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Aus gehabtem Schaden nichts gelernt!

Stefan Schubert, Ex-Polizist, Journalist, Bestsellerautor und Sicherheitsexperte, hat eine erdrückende Fülle von Material zusammengetragen, das seine These stützt, wonach der Islam ein Sicherheitsrisiko darstellt – und zwar nicht nur für Deutschland, sondern für die gesamte westliche Welt.

Über viele, viele Seiten und stets mit überprüfbaren Quellenangaben, listet er minutiös zahlreiche Untaten auf, die von jenen Männern verübt wurden, die der westlichen Zivilisation mit tödlicher Feindschaft gegenüberstehen und das Abendland schon seit geraumer Zeit als „Beuteland“ betrachten, oder die mit der unkontrollierten Massenzuwanderung von „Flüchtlingen“ aus Afrika und dem Orient ins Land kamen.

Weit schlimmer noch als die offenkundig dramatische Verschlechterung der Sicherheitslage, wirkt indes die Haltung des politisch-medialen Komplexes, der unbeirrt und kontrafaktisch das Narrativ von der Kulturbereicherung durch muslimische Zuwanderer und deren Integrationsbereitschaft pflegt. Eisern halten die über die Deutungshoheit gebietenden Dressureliten daran fest – um im Gegenzug jedermann als Hinterwäldler, Unmenschen, Rassisten und/oder Nazi zu diffamieren, der einfach keinen Gefallen an der unübersehbaren Ausbreitung von der westlichen Lebensart fremden Parallelgesellschaften und an der Zerstörung bewährter politischer Strukturen finden kann. Nicht jeder ist dazu bereit, die Errungenschaften der Aufklärung auf dem Altar des zeitgeistigen Multikultiwahns zu opfern.

Wer mit der Sachlage an vorderster Front Bekanntschaft macht (etwa im Umgang mit ins Sozialsystem eingewanderten Muslimen oder als Streifen- und Kriminalpolizist), weiß, wo der Hund begraben liegt: Es ist nur und ausschließlich die Religion der die meisten Zuwanderer anhängen, die ihre Integration oder Assimilation nicht nur erschwert, sondern nahezu völlig ausschließt. „Die Mutter aller Probleme ist die muslimische Migration“, resümiert der Autor folgerichtig. Muslime zweiteilen die Welt kompromisslos in gute Rechtgläubige und böse Ungläubige. Die „Goldene Regel“ ist ihnen unbekannt.
Und falls sie sie doch kennen, widerspricht sie dem Kern ihrer Religion. Denn in den von Allah gegebenen heiligen Schriften finden die „Rechtgläubigen“ Vorschriften und konkrete Handlungsanweisungen, wie mit den verhassten westlichen „Kuffar“ zu verfahren ist. Eingedenk dessen braucht sich niemand über die Probleme zu wundern, die mit der muslimischen Massenzuwanderung ins Land kommen.

Dass Meinungsbildner und politische Eliten mit einer Duldung, ja sogar Förderung der moslemischen Zuwanderung – baumseitig – an genau jenem Ast sägen, auf dem auch sie selbst sitzen, ist ein Phänomen, dessen Erklärung in dem Buch etwas mehr Raum hätte gewidmet werden sollen. Trotzdem: lesenswert!

Sicherheitsrisiko Islam
Stefan Schubert
Kopp-Verlag
318 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-86445-686-2
23,70 Euro



Political Islam, a Totalitarian Doctrine

Totalitarianism is a political system of absolute power where the state has no limit to its authority and regulates every aspect of public and private life.

The Nature of Islam

The most common assumption about Islam is that it is a religion based on the Koran. However, the religious aspect is only a small part of Islam. It is not possible to know how to pray or do any other practice of the religion with what is found in the Koran.

Allah is found in the Koran and Mohammed is found in two texts, his biography, the Sira, which is a detailed life history and his traditions, or Hadith, are events that occurred in Mohammed’s life. The hadith is usually a few paragraphs long. A collection of his traditions (hadiths) is called the Hadith. So the Sunna is found in the Sira, his biography, and Hadith, his words and deeds.

Over 90 verses of the Koran say that Mohammed is the perfect life pattern for all Muslims. Mohammed is the perfect Muslim and all Muslims are to pattern their life after his. He is the perfect father, husband, judge, leader, warrior, businessman and politician. His life example, what he said or did, is called the Sunna of Mohammed.

Therefore, the totality of Islam is found in three books—Koran, Sira and the Hadith. Most people would be surprised to learn that the amount of words devoted to Mohammed is more than 6 times the size of the Koran, the words of Allah.

