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Die Rainbow Nation – ein sozialistischer Traum zerbricht.

(Mara Tevelli) Nach dem Ende der Apartheid 1994 wurde Nelson Mandelas African National Congress, ANC, als Begründer der Rainbow Nation, in der soziale Gerechtigkeit und friedliche Koexistenz aller Rassen gelebt wird, international bejubelt. In den letzten Jahren dringen jedoch kaum Nachrichten aus dem progressiven Garten Eden nach Europa. Die internationale Mainstreampresse hält sich zur politischen Situation in der Republik Südafrika bedeckt.

Was geht in der Rainbow Nation vor?

Je nach Bevölkerungsgruppe, werden unterschiedliche Bilder Südafrikas gezeichnet. Die Bevölkerungsgruppe der Schwarzen, die 85% der 57 Millionen Südafrikaner stellt, spricht von sozialer Gerechtigkeit und Wohlstand, auf die sie seit Regierungsübernahme durch den ANC vergeblich wartet. 36% Arbeitslosigkeit, hohe Kriminalität, Mangel an sauberem Wasser und Wohnungen werden beklagt. Weiße, die mit 8.1% neben „Coloureds”, (Mischlinge, KhoiSan) und Asiaten der Minderheit angehören, sehen sich auf Grund ihrer Rasse diskriminiert. Die BEE (Black Economic Empowerment) Politik schreibt seit 2003 Unternehmen einen schwarzen Arbeitnehmeranteil von 85% vor. Durch diese „Antidiskrimierungsmaßnahme” verloren Unternehmer Schlüsselkräfte und Weiße ihre Jobs. Viele befürchten, Opfer eines Genozids zu werden, der mit einem Rassenkrieg einhergehen könnte.

Einig ist man sich über das Versagen des vormals von UdSSR und schwedischen Sozialisten finanzierten ANC, der durch Misswirtschaft und Korruption Südafrika an den Rand des Zusammenbruches brachte.

Die Enttäuschung der Schwarzen, der immer öfter durch Brandanschläge auf öffentliches Eigentum Ausdruck verliehen wird, nutzen neue, radikale Parteien. Der marxistisch-leninistische EFF (Economic Freedom Fighters) unter der Führung von Julius Malema ist drittstärkste Kraft in Südafrika. Malema sieht in Vertreibung der weißen Boer (Boer/Bure bedeutet Bauer) und deren Enteignung ohne Entschädigung, die Lösung für Südafrikas Probleme. Bei Auftritten singt er „Kill the Boer, shoot the Farmer” und erklärt, dass er nicht das Abschlachten der Weißen fordert – mit Zusatz „vorerst nicht”.

Nach öffentlichen Hasstiraden der Politiker gegen Weiße intensivieren sich grausame Folterungen und Ermordungen weißer Farmer. Seit 1994 wurden weit über 70.000 Farmmorde begangen.

Die Mordrate an weißen Farmern ist viermal so hoch wie der Durchschnitt in Südafrika. Von etwa 50 Morden am Tag sind etwa 20 der Opfer Weiße, also 40% bei einem Bevölkerungsanteil von 8.1%.

Eine Spezialistin für Tatortreinigung berichtet von ausgerissenen Fingernägeln, abgehackten Händen und Ohren, ausgestochenen Augen und Haut, die von Badewannen abgekratzt werden musste, nachdem Opfer in kochendes Wasser geworfen worden waren. Der rasante Anstieg von Farmmorden wird von offiziellen Stellen als Folge steigender Armut und nicht als rassistisch motiviert bezeichnet. Der Sadismus, mit dem Opfer oft über mehrere Tage gequält werden, während kaum Beute mitgenommen wird, lässt jedoch anderes vermuten. Auffällig ist, dass die Angreifer Geräte mit sich führen, die das Netz für Mobiltelefone lahmlegen, sodass Opfer auf abgelegenen Farmen den Tätern tagelang ausgeliefert sind. Diese Geräte sind im Normalfall Regierung und Militär vorbehalten.

Da sich Weiße von der Polizei nicht adäquat beschützt fühlen, Waffenpässe nicht verlängert und mehrere hunderttausend registrierte Waffen eingezogen wurden, bewachen private Sicherheitsdienste die wie Festungen mit elektrischen Zäunen und Mauern geschützten Häuser.

Im Wettlauf um Stimmen für die 2019 bevorstehenden Wahlen konnte der EFF dem schwächelnden ANC mit der Ankündigung, Weiße ohne Entschädigung zu enteignen und ihre Immobilien an die schwarze Bevölkerung zu verteilen, Wähler abziehen.

Der ANC antwortete mit der Ankündigung von Präsident Cyril Ramaphosa am 31.7. 2018, eine Verfassungsänderung durchzusetzen, die Enteignung ohne Gegenleistung erlaubt. Betroffen sind ausschließlich weiße Bürger und deren Grund- u. Immobilieneigentum. Noch laufende Kredite sollen die Enteigneten weiter bezahlen.

ANC und EFF rechtfertigen ihre gegen Menschrechte und internationales Recht verstoßenden Pläne mit falschen Narrativen von „Landraub ” und „unzureichender Wiedergutmachung für die Apartheid”.

Als Jan van Riebeeck 1652 mit einem Schiff der Dutch East India Company im heutigen Cape Town anlegte, um dort eine Versorgungsstation zu errichten, war das Land unbesiedelt. Mit den indigenen Nomadenvölkern der Khoi und San auf die man bei Erkundungen traf, lebten die Holländer in friedlicher Koexistenz. Auf Schwarze trafen sie erst circa 100 Jahre später.

Die schwarze Mehrheitsbevölkerung, die sich fälschlicherweise als indigen bezeichnet und “ihr Land” von den Boer fordert, zählt zu den Zulus und Bantus. Diese waren aus dem Norden in das heutige Südafrika eingewandert. Sie vertrieben und ermordeten fast alle KhoiSan und nahmen deren Land in Besitz.

Weiße, die sich heute Afrikaner oder Boer nennen, erwarben ihr Land durch Kauf und Tausch, nicht durch Versklavung, Vertreibung und Ermordung von Schwarzen. Viele der Farmen stehen seit bis zu 12 Generationen im Besitz der Boer.

Ein ebenso falsches Narrativ betrifft die angeblich nicht abgearbeitete Schuld der Apartheid. Bei ihrer Einführung 1948 wies man den durch willkürliche Grenzziehung der Briten geteilten Stämmen Homelands zu, die den Gesetzen und der Kultur des jeweiligen Stammes unterstanden.

Man war der Zeit voraus und erkannte, dass Multikulturalität im Zusammenleben der kriegerischen Stämme untereinander und mit Weißen nicht möglich war. Die Apartheidsregierung führte eine strenge Rassentrennung ein und beendete Aufstände der Schwarzen oft blutig. Aber sie übernahm auch Verantwortung für die von Schwarzen regierten Homelands. Abermilliarden wurden in Infrastrukur, Wohnungsbau, Bildung und medizinische Versorgung investiert. Die Lebenserwartung der Schwarzen stieg, Säuglingssterblichkeit sank und die Bevölkerung verdreifachte sich. Aus krisengeschüttelten Nachbarländern wanderten zusätzlich Millionen in das von Weißen finanzierte Apartheid-Sozialsystem ein, während die weiße Bevölkerung im Wachstum stagnierte. Das Ende der Apartheid wurde nicht nur wegen internationalen Drucks, sondern auch wegen der Unfinanzierbarkeit des Sozialsystems akzeptiert.

