Jugend ruinieren”)

Diskriminierungsverbote gelten mittlerweile nicht mehr nur für Angehörige verschiedener „ethnischer Gruppen” (das klingt deutlich besser als „Rassen”!), sondern inzwischen auch für Fragen, die religiöse Bekenntnisse, kognitive Leistungen, Aussehen, körperliche oder geistige Behinderungen oder – besonders wichtig – das Geschlecht und die sexuelle Orientierung berühren. Alle Menschen sind gleich. Selbst das Geschlecht bedeutet, wie uns Judith Butler & Genossen und deren Propagandisten unermüdlich weismachen wollen, nichts weiter als eine gesellschaftliche Konvention. Was haben voneinander abweichende Chromosomensatze denn schon zu bedeuten?

Ganz stimmt das mit den Diskriminierungsverboten aber nun doch wieder nicht. Denn selbstverständlich geht es in Wahrheit nicht um die viel beschworene rechtliche Gleichstellung von Minderheiten mit der Mehrheit in einer Gesellschaft, gegen die in der Tat wenig zu sagen wäre, sondern um das, was man in den USA affirmative action nennt – um eine positive Diskriminierung. Damit ist eine privilegierte Behandlung bestimmter Personengruppen, die es verstanden haben, sich zu Opfern zu stilisieren respektive die damit zwingend einhergehende Benachteiligung und/oder Unterdrückung aller anderen gemeint. Jede Diskriminierung wird in dem Moment zulässig, da sie die „Richtigen” trifft. Und wer die „Richtigen” sind, bestimmen die über die Deutungshoheit gebietenden Eliten. Diesbezüglich unterscheiden sich unsere modernen Wohlfahrtsstaaten wenig vom revolutionären Frankreich zur Zeit des Grande Terreur, der Sowjetunion während der 1920er- und 30er-Jahre oder Rotchina während der Kulturrevolution. Der (zugegebenermaßen nicht geringe) Unterschied besteht lediglich darin, dass als Fortschrittshindernisse identifizierte Individuen heute (noch) nicht massenhaft exekutiert werden. Immerhin. Die von der politisch korrekten Gesinnungsdiktatur eingesetzten Mittel sind zwar wesentlich subtiler geworden, deshalb am Ende aber nicht minder wirksam. „Bestrafe einen, erziehe hundert” – das wusste schon der große Vorsitzende Mao Zedong.

Aktuell gebräuchliche Strafen bestehen in der sozialen Ausgrenzung, dem Totschweigen und dem Verächtlichmachen von Abweichlern. Da eine sachliche Argumentation gegen die von diesen vertretenen Thesen in vielen Fällen schwierig bis unmöglich ist, werden, falls die Strategie des Ausgrenzens und Totschweigens nicht zum Erfolg führt, ersatzweise Attacken gegen die physische Person gerichtet, die an Bösartigkeit und Niedertracht oft nicht zu übertreffen sind. Wer sich populäre Fernseh-Sendeformate zu Gemüte führt, in denen politisch kontroversielle Themen abgehandelt werden, weiß, wie so etwas funktioniert: Einer Phalanx von zuverlässig linientreuen Diskutanten wird – unter der Leitung eines schamlos parteiischen Moderators – ein lästiger Dissident zur Hinrichtung vorgeführt. Dies gerne auch mit tatkräftiger Unterstützung eines ausgewählten Studiopublikums, das den peinlich verhörten Dissidenten an den passenden Stellen gehörig auspfeift. Der „Fall Sarrazin” – nach der Publikation seines viel geschmähten, leider aber viel zu selten gelesenen Bestsellers „Deutschland schafft sich ab” – ist ein typisches Beispiel für diesen Mechanismus. Es ist schwer, die gehässigen, stets vom hohen Ross einer vermeintlich überlegenen Moral herab gegen Herrn Sarrazin und andere vom Pfad der dekretierten Tugend abgekommene Personen gerichteten Angriffe zu beschreiben, ohne dafür den etwas abgeschmackten Begriff „menschenverachtend” zu gebrauchen. (…)

Status oder Leistung

Menschen sind – auch wenn die aus allen Poren Wirklichkeitsverweigerung verströmenden Chefideologen des Egalitarismus das noch so vehement bestreiten mögen – grundverschieden. Sie sind schön oder hässlich, gescheit oder dumm, faul oder fleißig, und sie sind wirtschaftlich erfolgreich oder eben nicht. Eine Gesellschaftsordnung, die es dem Einzelnen ermöglicht, seine Fähigkeiten und Begabungen ungehindert durch Hierarchie, Status, Alter oder Geschlecht zu entfalten, beschert allen ihren Mitgliedern ein besseres Auskommen als eine, in der das nicht der Fall ist. Dies einfach deshalb, weil jeder das für ihn optimale Betätigungsfeld finden und damit der Allgemeinheit bestmöglich dienen kann.

Eine der größten Errungenschaften der westlichen Gesellschaften der Neuzeit, ist daher die Überwindung der Enge der zuvor bestehenden Statusgesellschaften. Die mittelalterliche Welt bedeutete für die Menschen zwar ein Maximum an Stabilität und Überschaubarkeit. Jeder blieb sein Leben lang an dem Ort und in der Position, an die er kraft seiner Geburt gestellt war. Mangelnde räumliche Mobilität und eine undurchdringliche Schichtung der Gesellschaft, gepaart mit strengen religiösen Regeln und Zunftordnungen, garantierten eine gewisse Sicherheit. Sie verhinderten andererseits aber jede soziale Mobilität – zum kollektiven Nachteil ihrer Mitglieder. Der Sohn des Küfers hatte wieder Küfer zu sein. Der Bauernsohn musste Bauer werden, ob er wollte oder nicht – ungeachtet allfälliger Talente, die ihm eine andere Karriere möglich gemacht hatten. Die mit der Neuzeit einsetzende Auflösung dieser starren Gesellschaftsstrukturen, die in der Zeit der Aufklärung einen weiteren schweren Schlag erhielten, machte die Gesellschaften durchlässig. Der Glaube wurde durch die Fähigkeit zum Denken und dessen selbständiger Anwendung abgelöst_. Sapere aude!_ Damit ging eine wesentlich stärkere Arbeitsteilung einher, die eine weitergehende Spezialisierung ermöglichte. Talente und Begabungen konnten sich, von ihren strukturellen Fesseln weitgehend befreit, entfalten und damit den allgemeinen Wohlstand fordern. Der durch Geburt erworbene Status wurde vom frei zu vereinbarenden Vertrag, die Status- von der Vertrags- oder Leistungsgesellschaft abgelöst, in der nicht länger allein die Gruppe, sondern der Einzelne zählt.

Die Natur pflegt ihre Gaben, wie bereits ausgeführt, sehr ungleich auf ihre Geschöpfe zu verteilen. Auf Menschen trifft das ganz besonders zu. Schlichte Gemüter und/oder Gesellschaftsklempner nennen das ungerecht. Wer Hedy Lamarr mit Claudia Roth, oder Clint Eastwood mit Rudolf Kaske vergleicht, weiß, wovon die Rede ist. Die einen sind sowohl klug als auch gutaussehend, während die anderen,…naja, „Gerechtigkeit” scheint eine Kategorie des Himmels, keine des irdischen Jammertals zu sein.

In Gesellschaften, die von garantierten privaten Eigentumsrechten und Vertragsfreiheit gekennzeichnet sind, führen die Verschiedenheit der Menschen, deren unterschiedliche Interessen und Fähigkeiten und die Möglichkeit zur Kapitalakkumulation, naturgemäß zu einer ungleichen Wohlstandsverteilung. Ungleichheit aber bildet einen unverzichtbaren Ansporn zur Leistungsentfaltung. Wo es möglich ist, den Aufstieg vom Tellerwäscher zum Millionär zu schaffen – ohne daran durch Statusbarrieren gehindert zu sein, werden gewaltige kreative Kräfte frei. Viele Leistungsträger in kapitalistischen Gesellschaften, sogar einige ihrer berühmtesten Protagonisten, von Bill Gates bis Mark Zuckerberg, sind „Selfmademen”. Sie haben nichts geerbt, sondern alles aus eigener Kraft aus dem Boden gestampft, während die meisten adeligen Repräsentanten „alter Vermögen” heute kaum noch eine besondere Rolle spielen. Ungleichheit ist der Motor jeden Fortschritts. Daher drückt jeder Versuch einer Nivellierung oder der Wiedereinführung von Schicht-, Klassen-, Rassen-, Kasten- oder Geschlechterbarrieren eine Gesellschaft notwendigerweise nach unten oder verhindert deren Entwicklung zu einem höheren Wohlstandsniveau. Es ist kein Zufall, dass China bei der Überwindung der Armut und der Schaffung eines wohlhabenden Mittelstandes bisher wesentlich erfolgreicher agiert, als das vergleichbar bevölkerungsreiche Indien. In China gibt es keine mit dem starren indischen Kastenwesen vergleichbaren, gesellschaftlichen Barrieren. Indien dagegen versteht sich ganz klar als Status-Gesellschaft.

Die westlichen Gesellschaften gleichen derzeit dem sprichwörtlichen Esel, der, wenn es ihm zu wohl wird, aufs Eis tanzen geht. Die Möglichkeit zur weitgehend freien Gestaltung von Lebensentwürfen, hat ihnen bis heute einen ungeheuren, keineswegs nur aufs Materielle beschränkten Vorsprung vor dem Rest der Welt eingebracht. Kein seriöser Wissenschaftler wird bestreiten, dass die soziale Mobilität und Durchlässigkeit dieser Gesellschaften entscheidend für deren gewaltige Fortschritte waren, die sie seit Beginn der Neuzeit gemacht haben. Wenn kollektiver Wohlstand und das jedem Menschen garantierte Recht zum Streben nach Glück weiterhin das Ziel sein soll, ist es unerlässlich, auch künftig ein Höchstmaß an Vertragsfreiheit zu garantieren und die Entstehung von Fortschritts- und Aufstiegshindernissen zu bekämpfen, die allein im Interesse bestimmter privilegierter Gruppen liegen. Bestimmend für den vom Einzelnen zu erreichenden Erfolg darf nichts anderes sein als seine natürlichen Begabungen, die von ihm erworbenen Kenntnisse und das Recht, sein rechtmäßig erarbeitetes oder ererbtes Gut im freien Wettbewerb mit seinen Mitmenschen einzusetzen. Möge der Bessere – nicht der Privilegierte! – gewinnen.

Die meisten Menschen erfüllt es mit Glück, wenn sie gemäß ihren eigenen Vorstellungen, nach selbst gewählten, im besten Fall auch realistisch gewählten Zielen streben können – und diese erreichen. Einzige Einschränkung: Die Rechte Dritter dürfen dadurch nicht verletzt werden. Dieses Ideal einer liberal verfassten Gesellschaft, ist in der berühmten Präambel zur Verfassung der Vereinigten Staaten niedergelegt. Das „Recht zum Streben nach Glück” ist ihr zentrales Element. Nichts dagegen findet sich darin von einer Bindung des menschlichen Handelns an die Zugehörigkeit zu bestimmten gesellschaftlichen Gruppen. Nichts von der Beschwörung bestimmter allgemein gültiger religiöser oder politischer Bekenntnisse. Nichts vom sorgenfreien Leben auf Kosten Dritter. Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung beschreibt den Prototyp der Leistungsgesellschaft.

Das Internetlexikon Wikipedia definiert eine Leistungsgesellschaft so: Sie „[…] ist die Modellvorstellung einer Gesellschaft, in welcher die Verteilung angestrebter Güter wie Macht, Einkommen, Prestige und Vermögen entsprechend der besonderen Leistung erfolgt, die einem jeden Gesellschaftsmitglied jeweils zugerechnet wird (‚Leistungsprinzip', ‚Leistungsgerechtigkeit'). Es handelt sich demnach um eine „[…] vom Leistungsprinzip geprägte Gesellschaft […], in der vor allem die persönlichen Leistungen des Einzelnen für seine soziale Stellung, sein Ansehen, seinen Erfolg usw. ausschlaggebend sind.” Die Leistungsgesellschaft steht somit im schroffen Gegensatz zur weiter oben beschriebenen Statusgesellschaft.