Another common assumption is that to know Islam, you must learn about it from a Muslim. This is not so. Islam is Allah and Mohammed. If you read the Koran (and it has now been made understandable) and know Mohammed, you know Islam. It is critical to understand the importance of this. Whatever is in the Koran and in the Sunna, it is Islam. If something is not based on the Koran and the Sunna, no matter who says it, is not Islam. The only Muslim who is an absolute and total authority on Islam is Mohammed. Once you know Mohammed, you know the only Muslim who matters.

This means that only those who know Mohammed and Allah can reason about Islam. A corollary is that you don’t have to be a Muslim to understand Islam. And further, since most Muslims know little… weiterlesen



Europa und der religiöse Totalitarismus

Anders als der Titel es nahelegt, beschäftigt sich der Politikwissenschaftler Michael Ley in diesem Buch nicht nur mit dem in den heiligen Schriften des Islam – Koran, Sira und Hadith – grundgelegten Antisemitismus der Muslime. Mit deren Masseneinwanderung in Europa ist nämlich keineswegs nur eine Zunahme des Antisemitismus verbunden, denn „Allah ist ein Feind aller Ungläubigen.“ (Sure 2, 98). Damit wird der Islam zu einer Bedrohung der westlichen Zivilisation in Europa.

Das mit der voranschreitenden Islamisierung der Alten Welt verbundene Problem bringt der Autor folgendermaßen auf den Punkt: _„__Wie eine Glaubensgemeinschaft, die weder die Trennung von Staat und Religion prinzipiell anerkennt noch andere Religionen als gleichwertig akzeptiert, Teil eines Staates und einer Zivilgesellschaft werden will, bleibt unklar.“_ Göttliche Gebote können sich eben niemals von Menschen gemachten Gesetzen unterordnen. Ein unauflösbarer Widerspruch.

Nach dem Nationalsozialismus und dem Kommunismus kommt auf Europa mit dem Islam also eine dritte Form des Totalitarismus zu. Dank der hohen Fertilitätsrate der bereits anwesenden Moslems und einer weiterhin nahezu ungebremsten Zuwanderung aus der Welt des Halbmonds, dräut nicht weniger als die Auslöschung der europäischen Zivilisation.

Linke Intellektuelle verkennen die mit dem „Einwanderungs-Djihad“ verbundenen Gefahren, weil sie mit Religion grundsätzlich nichts anfangen können und daher keinerlei Sinn für den religiös basierten Hass der Muslime auf die „Ungläubigen“ – insbesondere die Juden unter ihnen – haben. Dass der Koran mit judenfeindlichen Stereotypen durchsetzt ist, nehmen sie nicht ernst. Dass sich in allen drei heiligen Schriften des Islam explizite Tötungsaufrufe gegen Juden und andere „Kuffar“ finden, bleibt nicht ohne Folgen. Die ersten europäischen Opfer des neuen Djihad sind die Juden, die bereits begonnen haben, Frankreich in Scharen zu verlassen.

Dass der Islam – anders als Judentum und Christentum – weder ein explizites Tötungsverbot, noch eine Trennung von transzendenter Religion und weltlicher Herrschaft kennt, wird in Europa – zum eigenen Schaden – vielfach ignoriert.

Ley schlägt einen weiten historischen Bogen von den heiligen Schriften des Islam über den Mythos von al-Andalus, weiter über die von muslimischen Theoretikern wie Sayyd Outb vorangetriebene Synthese von europäischem und islamischem Antisemitismus (die im Schulterschluss der Nationalsozialisten mit den von Hassan al-Banna gegründeten Muslimbrüdern ihren stärksten Ausdruck fand), bis in unsere Tage.

Hamed Abdel-Samad stellt fest, dass der Antisemitismus nirgendwo so stark ausgeprägt ist wie in der arabischen Welt. Bezeichnend ist, dass „Die Protokolle der Weisen von Zion“ und Adolf Hitlers „Mein Kampf“ in den arabischen Ländern bis heute in hohen Auflagen gedruckt und begeistert gelesen werden. Der Judenhass wird dort bereits mit der Muttermilch verabreicht und – auch nach einer Migration in den Westen – selten abgelegt.

In seiner Judenfeindlichkeit weist der Islam eine augenfällige Affinität zum Nationalsozialismus auf, wobei der „göttliche“ Text des Korans – anders als der religiös motivierte Antijudaismus von Christen – dafür eine erstklassige Legitimation liefert.

Das beachtliche Talent der Muslime, sich immerfort zu Opfern zu stilisieren, kommt in ihrem erfolgreichen Bemühen zum Ausdruck, „Islamophobie“ als eine gegen sie gerichtete Mutation des Antisemitismus zu deuten. Welcher atemberaubende Zynismus!