Nach Ende der Apartheid konnten Schwarze zwischen Kompensation und mittels Entschädigung enteigneten Farmen wählen. Die Mehrheit entschied sich für Geld. Über 4000 Farmen, die an Schwarze vergeben wurden, lagen nach einem Jahr zu 90% mangels Wissens und Ausdauer brach.

Weiße (Schwarze) besitzen heute 23% (1.2%) der Flächen im ländlichen und 10% (7%) im urbanen Bereich bei einer Gesamtfläche von 120 Millionen Hektar. Landbesitz wird hoch besteuert, daher sichert die weiße Minderheit nicht nur die Nahrungsmittelversorgung, sondern trägt auch wesentlich zum Steueraufkommen bei.

Aus Staatsbesitz könnte ausreichend Land für Schwarze zur Verfügung gestellt werden. Trotzdem drängt man auf entschädigungslose Enteignung der Weißen, die das Nachbarland Zimbawe in Chaos und anhaltende Hungersnot stürzte. Der wahre Grund für die Abschaffung des Menschenrechtes auf Eigentum ist, die Erosion aller Menschenrechte voranzutreiben, um mit dem Genozid an Weißen als willkommenem Kollateralschaden, den Weg in den Kommunismus zu ebnen, während Systemmedien stumm bleiben. Frei nach Orwell, alle Menschen sind gleich, aber manche haben weniger Menschenrechte als andere.



Italien: Sargnagel des Eurosystems

Italien: Sargnagel des Eurosystems – und /oder „erfolgreich“ durch Erpressung?

(Andreas Tögel) Kundige Analysten wie Hans-Werner Sinn, ehemaliger Chef des Münchner ifo-Instituts und Kritiker des Euro, sowie der an der Donau-Universität Krems unterrichtende Ökonom Gottfried Haber, warnen seit geraumer Zeit vor den Gefahren, die dem Eurosystem durch die Verschuldung Italiens drohen. Das schöne Land trägt mittlerweile eine Schuldenlast von 133 Prozent des BIP – das ist eine Summe, die aller Voraussicht nach nicht ohne Enteignung der Gläubiger abzutragen sein wird. Es knirscht im Gebälk.

Italy Debt to gdp

Hat der Schuldenexzess im vergleichsweise unbedeutenden Griechenland die Eurozone schon an die Grenze der Belastbarkeit befördert, wird eine „Rettung“ des im Hinblick auf seine Wirtschaftsleistung rund siebeinhalbmal größeren Italiens selbst die von ihrer Genialität überzeugten Geldalchemisten der EZB vor unlösbare Probleme stellen. Die EZB-Granden haben ihr Pulver nämlich längst verschossen – ganz anders als ihre wesentlich smarteren Kollegen von der US-FED, die, sehr zum Verdruss von Präsident Trump, der eine orthodox keynesianische Schuldenpolitik betreibt, schon vor zwei Jahren damit begonnen haben, die Zinsen anzuheben um sich dadurch Spielraum für den nächsten Wirtschaftseinbruch zu schaffen. Dass die EZB, dank Jahrelang gepflogener Konkursverschleppungspolitik heute faktisch „nackt“ dasteht, erweist sich angesichts der momentanen Lage alles andere als günstig.
Denn gegenwärtig brennt der Hut, da die linken Populisten von der „Cinque Stelle“-Bewegung in der italienischen Regierung keineswegs gewillt sind, auf ihr kostspieliges Wählerbestechungsprogramm zu verzichten, das aus Steuersenkungen, Lebensarbeitszeitverkürzungen und Geschenken für Arbeitsunwillige (der Einführung eines gegenleistungsfreien „Bürgergeldes“), bestehen soll. Das eine Neuverschuldung von 2,4 Prozent / BIP vorsehende Budget wurde von EU-Wirtschaftskommissar Moscovici, obgleich selbst ein in der Wolle gefärbter Linker, rundweg abgelehnt. Er spricht von einem „Präzedenzfall“ und zeigt sich im Hinblick auf die möglichen Folgen eines Nachgebens nicht geneigt, einzulenken. Andererseits wollen die Linkspopulisten in Italien vor ihren Wählern nicht das Gesicht verlieren. Die Fronten scheinen beiderseits verhärtet.
Es geht um viel. Zu Ende gedacht um nicht weniger, als um den Erhalt der europäischen Esperantowährung. Das wissen die Machthaber in Italien natürlich ganz genau und sie pokern entsprechend hoch. Erinnern wir uns: „Whatever it takes“ hatte EZB-Chef Mario Draghi in der 2012er- Eurokrise angekündigt unternehmen zu wollen, um den Euro zu erhalten. Das hat er auch getan und es hat bisher, so hoch der Preis (insbesondere für die Sparer) auch war, geklappt. Kehrseite der Medaille: Draghis Worte klingen seinen fidelen Landsleuten heute noch im Ohr, was sie ganz offensichtlich dazu veranlasst, stur an ihren ruinösen Budgetplänen festzuhalten. Zahlen werden – dank „whatever it takes“-Erhalt des Euro schließlich eh alle anderen.
Die Herren Draghi & Genossen wissen, dass nicht wenige italienische Euroskeptiker lieber heute als morgen zur Lira zurückkehren würden, um aus dem für das Land wirtschaftlich verheerenden Währungskorsett herauszukommen. Nach der von der EU-Nomenklatura unerwarteten Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen, wäre ein Austritt Italiens aus der Eurozone mutmaßlich der Anfang vom Ende ihres Traums von einem aus Brüssel dirigierten, europäischen Imperiums. Und das ist das Allerletzte, was die glühenden Zentralisten zwischen Madrid und Berlin und von Macron bis Draghi zuzulassen gewillt sind.
Die Spitzen der EU werden also – eifrig unterstützt von der EZB – dem mafiosen Erpressungsversuch der italienischen Regierung zweifellos nachgeben. Um das Gesicht zu wahren, wird man halt ein paar belanglose Bedingungen formulieren und der wirtschaftspolitisch sinnfreien Geldverbrennungsaktion der Italiener im Übrigen tatenlos zusehen. Bezahlen werden – wie das im Sozialismus so ist – nicht die Gesinnungstäter, Versager und Hallodris, sondern die arbeitssamen Leistungsträger. Im Falle des zentralistisch-kollektivistischen Projekts der EU werden das primär die leider von allen guten Geistern verlassenen Deutschen sein – zumal deren schwer angeschlagene Regierung dem anmaßenden Auftreten der Schuldnerländer nichts entgegensetzen wird. Die ist ja gegenwärtig ausschließlich mit sich selbst beschäftigt – und auf den Erhalt von Posten und Pfründen konzentriert.
Fazit: Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst. Optimisten sollten daran denken, Gold zu kaufen. Pessimisten werden eher in Konservendosen und Munition investieren.