Der US-Historiker Alexander Marriott sieht es als Zeichen des Niedergangs an, wenn die Menschen den Fall der Statusgesellschaften bedauern, „statt ihn zu genießen“. Damit trifft er wohl ins Schwarze. Was wir derzeit in den durch die Bank sozialdemokratischen westlichen Wohlfahrtsstaaten erleben, ist genau dieses von einer einflussreichen Minderheit empfundene Bedauern über den Fall der Statusgesellschaft – oder genauer: deren ambitionierter Versuch, zu ihr zurückzukehren. (…)

Ist heute zunächst nur eine Quote für Frauen verbindlich (in Norwegen etwa kann eine private Aktiengesellschaft vom Staat liquidiert werden, wenn die geforderte Quote für Frauen in Führungspositionen nicht erfüllt wird!), wird es morgen die für Schwule und Körperbehinderte und übermorgen auch die für Moslems, Rothaarige, Diskuswerfer und Diabetiker sein. Die unaufhörliche Aushöhlung des Privatrechts, der galoppierende Niedergang der Vertragsfreiheit und deren Substitution durch staatlich verordnete Quoten sorgen dafür, dass in immer mehr Fällen angestrebte Karrieren – wegen einer Zugehörigkeit zur falschen Bewerbergruppe – nicht mehr möglich sind und nicht länger die Besten, sondern die der „richtigen” Gruppe Angehörigen zum Zuge kommen. Wir befinden uns, wenn es nach dem Willen der linken Gesellschaftsklempner geht, unaufhaltsam auf dem Weg zurück zur starren, leistungsfeindlichen Statusgesellschaft. Der bedeutende britische Rechtshistoriker Henry Maine stellte 1861 fest: „Die Bewegung fortschrittlicher Gesellschaften war bislang eine Bewegung vom Status zum Vertrag.” Die Gesellschaften unserer sozialdemokratisierten Wohlfahrtsstaaten dagegen befinden sich unübersehbar im Rückwärtsgang…

Wo auch immer gruppenorientierte Politik der „affirmative action” betrieben wird, sinkt die Qualität der erbrachten Leistungen. Zeitgleich steigen deren Kosten. Andere als objektive, leistungsbezogene Kriterien als Karrieretreibsatz zuzulassen, bedeutet eine Fehlallokation von Personalressourcen. Eines der Lieblingsprojekte der Linken, eine konsequente Quotenpolitik, verringert daher nicht nur den mühsam errungenen Wohlstand im Westen, sondern ist auch eine brandgefährliche Bedrohung für die Freiheit. Denn als Tugendwächter und Garant für die Erfüllung von Quoten aller Art kommt niemand anders in Frage, als der bereits jetzt übermächtige Gouvernantenstaat. Damit erhält dieser ein weiteres Stück Verfügungs- und Zwangsgewalt über die Bürger. Er kann dann sogar – wie einst in den Ostblockstaaten – über ihren beruflichen Werdegang gebieten. Besetzt der Firmenchef eine Position mit einem nicht-quotenkonformen Bewerber, wird von „quotenbeauftragten” Beamten in seinen Betrieb hineinregiert. Doch selbst Private werden, geht es nach dem Wunsch der emsigen Regulierungs- und Antidiskriminierungsfanatiker, keineswegs verschont bleiben. Privates Recht hat jederzeit der politischen Macht zu weichen – nicht nur im Geschäftsleben. Vermietet etwa der Besitzer einer Eigentumswohnung an den „falschen” Wohnungswerber oder besser: vermietet er nicht an den „richtigen”, ist der geschlossene Vertrag nichtig, und der Vermieter wird gegenüber dem angeblichen „Diskriminierungsopfer” schadenersatzpflichtig. Der Leviathan ergreift einseitig Partei. Er gesteht einer Seite die freie Auswahl seiner Vertragspartner zu und erlegt der anderen, die keiner der von ihm definierten, privilegierten Gruppen angehört, einen Kontrahierungszwang auf. Ergebnis: Kein gleiches Recht für alle!

Leseprobe

Mit willkürlich erlassenen Diskriminierungsverboten wird die Büchse der Pandora geöffnet. Wohin werden die aus ihr entweichenden Stürme unsere Gesellschaften treiben? Wo, wenn überhaupt, werden die damit verbundenen hoheitlichen Ge- und Verbote ihre Grenzen finden? Bei der Entscheidung, wen man in seine Wohnung einzulassen hat und wen nicht? Bei der Auswahl jenes Personenkreises, dem man sein Auto leihen darf oder muss – ohne sich damit strafbar zu machen? Wird möglicherweise demnächst schon eine am Wohlfahrtsausschuss der Französischen Revolution orientierte Gleichstellungs-, Quoten- und Antidiskriminierungsbehörde gebildet, die über die Auswahl des „richtigen” Ehe- oder Sexualpartners zu entscheiden hat? Erfüllt doch die bislang übliche, individuelle Auswahl eines männlichen Partners durch eine Frau (und umgekehrt) zweifellos den Tatbestand der geschlechtlichen Diskriminierung. Die Präferenz von Franz für Pauline ist wieder eine offene Diskriminierung von Claudia, Maria und Brigitte (von Karl und Fritz ganz zu schweigen). Diese Missstände bedürfen daher, nach Meinung der am Ruder befindlichen Egalitaristen, einer hoheitlichen Regelung! Was für eine schöne, neue Welt. Die utopischen Sozialisten von anno dazumal hätten ihre helle Freude daran.

Vielleicht aber kommt alles auch ganz anders. Ein Wiener Sprichwort besagt: „Es san scho Hausherrn g´sturbn!” Gesellschaftliche Entwicklungen sind nicht unumkehrbar und sie gehen niemals linear vor sich. Schon Karl Marx irrte, als er von einer unumkehrbar auf den Kommunismus zutreibenden Entwicklung des Kapitalismus phantasierte. Die Entwicklung einer Gesellschaft ist viel eher mit der Bewegung eines Pendels vergleichbar. Ein Pendel bleibt niemals am Tiefpunkt seiner Bewegung stehen, sondern bewegt sich darüber hinaus, bis es seinen Schwung verliert und an seinem Wendepunkt umkehrt. Der stetig zunehmende Regulierungsirrsinn der politischen Eliten treibt täglich neue Blüten. Zeitgleich nimmt die individuelle Freiheit, deutlich erkennbar am abnehmenden Nettoertrag jeder Erwerbsarbeit, seit vielen Jahren ab. Irgendwann wird diese Entwicklung an ihren Wendepunkt kommen. Der US-Ökonom und Nobelpreispreisträger James Buchanan meinte einst: „Die Steuerlast ist endlich.” Einmal ist es genug, und selbst der Arbeitssüchtige zieht es vor, zu Hause zu bleiben oder sich in den Park zu setzen, anstatt zu 70 Prozent und mehr für den Staat zu fronen. So wie der Steuerlast, sind aber auch nicht unmittelbar monetär zu bewertenden staatlichen Eingriffen in das Leben der Bürger Grenzen gesetzt.

Geht es in der derzeit herrschenden Tonart weiter (nie zuvor hat der Leviathan höhere Tribute gefordert, nie zuvor wurden die Bürger stärker von ihm gegängelt als jetzt), bricht entweder die Wirtschaft und damit die Finanzierungsbasis des Staates zusammen, oder es kommt zu einer Revolte der Leistungsträger, zur „Revolution der gebenden Hand“, wie der Philosoph Peter Sloterdijk es formuliert. Ebenso ist in keinen Stein gemeißelt, dass die schweigende Mehrheit es dauerhaft widerstandslos hinnehmen wird, dass ein lautstarker Klüngel linker Narren ihr unentwegt auf der Nase herumtanzt – etwa wenn es darum geht, abnormale Lebensentwurfe zu bejubeln. Der Groll könnte sich insbesondere dann explosionsartig entladen, wenn dieser Jubel für das Abartige mit Steuern oder Zwangsbeitragen finanziert wird…

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Chronologie der islamischen Expansion durch das Schwert

624 nChr. bis 2001+.

Die Zeittafel – Fakten:

  • 624 Sieg von Badr und Vertreibung des jüdischen Stammes der Banu Qainuqa. 800 Männer werden niedergemetzelt und ihre Frauen und KInder versklavt.
  • 625 Niederlage von Uhud und Vertreibung der Juden der Banu Nadir
  • 627 die sogenannte ‚Grabenschlacht’; Massaker an den jüdischen Banu Quraiza
  • 629 Muslime attackieren die byzantinische Garnison Muta Mohammed marschiert im Jahre 630 mit 10 000 Soldaten in Mekka ein, nachdem er Jahre zuvor es schon versucht hatte(628) und einen Friedensvertrag mit den Nichtmuslimen der Kureish abgeschlossen hatte, und richtet ein Blutbad im Namen des Islam an.
  • 630 Kriegszüge und Belagerung der Stadt TaŽif (polytheistische Widerständler) und Tabuk. „Jahr der Abordnungen“ (April 630 – April 631), in dem Mohammed alle ihm bekannten Völker per Brief aufruft, den Islam anzunehmen.
  • der Sultan Alp Arslan griff 513(armenische Zeitrechnung) die Stadt Ani an, ermordete alle nichtmuslimischen Einwohner bis auf die Frauen und Kinder, die in die Sklaverei geschickt wurden
  • (467 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge)
  • 632 Tod Mohammeds.
  • Der Islam ist zum Zeitpunkt des Todes Mohammeds durch Kriegszüge über weite Teile der Arabischen Halbinsel verbreitet worden.
  • Nach dem Tode Mohammeds wurde der „Djihad“ (“Heiliger Krieg”) fortgesetzt und verwandelte den gesamten Mittelmeerraum für Jahrhunderte in einen Schauplatz permanenter Kriege.
  • 633 muslimische Araber unter der Führung von Khalid ibn al-Walid attackieren und erobern die Festung Al-Hirah.
  • Überfall auf Gaza bzw. Caesarea im Jahre 634: ca.4000 christliche, jüdische und samaritanische Bauern sollen durch das Schwert des Islam umgekommen sein
  • November 633 Schlacht von Zumail, das islamische Heer unter der Führung von Khalid ibn al-Walid schlachtet die komplette Armee der arabischen Christen ab
  • 635 Muslimische Armeen erobern das zum christlichen byzantinischen Reich gehörende Damaskus, die Hauptstadt des christlichen Syriens.
  • 636 Schlacht am Jarmuk (heutiges Jordanien). Das christliche byzantinische Heer wird von den Muslimen geschlagen. Ende der christliche Herrschaft in Syrien und Palästina.
  • 636 verlieren die Perser bei Quadisiya am Westufer des Euphrat gegen die islamischen Invasoren
  • 637 Muslimische Armeen erobern das zum christlichen byzantinischen Reich gehörende Jerusalem.
  • 637 muslimische Truppen erobern und zerstören die Stadt Ktesiphon, die eigentlich heute nicht mehr existiert. Ktesiphon liegt ca. 35 km südöstlich von Baghdad und war vor dem brutalen Einfallen des Islam der Sitz der christlichen Kirche Persiens.
  • Ausrottung nichtmuslimischer Gemeinden in Ägypten im Jahre 639: al-Bahnsa( Ausrottung aller Bewohner), Faiyum und Abwait ebenfalls, in Nikiu wurde ebenfalls die gesamte Bevölkerung im Namen des Islam ermordet
  • 639/640 muslimische Truppen erreichen die byzanthinische Festung Farma, belagern und nehmen es unter der Führung von Useifa.ibn-Wala im Februar 640 ein
  • im Januar 641 überfällt ein arabisches Korps die Grenzfestung Pelusium und nimmt es ein
  • nach wochenlanger Belagerung durch aus Arabien eingefallene Muslime, ergibt sich am 9.April(Montag vor Ostern) im Jahre 641 das Militärlager Babylon mit allen Vorräten und Truppen
  • am 17.September 641 räumen die Byzantiner Alexandria, die Pyramidenschätze, die Toten werden geplündert; unter der zerstörten christlichen Philosophenschule zu Alexandria entdecken Muslime die kostbaren Elfenbeinbehälter mit griechischen und lateinischen Büchern.
  • 642 Muslimische Armeen erobern das zum christlichen byzantinischen Reich gehörende Alexandria, die Hauptstadt des christlichen Ägyptens. Eroberung der Stadt Dvin im Jahre 642: Die Bevölkerung wurde mit dem Schwert ausgelöscht
  • Sieg über die Perser bei Nehawend in Medien 642
  • September 642 eine islamische Invasionswelle erreicht auch das heutige Libyen, die byzanthinische Stadt Pentapolis wird erobert, die Bevölkerung entweder gezwungen, zum Islam zu konvertieren oder die spezielle Dhimmisteuer(Jizya) zu entrichten
  • Muslime zerstören 643 die Stadt Tripolis
  • 645 Muslimische Armeen erobern das christliche Barka in Nordafrika (Lybien).
  • 649 Istachr die Residenz der Sassaniden wird von den Muslimen attackiert und im Jahr 649 schließlich erobert und zerstört.
  • 650 muslimische Truppen fallen in Euchaita(heutiges Armenien) ein, Mu’wayia lässt die Einwohner überwiegend abschlachten
  • 653 nach einem Widerstand der Zoroastrier im religiösen Zentrum Estakhr, werden ca. 40 000 Menschen von den muslimischen Truppen abgeschlachtet oder erhängt
  • 670 muslimische Truppen überfallen die Halbinsel Kyzikos
  • Das stark befestigte Karthago fällt aber erst 698 endgültig und wird von den Arabern zerstört. Die Ruinen Karthagos dienen jahrhundertelang als Steinbruch für die Bauten in Tunis, Kairouan, Sousse und in anderen arabischen Städten.
  • 673 Eroberung von Rhodos durch ein muslimisches Heer.
  • 674 Ein muslimischer Kriegszug gegen Konstantinopel (Hauptstadt des christlichen byzantinischen Reiches und Sitz des christlichen Kaisers) wird abgewehrt.
  • Muslime attackieren Syrakus(Italien) im Jahre 703
  • 704/705 Muhammad, der Sohn Marwans versammelt die Anführer der armenischen Bevölkerung in der Kirche St.Gregor in Nachitschewan und in der Kirche von Chram am Araxes(Aras) und steckt sie dann mitsamt der Christen in Brand
  • 708 Der muslimische Feldzug zur Eroberung des christlichen Nordafrikas erreicht die Atlantikküste.
  • 710 Mit der Eroberung der letzten christlichen Stadt Nordafrikas ist das gesamte ehemals christliche Nordafrika islamisiert. Fast alle der 400 christlichen Bistümer in Nordafrika gehen unter. Nordafrika war eine einstmals blühende christliche Welt, die bedeutende Theologen des christlichen Altertums hervorgebracht hat: z. Bsp.: Tertullian, Cyprian, Athanasius, Augustinus.
  • 711 Muslimische Armeen überschreiten die Meerenge von Gibraltar und fallen in Europa ein. Beginn der Eroberung der iberischen Halbinsel (heute Spanien und Portugal). Die Westgoten unter ihrem letzten König Roderich unterliegen in der Nähe des Flusses Guadalete den Angriffen der muslimischen Armeen: Ende des christlichen westgotischen Reiches.
  • Im Jahre 711 fallen 7000 muslimische Soldaten unter der Führung von Tarik ben Ziyad auf der iberischen Halbinsel ein
  • Einfall der Muslime unter der Führung des jungen Scheiches Muhammad Kassim 711 in Kabul
  • 712 Musa erobert mit einer Streitmacht von ca. 18 000 Soldaten die Städte Sevilla und Mérida
  • 712 muslimische Truppen erobern und plündern auch die Stadt Salamanca, die für längere Zeit unbewohnt bleibt
  • 712 Die muslimische Eroberung Südspaniens ist abgeschlossen.
  • 713 Muslimische Armeen erobern Barcelona, überschreiten die Pyrenäen und fallen in das Gebiet des heutigen Südfrankreichs ein.
  • Rund neunzig Jahre nach Mohammeds Tod und rund 380 Jahre vor dem Beginn der christlichen Kreuzzüge stehen damit muslimische Heere (nicht etwa muslimische Missionare!) im Reich der christlichen Franken (heute: Frankreich).
  • 717 Ein erneuter muslimischer Kriegszug gegen Konstantinopel (Hauptstadt des christlichen byzantinischen Reiches und Sitz des christlichen Kaisers) wird abgewehrt.
  • 720 Muslimische Armeen erobern in Südfrankreich Narbonne und belagern Toulouse.
  • 723 Abwehrschlacht bei Tours und Poitiers (heute: Frankreich): Sieg des fränkischen Heeres über ein muslimisches Heer. Die Muslime werden hinter die Pyrenäen zurückgeworfen, behalten aber für Jahrhunderte weite Teile der iberischen Halbinsel (heute Spanien und Portugal) in ihrem Besitz.
  • 725 Plünderung von Autun im Jahre
  • 728 Muslime attackieren Syrakus(Italien) im Jahre 728
  • 729 Muslime attackieren Syrakus(Italien) im Jahre 729
  • 730 Muslime attackieren Syrakus(Italien) im Jahre 730
  • 731 Muslime attackieren Syrakus(Italien) im Jahre 731
  • 733 Muslime attackieren Syrakus(Italien) im Jahre 733
  • 734 Muslime attackieren Syrakus(Italien) im Jahre 734
  • 735 Muslime fallen 735 in Ales ein
  • 737 im Jahre 737 wird die französische Stadt Avignon durch muslimische Truppen erobert; Plünderung des gesamten Rhone-Tal bis Lyon
  • 751 arabisch-muslimische Truppen mit ca. 200 000 Mann attackieren am Ufer des Talas-Flusses Truppen der chinesischen Tang-Dynastie
  • 781 bei der Plünderung von Ephesus werden ca. 7000 Griechen in die Gefangenschaft verschleppt
  • 793 die Vororte von Narbonne wurden im Namen des Islam 793 in Brand gesetzt
  • 795 islamische Truppen fallen in der spanischen Stadt Astorga ein. das muslimische Heer verschonte nur einen Teil der Bevölkerung Palermos, nur 3000 von 70 000 Einwohnern überlebte diesen Angriff
  • 813 Muslime plündern im Jahre 813 die südfranzösische Stadt Nizza
  • 818 Emir Hakam I schlägt einen Aufstand der Vorstädter blutig nieder, ca. 300 Adlige werden gekreuzigt, 20 000 Menschen vertrieben
  • 828 Die Bewohner der Insel Ägina im Golf von Korinth wurde im Namen des Islam überfallen und alle Bewohner wurden entweder versklavt oder ermordet
  • 829 arabisch-muslimische Truppen zerstören Centumcellae (heutiges Italien)
  • 831 Muslime erobern die sizilianische Stadt Palermo
  • 832 Muslime plündern die Stadt Marseille in Südfrankreich
  • 835 Muslime von Harran erklären den Christen den Krieg und zerstören am Ostersonntag die Kirchen Mar Georgius in Qubba und Mar Achudhemmeh
  • Plünderung der Stadt Amorium im Jahre 838: Der Kalif al-Mu’tasim liess 4000 Einwohner ermorden,weitere 6000 wurden nach einer Gefangenenrevolte hingerichtet
  • 838 Abd ar-Rahman b. al-Hakam, Herrscher über Andalusien, schickt ein muslimisches Heer nach Alava und die dortigen Festungen. Hisn al-Gharat wird belagert, erobert, geplündert und die Einwohner ermordet. Die Frauen und Kinder werden im Namen des Islam versklavt
  • 843 Messina auf Sizilien wird von den Muslimen militärisch erobert.
  • 843 Ein militärischer Angriff durch Muslime auf Rom scheitert.
  • 844 Belagerung und anschließende Eroberung der sizilianischen Stadt Modica durch muslimische Truppen
  • 846 Ein militärischer Angriff durch Muslime auf Rom scheitert.
  • 848 erneute Plünderung der Hafenstadt Marseille im Jahre 848 am 5.August 848 schliessen die Einwohner von Ragusa Frieden mit den Muslimen und überlassen den Muslimen die Stadt, die daraufhin zuerst geplündert und anschliessend zerstört wird
  • 849 Ein militärischer Angriff durch Muslime auf Rom scheitert. am 25.Juli 849 wurde Castro Giovanni durch muslimische Truppen überfallen, geplündert und etliche Einwohner hingerichtet
  • 853 Papst Leo IV. ruft zur Verteidigung Roms gegen die Sarazenen auf:”Wer in diesem Kampf fällt, dem wird das Himmelreich nicht versagt bleiben.” Der spätere Kreuzzugsablass wird hier vorgedacht.
  • 855 nach einer Revolte unterdrückter Christen, werden alle Christen der Stadt Hims(heutiges Syrien) entweder deportiert oder exekutiert, deren Kirchen zerstört
  • 856 arabische Invasoren attackieren und zerstören im heutigen Italien die Kathedrale von Canosa in Puglia
  • zwischen den Jahren 851 und 859 werden wegen islamkritischer Äusserungen in Córdoba 45 Todesurteile gegen Nichtmuslime ausgesprochen, unter ihnen der Priester Eulogius, der im Jahre 859 im Namen des Islam enthauptet wird
  • 859 erneute Plünderung Nizzas Einfallen und Eroberung der italienischen Stadt Enna im Jahre 859, die in Qas’r Ianni umbenannt wurde
  • 860/861 zog Muhammad Ab dar-Rahman gegen Pamplona, unterwarf es, plünderte es und tötete viele Menschen
  • 861 arabisch-muslimische Truppen belagern im März die Stadt Ascoli, zerstören alle Kirchen, massakrieren die Kinder und verschleppen die Erwachsenen als Sklaven
  • 866 Plünderung aller Kloster im Wadi Natrun
  • 870 Muslime überfallen die Insel Malta im Jahre 870 und bleiben bis 1090
  • 879 muslimische Sarazenen überfallen im Jahr 879 den Ort Numistro in der Provinz Potenza, zerstören den Ort vollständig; alle Einwohner flohen in die umliegenden Weiler, welche dann den Ort Muro Lucano errichteten
  • 880 erneute Plünderung Nizzas
  • 884 Rametta wurde 884 geplündert, viele Einwohner wurden als Sklaven verschleppt
  • im Jahre 884 ging das große benediktinische Urkloster Monte Cassino bei Rom in Flammen auf
  • Massaker in Italien: 878 fiel die Stadt Syrakus nach neunmonatiger Belagerung und tausende Menschen wurden im Namen des Islam umgebracht
  • 900 Eroberung der Stadt Catania durch muslimische Truppen im Jahre 900 Massaker an tausenden von Christen und Konvertiten in Sevilla und Umgebung(891)
  • 902 in Taormina wurde die Bevölkerung niedergemetzelt. Plünderung von Damaskus
  • 903 nach der Plünderung von Thessaloniki werden ca. 20 000 Christen unter den arabisch-muslimischen Stammeshäuptern verteilt und in die Sklaverei verkauft.
  • 918 Das auf dem italienischen Festland liegende Reggio in Kalabrien wird von den Muslimen militärisch erobert.
  • 920 Plünderung Pamplonas durch Muslime
  • 931 muslimische Truppen dringen in die Stadt Amorium ein und zünden die Bauten der Nichtmuslime an. Zudem rauben sie Wertgegenstände und Lebensmittel Plünderung der Stadt Ankuriya (Ankara)
  • 936 im Jahre 936 plündern Muslime die ligurische Stadt Genua
  • 937 Muslime wüten am Palmsonntag des Jahres 937 in Jerusalem, plündern und zerstören die Kirche auf dem Kalvarienberg sowie die dies wird u.a. als Grund für den Beginn des Auferstehungskirche 1.Kreuzzuges betrachtet
  • 939 Plünderungszug der Muslime bis nach Genf
  • 966 Muslime erklären nach der Rückeroberung einiger Teile Syriens durch Byzantiner Christen den Jihad und setzen das Dach der Auferstehungskirche in Jerusalem in Brand
  • 979 Muslime setzen die Auferstehungskirche in Jerusalem in Brand, beim Einsturz der Kuppel kommt der Patriarch ums Leben
  • 981 Überfall auf die Stadt Zamora(im heutigen Spanien) im Jahre 981: Verwüstung und Deportation von ca. 4000 Gefangenen
  • 985 Überfall auf Barcelona 985: Einwohner wurden entweder ermordet, gefangen genommen oder verschleppt
  • 987 Coimbra blieb nach der Eroberung 987 mehrere Jahre unbewohnt
  • 997 wurde Santiago de Compostela geplündert(u.a. die christlichen Heiligtümer) und dem Erdboden gleichgemacht
  • 1001 in Bagdad, einer ehemals von Christen bewohnten Stadt, wurden 1001 Unruhen gegen Christen angezettelt, Kirchen zerstört oder geplündert
  • 1002 Das süditalienische Bari wird erneut von Muslimen erobert, allerdings von den Byzantinern rasch zurückerobert.
  • 1009 Kalif Al-Hakim ordnete die systematische Zerstörung sämtlicher christlicher Heiligtümer in Jerusalem an. Auch die Grabeskirche (einschließlich des Heiligen Grabes) wird zerstört.
  • 1010 Mahmud überfällt mit seinen muslimischen Truppen die Stadt Multan, richtet ein Blutbad unter der Bevölkerung an und nimmt den Herrscher Daud gefangen
  • 1011 Mahmud zerstört die indische Stadt Thaneswar bei Delhi
  • 1018 Mahmud zerstört die Stadt Kanauj mit allen Tempeln und Heiligtümern Mahmud zerstört die heilige Stadt Krishnas, Mathura