Leys Ausblick ist düster: „Das 21. Jahrhundert wird von einem globalen Kampf gegen den Islam geprägt sein.“

Tötet sie, wo ihr sie trefft: Islamischer Antisemitismus
Michael Ley
ISBN: 978-3-982033624
104 Seiten
10,- Euro



Die sechs Säulen des Dschihad

Worauf zielt der Islam letztlich ab und wie versucht er dieses Ziel zu erreichen? Welche Rolle spielt dabei der Dschihad und welcher Säulen bedient sich dieser? Eine strukturelle Tiefenanalyse.

Worauf zielt der Islam ab?

(Jürgen Fritz) Zentrales Ziel der orthodox-islamischen Weltanschauungslehre ist die Errichtung einer islamischen Weltherrschaft. Hierzu muss alles ‚Unislamische‘ bekämpft werden, ebenso die Träger des ‚Unislamischen‘, die kafir (‚Ungläubige‘). Gemeint ist: Andersgläubige. Aber aus Sicht der orthodox-islamischen Lehre sind alle Andersgläubige – jeder Mensch glaubt ja an irgendetwas, der Ausdruck sollte niemals auf religiösen Glauben eingeengt respektive deformiert werden – ‚Ungläubige‘. Was sie glauben, das zählt für den orthodoxen Muslim nicht, da er die Möglichkeit des Irrtums für sich selbst kategorisch ausschließt und den Irrtum apodiktisch allen anderen zuschreibt (noch kein entwickeltes kritisches Bewusstsein).

Doch wie soll dieses Ziel der islamischen Weltherrschaft erreicht werden? Über den Dschihad. Wie Manfred Kleine-Hartlage wunderbar herausgearbeitet hat, kann der Islam insgesamt als ein Dschihadsystem beschrieben werden. Wichtig hierbei: in langen Zeiträumen denken. Wir reden hier nicht von Jahren oder Jahrzehnten oder von Zeiträumen einer Lebensspanne, sondern in Jahrhunderten. Dies ist einer der Faktoren der islamischen Überlegenheit: Das Langfristigkeitsprinzip. Und zwar das Langfristigkeitsprinzip in der islamischen Lehre und den islamischen Regeln, denen sich der Muslim, genauer: der Mohammedaner absolut zu unterwerfen hat. („Islam“ lässt sich übersetzen mit „Ergebenheit“ oder „Unterwerfung“.) Doch was genau versteht man unter Dschihad (auch: Jihad)?

Was bedeutet Dschihad?

Dschihad bedeutet so viel wie: Anstrengung, Kampf, Bemühung, Einsatz. Gemeint ist die Anstrengung, der Kampf auf dem Wege Allahs und stellt ein wichtiges, ja, im Grunde das zentrale Konzept des Islam dar. Dieser Dschihad, dieser Kampf auf dem Wege Allahs vollzieht sich auf ganz unterschiedlichen Ebenen, immer aber mit dem gleichen Ziel: der Ausbreitung des Islam, der Unterwerfung aller Gesellschaften, die eine andere Weltanschauung haben, sowie letztlich auf lange Sicht der Ausmerzung dieser oder aber der völligen Unterwerfung, Ausbeutung und Versklavung.

Womit wir es also zu tun haben, ist eine multistrategische und mehrdimensionale Kampfführungweiterlesen



Das muslimische Paradox

Die Migranten fliehen vor dem, das sie selbst in sich tragen und damit zu uns importieren

In eine Welt einzuwandern, deren Kultur und Lebensverhältnisse zutiefst abgelehnt werden, kann kaum anders also paradox bezeichnet werden. Genau das aber sehen wir derzeit, wie Rudolf Brandner im folgenden höchst eindrucksvoll aufzeigt und darlegt. Die muslimischen Migranten importieren just das, vor dem sie fliehen, weil sie in der selbsterzeugten Negativität ihrer religiösen Verhältnisse gefangen bleiben. Oder aber sie infizieren sich mit der freien Erkenntnishaltung von Philosophie und Wissenschaft, was gleichsam zur Vernichtung des Islam in ihnen führen wird. Da diese jedoch nur bei einer Minderheit zu erwarten ist, wird ein muslimisch geführter Bürgerkrieg unumgänglich, der Europa (den Wirt) verwüsten und damit auch den Islam selbst zerstören wird, so dass sich der vermeintliche Sieg des Islam für diesen als Pyrrhussieg erweisen wird.

Muslimische Migranten importieren genau das, wovor sie flüchten

Wer sein Land verläßt und in eine andere Kultur auswandert, hat gemeinhin eine negative Erfahrung der eigenen kulturellen Lebenswirklichkeit und eine entsprechend positiv-bejahende Einstellung zu den Lebensverhältnissen, die dort herrschen – und die er deshalb auch gerne und bereitwillig übernimmt. Paradox wäre, in eine Welt einzuwandern, deren Kultur und Lebensverhältnisse zutiefst abgelehnt werden.