Erste Waffenverbotszone in Sachsen: Jetzt kann nix mehr passieren!

(Andreas Tögel) Bekanntlich treibt es die Gescheitesten und Besten nicht etwa an Werkbänke und Büros in der Privatwirtschaft, sondern in die Politik. Dort angekommen, sorgen Lichtgestalten wie Burkhard Jung (seines Zeichens Oberbürgermeister der Stadt Leipzig) und Roland Wöller (der amtierende sächsische Innenminister) dafür, dass die weniger Gescheiten sich allzeit pudelwohl – vor allem aber sicher wie in Abrahams Schoß fühlen können.

Waffenverbotszone

Um dem Sicherheitsbedürfnis vieler seit 2015 rätselhafterweise von irrationalen Ängsten gebeutelten Patienten – Pardon – Staatsbürger Vorschub zu leisten, braucht es allerdings einiges an Hirnschmalz. Da die Außengrenzen des Landes bekanntlich nicht gesichert werden können und es daher nicht möglich ist, allerlei seltsames Volk daran zu hindern, ins wohlfahrtsstaatliche Paradies einzusickern und dort zur Bedrohung für Krethi und Plethi zu mutieren, bedarf es zahlreicher interner Sicherheitsmaßnahmen. Die stilsichere Errichtung schmucker Beton- und Drahtverhaue an Fußgängerzonen, rund um Volksfeste und Weihnachtsmärkte, gehören dazu. Davon abgesehen, steht außer Frage, dass die allgemeine Sicherheit selbstverständlich und ausschließlich vom Gewaltmonopol garantiert wird, das zu jeder Zeit und an jedem Ort des Landes unermüdlich darauf wartet, die Ängste besorgter Bürger zerstreuen zu dürfen. Da im Fall der Fälle selten mehr als ein halbe Stunde bis zum Eintreffen der Freunde und Helfer vergeht, besteht niemals Grund zur Panik. Bis dahin verwickle man allfällige Gefährder in gute Gespräche und vermeide es, diese zu provozieren.
Mit der Einrichtung waffenfreier Zonen soll rigoros sichergestellt werden, dass kein Bürger auf die Idee kommt, am Ende selbst für seine Sicherheit zu sorgen. Denn Selbstverteidigung oder Notwehr bedeutet – nach dem Verständnis der Nomenklatura und ihrer Schergen – Selbstjustiz, und die zu unterbinden ist der auf sein Gewaltmonopol pochende Staat wild entschlossen.
Selbstverständlich sind mit der Einrichtung „waffenfreier Zonen“ auch Leviathans willige Vollstrecker einverstanden – wie der Leipziger Polizeipräsident Bernd Merbitz.
Soeben sind die drei ehrenwerten Herren, inspiriert vom durchschlagenden Erfolg einschlägiger US-amerikanischer Vorbilder, dabei, in Leipzig jene Idee zu verwirklichen, die der öffentlichen Sicherheit in beispielhafter Weise auf die Sprünge helfen wird: Rund um die Eisenbahnstraße soll nach ihrem Willen eine „waffenfreie Zone“ eingerichtet werden, die mit stark beeindruckenden Warnschildern versehen wird. Das soll für Ruhe und Sicherheit sorgen. Die Vorstellungskraft Otto Normalverbrauchers dürfte zweifellos dafür ausreichen, sich auszumalen, wie bewaffnete Kriminelle, Irre oder potentielle Attentäter, die sich mit finstersten Absichten an die Sicherheitszone heranpirschen, augenblicklich ihre Waffen fallen lassen, sobald sie der Verbotsschilder gewahr werden. Denn unschuldige Leute umzubringen mag ja angehen, aber eine hoheitlich eingerichtete Waffenverbotszone zu verletzen, geht gar nicht. Klar soweit? Wer also absolute Sicherheit sucht: Auf zur Leipziger Bahnhofstraße!
Wer nun meint, von dem Verbot wären nur Schuss- oder Blankwaffen, erfasst, irrt: Die Vorschrift gilt nämlich für jeden Gegenstand, der als Waffe gebraucht werden kann. Außer Wattebäuschchen und Angorahäubchen dürfte das so ziemlich alles betreffen. Handwerker, die mit Messern, Scheren, spitzen Feilen oder Mehrzweckwerkzeugen unterwegs sind, sollten die Gegend daher meiden, sofern sie nicht scharf darauf sind, mit Bußgeld von bis zu 10.000 Euro (!) belegt zu werden. Auch Menschen, die einen Reizgasspray zur Hundeabwehr eingesteckt haben, werden sich in der „Zone“ künftig strafbar machen. Wo gehobelt wird, fallen eben Späne…
Fazit: Da Gewaltverbrecher und „Gefährder“ nicht dazu neigen, mit Reizgassprays zur Tat schreiten oder wegen kindischer Verbotsschilder ihre Kalaschnikows fallenzulassen, wird mit diesem Geniestreich – einmal mehr – eine wirksame Maßnahme zur Entwaffnung potentieller Opfer gesetzt. Die pflegen sich nämlich – besonders in einem mit so ausgeprägter Untertanenmentalität geschlagenen Land wie Deutschland – jeder noch so sinnfreien Anordnung der Obrigkeit widerspruchslos zu fügen. Fazit: Waffenverbotszonen dienen zweifellos der Sicherheit: Jener der Täter. Wenigstens die haben dadurch mehr vom Leben.

Erste Waffenverbotszone in Sachsen: Jetzt kann nix mehr passieren!