  • 1024 der brutale Muslimführer Mahmud of Ghazni plündert die für Hindus heilige Stadt Somnath und zerstört den heiligen Tempel Shiva-lingam; die Einzelteile des Tempels wurden mit dem geplünderten Tempelschatz nach Ghazni gebracht, wo die Bruchstücke dann zu Stufen am Tor der Hauptmoschee wurden; 50 000 erschlagene Hindus zierten die Vorplätze der Tempel
  • 1033 Muslime massakrieren in Fez 5000-6000 Juden im Jahre 1033
  • 1054 Die Orthodoxe Kirche (Hauptstadt Byzanz) und die Katholische Kirche (Hauptstadt Rom) trennen sich. Papst Urban II nahm später die Kreuzzüge als Anlass (oder: regte deshalb dazu an) die beiden Kirchen wieder zu vereinen.
  • 1056 Muslime vertreiben 1056 ca. 300 Christen aus Jerusalem und verbieten, die wieder aufgebaute Grabeskirche zu betreten
  • 1055 Die türkischen Seldschuken erobern Bagdad. Dies ist der Auftakt zu einer Reihe von Erfolgen, die sie schliesslich bis nach Jerusalem bringt, was letztendlich Papst Urban (der sie “Perser” nennt) zum Aufruf der christen zum Kreuzzug anregt.
  • 1057 Sultan Tughrilbeg plünderte im Jahr 1057 die Stadt Balad am Tigris, ein Großteil der Bevölkerung konnte sich jedoch durch Tributzahlungen(Gold) loskaufen
  • muslimische Truppen(ca. 3000 Mann) erreichen im Jahre 1057 die Festung Melitene(Malatya), setzen die Stadt in Brand und beginnen ein Massaker an der Bevölkerung, sodass sich Menschen unter den Leichenbergen zu verstecken versuchen. Anschliessend werden überlebende Christen gefoltert, um an versteckte Wertgegenstände zu gelangen. U.a. wird auch das Kloster von Bar Gagai eingenommen und verwüstet.
  • von 400 Mönchen im Kloster der Nestorianer von Achmul wurden ebenfalls 1057 120 Mönche hingerichtet, die restlichen christlichen Würdenträger konnten sich freikaufen
  • 1066 in Granada wurde im Jahre 1066 die gesamte jüdische Bevölkerung hingerichtet, ca. 3000 Menschenleben forderte der Hass der Muslime
  • 1070 Die Seldschuken, ein Nomadenvolk aus Innerasien, das sich im 10. Jh. n. Chr. zum Islam bekehrt hatte, gewinnt die Kontrolle über Jerusalem. Die friedliche Pilgerfahrt von Christen zu den heiligen Stätten wird von ihnen zunehmend behindert.
  • 1071 Schlacht bei Mantzikert (Kleinasien): ein christliches byzantinisches Heer wird durch eine muslimische Armee vernichtend geschlagen. Muslimische Armeen erobern Kleinasien, das Kerngebiet des christlichen byzantinischen Reiches.
  • Nach der Niederlage von Mantzikert wandte sich der christliche byzantinische Kaiser (Michael VII.) an den Papst (Gregor VII.) und das christliche Abendland mit der Bitte um Unterstützung durch die westliche Christenheit. Der Papst arbeitete einen Kreuzzugsplan aus, der aber wegen des Investiturstreits zwischen Papst und Kaiser nicht verwirklicht werden konnte.
  • 1077 muslimisch-seldschukische Türken erobern 1077 Jerusalem und massakrieren ca. 3000 Menschen
  • Zerstörung Ghanas (sudanesische Kultur), entstanden um 400, zerstört durch die muslimischen Almoraviden 1077
  • 1086 Schlacht von Zallaqa: Der Almoraviden-Herrscher Yusuf ibn Taschfin marschierte in Andalusien ein, um andere muslimsche Invasoren in Andalusien im Jihad gegen Nichtmuslime zu unterstützen. Bei der Schlacht gegen König Alfons VI von Kastilien am 23.Oktober starben allein unter den Kastilliern 59 500 Soldaten.
  • Yusuf b.Tashfin enthauptete 24 000 Menschen und liess die Köpfe sammeln und in einer Minarettenform aufspiessen. Das Schlachtfeld wurde Zallaqa (auf deutsch: rutschiger Boden) genannt, weil die Krieger aufgrund der enormen Mengen vergossenen Blutes wiederholt ausrutschten.
  • 1095 Als Reaktion auf das weitere militärische Vordringen der Muslime wandte sich erneut der christliche byzantinische Kaiser (Alexios I. Komnenos) durch eine Gesandtschaft auf dem Konzil von Piacenza an den Papst (Urban II.) und das christliche Abendland mit der dringenden Bitte um Hilfe gegen die islamischen Angriffe. Auf der Synode von Clermont (Frankreich) wird daraufhin der Kreuzzug beschlossen.
  • 1095 Papst Urban II. ruft am 27. November zum 1. Kreuzzug gegen den islamischen Orient auf. Es existieren acht verschiedene Berichte von dieser Ansprache des Papstes auf der Synode von Clermont-Ferand. “Deus vult”, Gott will es. Papst Urban II ruft zum Kreuzzug auf: “Wer von euch heute ein Räuber war, der soll nun ein Ritter sein.” Der Benediktiner Robert von Reims verfasst den heute bekanntesten Text über diese Ansprache, deren Augenzeuge er ist, im Jahr 1107.
  • 1096 – 1. Kreuzzug (15.7.1099 Erstürmung Jerusalems)
  • Gottfried von Bouillon führt diesen an. Seine Truppen belagern Jerusalem und nehmen es schließlich ein. Ein fürchterliches Blutbad war die Folge.
  • Die muslimische und jüdische Bevölkerung wird umgebracht. Gründung des christlichen Staates Jerusalems, dessen Beschützer (sein Nachfolger nannte sich schließlich König) Gottfried von Bouillon wurde.
  • 1096-1099 Beginn der Kreuzzüge. .
  • (1. Kreuzzug von Papst Urban II. veranlaßt mit dem Ziel Jerusalem zu erobern und die Macht des türkischen Islam zu stoppen.)
  • Die von dem Araber Mohammed in Mekka 630 begründete Religion des Islams wurde zur Bedrohung für Byzanz.
  • Da sich auch die heiligen Stätten des Christentums in Jerusalem in den Händen der Araber befanden, rief Papst Gregor VII. zum Kreuzzug auf.
  • 1100 Kanem (östlich vom Tschadsee): Islamisierung im Jahre 1100
  • 1137 im Jahre 1137 nahm Mas’ud, der Sultan von Iconium(Konya), Adana in Kilikien ein und führte die gesamte Bevölkerung in die Gefangenschaft
  • 1144 Einnahme Edessas durch Nur ad-Din Zengi 1144/45: 5000-6000 sollen hingerichtet worden sein, weitere 10 000 junge Männer wurden angeblich versklavt
  • 1147 Bernhard von Clairveaux veranlaßt den 2. Kreuzzug, welcher unter dem Stauferkönig Konrad III stattfindet. 2. Kreuzzug 1147-1149 Sächsische Fürsten führen mit Unterstützung christianisierter Slawen einen Kreuzzug gegen die Obotriten und die Liutizen.
  • 1153 die irakische Stadt Tikrit wurde 1153 im Namen des Islam vollständig zerstört
  • 1159 die jüdischen Menschen in Tunis werden durch den Almohaden Abd al-Mu’min zur Wahl gestellt: Entweder den Islam annehmen, oder getötet zu werden.
  • 1160 Im Bünnis mit dem Dänenkönig Waldemar I führt der Herzog der Sachsen, Heinrich der Löwe, einen Kreuzzug gegen die Wenden. Die Obotriten (auch: Abodriten) unter ihrem König Niklat werden ihm tributpflichtig.
  • 1171 Kilidsch Arslan II. führt die gesamte Bevölkerung der Gegend um Melitene (Malatya) in die Gefangenschaft
  • 1187 Das christliche Königreich Jerusalem, geschwächt durch innere Ohnmacht und Thronwirren, wird durch Sultan Saladin eingenommen. Grund für den 3. Kreuzzug. Schlacht bei Hattin
  • Am 4. Juli 1187 erlebten hier dei Kreuzfahrer wahrscheinlich ihre größte militärische Niederlage.
  • Zwischen Akko und dem See Genezareth, im Süden der “Hörner von Hattin” trafen hier die Kreuzfahrer auf die Truppen von Saladin. Es sollen 1200 Ritter und 20.000 Soldaten gewesen sein die unter Reimund von Tripolis und König Guido von Jerusalem angetreten waren.
  • König Guido und der Großmeister der Templer gerieten am Ende der Schlacht in Gefangenschaft. Raimond von Tripolis konnte entfliehen.Rainald de Chattillon wurde nach der Gefangennahme enthauptet. Nur etwa 200 Ritter hatten sich am Ende durch Flucht retten könne, während alle anderen Ritter der Orden auf Saladins Geheiß noch auf dem Schlachtfeld enthauptet wurden. Durch diese Schlacht ging Jerusalmen wieder verloren. Die Nachricht dieser vernichtenden Niederlage führte letztlich zum dritten Kreuzzug.
  • 1189 – 3. Kreuzzug.1189-1192
  • Der dritte Kreuzzug war ein von der Kirche geförderter Kriegszug zur Rückeroberung Jerusalems von den Moslems. Der Kreuzzug wurde von Philipp II. von Frankreich, Richard I. von England und Kaiser Friedrich I (FriedrichBarbarosssa) angeführt und erreichte lediglich die Eroberung der Stadt Akkon durch die Kreuzfahrer. Kaiser Friedrich I kam im Verlauf des Kreuzzuges ums Leben
  • 1193 Muhammad Ghoris Leutnant Qutubuddin Aibak unterdrückte 1193 einen Hinduaufstand; er errichtete aus den gefallenen Hindus drei Türme aus Köpfen, die Kadaver wurden den Tieren zum Fraß gegeben völlige Zerstörung der buddhistischen Universitätsstadt Nalanda durch muslimische Krieger unter Führung durch Bakhtiyar Khilji.
  • 1197 die indische Stadt Bihar wurde 1197 durch den General Muhammad Khalji in Schutt und Asche gelegt
  • 1200 Muhammad Ghuri erobert und zerstört die bekannten buddhistischen Klöster Vikramashila und Odantapuri
  • 1202 – 4. Kreuzzug 1202-1204
  • 1209 Beginn der Kreuzzüge gegen die Albigenser (Katharer in Südfrankreich)
  • 1212 Der Kinderkreuzzug Ein merkwürdiges Ereigniss, denn zwischen den beiden Zügen (Deutschland und Frankreich) ist keienrlei Verbindung erkennbar. Laut Stadtchronisten sollen im Jahr 1212 zwischen 7.000 und 25.000 Kinder, aber auch Erwachsene, ausgehend von Köln und Lothringen ins Heilige Land aufgebrochen sein.
  • Als Anführer wird ein charismatischer Kölner Junge namens Nikolaus(möglicherweise ein junger Adliger) bzw. in Frankreich ein Junge namens Stephan genannt. Über den deutschen Kreuzzug liegen einige glaubwürdige, zeitgenössiche Dokumente vor. Von Seiten der Geistlichkeit wurde dieses Vorhaben Berichten zu Folge abgelehnt. Das Schicksal der Kindern ist unsicher.
  • Möglich, das ein Teil von ihnen in Marseille, Genua oder Brindisi an Bord von Schiffen gegangen ist, von den Kapitänen aber als Sklaven verkauft wurden. Andere wiederum sollen Rom erreicht haben. Die ablehnenden Haltung der Kirche hat sie wohl zur Aufgabe ihre Vorhabens bewogen. Einige von ihnen kehrte über die Alpen zurück, andere blieben als Bedienstete in Italien. Es gibt leider nur wenige Quellen zu den Kinderkreuzzügen.
  • Falls sie tatsächlich stattgefunden haben, so setzte die Legendenbildung möglicherweise schon sehr frühzeitig ein. Der Rattenfänger von Hameln soll sichdarauf beziehen. Eine recht ausführliche Darstellung bietet Thomas Ritter, “Im Namen des Herrn”
  • 1217 Kreuzzug gegen Ägypten. 1217-1221
  • 1218 – 5. Kreuzzug 1218-1229
  • 1228 5. Kreuzzug; Vertrag zwischen Friedrich II. und Sultan al-Kamil: Friedrich II. erfolgreich durch Verhandlungen. 1228-1229
  • 1232 werden die Juden in Marrakesch massakriert
  • 1234 Kreuzzug gegen die Stedinger Friesen (Bauern); Vorwürfe: Teufel in Gestalt eines Bockes/Frosches, Homagium, Unzucht. Dem Erzbischof von Bremen ging es um die Abgaben der Stedinger, die sie ihm aus politischen Gründen verweigerten; Folge: Vernichtung der Aufständischen bei Altenesch, der Rest erkennt die Forderungen an.
  • 1247 die Stadt Tiberias wird 1247 von Baibars al-Bunduqdari zerstört
  • 1248
    1. Kreuzzug unter Ludwig IX , König von Frankreich gegen Ägypten. 1248-1254
  • 1261 überfallen Muslime Mossul und töten alle Nichtmuslime, die nicht den Islam annehmen wollten
  • 1264 in Kairo werden Juden und Christen mit dem Feuertod bestraft, durch hohe Lösegeldsummen und unter Peitschenhieben können einige dem Tod enrinnen. Durch die Folter sterben dennoch zahlreiche Nichtmuslime.
  • 1266 der Sultan Rukn ad-Din Baibars läßt in Sis (Kozan) 22 000 Menschen umbringen Bewohner der Städte Adana, Ayas und Tarsus werden als Gefangene von muslimischen Truppen abgeführt
  • 1268 So eroberte Baibars al-Bunduqdari 1268 Antiochia von den Kreuzfahrern zurück, ließ die Einwohnerschaft größtenteils ermorden und den Rest in die Sklaverei verkaufen.
  • 1270
    1. Kreuzzug; König Ludwig IX von Frankreich.
  • 1273 syrische Muslime aus Aintab(Gaziantep) und al-Bira(Birecik) überfallen das Gebiet Claudias aum oberen Euphrat und verschleppen einen Großteil der Bevölkerung
  • 1275 Baibar und seine Truppen richten Massaker an, Mopsuestia wird komplett niedergebrannt und die Bevölkerung durch die muslimischen Truppen ausgelöscht Plünderung von Sis durch muslimische Truppen
  • 1285 muslimische Räuber überfallen die Stadt Erbil und ermorden und verschleppen einen Großteil der Einwohner
  • 1286 rotten sich 4000 berittene Muslime zusammen, plündern zuerst die umliegenden Dörfer von Mossul und attackieren und plündern anschliessend Mossul. Die Attacken richten sich gegen Juden und Christen.
  • am 18.Mai 1291 fällt die christliche Stadt Akkon in die Hände der Muslime; die Mehrzahl der Einwohner endet unter dem Schwert
  • 1296 nach der Konversion der barbarischen und blutrünstigen Mongolen zum Islam, wurde Täbris 1296 von den Mongolen überfallen, alle Kirchen zerstört und Nichtmuslime drangsaliert
  • 1313 Eroberung der Stadt Magnesia am Sipylos(heutzutage Manisa) wurde 1313 durch die Seldschuken erobert
  • 1315 In Nubien erlag Donqola den Moslems 1315
  • 1326 Sultan Orhan I belagert und erobert die Stadt Brussa(heutige Bursa)
  • 1357 erobern muslimische Truppen der Osmanen die Stadt Gallipoli. Es erfolgt eine groß angelegte Ansiedlung von Muslimen aus Anatolien.
  • 1361 erobern die Osmanen die byzantinische Stadt Adrianopel, heutzutage trägt sie den türkischen Namen Edirne
  • im Jahre 1361 erobert der Delhi-Sultan Firuz Schah Orissa. Der König Bhanudeva III. (reg. 13521378) wird von Firuz Schah überrascht, flieht auf eine Insel und wird gezwungen für eine Weile Tribut zu zahlen. Der Jagannatha-Tempel in Puri soll damals zerstört worden sein.
  • 1364 osmanische Truppen fallen 1364 in Plowdiw ein und benennen die Stadt in Filibe um
  • 1375 erobern osmanische Truppen die Stadt Nisch
  • 1386 erobern osmanische Truppen die Stadt Sofia 1389 Schlacht auf dem Amselfeld: Ein christliches Heer der Serben, Bosnier und Bulgaren wird von einem muslimischen Heer vernichtend geschlagen.
  • Die Balkanstaaten werden muslimische Vasallen
  • 1398 der strengreligiöse Muslim Timur Lenk richtet am 17.12.1398 in Delhi ein Massaker an und zerstört fast die gesamte Stadt. Ca. 100 000 Bürger, überwiegend Hindus werden im Namen des Islam abgeschlachtet……
  • 1400 in Aleppo werden alle jüdischen Männer in den Synagogen durch den Muslimführer Tamerlane getötet, die Frauen vergewaltigt
  • 1413 die Osmanen erobern die Stadt Scala Nova (heutzutage Kusadasi in der Türkei)
  • 1427 erobern muslimische Truppen die Stadt Krusevac und im Zuge der gezielten Islamisierung wird der Stadt der neue Name Alad%u17ea Hisar gegeben
  • 1429 die muslimischen Sarazenen überfallen Malta und verschleppen ca. 3000 Malteser in die Sklaverei
  • 1430 Thessalonike wird am 29.März 1430 überfallen
  • 1453 Eroberung von Konstantinopel (heute: Istanbul), des Zentrums des oströmischen Reiches und der Orthodoxen Kirche. Der christliche Kaiser Konstantin XI. Palaiologos fällt bei der Verteidigung der Stadt.
  • Ende des christlichen byzantinischen Reiches
  • 1465 die primär in den Mellahs(sogenannte Judenviertel) lebenden jüdischen Menschen in Fez fallen erneut einem Massaker zum Opfer, bei dem fast alle Juden der Stadt ermordet werden
  • 1470 die Türken stürmen im Namen des Islam im Jahre 1470 Negroponte auf Euböa