Es ist das muslimische Paradox: Um den nicht nur ökonomischen https://juergenfritz.com/2018/05/16/muslimisches-paradox/„>weiterlesen



Buchbesprechung: Feindliche Übernahme

Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht

Der Autor ist zwar weder Arabist noch Islamwissenschaftler, trifft mit diesem Buch aber dennoch den Nagel auf den Kopf. Wer mit Menschen spricht, die längere Zeit in der Welt des Halbmonds gelebt haben oder die – als Angehörige bedrohter Minderheiten – von dort nach Europa geflohen sind, findet die Thesen Sarrazins in jedem einzelnen Punkt bestätigt. Von einer „Religion des Friedens“ kann nur daherreden, wer sich mit den Quelltexten des Islam und der gelebten Wirklichkeit in islamischen Staaten niemals ernsthaft beschäftigt hat. Der streitbare Autor hat seine Hausaufgaben indes gründlich gemacht.
Wie man es von seinen früheren Büchern gewöhnt ist, enthält Thilo Sarrazin sich weitgehend jeglicher Spekulation, sondern präsentiert vielmehr gut recherchierte Fakten in gebündelter Form. Rund 70 Seiten mit Quellenangaben und Tabellen sprechen für sich.
Wer sich mit der „Friedensreligion“ des Islam bislang kaum oder noch nicht auseinandergesetzt hat, findet hier eine Fülle von auf Originalquellen (wie Koran und Sunna) basierenden Informationen. Dass Muslime keine Goldene Regel kennen, weil für sie die Welt in gottgefällige Rechtgläubige und von Allah verfluchte und gehasste Kuffar (eine pejorative Bezeichnung für Ungläubige) zweigeteilt ist, die ein tiefer, ja unüberwindlicher Graben trennt, sollten jene leider sehr zahlreichen nützlichen Idioten langsam begreifen, die sämtliche Islamkritiker rigoros bekämpfen und somit tatkräftig dabei mithelfen, ein neues Kalifat auf abendländischem Boden zu errichten. Die damit verbundenen Konsequenzen kann man jederzeit in Gottesstaaten wie Saudi-Arabien und dem Iran in ihrer ganzen Pracht bewundern.
Die Ursachen dafür, dass die Welt des Islam so gut wie keine Wissenschaftsnobelpreise, Patente oder nennenswerte Kunstwerke hervorbringt, von geisteswissenschaftlichen Erkenntnis ganz zu schweigen, gründet für Sarrazin unzweifelhaft auf der selbstreferenziellen Blase, in der sie gefangen ist. Die nach wie vor liebevoll gehegte Illusion von der Überlegenheit ihrer Religion, kollidiert allzu hart mit ihrer politischen Realität, die von Gewalt, Korruption, Armut, politischer Repression und hoffnungsloser Rückständigkeit gekennzeichnet ist.
Für das Abendland gefährlich ist die einzige Front, an der die Welt des Islam überlegen ist: Bei der Fertilität. Der Dschihad lässt sich eben nicht nur mit Petrodollars und Bombengürteln führen. Durch einen gewaltigen Geburtenüberschuss gegenüber der christlichen Welt, wird auf lange Sicht der hier herrschende demokratische Grundkonsens ausgehöhlt und schließlich zerstört werden. Dass totalitäre Ideologien sich bisweilen sehr erfolgreich demokratischer Mittel bedienen, um am Ende ein despotisches Regime zu errichten, sollten gerade wir Europäer nicht vergessen. Um den Anfängen zu wehren, ist es indes längst zu spät.

Feindliche Übernahme
Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht
Thilo Sarrazin
Finanzbuchverlag 2018
495 Seiten, Hardcover
ISBN: 978-3-95972-162-2
24,99,- Euro
Link zu Amazon



Forging Islamic Science

Fake miniatures depicting Islamic science have found their way into the most august of libraries and history books. How?

As I prepared to teach my class ‘Science and Islam’ last spring, I noticed something peculiar about the book I was about to assign to my students. It wasn’t the text – a wonderful translation of a medieval Arabic encyclopaedia – but the cover. Its illustration showed scholars in turbans and medieval Middle Eastern dress, examining the starry sky through telescopes. The miniature purported to be from the premodern Middle East, but something was off.