Bekanntlich treibt es die Gescheitesten und Besten nicht etwa an Werkbänke und Büros in der Privatwirtschaft, sondern in die Politik. Dort angekommen, sorgen Lichtgestalten wie Burkhard Jung (seines Zeichens Oberbürgermeister der Stadt Leipzig) und Roland Wöller (der amtierende sächsische Innenminister) dafür, dass die weniger Gescheiten sich allzeit pudelwohl – vor allem aber sicher wie in Abrahams Schoß fühlen können.
Um dem Sicherheitsbedürfnis vieler seit 2015 rätselhafterweise von irrationalen Ängsten gebeutelten Patienten – Pardon – Staatsbürger Vorschub zu leisten, braucht es allerdings einiges an Hirnschmalz. Da die Außengrenzen des Landes bekanntlich nicht gesichert werden können und es daher nicht möglich ist, allerlei seltsames Volk daran zu hindern, ins wohlfahrtsstaatliche Paradies einzusickern und dort zur Bedrohung für Krethi und Plethi zu mutieren, bedarf es zahlreicher interner Sicherheitsmaßnahmen. Die stilsichere Errichtung schmucker Beton- und Drahtverhaue an Fußgängerzonen, rund um Volksfeste und Weihnachtsmärkte, gehören dazu. Davon abgesehen, steht außer Frage, dass die allgemeine Sicherheit selbstverständlich und ausschließlich vom Gewaltmonopol garantiert wird, das zu jeder Zeit und an jedem Ort des Landes unermüdlich darauf wartet, die Ängste besorgter Bürger zerstreuen zu dürfen. Da im Fall der Fälle selten mehr als ein halbe Stunde bis zum Eintreffen der Freunde und Helfer vergeht, besteht niemals Grund zur Panik. Bis dahin verwickle man allfällige Gefährder in gute Gespräche und vermeide es, diese zu provozieren.
Mit der Einrichtung waffenfreier Zonen soll rigoros sichergestellt werden, dass kein Bürger auf die Idee kommt, am Ende selbst für seine Sicherheit zu sorgen. Denn Selbstverteidigung oder Notwehr bedeutet – nach dem Verständnis der Nomenklatura und ihrer Schergen – Selbstjustiz, und die zu unterbinden ist der auf sein Gewaltmonopol pochende Staat wild entschlossen.
Selbstverständlich sind mit der Einrichtung „waffenfreier Zonen“ auch Leviathans willige Vollstrecker einverstanden – wie der Leipziger Polizeipräsident Bernd Merbitz.
Soeben sind die drei ehrenwerten Herren, inspiriert vom durchschlagenden Erfolg einschlägiger US-amerikanischer Vorbilder, dabei, in Leipzig jene Idee zu verwirklichen, die der öffentlichen Sicherheit in beispielhafter Weise auf die Sprünge helfen wird: Rund um die Eisenbahnstraße soll nach ihrem Willen eine „waffenfreie Zone“ eingerichtet werden, die mit stark beeindruckenden Warnschildern versehen wird. Das soll für Ruhe und Sicherheit sorgen. Die Vorstellungskraft Otto Normalverbrauchers dürfte zweifellos dafür ausreichen, sich auszumalen, wie bewaffnete Kriminelle, Irre oder potentielle Attentäter, die sich mit finstersten Absichten an die Sicherheitszone heranpirschen, augenblicklich ihre Waffen fallen lassen, sobald sie der Verbotsschilder gewahr werden. Denn unschuldige Leute umzubringen mag ja angehen, aber eine hoheitlich eingerichtete Waffenverbotszone zu verletzen, geht gar nicht. Klar soweit? Wer also absolute Sicherheit sucht: Auf zur Leipziger Bahnhofstraße!
Wer nun meint, von dem Verbot wären nur Schuss- oder Blankwaffen, erfasst, irrt: Die Vorschrift gilt nämlich für jeden Gegenstand, der als Waffe gebraucht werden kann. Außer Wattebäuschchen und Angorahäubchen dürfte das so ziemlich alles betreffen. Handwerker, die mit Messern, Scheren, spitzen Feilen oder Mehrzweckwerkzeugen unterwegs sind, sollten die Gegend daher meiden, sofern sie nicht scharf darauf sind, mit Bußgeld von bis zu 10.000 Euro (!) belegt zu werden. Auch Menschen, die einen Reizgasspray zur Hundeabwehr eingesteckt haben, werden sich in der „Zone“ künftig strafbar machen. Wo gehobelt wird, fallen eben Späne…
Fazit: Da Gewaltverbrecher und „Gefährder“ nicht dazu neigen, mit Reizgassprays zur Tat schreiten oder wegen kindischer Verbotsschilder ihre Kalaschnikows fallenzulassen, wird mit diesem Geniestreich – einmal mehr – eine wirksame Maßnahme zur Entwaffnung potentieller Opfer gesetzt. Die pflegen sich nämlich – besonders in einem mit so ausgeprägter Untertanenmentalität geschlagenen Land wie Deutschland – jeder noch so sinnfreien Anordnung der Obrigkeit widerspruchslos zu fügen. Fazit: Waffenverbotszonen dienen zweifellos der Sicherheit: Jener der Täter. Wenigstens die haben dadurch mehr vom Leben.



Das Auseinanderbrechen Deutschlands

Fazit: Die Beibehaltung der jetzigen Politik wird Deutschland unterminieren und in einen dystopischen Albtraum innerhalb weniger Generationen verwandeln.

Vor 2010 stand jede Entscheidung der Politik hinsichtlich ihrer Folgen auf dem Prüfstand, insbesondere welchen Nutzen und Schaden sie für die Bevölkerung haben würde. Dieses ungeschriebene Gesetz wurde nie abgeschafft, doch es gilt nicht mehr.

Dystopia

Die deutsche Berichts-Praxis macht die Leser misstrauisch und führt zu weiterem Vertrauensverlust Medien, Behörden und Politikern gegenüber, schrieb ich in „Die neue Kunst: Zwischen den Zeilen zu lesen“. In „Der Verlust der Meinugsfreiheit und ihre Opfer“ sagte ich: Vor 2010 stand jede Entscheidung der Politik hinsichtlich ihrer Folgen auf dem Prüfstand, insbesondere welchen Nutzen und Schaden sie für die Bevölkerung haben würde. Dieses ungeschriebene Gesetz wurde nie abgeschafft, doch es gilt nicht mehr. In diesem abschließenden Teil meines „Deutschland–Blues“ geht es um den Ausblick auf die Zukunft unseres Landes auf 50 bis 100 Jahre unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit.

Die Grenzen des Wachstums

Als 1972 der Club of Rome seine Studie zu den Grenzen des Wachstums vorlegte, führte das in der Folge zu einem Umdenken in den westlichen Gesellschaften. Thema war das Hochrechnen der damaligen Situation von Faktoren wie Rohstoffverbrauch, Bevölkerungswachstum, Nahrungsmittelproduktion und weiteren Parametern mit Hilfe eines Großcomputers. Die berechneten Modelle führten nach einer exponentiell steigenden Wachstumskurve in allen Varianten zu einem dramatischen Zusammenbruch der Weltwirtschaft. Je später dieser Zusammenbruch kam, desto mehr Menschen gab es zu diesem Zeitpunkt. Die Lösung dieser Katastrophe bestand darin, das Konzept der Nachhaltigkeit fest in unserer Gesellschaft zu verankern. Dieses sieht vor, dass man der Natur nur so viel entnimmt, wie man zurückgeben kann. Also werden so viele Bäume gefällt, wie man nachpflanzen kann, aber fossile Brennstoffe sollen nach einer Übergangszeit gar nicht mehr verbraucht werden.

Ich halte eine Politik der Nachhaltigkeit für notwendig und erwarte, dass Entscheidungsträger stets im Hinterkopf haben, was sie der Nachwelt hinterlassen. Unter dieser Prämisse möchte ich die aktuelle Politik auf die nächsten Generationen hochrechnen.

Eckpfeiler deutscher Politik

Die politische Landschaft besteht aus mehr Parteien als früher, wurde aber zunehmend von „linken“ Idealen geprägt mit…

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Kein guter Pakt

(Wiener Zeitung) Skepsis gegenüber dem im Pakt deutlich vorhandenen Konsens, wonach Migration bloß eine Win-win-Situation darstellt, liest sich – sine ira et studio – aber immerhin auch im “Plan A” des früheren Bundeskanzlers Christian Kern, der noch heute auf der Webseite der SPÖ zu finden ist. Sicher eine gute Recherchearbeit der Experten aus ÖGB und AK, die dabei wahrscheinlich zu Rate gezogen wurden.