  • 1478 die Krim wird von muslimischen Truppen überfallen und annektiert
  • 1480 ein muslimisches Heer erobert Otranto in Italien. 1481 Rückeroberung durch ein christliches Heer.
  • 1504 Soba (beim heutigen Khartum) erlag den Muslimen 1504
  • 1521 ein muslimisches Heer erobert Belgrad.
  • 1526 verloren die Ungarn die Schlacht von Mohacs gegen die islamischen Invasoren(Osmanen); der größte Teil des Landes ging an die Osmanen und bis zu 200 000 ungarische Bauern und Kleinstädter wurden massakriert
  • 28 September 1526 die Stadt Szeged im heutigen Ungarn wird von osmanischen Truppen geplündert
  • Am 10. Mai 1529 brach Sultan Soliman mit einem Heer von rund einer Viertelmillion Mann von Konstantinopel auf. Am 8. September fiel Ofen. Nun rückte die Armee rasch gegen die Erblande vor. Wer sich nicht in schützende Burgen flüchten konnte, wurde getötet oder in die Sklaverei verkauft. Schutt und Asche säumten den Weg des türkischen Heeres.
  • 15 August 1529 osmanische Truppen fallen in Kalocsa ein und vertreiben die Bevölkerung
  • 1529 die Stadt Pécs wird von osmanischen Truppen erobert. Während der 150 Jahre Herrschaft der Muslime werden Kirchen zerstört oder in Moscheen umgewandelt und Koranschulen gegründet.
  • Die erste Belagerung Wiens durch ein muslimisches Heer scheitert.
  • 1537 der muslimische Piratenfürst Chaireddin Barbarossa überfällt die griechische Insel Naxos und plündert sie.
  • 1541 osmanische Truppen erobern die Stadt Vác
  • 1543 osmanische Truppen erobern die Stadt Székesfehérvár. Ein Großteil der Stadt wird zerstört, insbesondere christliche Kirchen und die Mehrzahl der Bewohner flüchtet
  • 1544 Hayreddin erobert die vor dem italienischen Festland liegende Insel Ischia und nimmt dort ca. 4000 Menschen als Gefangene, auch auf Lipari werden 9000 Menschen in die Sklaverei verschleppt
  • 1547 Turgut Reis verwüstet Gozo(Malta) 7000 Sklaven.
  • 1550 Sarazenen überfallen und plündern die heutzutage zu Italien gehörden Insel Pantelleria
  • erneut überfällt der muslimische Pirat Turgut Reis Gozo, ca. 1000 Männer, Frauen und Kinder werden verschleppt.
  • 1551 schwerwiegendster Überfall auf Gozo(Malta) durch Turgut Reis, bei dem nur die Festungen Mdina und Birgu unbetroffen bleiben, ein Grossteil der Bevölkerung wird abgeschlachtet, verschleppt und Dörfer niedergebrannt.
  • 1553 Turgut Reis plündert 1553 Kalabrien, macht einen Überfall auf Elba und belagert dann Bonifacio auf Korsika.
  • weiterer Überfall muslimischer Truppen auf Pantelleria
  • 1554 muslimische Piraten überfallen die italienische Stadt Vieste und verschleppen 7000 Einwohner in die Sklaverei
  • 1555 muslimische Piraten unter der Führung von Turgut Reis überfallen die korsische Stadt Bastia und nehmen ca. 6000 Einwohner als Sklaven.
  • 1558 Überfall der Korsarenverbände auf die auf Menorca liegende Stadt Ciudadela, wobei ca. 4000 Menschen in die Sklaverei verschleppt wurden
  • SCHÄDELOBELISK: Djerba: Zwischen Hafen und Burg ließ Dragut 1560 nach der Eroberung des Forts aus den Schädeln der geköpften Spanier als Abschreckung eine Pyramide errichten. Die gesamte spanische Besatzung von 5000 Mann verlohr bei der Eroberung der Burg ihr Leben. 9 Meter hoch und mit Ton haltbar gemacht stand hier diese Pyramide fast 300 Jahre. Erst 1848 wurde das grausige Monument auf Druck der Franzosen beseitigt. Heute erinnert an dieser Stelle ein schlichtes Mahnmal an die schreckliche Vergangenheit.
  • 1563 muslimische Piraten unter der Leitung von Turgut Reis überfallen die Gegend um Granada (bspw. Almunecar) und nehmen ca. 4000 Einwohner als Gefangene
  • im Jahre 1570 landet der brutale Mustafa Pascha auf Zypern mit 120 000 Soldaten; die Hauptstadt Zyperns, Nicosia, fällt am 9.September 1570; das Haupt des erschlagenen Enrico Dandolo wird von den Türken auf hoher Stange vor den Toren Famagustas aufgepflanzt
  • 1571 Belagerung der Stadt Famagusta, anschließend Kapitulation der Christen, denen freier Abzug gewährt wird; kurz nach der Öffnung der Tore wird das Versprechen verwehrt und alle christlichen Offiziere und Generäle werden entweder sofort enthauptet oder zu Tode gefoltert; dem Stadthalter, Marcantonio Bragadin, der die Kapitulation unterschrieben hatte, wird bei lebendigem Leibe und unter Beihilfe eines Arztes die Haut vom Leibe geschunden. Erst am dritten Tage dieser barbarischen Folter im Namen des Islam, stirbt Marcantonio Bargadin
  • die Krimtataren dringen bis nach Moskau vor
  • 1579 Muslime der Falethan zerstören die Hauptstadt der Baduis: Pakuwan auch Sunda Kelapa genannt (heutiges Indonesien)
  • 1588 werden die Juden Lybiens zum Übertritt zum Islam gezwungen, Nichtkonvertiten getötet.
  • 1591 erobern Ahmed al-Mansur und seine Truppen Timbuktu und bringen mehrere tausend Sklaven zurücknach Marokko
  • 1603 Verwüstung der südl. Steiermark durch die Osmanen
  • 1605 Verwüstung der westl. Steiermark durch die Osmanen
  • 1617 muslimische Piraten überfallen und zerstören Bouzas, Cangas und die Kirchen von Moaña und Darbo
  • 1656 Ihtimam ad-Daula Muhammad fordert alle Juden von Isfahan auf, das Stadtzentrum zu verlassen
  • 1663 fiel Großwesir Köprülü mit 100.000 Mann in Oberungarn ein, eroberte Neuhäusel/Nove Zamky und stieß gegen Neutra/Nitra, Leva und Freistadt/Hlohovec vor. Dann aber zogen sich die Osmanen in ihre Winterquartiere zurück, bauten allerdings Neuhäusel zur Festung gegen die Kaiserlichen aus.
  • im Januar 1670 wird das große Heiligtum von Mathura, der Kesav-Rai-Tempel, völlig zerstört und an seiner Stelle eine Moschee errichtet
  • 1678 die Stadt Chigirin wird von Kara Mustafa und seinen Truppen attackiert und erobert
  • 1682 Zweite Belagerung Wiens und Bedrohung Mitteleuropas durch muslimische Heere.
  • 1683 Die zweite Belagerung Wiens durch muslimische Heere scheitert.
  • 13 Oktober 1686 osmanische Truppen brennen das Schloss bei Kalocsa nieder
  • 1756 der Scheich Abdallah asch-Schabrawi hetzt Muslime der Al-Azhar-Universität gegen koptische Christen auf. Christen wurden erschlagen, getseinigt. Zudem wird die nahegelegene Kirche von Damirdasch geplündert
  • 1770 Der Anführer des griechischen Aufstandes auf Kreta, Daskalogiannis, stimmt 1770 Friedensverhandlungen mit den Osmanen zu, um das Leben seiner Weggefährten zu retten. Der Pascha von Chania stellt ihm jedoch eine Falle und lässt Daskalogiannis die Haut bei lebendigem Leibe abziehen.(Vollstreckung am 17.Juni 1771 in Heraklion). Sein Bruder wird gezwungen, diese Tortur mitanzusehen und verliert daraufhin seinen Verstand.
  • 1785 wurden Hunderte von Juden von Ali Gurzi Pascha in Libyen ermordet.
  • am 24.Juni 1821 ermorden osmanische Türken in Heraklion auf Kreta den Erzbischof von Kreta, Gerasimos Pardalis und fünf weitere Bischöfe.
  • im Juli 1821 wird der zypriotische Erzbischof Kyprianos zusammen mit 470 prominenten griechischen Zyprioten in Nicosia auf Zypern exekutiert(teils durch Enthauptungen)
  • im Jahre 1821 des griechischen Aufstandes werden in der Stadt Chania auf Kreta mehrere hundert Griechen von Osmanen ermordet
  • am Ostersonntag, den 10.April 1821 wird Patriarch Gregory V von Konstantinopel von den Osmanen gehängt, anschließend seine Leiche geschändet und ins Meer geworfen
  • eine Woche Später im April 1821 wird sein Nachfolger Patriarch Cyril VI von Osmanen im Eingangsbereich der Kathedrale zu Adrianopel erhängt. Zwei Erzbischöfe und zwölf Bischöfe werden ebenfalls von Osmanen ermordet.
  • 1822 osmanische(muslimische) Truppen ermorden am 11.April 1822 fast alle Einwohner der Insel Chios. Von 120 000 Einwohnern gelingt nur 15 000 die Flucht. Die Restlichen werden entweder abgeschlachtet oder in die Sklaverei geschickt.
  • 1836 der Osmanensultan Mahmud II. ordnet die Deportation mehrerer tausend armenischer Kinder an 13.März 1839
  • alle Juden, die den Islam in der Stadt Maschad nicht annehmen wollten, wurden ermordet(ca. 31 Juden)
  • 1857 Vertreibung aller Juden aus Herat im Jahre 1857(zuvor aus Maschad geflüchtet) durch Muslime
  • 1860 Ausrottung von ca. 20 000 Christen im heutigen Libanon bzw. in Syrien
  • 1876 verkünden Einwohner der heute zu Bulgarien gehörenden Stadt Batak die Unabhängigkeit und Abspaltung vom Osmanischen Reich. Am 30.April umzingeln 8000 muslimische Soldaten, unter Ihnen auch muslimische Kämpfer der umliegenden Dörfer(Pomaken) das kleine Dorf. Nach den ersten Kampfhandlungen nehmen die Aufständischen das Angebot von Ahmet Aga an, die Aufständischen könnten unter der Bedingung der Entwaffnung und Herausgabe aller Munition der Aufständischen das Dorf verlassen. Ahmet Aga verspricht unter Eid, sie gehen zu lassen.
  • Nach den ersten Waffenniederlegungen brechen die muslimischen Truppen das Versprechen und schlachten einen Großteil der jetzt unbewaffneten Bevölkerung ab, wobei viele Einwohner im Namen des Islam enthauptet werden. Die Angaben der Opfer liegen zwischen 3000-7000, unter Ihnen viele Frauen und Kinder
  • afghanische Muslime ermorden in der Stadt Maimanah nördöstlich von Herat (heutiges Afghanistan) 13 Juden
  • 1894 Genozid an den Armeniern: 100 000 – 200 000 Ermordete in Trabzon, Samsun und inMesopotamien(1894-1896)
  • 1900 Anfang des 20.Jhds. wurden ca. 96 000 Jakobiten in der Stadt Mardin in Mesopotamien im Namen des Islam umgebracht
  • 1903 in der iranischen Stadt Yazd werden ca. 100 Bahais durch die islamische Obrigkeit ermordet
  • 1907 werden in Casablanca 30 Juden ermordet
  • 1909 Genozid an den Armeniern: Weitere 30 000 Opfer in der Gegend um Adana im Jahre 1909
  • am 30.10.1910 werden in Shiraz(Iran) 12 Juden getötet und 50 verletzt. Fast 6000 Juden werden enteignet
  • 1922 die jemenitische Regierung erlässt ein Gesetz, welches besagt, daß alle jüdischen Kinder unter 12 zum Islam konvertieren müssen
  • Am 23. August 1929 kam es zu einem heftigen arabisch-jüdischen Zusammenstoß in Jerusalem, hinter dem die Agitation des Großmufti von Jerusalem, Hadj Amin el-Husseini stand. Die Unruhen griffen auf andere Städte über. Am schlimmsten waren die arabischen Massaker in Hebron und Safed. Allein dem Massaker von Hebron fielen 67 Juden zum Opfer. Die jüdischen Gemeinde floh daraufhin nach Jerusalem.
  • 1934 Nationalsozialisten stacheln die muslimische Bevölkerung zu Massakern an Juden an. In Constantine(Algerien) fallen ca. 25 Juden dem Hass zum Opfer.
  • 1936 werden 10 Juden bei Ausschreitungen in Bagdad und Basra durch radikale Muslime ermordet
  • am 2.Oktober 1938 massakrieren Muslime in Tiberias(Palästina) ca. 20 Juden(unter Ihnen Frauen und Kinder)
  • am 1 und 2. Juni 1941 werden in Baghdad(Irak) bei anti-jüdischen Pogromen ca.180 Juden von aufgebrachten Muslimen abgeschlachtet
  • 1945 Anti-jüdische Propaganda in Ägypten endet in einem Pogrom mit 10 ermordeten Juden, 350 Verletzten, einer zerstörten Synagoge, eines zerstörten, jüdischen Krankenhauses und Altenheimes am 5.November 1945 ermorden aufgebrachte Muslime in Tripoli(Libyen) ca. 140 Juden, fast alle Synagogen werden zerstört
  • 1946 der Präsident der Muslim-Liga, Jinnah, proklamiert den 16.August 1946 auf dem indischen Subkontinent zum “Tag der direkten Aktion”, worauf es in Kalkutta zu Massakern kommt. Es wurde versucht, dass demographische Gleichgewicht zu Gunsten der Moslems zu verschieben, um die Stadt ins pakistanische Staatsgebiet integrieren zu können.
  • 1947 Pogrom an jüdischen Bewohnern der Stadt Aleppo in Syrien, Zerstörung aller jüdischen Synagogen, 7000 der 10000 Juden ergreifen die Flucht
  • 1947 bei anti-jüdischen Pogromen werden in der jemenitischen Stadt Aden 82 Juden ermordet, hunderte von Häusern der jüdischen Minderheit zerstört.
  • 1948 Bei Bombenattacken gegen die jüdische Bevölkerung in Kairo, Ägypten, sterben ca. 70 Juden, ca. 200 werden verletzt.
  • 1948 blutige Angriffe auf die jüdische Gemeinde in Marokko führen zur Ermordung von ca. 44 Juden in den Städten Oujda und Djerada.
  • 1955 bei einem Pogrom in Istanbul, Izmir und Ankara im Jahre 1955, welches sich gegen Christen und Juden richtet, werden zwischen 11-15 Christen ermordet und alleine in Istanbul 32 Griechen schwerverletzt. Von insgesamt 80 orthodoxen Kirchen in und um Istanbul werden 60-72 Kirchen durch den Mob beschädigt, 30 christliche Schulen in Brand gesetzt und ca. 3500 Wohnhäuser der Nichtmuslime zerstört.
  • 1967 Ausschreitungen gegen die rund 70 000 damals in Tunesien lebenden Juden, Brandschändung der grössten Synagoge von Tunis, Zerstörung vieler jüdischer Geschäfte
  • 1971 während der Freiheitskämpfe der Ostbengalen wurden 1971 ca. 500 000 Hindus mit Unterstützung der Jamaat-e-Islami bestialisch ermordet
  • ab 1971 Der zum Islam konvertierte Diktator Idi Amin Dada erreicht die Spitze der Macht, zerstört systematisch alle Synagogen und verbrennt Heilige Bücher die noch vorhanden sind. (Opfer sind die ugandischen Juden der Abayudayas)
  • 1975 Bei der Invasion Osttimors 1975 wurden schätzungsweise an die 200 000 Christen, Buddhisten und Anhänger von Stammesreligionen durch Muslime ermordet, weitere 100 000 folgten im Laufe der nächsten 25 Jahre
  • 1976 palästinensische und libanesische Muslime ermorden im Libanon im Ort Damour 300-600 christliche Einwohner
  • 1998 Auf Java(Indonesien) werden ca. 500 Kirchen von radikalen Muslimen in Brand gesetzt Ostern 2000
  • Ca. 800 Häuser und Geschäfte in Poso werden von radikalen Muslimen auf Sulawesi zerstört
  • 2006 Papst Benedikt XVI. zitiert in einem Vortrag in Regensburg aus einem Disput des christlichen byzantinischen Kaiser Manuel II. Palaeologos mit einem persischen islamischen Theologen:
  • “Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, daß er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten.”
  • Aufgebrachte Moslems, die in diesem Zitat eine schwere Beleidigung des friedfertigen Islam und seines Propheten sehen, sind empört: Es kommt zu Mordaufrufen gegen den Papst, auf christliche Kirchen werden Anschläge verübt, eine katholische Nonne in Somalia wird erschossen, die angeblich mit El Kaida in Verbindung stehende irakische Terrorgruppe Ansar al-Sunna drohte mit Angriffen einer “islamischen Armee” auf Rom.
  • Mai 2006 Im indischen Teil in Kaschmir dringen radikale Muslime in das Dorf Thawa ein, die hinduistischen Bewohner werden aussortiert, müssen sich aufreihen und werden im Namen des Islam exekutiert. Insgesamt werden in der Region 34 Hindus verschleppt oder ermordet.
  • August 2007 radikale Muslime verüben in zwei Dörfern in der Nähe von Mossul im Irak zwei folgenschwere Anschläge auf die kleine yezidische Gemeinschaft, bei denen ca. 500 Menschen, überwiegendAnhänger der Yeziden, ums Leben kommen. Hunderte Menschen werden bei den im Namen desIslam begangenen Attentaten verletzt
  • 09.11.2001 In den USA werden 4 Maschinen entführt, 2 davon fliegen in das World Trade Center, dessen Türme später einstürzen und fast 3000 Menschen unter sich begraben. Eine Maschine fliegt in das Pentagon, und eine Maschine sollte ins Capitol fliegen, was die Insassen aber vereitelten.