Besides the colours being a bit too vivid, and the brushstrokes a little too clean, what perturbed me were the telescopes. The telescope was known in the Middle East after Galileo developed it in the 17th century, but almost no illustrations or miniatures ever depicted such an object. When I tracked down the full image, two more figures emerged: one also looking through a telescope, while the other jotted down notes while his hand spun a globe – another instrument that was rarely drawn. The starkest contradiction, however, was the quill in the fourth figure’s hand. Middle Eastern scholars had always used reed pens to write. By now there was no denying it: the cover illustration was a modern-day forgery, masquerading as… weiterlesen



Die Gefährlichkeit politischer Religionen

Und die Torheit der politischen Eliten

(Andreas Tögel) Im Jahr 1923, nach dem missglückten „Marsch auf die Feldherrnhalle“, verfasste Adolf Hitler seine programmatische Schrift „Mein Kampf“. Genau zehn Jahre später kamen die Nationalsozialisten in Deutschland an die Macht. Nicht mittels eines Staatsstreiches. Nein, auf lupenrein demokratische und verfassungskonforme Art. Daraus, dass sie sich demokratischer Mittel bedienten, um die Demokratie nach ihrem Triumph zu beseitigen, machten die nationalen Sozialisten übrigens nie ein Hehl. In der zitierten Schrift aus der Feder des späteren „Führers“, Adolf Hitler, ist die Ausrichtung seiner Bewegung – die Ablehnung jeglichen politisch-weltanschaulichen Pluralismus´ und die Gegnerschaft zum „liberalen Rechtsstaat“ – unverhüllt dargestellt. Jeder der wollte, konnte sich anhand der Lektüre dieses Buches, von dem bis 1944 die beachtliche Zahl von knapp elf Millionen Exemplaren gedruckt wurde, ein Bild von den Ereignissen machen, die im Fall einer nationalsozialistischen Machtergreifung dräuen würden.

Das ist indes leider nicht geschehen. Entweder, weil die Menschen sich den mühsam zu lesenden Schmöker nicht zu Gemüte führen wollten, oder weil dessen Inhalt einfach nicht ernst genommen wurde. Ignoranz, Indolenz und Gleichgültigkeit haben dazu geführt, dass die mit dem Nationalsozialismus aufziehende Gefahr grob unterschätzt wurde. So sind die kritischen Kommentare, die von sich moralisch überlegen dünkenden Nachgeborenen in umso größerer Zahl abgegeben werden, je länger der NS-Spuk zurückliegt, letztlich nicht ganz unberechtigt: „Wie konntet Ihr das geschehen lassen?“ Natürlich sind nachher immer alle klüger. Außerdem blieben ja nur zehn Jahre Zeit, um sich anhand der „heiligen Schrift“ der Nationalsozialisten ein Bild von der Gedankenwelt ihres Führers und seinen Plänen zu machen. Das ist nicht viel.

An allem Unfug der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern.
Erich Kästner

Die dunkelsten Stunden Deutschlands liegen mittlerweile viele Jahrzehnte zurück, und von den politischen und militärischen Verantwortungsträgern dieser Zeit ist keiner mehr am Leben. Dass die NS-Ära bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit umso größerer Inbrunst beschworen wird, je länger sie auf dem Misthaufen der Geschichte liegt, wäre ein Grund zur Heiterkeit, wenn die Angelegenheit nicht so ernst wäre. Der doppelt-moralinsaure Furor der selbsternannten Nazijäger ist aus zweierlei Gründen problematisch. Einerseits, weil er das Ausmaß der einst begangenen Verbrechen auf haarsträubende Weise verharmlost: Wenn alle Identitären, Pegida-Aktivisten und AfD-Wähler, deren schwerstes Vergehen im Schwenken schwarzrotgoldener Fahnen besteht, tatsächlich Nationalsozialisten wären, dann können die historischen Originale so schlimm ja nicht gewesen sein; Anderseits, weil dadurch der Blick auf eine hochaktuelle, nachgerade tödliche Gefahr für die abendländische Kultur verstellt wird.

Diese Gefahr blickt auf eine knapp 1400 Jahre währende Tradition zurück und verfügt, wie Juden und Christen, ebenfalls über ein „heiliges“ Schrifttum. Die Rede ist vom Islam und dessen aus Koran, Hadithen (Überlieferungen und Zitate des Propheten) und Sira (Biographie Mohammeds) bestehenden, schriftlichen Trilogie. Mehr als die Hälfte dieser Texte haben mit dem Seelenheil der Rechtgläubigen nichts zu tun, sondern widmen sich dem Umgang mit den „Kuffar“ (eine abwertende Bezeichnung für „Ungläubige“ – also alle Menschen, die nicht an Allah und seinen Propheten Mohammed glauben). Damit erfüllt der Islam, so wie auch der Kommunismus, der Faschismus und der Nationalsozialismus, alle Voraussetzungen, um als „politische Religion“, wie Eric Voegelin sie definiert hat, zu gelten.