Migrationsprozesse, keine Annäherung von Wohlstands- und Lohnniveau – diese Argumente gegen ein allzu freies Migrationsregime teilt Kerns “Plan A” mit weiten Strecken der internationalen Migrationsforschung. Warum steht das aber nur im “Plan A” und nicht in der Stellungnahme der SPÖ zum globalen Migrationspakt? Der “Plan A” spricht sogar von einem “Brain Drain” aus den Auswanderungsregionen und davon, dass ganze Regionen – insbesondere in Osteuropa – zunehmend entvölkert werden.

UN Migrationspakt 2018116115601

Warum ist dann der Pakt gut, trotz des weltweiten “Brain Drains”? Warum ist dann der Pakt gut trotz des enormen Zuzugs, den der Arbeitsmarkt im Westen niemals absorbieren wird können? Warum ist der Pakt gut, trotz der im “Plan A” diagnostizierten Folgen der Massenmigration wie steigende Arbeitslosigkeit und steigende Belastung für die Sozialbudgets und Druck auf das heimische Lohnniveau? Warum ist der Pakt gut, trotz der im “Plan A” sogar bekundeten Absicht der SPÖ, in der Europäischen Union – gegen jegliches geltende EU-Recht – durchzusetzen, dass in Branchen mit besonders hoher Arbeitslosigkeit das Instrument der Arbeitsmarktprüfung – solange eine angespannte Situation existiert – wieder eingeführt werden kann?

Viele neue Arbeitslose nach der Öffnung des Arbeitsmarktes

Der klare, harte und eindeutige rezente Befund des österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (Wifo) vom 5. September zum selben Thema ist praktisch gleichlautend, dass die Öffnung des heimischen Arbeitsmarktes in den Jahren 2011 und 2014 die Arbeitsimmigration drastisch beschleunigt hat. Das führte laut Wifo sehr wohl zu Verdrängungseffekten: Von zehn neuen Arbeitslosen in dieser Zeit waren vier bis acht eine Folge der Zuwanderung. Andreas Schieder, der Spitzenkandidat der SPÖ bei der kommenden EU-Wahl, täte in seinem politischen Eigeninteresse wohl gut daran, nicht den UN-Migrationspakt zu verteidigen, sondern die Konsequenz der Wifo-Studie für Wien zu bedenken: So war die Bundeshauptstadt demnach von den Schocks seit 2011 am stärksten betroffen – auch, weil sie als Metropolregion für Arbeitssuchende aus dem Ausland besonders…
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Welche Waffe soll es sein?

(Andreas Tögel) In Deutschland ist es um einiges komplizierter, eine Waffenbesitzerlaubnis zu erlangen als in Österreich. Der Nachweis eines Bedarfs (etwa als Jäger oder Sportschütze) ist in Österreich nicht erforderlich. Auch nicht die Mitgliedschaft in einem Schützenverein und der Nachweis einschlägiger Übungen. Auf die Ausstellung einer Waffenbesitzkarte besteht bei Vorliegen der nötigen Voraussetzungen ein Rechtsanspruch. Das Erreichen des geforderten Alters (21 Jahre), der Besitz der österreichischen Staatsbürgerschaft, strafrechtliche Unbescholtenheit, der Vorweis eines (problemlos zu erlangenden) „Waffenführerscheins”, der nach einer mehrstündigen theoretischen Schulung und einer einfachen praktischen Schießübung von dazu berechtigen Fachleuten ausgestellt wird, und das Bestehen eines „Psychotests” reichen aus. Dafür gewährt der deutsche Gesetzgeber größere Freiheit, was die Zahl der Waffen angeht, die der amtsbekannte Waffenbesitzer sein Eigen nennen darf: Sportschützen bis zu acht Stück, Sammler bis zu 168 Stück und Jäger dürfen pro Halbjahr um zwei Stück „aufstocken”.

In Österreich wird zunächst grundsätzlich nur der Erwerb und Besitz von zwei Waffen der Kategorie B, also Faustfeuerwaffen oder halbautomatischen Gewehren erlaubt, wobei auf Antrag Mengenerweiterungen bewilligt werden können. Die allerdings liegen im Behördenermessen. Für Gewehre ohne Selbstladefunktion gilt grundsätzlich keine Mengenbegrenzung. Indes ist eine 20 übersteigende Anzahl am selben Ort gelagerter Waffen der Behörde formlos zu melden.

Vorteil für deutsche Schützen: In Deutschland ist der Besitz bestimmter halbautomatischer Büchsen erlaubt, die in Österreich als Kriegswaffen (Kategorie A) eigestuft sind und deren Besitz daher verboten ist (wie beispielsweise der amerikanische M1-Karabiner oder das M1 Garand).

Die rigide Stückzahlbegrenzung in Österreich stellt jeden angehenden Waffenbesitzer vor die nicht einfache Entscheidung, welche(s) Gerät(e) er sich anschaffen soll. Wie immer lautet die Antwort: Kommt drauf an! Geht es ums gelegentliche Schießen „nur zum Spaß”, liegen sportliche Ambitionen vor, oder steht der Gedanke der Heimverteidigung im Vordergrund? Da eine Berechtigung zum Tragen einer scharfen Waffe sowohl in Deutschland, als auch in Österreich so gut wie nicht erteilt wird (es sei denn, man wäre Geldbote oder Personenschützer), bleibt dieser Punkt hier unbeachtet.

Wenn es ums gelegentliche „Spaßschießen” geht, sind Kleinkaliberwaffen (.22 long rifle oder lfb) eine gute Wahl. Die auf dem Markt befindliche Typenvielfalt ist sowohl bei Kurz- als auch Langwaffen riesig, die Geräte sind aufgrund des fehlenden Rückstoßes problemlos zu beherrschen und die Munitionskosten vernachlässigbar. Aber auch für Sportschützen sind KK-Waffen interessant, gibt es doch zahleiche, speziell für Kleinkaliberdisziplinen ausgelegte Präzisionswaffen. Als „harmlos” sind .22er übrigens keineswegs einzustufen. Dass der israelische Geheimdienst Waffen benutzt hat, die für dieses Kaliber ausgelegt sind, spricht Bände.

Sowohl für Gelegenheitsschützen, als auch für Sportschützen kommen „Großkaliberpistolen” (ab Kaliber 9mm) in Frage, die auch über ausreichende Mündungsenergie für die Selbstverteidigung verfügen. Die angebotene Auswahl an Typen ist gewaltig. Das Preisspektrum für Neuwaffen reicht von 650,- Euro bis zu mehreren Tausendern, wenn es eine getunte „Racegun” oder ein edles Sammlerstück sein soll.

Der kostbare zweite Platz auf der Karte, sollte nach meiner Einschätzung für eine halbautomatische Büchse im Kaliber .223 Rem. reserviert werden. Denn einerseits macht das Schießen mit Waffen dieser Art sehr viel Spaß (bei überschaubaren Kosten: wer günstige Angebote nutzt, kann mit unter 40 Cent / Patrone rechnen), sie schießen bis 200m (seitenwindabhängig) mit guter Präzision und, für den Fall, dass einmal wirklich schlimme Zeiten hereinbrechen sollten, steht man nicht völlig nackt und wehrlos hinter dem Fenster oder der Eingangstür.