Der Islam will die Weltherrschaft

Er teilt die Welt auf in “Dār al-Islām” (das Haus des Friedens). Das sind die mohammedanischen Länder. Und “Dār al-Harb” (das Haus des Krieges). Das sind die Anderen.
Bei 100% Mohammedaneranteil ist das “Dār al-Islām” (das Haus des Friedens) erreicht. Dort sollte jetzt Frieden sein, da jeder nun Mohammedaner ist (Stichwort: konvertiere oder strirb). In Koranschulen werden die Kinder erzogen und der Koran bestimmt das Leben.

So ist es in:

  • Afghanistan -100%
  • Saudi-Arabien -100%
  • Somalia -100%
  • dem Jemen – 100%.

Unglücklicherweise gibt es aber nie Frieden. Nicht einmal in diesen 100% Ländern.
Die radikalsten Moslems schüchtern die anderen ein, schüren Hass und befriedigen ihren Blutdurst, indem sie aus einer Vielzahl von Gründen weniger radikale Mohammedaner töten. Ein Zitat aus dem Buch “The Haj” von Leon Uris: „Bevor ich 9 Jahre alt war, lernte ich den Hauptgrundsatz des arabisch islamischen Lebens. Er lautet: “Ich gegen meinen Bruder. Ich und mein Bruder gegen unseren Vater. Meine Familie gegen meine Cousins und den Clan. Der Clan gegen den Stamm. Der Stamm gegen die Welt und wir alle gegen die Ungläubigen.”



Sozialismus wirkt – immer und überall!

Von Andreas Tögel

Hyperinflation in Venezuela

Beim Sozialismus handelt es sich, wie der russische Mathematiker Igor Schafarewitsch wohl zu Recht befindet, um eine „anthropologische Konstante“. In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen bricht er hervor – stets unter neuen Bezeichnungen und niemals ohne Gewalt, Chaos, Armut, Elend und/oder Leichenberge hervorzubringen. Aber der „wahre Sozialismus” sei ja bisher ja noch niemals verwirklicht worden, weshalb man auch nicht von seinem Scheitern sprechen könne, tönt es aus den Reihen unbelehrbarer Dogmatiker nach jedem furios verunglückten Versuch. Das Ausmaß an Verblendung und Realitätsverweigerung ist schier grenzenlos.

Vor nicht allzu langer Zeit forderte Genossin Julia Herr, ihres Zeichens SPÖ-Berufsjugendliche und Dauerstudentin der Soziologie, die Bundesregierung auf, sich am leuchtenden Beispiel Venezuelas zu orientieren und die Alpenrepublik – am besten aber gleich die ganze Welt – auf einen ähnlichen Kurs zu bringen. Der zu den schönsten Hoffnungen Anlass gebende dunkelrote Jungstar, träumt von der Verstaatlichung von Banken und „Schlüsselindustrien” und fordert die Rückkehr ihrer Partei zu einem antikapitalistischen Kurs, den diese angeblich verlassen habe. Wie dem auch sei: Da weder Faktenresistenz noch Dummheit strafbar sind, darf Frau Herr träumen, wovon immer sie will.

Ein etwas präziserer Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung, die Venezuela nach dem im Jahre 1998 vom marxistischen Ex-Obristen Hugo Chavez (1954 – 2013) errungenen Wahlsieg genommen hat (ein paar Jahre zuvor hatte der Mann demonstriert, wes Geistes Kind er ist, als er einen Putschversuch unternahm, der kläglich scheiterte), lohnt sich allemal.

Präsident Chavez hatte die Gedanken und Handlungen der historischen Protagonisten sozialistischer Realpolitik offenbar sehr gründlich studiert. Zum Beispiel jene Lenins, der einst konstatierte: „Wer die Kapitalisten vernichten will, der muss ihre Währung zerstören.” Ob beabsichtigt oder nicht – Chavez und seinem nicht minder glücklosen Nachfolger Nicolás Maduro, ist das Kunststück der Kapitalismuszerstörung – zumindest in dem geplagten lateinamerikanischen Land, nunmehr auf ganzer Linie gelungen. Mit einer auf das Jahr hochgerechneten Geldinflationsrate, die auf eine Million Prozent (!) zusteuert, nehmen die strammen Marxisten Venezuelas Kurs auf einen Allzeitweltrekord, der selbst die Inflation der Weimarer Republik des Jahres 1923 in den Schatten stellt.

Es war anno 2006, das Enteignungs- und Verstaatlichungsprogramm für die in aus- und inländischem Besitz stehenden Privatbetriebe Venezuelas lief bereits auf vollen Touren, schickte Präsident Chavez sich an, den Fluch des Kapitalismus endgültig zu brechen und gab zu Protokoll: „Es gibt einen Markt, der durch Tausch und nicht durch Währung reaktiviert werden kann.” Die Aussage ist natürlich absolut richtig. Vor der Erfindung des Geldes, eines von ihm offenbar als menschenfeindliches Teufelszeug entlarvten Werkzeugs zur Ausbeutung der proletarischen Massen, stellte die primitive Tauschwirtschaft schließlich das einzige Mittel zur Arbeitsteilung dar. Insofern hatte er schon recht. Und wenn das Geld – wie derzeit in Venezuela – seinen Tauschwert vollständig verliert, bilden Bartergeschäfte tatsächlich den einzigen Ausweg um zu überleben – falls keine Ersatzwährung zur Verfügung steht. Auf welchem Niveau eine geldbefreite Tauschökonomie operiert, wie viele Möglichkeiten dadurch ungenutzt bleiben, und wieviel Wohlstand aufgrund unüberwindlicher Tauschbarrieren einfach nicht produziert werden kann, braucht hier nicht weiter ausgeführt zu werden.