Religion ist solange harmlos, solange die Rechte von „Ungläubigen“ durch sie nicht eingeschränkt werden. Wer auf den Genuss von Schweinfleisch und Alkohol verzichtet, tut nichts Unrechtes. Wer indes andere dazu nötigt, es ihm gleichzutun, verlässt damit den Boden der abendländischen Zivilisation.

Einwände, wonach Übersetzungen der „heiligen“ Texte des Islam aus dem Arabischen nicht gelten würden, weil der Erzengel Gabriel Allahs Worte seinem illiteraten Propheten ja in eben dieser Sprache offenbarte, und diese nicht ohne Bedeutungsverlust übersetzt werden könnten, sind bloße Nebelgranaten zur Verschleierung der Fakten. Immerhin sprechen ja rund 90 Prozent der „Rechtgläubigen“ auf dieser Welt entweder kein Arabisch oder sind des Lesens unkundig. Weil sie ihren Glauben auf Übersetzungen der heiligen Texte gründen, die ihnen zum Teil nur mündlich nahegebracht werden, sind sie aber keine weniger guten Muslime.

Anders als im Fall von „Mein Kampf“, hatten die autochthonen Bewohner des Abendlandes jede Menge Zeit, sich mit den schriftlichen Grundlagen, sowie mit der historischen Dokumentation der durch Jahrhunderte hindurch für die Kuffar schmerzlichen Konsequenzen der Islamisierung zu befassen. Das ist in der Vergangenheit nicht geschehen und geschieht auch weiterhin nicht. Der Koran (ganz zu schwiegen von den beiden anderen genannten Quelltexten, die ein Vielfaches an Volumen umfassen), ist eines der für die westliche Welt zwar bedeutendsten, zugleich aber am wenigsten gelesene Buch. Das ist ein fataler Fehler. Denn jede Erkenntnis beruht auf einer Holschuld. Wissen, das man sich nicht aneignet und Tatsachen, die einem fremd sind, kann man nicht beurteilen. Wegschauen, ignorieren und verdrängen allenfalls unangenehmer Wahrheiten, führen aber niemals und in keinem Kontext zu etwas Gutem.

Die im Besitz der Erklärungs- und Deutungshoheit befindlichen Eliten Eurolands befassen sich, entweder, weil sie durch und durch korrupt sind, oder aus Feigheit, Dummheit und purer Niedertracht, lieber mit Dieselfahrverboten und Bratvorschriften für Wienerschnitzel, als mit der größten Herausforderung, mit der die Alte Welt es gegenwärtig zu tun hat. Dass totalitäre Ideologen sich anschicken – unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit – auf demokratische Weise den in der westlichen Welt herrschenden Pluralismus abzuschaffen und eine totalitäre Diktatur zu errichten, scheint die Nomenklatura nicht zu irritieren. Dabei sind die Parallelen zu den Geschehnissen im Deutschland der 1920er und 30er-Jahre unübersehbar.

Die „ungläubigen“ Bewohner der westlichen Welt täten gut daran, sich klarzumachen, dass nicht jedermann auf der Welt ihr Desinteresse an der (politischen) Religion teilt. Es gibt Menschen, dank Einwanderungs- und Geburtendschihad werden es täglich mehr, die tatsächlich an Allah, dessen Propheten und an die von ihm verkündeten Botschaften glauben. Wer, mangels Beschäftigung mit den schriftlichen Quellen, meint, die drei „abrahamitischen Religionen“ würden sich im Grunde kaum voneinander unterscheiden, und all ihre Gläubigen beteten am Ende doch zum selben Gott (ein von Islamapologeten gerne erzähltes Märchen), liegt voll und ganz daneben. Ein größerer Unterschied zwischen dem Gottesbild der Christen und jenem der Muslime, ist gar nicht vorstellbar. Der Gott der Juden gebietet nämlich, wie der der Christen – und anders als Allah – keine systematischen Pogrome an „Ungläubigen“.

Wenn nackte Gewalt auf dem Vormarsch ist, ist der Kompromiss der rote Teppich.
Ayn Rand

Die Politik des Appeasements ist eine Strategie, die schon im Europa der 1930er-Jahre auf katastrophale Weise gescheitert ist. Hätten die Westmächte auf die nationalsozialistischen Provokationen, wie etwa die friedensvertragswidrige Remilitarisierung des Rheinlandes anno 1936, angemessen reagiert, wäre der Alten Welt vermutlich eine ihrer schlimmsten Katastrophen erspart geblieben. Würden die vom Gift des Kulturrelativismus angekränkelten europiden Eliten angemessen auf die Anmaßungen der rasch an Stärke gewinnenden islamischen Konquistadoren reagieren, könnte ein sich in einigen ihrer Provinzen bereits ankündigender Bürgerkrieg und/oder die von Michel Houellebecq prophezeite Unterwerfung des Abendlandes unter den Halbmond, noch vermieden werden.