Dieser Text ist auch in der Ausgabe Nr. 187 des ef-Magazins erschienen.



1918 – 2018: Deutschösterreicher – wo sind sie geblieben?

(Helmut Mueller) „Wie konnten wir aber im November 1918 „Deutsche“ werden, wenn wir schon längst Deutsche gewesen waren? „ fragte sich einst der verstorbene österreichische Schriftsteller Hans Weigel. Für ihn wie für einige andere assimilierte Juden, deren Muttersprache deutsch war, hatten das Wort „deutsch“ und Deutsches auch nach 1945 nichts Verwerfliches. Als gebildete Kulturdeutsche waren sie sich damals mit ethnisch Deutschen, in diesem Fall Deutschösterreicher, in einem einig: Es sei ein gemeinsamer (geistig-kultureller) Besitz vorhanden, der weder verschleudert werden, noch zugrunde gehen darf.

Sudetendeutsches Siedlungsgebiet 1871

Eine dermaßen vorbildliche und aufrechte Gesinnung ist aber heute in den Parteisekretariaten, Chefredaktionen und bei der Mehrheit der Intellektuellen in diesem Lande immer seltener anzutreffen. Schlimmer noch: Deutschösterreichische Kultur und das deutschösterreichische Volk haben bei ihnen offensichtlich längst aufgehört zu existieren und sind dadurch auch aus der veröffentlichten Meinung verschwunden. Dass mancherorts das Deutsche bereits aus den Schulen aus- und Fremdes einzieht, darf dann schon gar nicht mehr überraschen. Wird deutsche Leitkultur zwischen Multikulturalität und anglo-amerikanischer Kulturindustrie zerrieben?

Die blutleeren, doch politisch korrekten Ansprachen und Erklärungen anlässlich der Ausrufung beziehungsweise der Gründung der Republik haben bisher wenig zur Beruhigung beigetragen und es werden auch…

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Der Globale Migrationsfuck

(Akif Pirinçci) Am 10. und 11. Dezember 2018 soll in Marrakesch ein für die gesamte Menschheit epochales Ereignis stattfinden: der “Globale Migrationspakt”, der “Vertrag für die sichere, geordnete und reguläre Migration”, soll von über 190 UNO-Mitgliedern, darunter Deutschland, mit großem Tamtam unterzeichnet werden. Es sei angeblich kein verbindlicher Vertrag, sondern besäße nur einen Bekenntnischarakter. “Eine Absichtserklärung, mehr nicht” wird umso nachdrücklicher verlautbart, je mehr ungeheuerliche Details der Quasi-Verpflichtung auf den letzten Metern ans Tageslicht sickern. Komisch mutet es allerdings schon an, weshalb man sich zu etwas bekennt, was man eh nicht einzuhalten gedenkt.

UN-Logo

Zwei Dinge stehen diesbezüglich bereits fest.

  1. Genauso wie bei den einstigen Nicht-so-ernst-gemeint-Verträgen zwischen der EU und den einzelnen Mitgliedsstaaten, welche sich binnen Monaten nach ihrer Unterzeichnung als derart ernst entpuppten, daß sogar die jeweiligen nationalen Rechtsprechungen zugunsten der Schizoscheiße von anonymen Justizbürokraten vom Arsch der Welt ruckzuck pulverisiert wurden, so wird auch dieser von Hottentotten, Buschnegern und Koran-Irren ausgedachte Reparationsvertrag wegen nix nach seiner Unterzeichnung unverzüglich mit allen katastrophalen Konsequenzen in Kraft treten. Die Bekenntnis- und Absichtslüge ist nichts weiter als eine Lüge, um das Volk, wenn es denn tatsächlich davon erführe, wonach es dank des ohrenbetäubenden Schweigens der grün-links versifften Medien hierzulande nicht aussieht, zu täuschen und ruhigzustellen.

  2. Der Pakt wird in den folgenden Jahren dafür sorgen, daß Europa, vornehmlich aber Deutschland mit Hunderten Millionen von Analphabeten, Unzivilisierten, Blöden und Doofen, Soziopathen, Berufsfaulenzern, Kulturlosen, Gewohnheitsmördern, Schmarotzerexistenzen, Sex-Irren, Frauenverächtern, Nonstop-Vergewaltigern, Kinderfickern und Kaputten zugeschissen wird. So brachial, daß die Invasion von 2015 einem Furz in einem Orkan gleichkommt. Aber gemach.

Interessant zu wissen ist zunächst einmal, welche überflüssigen Drecksstaaten, die der als sakrosankt geltenden und den Menschenrechten bis zum Gutschein für einen Puffbesuch verpflichteten UN angehören und sie sogar dominieren. Diese haben nämlich den verbrecherischen Migrationspakt initiiert, vermutlich über…

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Against Identity Politics

The New Tribalism and the Crisis of Democracy

(Francis Fukuyama) Beginning a few decades ago, world politics started to experience a dramatic transformation. From the early 1970s to the first decade of this century, the number of electoral democracies increased from about 35 to more than 110. Over the same period, the world’s output of goods and services quadrupled, and growth extended to virtually every region of the world. The proportion of people living in extreme poverty plummeted, dropping from 42 percent of the global population in 1993 to 18 percent in 2008.

But not everyone benefited from these changes. In many countries, and particularly in developed democracies, economic inequality increased dramatically, as the benefits of growth flowed primarily to the wealthy and well-educated. The increasing volume of goods, money, and people moving from one place to another brought disruptive changes. In developing countries, villagers who previously had no electricity suddenly found themselves living in large cities, watching TV, and connecting to the Internet on their mobile phones. Huge new middle classes arose in China and India—but the work they did replaced the work that had been done by older middle classes in the developed world. Manufacturing moved steadily from the United States and Europe to East Asia and other regions with low labor costs. At the same time, men were being displaced by women in a labor market increasingly dominated by service industries, and low-skilled workers found themselves replaced by smart… weiterlesen



Das Wesen von Wirtschaftskrisen oder: Die üble Folge von Staatseingriffen in die Wirtschaft

Schenkt man den Aussagen linker Politiker und Intellektueller Glauben, ist der Kapitalismus – bald 30 Jahre nach der sowjetischen Planwirtschaft – gleichfalls am Ende. Krisen, wohin das Auge blickt, dazu Ungleichheit, Ungerechtigkeit und Ausgrenzung Unterprivilegierter. Die Behauptung, der entfesselte Neoliberalismus, unregulierte Finanzmärkte und ein eiskalter Turbokapitalismus habe die Welt 2007/2008 in die größte Wirtschaftskrise seit 1929 gestürzt, wird von allen staatlich subventionierten Mainstreammedien bei jeder sich bietenden Gelegenheit unhinterfragt wiederholt. Politiker, von Steuergeld lebende Intellektuelle und allerlei andere vom Schweiß produktiv arbeitender Menschen lebende Zeitgenossen, haben es verstanden, ein System, das jede unternehmerische Initiative zu Tode reguliert, Faulheit belohnt, Leistung bestraft, und das seinen Bürgern darüber hinaus Steuern auf einem bisher noch nie dagewesenen Rekordniveau abpresst, als Kapitalismus zu etikettieren. Das ist – so sehr es auch von der Wahrheit entfernt ist – keine geringe Leistung.