Unter dem unausgesprochenen Motto zurück zu den Wurzeln, hat Chavez´ Nachfolger Maduro das von ersterem definierte Ziel erreicht, wenn auch bezweifelt werden darf, dass die wackeren Herren Klassenkämpfer sich das tatsächlich auch so gewünscht hatten. Wie formulierte es F. A. Hayek: „Wenn die Sozialisten etwas von Wirtschaft verstünden, wären sie keine.”

Die venezolanischen Roten haben, als der Ölpreis im Jahr 2014 einbrach, was der Finanzierung der umfangreichen Sozialprogramme des auf seine Erlöse aus Ölexporten angewiesenen Landes die Basis entzog, durch den ungehemmten Einsatz der Notenpresse die Landeswährung, den Bolivar, ruiniert. Auslandsinvestoren bleiben längst aus und ohne jede Rechtssicherheit und stabile Währung, bieten sich auch für Inländer keinerlei Investitionsanreize und -Möglichkeiten. Immerhin ist das Elend gleich verteilt (selbstverständlich ist die Nomenklatura davon ausgenommen, weil etwas gleicher als alle anderen).

Venezuela bietet für die jüngeren Semester Europas, die selbst weder eine Hyperinflation, noch eine (stets mit Enteignungen einhergehende) Währungsreform erlebt haben, bestes Anschauungsmaterial für die Konsequenzen einer verfehlten Wirtschafts- und einer irrwitzigen Geldpolitik. Wie dank Ludwig Mises seit rund 100 Jahren bekannt, scheitern sozialistische Ökonomien immer und zwangsläufig am Kalkulationsproblem, weil ihr die durch Preise ausgedrückten Signale des Marktes fehlen. Hinzu kommt im vorliegenden Fall, dass jede Währungsinflation nur bis zu dem Zeitpunkt einigermaßen ungestraft funktioniert, zu dem die Bürger herausfinden, dass die von ihnen erlebte Kaufkraftminderung voraussichtlich kein Ende nehmen wird und damit beginnen, ihre Geldnachfrage einzuschränken. Stattdessen versuchen sie (siehe Weimarer Republik im Jahr 1923), ihr Geld nach dem Erhalt so schnell wie möglich wieder loszuwerden. Eine Flucht in Sachwerte setzt ein und entfacht zunächst eine kurzlebige „Katastrophenhausse”, die alsbald in einem totalen Wirtschaftskollaps endet. Alles schon dagewesen. Historische Evidenz ist en masse vorhanden. Keiner der zeitgeistig-modernen Geldalchemisten kann sich auf Unwissenheit ausreden.

Nur zur Erinnerung, falls die Geschichte in Vergessenheit geraten ist oder einfach keinen mehr interessiert: Die Zerstörung der Reichsmark im Gefolge des verlorenen Weltkriegs in den frühen 1920er-Jahren, trieb große Teile des deutschen Mittelstandes in den Ruin und gilt seither vielen Historikern als einer der wichtigsten Bausteine für den Aufstieg und späteren Triumph der Nationalsozialisten. Bleibt zu wünschen, dass dieser Umstand auch dem Herrn der EZB bewusst ist. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.



Die freie Privatstadt: Keine weltfremde Utopie

von Andreas Tögel

Titus Gebel, gelernter Jurist, erfolgreicher Unternehmer und Investor, skizziert in diesem Buch die theoretischen Grundlagen zur Errichtung einer staatsfreien Privatrechtsgesellschaft. Dass sich ein von ihm initiiertes Projekt auf einer zu Honduras gehörenden Insel gegenwärtig in der Realisierungsphase befindet, ist kein Zufall. Er begnügt sich eben nicht mit dem Theoretisieren, sondern macht Nägel mit Köpfen.

Auf dem Boden libertärer Prinzipien…
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Wie Die Babyboomer Die Zukunft Der Jugend Ruinieren

Keiner Generation ist es je besser gegangen als den Babyboomern in Europa. Doch die goldenen Zeiten sind vorbei. Schuldenkrise statt Wirtschaftswunder, prekäre Arbeitsverhältnisse statt sicherer Anstellung, Braindrain statt qualifizierter Zuwanderung, Unsicherheit statt Stabilität.

Wie konnte es soweit kommen? In mehreren Essays geht der liberale Autor Andreas Tögel den Ursachen des Niedergangs Europas auf den Grund. Ganz ohne die sonst übliche antikapitalistische und sozialistische Rhetorik. Der bekannte Wirtschaftsphilosoph und Bestsellerautor Rahim Taghizadegan hat ein Geleitwort geschrieben. Gemeinsam präsentieren sie ihr neues Buch.

Am Podium

  • Ing. Andreas Tögel, Unternehmer und Autor
  • Dipl. Ing. Rahim Taghizadigan, Wirtschaftsphilosoph und Bestsellerautor
  • Mag. Werner Reichel, Chefredakteur von FRANK&FREI

Wann: Mittwoch, 06. Juni 2018, 19.00 Uhr, Einlass 18.30 Uhr
Wo: Verlag Frank&Frei, Nikolsdorfer Gasse 1, 1050 Wien

Um Anmeldung wird bis spätestens 05.06.2018 gebeten unter: office@verlagfrankundfrei.at



Buchrezension: Die Österreichische Schule der Nationalökonomie aus österreichischer Perspektive

Von Andreas Tögel

Die Autoren der vorliegenden Publikation, entstammen den verschiedensten Disziplinen und analysieren die Lehren der „Österreichischen Schule der Ökonomik“ in neun Beiträgen aus zeitgenössischer Sicht. Der Zeitpunkt des Erscheinens des Buches ist insofern gut gewählt, als im Gefolge der Immobilien- Finanz- und Staatsschuldenkrise der Jahre 2007/2008, die Reputation der herrschenden neoklassisch-keynesianischen Lehre stark beschädigt und bis heute nicht wieder hergestellt wurde. Der Hauptstrom der rezenten Volkswirtschaftslehre war und ist offensichtlich nicht in der Lage, befriedigende Erklärungen oder gar Lösungsansätze für die persistierende Krise zu liefern, der Regierungen und Notenbanken nach wie versuchen, mit einer immer stärker ausgeweiteten Geldmengeninflation zu begegnen. Da die Aussichtslosigkeit dieses Unterfangens immer deutlicher zutage tritt, führt die Suche nach brauchbaren Alternativen immer häufiger zur unserer Tage leider weithin marginalisierten „Österreichischen Schule“.

In diesem Buch werfen Historiker, Juristen, Volkswirte, Finanzwissenschaftler, Fonds- und Industriemanager aus ihren jeweiligen Perspektiven Blicke auf die Konzepte dieser von Carl Menger im Jahre 1870 begründeten Schule der Volkswirtschaftslehre und warten mit zum Teil hochoriginellen Überlegungen auf: So etwa, wenn ein Bankrechtler die Rolle des Staates mit der eines Schiedsrichters beim Fußballspiel vergleicht und dabei zu interessanten Einsichten gelangt; Oder wenn ein Volkswirt die Auseinandersetzung der „Österreicher“ mit dem Sozialismus untersucht und zum Ergebnis kommt, dass die von diesen formulierte Kritik bis heute durch keine der darauf folgenden Verteidigungsversuche widerlegt werden konnte.

Die Betrachtungen des Historikers, der die “österreichische” Theorie im Lichte des zeitgeschichtlichen Kontextes darstellt, sind ebenso spannend zu lesen, wie die Betrachtungen aus der Sicht des Kapitalinvestors.

Insgesamt handelt es sich hierbei um eine anregende, kurzweilig zu lesende Lektüre, die zur Beschäftigung mit den Schriften von Böhm-Bawerk, Mises, Hayek, Rothbard und Co., oder denen zeitgenössischer „Austrians“ animiert.

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Wer sind hier die guten Europäer?

Václav Klaus und Nigel Farage gegen das EU-Imperium

von Andreas Tögel

Der dieses Jahr zum 15. Mal im Haus der Industrie in Wien über die Bühne gegangene internationale „Vienna Congress com.sult“ konnte wieder mit einer Fülle interessanter Redner aufwarten. Com.sult sieht sich in der Tradition des nach dem Ende der napoleonischen Wirren abgehaltenen Wiener Kongresses und setzt es sich zur Aufgabe, führende Köpfe aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zusammenzubringen, um an gemeinsamen Zielen zu arbeiten.

Generalthema der diesjährigen Veranstaltung war der laut Erweiterungsagenda geplante Beitritt einiger Staaten des westlichen Balkans zur EU: Serbien, Mazedonien und Kosovo.

Noch vor den Statements der Gäste aus den genannten Ländern wurde das zahlreich anwesende Publikum aufgefordert, über einige für die weitere Entwicklung der Union relevante Fragen abzustimmen. Das Resultat in wenigen Worten zusammengefasst lautet: EU ist super. Selbstbestimmung der Nationalstaaten ist schlecht. Es kann gar nicht genug Euro-Zentralismus geben! Ein angesichts der verheerenden Realpolitik der EU-Nomenklatura erschreckender Befund. Die von allen Hauptstrommedien und Meinungsführern ebenso konsequent wie penetrant betriebene, unkritisch zentralisierungsfreundliche Propaganda zeigt eben Wirkung.

So konnte es auch nicht verwundern, dass die Wortmeldungen der einzigen Dissidenten auf dem Podium, Václav Klaus und Nigel Farage, zum Teil heftig ablehnende Publikumsreaktionen auslösten. Der ehemalige Staatspräsident Tschechiens, Klaus, verwies auf seine negativen Erfahrungen mit totalitärer Fremdbestimmung und betonte, dass die Einzigartigkeit und der überwältigende historische Erfolg Europas auf seiner Diversität und nicht auf einer zentralistisch organisierten Gleichschaltung beruhte. Außerdem äußerte er sich kritisch zu den zeitgeistigen Phänomenen Klimareligion, Feminismus, Genderwahn und Schwulenehe. Er ortete eine in der EU herrschende Tendenz zur Atomisierung der Gesellschaften sowie zur – im übelsten Wortsinn – totalen Individualisierung und der Zertrümmerung jeglicher identitätsstiftender Bindungen. An dieser Stelle reagierten Teile des Publikums mit lautstarken Buh-Rufen.

Farage, die treibende Kraft hinter dem Brexit, betonte in seinem Referat, dass man im Vereinigten Königreich auch nach dem Austritt aus der Union nicht daran denke, die Zugbrücke hochzuziehen. Es wäre absurd, zu glauben, dass die erste globalisierte Macht der Welt sich plötzlich auf ihre Insel zurückziehen und Mauern hochziehen werde. Großbritannien habe immer vom Welthandel gelebt und werde das weiterhin tun. Wer die EU als Freihandelsorganisation betrachte, sei im Irrtum. Der EU gehe es nicht um Freihandel, sondern um Korporatismus – um den Schutz der Privilegien eines Klüngels von überbezahlten und in keiner Weise demokratisch legitimierten Bürokraten und deren Symbionten in der staatsnahen Industrie. Freier Wettbewerb zwischen Staaten und Unternehmen sei stets die treibende Kraft des Fortschritts gewesen, niemals aber gewaltbewehrter Zentralismus und oktroyierte Gleichschaltung. Auch Farage wurde für seine Ausführungen ausgebuht. Jahrzehntelange linke Gehirnwäsche wirkt eben – offensichtlich auch bei einer ihrem Selbstverständnis nach bürgerlichen Elite.

Wer sich jemals mit liberalem Gedankengut auseinandergesetzt und die Schriften seiner wichtigsten Protagonisten studiert (und verstanden!) hat, wird erkennen, dass Klaus und Farage mit jedem ihrer Worte recht haben. Dass ein Publikum, das mehrheitlich nicht etwa aus Soziologiestudenten, Gewerkschaftern, Umverteilungsbürokraten und grünen Jakobinern, sondern aus Menschen mit wirtschaftlichem Grundverständnis besteht, dies nicht zu erkennen imstande ist, lässt für die Zukunft Europas nichts Gutes erwarten.

Gravitationskräfte wachsen bekanntlich mit der Zunahme der Masse von Körpern. Das gilt nicht nur in der Astronomie, sondern auch für politische Entitäten. Die größte kosmische Kraft geht indes von „Schwarzen Löchern“ aus, die jeden Himmelskörper zerstören, der sich ihnen zu weit annähert. Brüssel bildet ein schwarzes Loch inmitten Europas. Doch anders als bei kosmischen Schwarzen Löchern ist seine zerstörerische Kraft nicht unbeugsam. Die bloße Besinnung auf eine Grundforderung der Aufklärung reicht, um ihr zu entgehen: Hirn einschalten und den Verstand gebrauchen. Imperien sind immer nur gut für deren Herrscher und ihre wenigen Günstlinge. Alle anderen Insassen dagegen haben nicht viel davon zu erwarten – jedenfalls nichts Gutes.