Hellseherische Gaben der Bürger, der Machthaber und ihrer intellektuellen Zuträger sind dazu nicht erforderlich. Eine Beschäftigung mit den für uns „Kuffar“ hochtoxischen Schriften des Islam reicht aus, um zu erkennen, welches Schicksal uns zugedacht ist. Ein Schicksal, das vor unserer Zeit bereits viele Millionen anderer Europäer, Afrikaner und Asiaten, mittlerweile auch schon ein paar tausend Amerikaner, im Zuge der erfolgreichsten politisch-militärischen Bewegung aller Zeiten, erleiden mussten. Die Zahl der zwischen Rabat und dem Indus zu beklagenden, „ungläubigen“ Opfer liegt, nach 1400 Jahren Dschihad, bei mindestens 270 Millionen. Das todwürdige „Verbrechen“ diese bedauernswerten Menschen bestand darin, Allah und dessen Propheten die Gefolgschaft verweigert zu haben. Allahs Alternativen hören übrigens auch heute noch auf die Namen Unterwerfung oder Tod.

Aus dem Koran und der Sunna (so wird die Zusammenfassung von Hadith und Sira bezeichnet) geht an vielen Stellen hervor, dass Allah alle Kuffar hasst. Minutiös wird die Art und Weise beschrieben, wie unnachsichtig und brutal die Rechtgläubigen mit „Ungläubigen“ zu verfahren haben. Mohammed setzte den ihm geoffenbarten Willen Allahs ab 622 (dem Jahr der Hidschra von Mekka nach Yathrib, dem späteren Medina) konsequent um, versklavte oder tötete fortan jeden, der sich seinem totalitären Machtanspruch in den Weg stellte. Er lieferte damit ein für jeden Muslim leuchtendes Vorbild, dem es nachzueifern gilt. Seine frühen Erben taten es ihm gleich und standen rund 100 Jahre nach seinem Tod nicht mehr weit vor den Toren von Paris. Gewaltanwendung im Namen der Ausbreitung der Lehre Mohammeds, gilt dem wahrhaft Rechtgläubigen bis heute als eine Tugend.

An der expansiven Ideologie des Islam hat sich seit dem siebenten Jahrhundert bis in die Gegenwart nichts geändert. Da seine schriftlichen Grundlagen sich auf das geoffenbarte Wort Allahs gründen, sind sie unabänderlich und für alle Zeiten gültig. Die immer wieder beschworene Hoffnung auf einen aufgeklärten, demokratiekompatiblen „Euroislam“ entbehrt daher jeder Grundlage. Menschengemachte Gesetze können niemals über oder gleichwertig neben Allahs Anordnungen stehen. Der Kampf der Diener Allahs gegen die „Ungläubigen“ (gleich, ob Anhänger anderer Religionen, Agnostiker oder Atheisten), ist, auch das sollte jeder wissen, immer defensiver Natur, da das Nichtglauben einen Angriff auf Allah und damit ein todwürdiges Verbrechen darstellt. Das ist Dialektik vom Allerfeinsten. Aggression ist Selbstverteidigung. Eine frühmittelalterliche Version von „1984″ auf Arabisch.

Beim oben Niedergeschriebenen handelt es sich nicht um wirre Phantasien christlicher Kreuzfahrer oder „islamophober“ Narren. Alles lässt sich in den Quellen nachlesen und ist damit überprüfbar. Wer´s nicht glaubt, greife bei der nächsten Gratisverteilung des Korans in einer Fußgängerzone zu oder kaufe sich eine seriöse Übersetzung. Die Lektüre weiterführender Literatur ist indes insofern unabdingbar, als der Koran eine nach ihrer Länge (!) geordnete Sammlung von Kapiteln (114 Suren) enthält, die aufgrund ihrer vielfachen Widersprüchlichkeit keinen Sinn ergibt, wenn man sie nicht im Lichte ihrer Entstehungsorte und -Zeiten liest. Mekka, von wo der unbedeutende und machtlose Prediger Mohammed fliehen musste, oder Medina, wo er sich zum allmächtigen Kriegsherrn wandelte.

Der Islam ist das mit großem Abstand erfolgreichste Eroberungskonzept aller Zeiten. Seine Anhänger streben bis in unsere Tage nicht den kurzfristigen Erfolg an, sondern nachhaltige Ergebnisse. Sie haben Zeit. Sie denken, anders als westliche, hoffnungslos dem Kurzfristdenken verfallene Wohlfahrtsstaatsdemokraten, in Generationen, ja in Jahrhunderten. Nur in zwei Fällen – erstmals im späten 15. Jahrhundert in Spanien, und im Gefolge der 1683 erfolgten, zweiten Türkenbelagerung Wiens, gelang ein „roll back“, wurde die Welt des Halbmonds entscheidend zurückgeworfen. Eine dieser zwei Scharten konnten die Diener des Propheten indes längst auswetzen. Heute stehen sie nicht mehr vor, sondern mitten in Wien.