An dieser Stelle seien die entweder jeglichen Sachverstands entbehrenden, oder schlicht infamen Anklagen linker Etatisten gegen den freien Markt einer kritischen Würdigung unterzogen. Wahr ist: wir stehen mitten in einer Krise, deren Dauer und Ausgang kein seriöser Kommentator vorhersagen kann und die vom politisch-geldindustriellen Komplex seit vielen Jahren mittels der Produktion aberwitziger Geld- und damit Schuldenberge notdürftig eingedämmt wird. Das Spiel gleicht einem Hochseilakt, der in immer größerer Höhe mit einem immer kleineren Sicherheitsnetz vollführt wird. Strukturell hat sich nämlich seit den 2007/2008 in den USA offenbar gewordenen wirtschaftlichen Verzerrungen weltweit nichts geändert. Einige Parameter geben vielmehr zur Befürchtung Anlass, dass die ab 1929 über die Welt hereingebrochene Depression gegenüber dem, was uns in den kommendenJahren ins Haus stehen könnte, vergleichsweise ein Picknick gewesen sein wird.

Die von den Apologeten einer staatsgelenkten Planwirtschaft, also der politischen Kaste und den von dieser abhängigen Intellektuellen und „Wirtschaftsexperten”, mit schöner Regelmäßigkeit erhobene Behauptung, der Mangel an Koordination, ein gnadenloser, geradezu zerstörerischer Wettbewerb und das Fehlen vollständiger Information über den Markt, wäre ein dem Kapitalismus immanenter Krisengarant, ermangelt jeden Belegs. Dass es eine für die Marktwirtschaft systembedingte Schwäche sei, „zyklische Krisen” zu produzieren, wird ebenso stereotyp, wie gleichfalls ohne jeden Beleg wiederholt.

Selbstverständlich ist es in jedem freien Markt unvermeidlich, dass immer wieder unternehmerische Fehlentscheidungen getroffen werden, die im Extremfall zu Firmenpleiten führen. Das liegt daran, dass nicht alle Unternehmer und/oder Manager, die allgemeine Nachfrageentwicklung – den künftigen Bedarf der Konsumenten – richtig einschätzen und daher fehlerhafte Produktions- oder Investitionsentscheidungen treffen, die zu Verlusten oder sogar zum Untergang des Betriebes führen können. Strategisch nachteilige, vielleicht sogar fatale unternehmerische Entscheidungen zu treffen, hat indes weder mit der Unfähigkeit der handelnden Personen oder kriminellen Machenschaften, noch mit einer inhärenten Schwäche des kapitalistischen Systems zu tun, sondern liegt in der Natur der Sache: Im Zustand der Ungewissheit Entscheidungen zu treffen und zu handeln, birgt unvermeidliche Risiken.

Der US-amerikanische Ökonom Murray Rothbard formulierte es so:

„No Businessman in the real world is equipped with perfect foresight; all make errors.”

Das trifft allerdings in noch weit größerem Ausmaß auch auf die hohe Politik und die in deren Dunstkreis lebenden Symbionten, die Intellektuellen und „Experten” zu, die, frei von jedem persönlichen Risiko und ohne jegliche rechtliche Verantwortung und Haftung, die Menschheit mit ihren konstruktivistischen Weltverbesserungsprogrammen beglücken.

Politiker, Intellektuelle und Bürokraten, kurz: Gesellschaftsklempner aller Art, maßen sich an, von der Zahl der zu errichtenden Wohnungen, bis zur Höhe der Gehälter in allen Branchen, alle wirtschaftsrelevanten Faktoren planen und verordnen zu können. Dass es dennoch immer wieder ausgerechnet Musterbetriebe der sowjetisch inspirierten Staatswirtschaft à la DDSG, AUA; Voest-Alpine, Noricum, ÖBB und Post sind, die entweder durch spektakuläre Pleiten auffallen, oder unausgesetzt mit leuchtend roten Bilanzzahlen aufwarten, wird gerne ausgeblendet. Dass staatliche Wirtschaftsakteure so häufig Mist bauen, ist indes kein Zufall.

Machen Privatunternehmer Fehler, bezahlen sie selbst dafür – mit dem Verlust ihres Vermögens, ihres Prestiges, vielleicht sogar mit dem Verlust ihrer Freiheit. Machen dagegen das Politbüro”, das sich anmaßt, die gesamte Wirtschaft kommandieren zu können und die von ihm eingesetzten Betriebsführer Fehler, bezahlen allen anderen dafür. Ein entscheidender Unterschied! Dazu kommt, dass von Missgriffen privater Unternehmer immer nur verhältnismäßig wenige Menschen betroffen sind. Unter Irrtümern von Zentralplanern dagegen, leiden alle gleichermaßen. Die Bedeutung dezentraler Strukturen liegt eben nicht zuletzt in ihrer machtlimitierenden Wirkung. Begrenzt wird dadurch auch die Macht, Unheil zu stiften.

Zurück zu den angeblich vom Kapitalismus verursachten zyklischen Krisen: Für kein Unternehmen existiert eine Erfolgs- oder Bestandsgarantie, da auf eine ungewisse Zukunft gerichtete betriebliche Entscheidungen eben falsch sein können. Es ist daher unvermeidlich, dass immer wieder Betriebe untergehen, andere dafür neu entstehen. Die einzige stabile Konstante im Bereich der Wirtschaft, ist die Veränderung. Nun aber zur entscheidenden, die Zyklizität von Krisen betreffende Frage: Warum sollten – gleichzeitig – serienweise Betriebe in Schwierigkeiten geraten, und sich zur selben Zeit anderen Unternehmen dennoch keine neuen Chancen bieten? Was löst Wellenbewegungen dieser Art aus? Keine der Hauptstromtheorien der Wirtschaftswissenschaften bietet eine plausible Erklärung für dieses Phänomen.

Daß über viele Jahre hindurch bedacht handelnde, die künftigen Konsumentenerwartungen korrekt antizipierende und daher erfolgreiche Unternehmer – zur selben Zeit – allesamt vergleichbare Fehler begehen, die sie in eine existenzielle Notlage bringen, ist nur dann plausibel zu erklären, wenn es einen für alle relevanten Anlass zum kollektiven Fehlverhalten gibt. Der bereits weiter oben zitierte M. Rothbard, ein Protagonist der „Österreichischen Schule der Ökonomik”, sprach vom „Sudden general cluster of business errors”. Der gegenwärtig an der Universität von Angers in Frankreich Volkswirtschaft lehrende Jörg Guido Hülsmann, ebenfalls ein „Austrian”, nennt „Error Cycles” als Grund dafür._Der dafür entscheidende _Aspekt ist offensichtlich die Manipulation des Zinses durch das staatlich beherrschte Geldsystem.