Link zum Originalartikel



Fünf Mythen um Facebook

Von „Hasssprache” und anderem Blödsinn respektive linker Propaganda

Von Jürgen Fritz

Ein Gastbeitrag von Dr. Christian Stahl, Medienkanzlei REPGOW

Facebook habe ein virtuelles Hausrecht und könne daher aussperren wie und wen es wolle, da das Angebot ja kostenlos wäre. Als Privatunternehmen sei es nicht an die Grundrechte gebunden. „Hasssprache” sei illegal und das größte Problem im Internet. Etliche Mythen geistern durch die Köpfe nicht weniger. Dr. Christian Stahl, Inhaber der Medienkanzlei REPGOW, der in der Causa Beatrix von Storch Strafanzeige gegen die Polizei Köln erstattete und mit dem zusammen ich Facebook wegen rechtswidriger Sperrungen vor ein deutsches Gericht zu bringen gedenke, räumt mit diesen Fehlvorstellungen ein für alle mal auf.

Wir befassen uns schon seit längerem mit den massiven Löschungen bei Facebook und der halbstaatlichen Zensur, die dort ausgeübt wird. Im Zusammenhang damit hört man immer wieder bestimmte Mythen hinsichtlich dessen, was Facebook tun darf oder nicht. Mit den wichtigsten wollen wir heute aufräumen

Mythos Nr. 1 – Facebook und das virtuelle Hausrecht

Ja, es gibt ein virtuelles Hausrecht, und grundsätzlich steht das auch jedem zu, der einen eigenen Blog oder sonstigen Internetauftritt betreibt. Der Unterschied bei Facebook ist aber der, dass das Geschäftsmodell von Facebook darauf ausgerichtet ist, dass Nutzer ihre eigenen Vorstellungen, Meinungen und Ansichten kundtun können. Facebook liefert selber gar keinen Inhalt, anders als etwa die Nachrichtenmagazine das auf ihren Seiten tun, sondern überlässt es ausschließlich seinen Nutzern, den Inhalt zu gestalten.

Und dementsprechend sind dann auch die Nutzungsbedingungen von Facebook gestaltet. Facebook hat zwar die Möglichkeit, in dem Vertrag mit den Nutzern, also den Nutzungsbedingungen oder Gemeinschaftsstandards, zusätzliche Regelung aufzustellen. Aber zum einen sind diese Regelungen sehr allgemein gehalten, vor allem aber kann Facebook diese Regeln nicht nach Belieben anpassen , denn sie liegen ja dem Vertrag mit dem Kunden zugrunde.

Mythos Nr. 2 – Facebook kann Nutzer aussperren, weil das Angebot kostenlos ist

Nein, das Angebot von Facebook ist alles andere als kostenlos. Vielmehr bezahlen wir die Nutzung von Facebook sogar dann, wenn wir gar nicht online sind, nämlich mit unseren Daten – unseren Interessen und Vorlieben, unseren Verbindungen zu anderen Menschen und vielen weiteren Informationen über uns selbst. All das ist für Facebook echtes Gold, damit verdient Facebook Geld und davon nicht wenig.

Der Vertrag mit Facebook ist in Wirklichkeit also ein ganz normales Austauschverhältnis und alles andere als eine Schenkung oder Gefälligkeit. Und wie bei jedem anderen entgeltlichen Vertrag sind hier von beiden Seiten die Regeln einzuhalten.

Mythos Nr. 3 – Facebook ist nicht an Grundrechte gebunden

Das ist eine Halbwahrheit. Richtig ist, dass Grundrechte wie insbesondere das Grundrecht der Meinungsfreiheit zunächst einmal nur staatliche Institutionen verpflichten, und Facebook ist nach wie vor kein Staat. Aber das Bundesverfassungsgericht hat schon in den fünfziger Jahren anerkannt, dass die Grundrechte auch im Verhältnis zwischen privaten mittelbare Anwendung finden können. Das ist die sogenannte Drittwirkung.

Diese Drittwirkung tritt immer dann ein, wenn Vertragsbedingungen ausgelegt werden oder wenn Nutzungsbedingungen in einer AGB-Kontrolle überprüft werden, oder auch wenn es einfach nur um allgemeine Maßstäbe des Zivilrechts wie etwa Treu und Glauben oder guten Sitten geht.

Hier spielt es eine gewaltige Rolle, dass Facebook so eine große Marktmacht hat, dass Facebook für 40 Millionen Bundesbürger Teil des täglichen Lebens und wichtigstes Instrument des Meinungsaustausches geworden ist. Hier bestimmte Meinungen zu unterdrücken, verstößt ganz klar gegen die guten Sitten, weil es sich faktisch auswirkt wie eine Beschränkung der Meinungsfreiheit.

Der zweite Grund, warum Facebook Grundrechte beachten muss ist, dass die Zensur von Facebook in Wirklichkeit vom Staat getrieben ist. Der Bundeszensurminister Heiko Maas tut ja alles dafür, ihm missliebige Meinungen zu unterdrücken und versucht das zu erreichen, indem er anstelle staatlicher Maßnahmen eben Facebook verpflichtet hat, die Meinungsfreiheit zu beschneiden. Wenn Facebook sich hier zum Werkzeug staatlicher Willkür macht, gelten die Grundrechte natürlich erst recht. Auch das ist ein anerkannter Grundsatz im Verfassungsrecht: Es gibt keine Flucht ins Privatrecht.

Mythos Nr. 4 – „Hass-Sprache” ist illegal

Das ist schlicht Blödsinn und Teil einer Propagandakampagne, die aufgerichtet ist, die Meinungsfreiheit zu beschneiden. Es gibt keine gesetzliche Definition von „Hasssprache” („Hatespeech”). Auch bösartige, unangenehme, aus unserer persönlichen Wahrnehmung heraus widerliche Äußerungen sind zunächst mal Meinungen, und sie finden – auch das ist ständige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts – ihre Grenzen erst dort, wo zur Gewalt oder zum Hass gegen andere explizit aufgerufen wird.

Man muss sich klar machen, dass das Bundesjustizministerium selber auf parlamentarische Fragen bei vielen tausend Sperrung auf Facebook kein einziges strafrechtlich relevantes Verhalten nennen konnte.

Mythos Nr. 5 – „Hasssprache” ist das größte Problem im Internet

Auch hier ein ganz klares nein. Genauso wie der Begriff der Hass-Sprache eine Erfindung der Propaganda ist, ist auch das angebliche Problem in Wirklichkeit keines. Selbstverständlich gibt es jede Menge unanständige Äußerungen, auch verbotene Äußerungen im Internet. Und auch auf Facebook treffen wir immer wieder mal auf strafrechtlich relevante Aussagen. Aber das trifft eben für die meisten Äußerungen nicht zu.

Man kann es nicht oft genug wiederholen: Meinungsfreiheit besteht darin, den Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen. Ihre Meinung muss niemandem gefallen und umgekehrt. Keiner von uns ist im Besitz der Wahrheit, wir Menschen sind darauf angewiesen, unterschiedliche Standpunkte auszutauschen, um uns der Wahrheit wenigstens annähern zu können.

Dieser Artikel erschien zuerst auf der Internetseite der Medienkanzlei REPGOW und erscheint hier mit freundlicher Genehmigung von Dr. Christian Stahl, dem Inhaber der Kanzlei.



Konfuse Genossen

Von Andreas Tögel

Ideologische Scheuklappen und ökonomischer Unverstand

„Von der Wirtschaft verstehe ich nichts” verkündete einst Sonnenkönig Bruno der Große und sprach damit, was nicht häufig vorkam, ganz gelassen die Wahrheit aus. Am ökonomischen Unverstand der heimischen Genossen, hat sich bis heute nichts geändert. Ihr unerschütterlich fester Glaube an staatlichen Paternalismus, an Regulierungen, „soziale Umverteilung” und gewaltsame Gleichmacherei – kurzum, an die Segnungen des Sozialismus à la Karl Marx – ist durch Fakten nicht zu erschüttern.

Gegenwärtig treibt die Konfusion der österreichischen Sozialisten von einem Höhepunkt zum nächsten, wohl weil sie den Schock ihrer Vertreibung von den Schalthebeln der Macht im Bund nicht verkraften. Die wirtschaftsrelevanten Teile des Programms der neuen Bundesregierung, werden von ihnen als reines Teufelswerk gegeißelt. Dabei hantieren sie mit geradezu hanebüchene Zahlen, was beispielsweise die Konsequenzen einer Ausweitung der Liste der Mängelberufe betrifft. Sie überspannen den Bogen in ihrem Übereifer derart stark, dass sie sich mittlerweile selbst von ihren treuen Genossen im ORF, ketzerische Fragen gefallen lassen müssen. Dass viele Gastronomiebetriebe unter einem Mangel an Fachkräften leiden, ist ihnen egal. Sie wollen geschlossene, jeden arbeitswilligen Ausländer fernhaltende Grenzen. Für den Arbeitsmarkt unbrauchbare Einwanderer ins Sozialsystem, nehmen sie indessen jederzeit mit offenen Armen auf, wohl weil sie in ihnen potentielle Wähler zu sehen glauben. Potentiell produktiv Tätige dagegen mögen sie nicht.

Die bislang kolportierten Pläne der Bundesregierung bezüglich einer Reform von Arbeitslosenunterstützung und Sozialhilfe, haben den besonderen Zorn der Roten auf sich gezogen, wiewohl Details noch gar nicht bekannt sind. So wird etwa mit großem Eifer die austriakische Versioneines Gespensts namens „Hartz IV” beschworen, als ob es sichdabei um eine Ausgeburt des Neoliberalismus handeln würde. Dass die in Deutschland unter diesem Begriff firmierenden Arbeitsmarktreformen von einer rotgrünen Regierung unter Kanzler Schröder auf den Weg gebracht wurden, also schwerlich als reaktionäre Umtriebe entmenschter Turbokapitalisten gebrandmarkt werden können, stört sie nicht.

Wie die „Agenda Austria” in einem eben veröffentlichten, auf die Daten der Eurostat gestützten Papier zeigen, spricht die Entwicklung der Zahl der Langzeitarbeitslosen in Deutschland eine klare Sprache: In der Zeit von 2005 bis 2015 ist sie von 2,4 Millionen auf 723.000 gesunken. Das bedeutet einen Rückgang um 70 Prozent. Während die von den heimischen Sozialisten verteufelten Maßnahmen in Deutschland eine unbestreitbar positive Wirkung entfalten, zeigt die Reformverweigerung in Österreich die genau gegenteilige Wirkung, wie die untenstehende Grafik deutlichmacht: Hier nimmt die Zahl der Langzeitarbeitslosen seit Jahren kontinuierlich zu. Seit 2016 liegt Deutschland hinsichtlich der Langzeitarbeitslosenquote besser als Österreich.

Das führt zu folgender Frage: Was veranlasst die Genossen dazu, ein in der unmittelbaren Nachbarschaft höchst erfolgreiches Modell, so erbittert zu bekämpfen? Wie kann eine angeblich am Wohlergehen von Arbeitnehmern interessierte Partei gegen Maßnahmen eintreten, die Langzeitarbeitslose wieder in den Produktionsprozess einzugliedern geeignet sind? Offensichtlich scheint ihnen eben doch nichts daran zu liegen, wieder für mehr produktiv Beschäftigte zu sorgen. Vielmehr ist es ihnen wohl darum zu tun, Arbeitslose als hilflose, lebenslänglich betreuungsbedürftige Sozialhilfeklienten – und damit als ihnen ewig verpflichtete Wähler – zu erhalten. Sie gleichen damit einem Mediziner, der eine schwere Erkrankung mit der Bekämpfung von Symptomen therapiert, anstatt deren Ursachen zu bekämpfen – obwohl er das könnte. Um einen solchen Arzt wird jeder vernünftige Patient einen großen Bogen machen.

Menschen reagieren bekanntlich auf die ihnen gebotenen Anreize. Wer etwas für nichts bekommt, ist, auch um den Preis seiner Unfreiheit geneigt, es zu nehmen. Wer dagegen – und sei es mit sanftem Druck – dazu veranlasst wird, sein Schicksal nicht allein von der Wohlfahrtsbürokratie abhängig zu machen, sondern selbst für sein Fortkommen zu sorgen, wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit tun. Auch in den USA war ein von der Clinton-Regierung Inszenierter „Soziallabbau“, den man einer republikanischen Administration niemals verziehen hätte, zielführend. Die Zahl der „Welfare-moms” konnte dadurch drastisch reduziert werden, indem man den maximalen Zeitraum zum Bezug von Sozialhilfen strikt limitierte. Auch in den USA kamen notorische Sozialromantiker damals nicht umhin, das als „Kriegserklärung” an die Unterprivilegierten zu denunzieren.

Die sozialistenfreie heimische Regierung, sollte sich vom Dauerfeuer der großzügigen Verteiler fremden Geldes nicht beeindrucken lassen. Arbeit muss sich wieder lohnen!



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