Der Zins ist, anders als nicht wenige Kleriker und so gut wie alle Linken meinen, weder eine Ausgeburt der Hölle, noch von der im Kapitalismus angeblich herrschenden Gier bestimmt, sondern dem Umstand geschuldet, dass der Mensch die Möglichkeit zur augenblicklichen Verfügung über ein Gut_,_ der zukünftigen vorzieht. Anders ausgedrückt: heutiger Konsum gilt ihm mehr als künftiger Konsum. Dieses Phänomen hört auf den Namen „Zeitpräferenz”. Je höher sie ist, desto mehr ist man bereit, für den augenblicklichen Konsum zu bezahlen. Anders formuliert: ein umso höheres Entgelt wird für den momentanen Konsumverzicht gefordert. Konkreten Niederschlag findet die Zeitpräferenz in der Höhe eines Zuschlags zum Preis – im Zins. Dass es sich beim Zins um ein Naturphänomen handelt, lässt sich im praktischen Versuch leicht nachweisen: Einem kleinen Kind, das von ökonomischen Gesetzen nicht die geringste Ahnung hat, wird ein Stück Schokolade angeboten, das es sofort konsumieren darf. In aller Regel wird es das auch tun. Stellt man ihm allerdings für den Fall des momentanen Konsumverzichts ein weiteres Stück in Aussicht, wird es geneigt sein, seinen Appetit für den Augenblick zu zügeln. Je mehr weitere Schokoladestücke man dem Kind offerieren muss, um es zum Warten zu bewegen, desto höher ist seine Zeitpräferenz. Ohne zusätzliche Angebote wird es kaum möglich sein, es zum Konsumverzicht zu bewegen.

Der Zins ist also ein natürliches Phänomen, das in einer freien Wirtschaft von den kumulierten Zeitpräferenzen der Konsumenten bestimmt wird. Seine auf dem Markt gebildete Höhe, bildet ein entscheidendes Signal für die Investitionsplanung der Unternehmer. Niedrige Zeitpräferenzen der Konsumenten – und damit geringe Konsumneigungen – führen zu hohen Sparquoten und haben niedrige Zinsen zur Folge. Das Signal an die Unternehmern lautet: die Konsumenten verfügen über große Ersparnisse und sind bereit, ihre Konsumwünsche erst später zu realisieren. Dies wiederum bedingt eine Konzentration unternehmerischer Investitionen in Güter höherer Ordnung. Das sind solche, die nicht dem augenblicklichen Konsum dienen, sondern etwa Fabriken und Anlagen, die nach längerer Vorlaufzeit den Konsum von durch ihren Einsatz erstellten Gütern in der Zukunft möglich machen werden. Dem Konsumenten können erst nach dem Bau entsprechender Werke, der Entwicklung neuer Produkte, etc. Güter angeboten und verkauft werden.

Anders ausgedrückt: es kommt zu einer Verlagerung der Investitionen von der Konsum- zur Kapitalgüterindustrie. Die in Hochkonjunkturphasen zu beobachtende, deutlich steigende Bewertung der Aktien entsprechender Industriebetriebe gegenüber jenen in der Konsumgüterindustrie, oder die allgemeine Steigerung von Grundstückspreisen, sind typische Symptome dieser Entwicklung.

Das alles wäre unbedenklich, wenn die Konjunktur durch real gebildete Ersparnisse angetrieben wäre, und damit tatsächlich die Konsumentenpräferenzen abbilden würde. Dann nämlich hätten die Unternehmer richtig gehandelt, die künftig angebotenen Güter träfen auf kaufkräftige Nachfrage, und alles wäre in Butter! Ist der niedrige Zins aber nicht die Folge real gebildeter Ersparnisse, sondern von Zentralbanken diktiert und auf aus dünner Luftgeschaffenes Geld und Kredite gegründet – und exakt das ist spätestens seit 1971 der Fall, dem Jahr, in dem der letzte Rest einer Goldbindung der Papiergeldwährungen entsorgt wurde -, verhalten sich Unternehmer immer wieder auf breiter Front fehlerhaft, weil sie Produktions- und Investitionsentscheidungen auf Grund unrealistischer Voraussetzung treffen.

Die Investitionen in Güter höherer Ordnung gehen dann vielfach verloren, weil die nach Fertigstellung der Fabriken produzierten Güter auf keine kaufkräftige Nachfrage treffen. Die Ersparnisse zum Kauf dieser Güter wurden ja schließlich niemals gebildet. Überkapazitäten in Industriezweigen (oder Gewerbeimmobilien), die unmittelbar keiner alternativen Verwendung zugeführt werden können, sind die unvermeidliche Folge. Beispiele: Unfertige Industrieruinen und nicht abgeschlossene Bauprojekte. Das bedeutet faktisch eine Vernichtung von Werten. Im Klartext: Nach Abschluss eines Konjunktur-Rezessions-Zyklus, der stets mit einer künstlich entfachten Konjunktur beginnt und mit einer die gebildeten Verzerrungen korrigierenden Rezession endet, befindet sich das Wohlstandsniveau einer Volkswirtschaft – dank des Verlustes der provozierten Fehlinvestitionen – auf einem niedrigeren Niveau, als wenn dieser Kreislauf nie in Gang gesetzt worden wäre.

Die in der Hauptsache von Ludwig von Mises vor rund 100 Jahren entwickelte „Konjunkturzyklustheorie“, die der Bedeutung eines vom monopolistischen Geldproduzenten manipulierten Zinses höchste Bedeutung zumisst, ist bis heute nicht widerlegt. Politisch motivierte Interventionen in die Wirtschaft – namentlich Zinsmanipulationen -, führen zu Verzerrungen, die Fehlallokationen nach sich ziehen.

Während der bis heute wirkungsmächtige Brite Maynard Keynes in seiner „General Theory” die „Unterkomsumption” als Krisenursache identifiziert, der mit Staatseingriffen begegnet werden soll, läuft die Theorie der Österreichischen Schule auf die Kritik staatlichen Interventionismus´ hinaus, der Fehlinvestitionen und damit Wohlstandsverluste zur Folge hat. Letztere wurde, so wenig sich an ihrer Plausibilität zweifeln lässt, schlicht vergessen, oder zumindest niemals nachhaltig umgesetzt. Das mag – angesichts der Tatsache, daß nur sie jene Mechanismen zu erklären vermag, denen wir die anhaltende Wirtschafts- und Schuldenkrise verdanken – erstaunen. Betrachtet man die Sache allerdings aus dem Blickwinkel von Politikern, Intellektuellen und „Wirtschaftsexperten”, schwindet das Erstaunen schlagartig. Denn dass jede zentralplanerische, sozialistische Utopie,wie der (Neo-)Keynesianismus, ihre Macht weiter steigert,macht sie für die an den Schalthebeln sitzenden Obertanen so attraktiv. Warum sollten sie stattdessen Gefallen an der Theorie der „Österreichischen Schule” finden, die sie ihrer Macht und der Möglichkeit beraubt, Gott zu spielen und sich selbst auf Kosten arbeitender Menschen zu bereichern?



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