Typisch für ein gegen das eigene Volk gerichtetes System ist es, Kriminelle zu schonen,**** aber politische Gegner als Kriminelle zu behandeln.
Alexander Solschenizyn

Die Rolle der politischen Eliten im Westen und der mit diesen in einem symbiotischen Verhältnis stehenden Intellektuellen, verdient eine besondere Würdigung. Nicht nur, dass diese Leute, die es ja aufgrund ihrer Bildung besser wissen müssten, keine Maßnahmen gegen die in Europa (mit Ausnahme der Visegrád-Staaten) immer schneller fortschreitende Islamisierung ergreifen, fördern sie diese auch noch nach Kräften, indem sie den massenhaften Import von kontrafaktisch als „Flüchtlinge“ deklarierten potentiellen Gewalttätern aus dem Orient und aus Nordafrika fördern. Inzwischen vergeht kaum noch ein Tag ohne an europäischen Kuffar verübte Gewaltverbrechen. Die gehen mit der Ausbreitung des Islam in Euroland unübersehbar Hand in Hand. Niemals handelt es sich bei den Tätern um Migranten aus Fernost, Süd- oder Nordamerika; Niemals werden die mittlerweile zur täglichen Routine gewordenen Messerattacken durch Hindus, Buddhisten, Juden oder Mormonen verübt. Hier ist mehr als um eine zufällige Korrelation erkennbar. Das Täterprofil ist eindeutig: Allahu Akbar! Keiner der seit 9/11 aktiv gewordenen Attentäter hat seine Tat mit dem Ausruf „Gelobt sei Jesus Christus“ begleitet.

Kommt es, als Reaktion auf abscheuliche Bluttaten durch muslimische Eroberer, zu spontanen Protestkundgebungen, werden diese von den politisch Verantwortlichen und den Hauptstrommedien prompt als „Naziaufmärsche“ oder „Hetzjagden auf Ausländer“ qualifiziert. Merke: Helldeutsche „demonstrieren“ oder „versammeln sich„. Dunkeldeutsche „rotten sich zusammen“ oder „marschieren auf„. Die Wortwahl verrät, wem die Sympathien des politisch-publizistischen Komplexes gehören. Keine Rede von ausgewogener Berichterstattung oder Fairness im Umgang mit andersdenkenden Zeitgenossen. Dass es sich bei Kundgebungen besorgter Bürger, die von jedem Partei- oder Redaktionsassistenten taxfrei und ungestraft als Nazis diffamiert und damit für vogelfrei erklärt werden, um Symptome einer auf den Namen muslimische Landnahme hörenden, unbehandelten Grundkrankheit handelt, sollte mittlerweile sogar den dümmsten Refugees-Welcome-Aktivisten einleuchten. Tut es aber nicht.

Den Sozialisten in allen Parteien ist kein Preis zu hoch, um auch noch die letzten verbliebenen Reste der bürgerlichen Ordnung niederzuwerfen. Zu diesem Zweck scheuen sie – Houellebcq hat es in seinem Buch „Soumission“ trefflich beschrieben – selbst vor einem Bündnis mit von Hass auf die westliche Lebensart zerfressenen islamischen Kollektivisten nicht zurück. Gleich und gleich – Totalitärer und Totalitärer – gesellt sich eben gern. Von Heinrich Himmler bis Oskar Lafontaine haben deutsche Linke stets warme Worte für den Islam und seine Protagonisten gefunden. Dass der in den islamischen Schriften enthaltene Anteil judenfeindlicher Passagen größer ist als jener, der sich in „Mein Kampf“ findet, ist ein in diesem Zusammenhang nicht ganz unwesentliches Detail.

Bei jedem Kompromiss zwischen Gut und Böse kann nur das Böse profitieren. Der Kompromissler ist wie der Schlauch, durch den das Blut der Guten fließt, um das Böse zu versorgen.
Ayn Rand

Man kann über die linke Publizistin Alice Schwarzer denken, wie man will. In den Reihen der 68er und deren Epigonen ist sie die einzige, die im vorliegenden Zusammenhang Ross und Reiter klar benennt und die die mit dem Vormarsch des Islam auf europäischem Boden verbundenen Gefahren offen anspricht. Dass Juden, Frauen und Homosexuelle nach einer muslimischen Machtergreifung zu den ersten Opfern zählen werden, liegt auf der Hand. Linke Narren, die, in ihrer selbstreferenziellen Blase gefangen, dennoch die Geschäfte eines neuen Kalifats betreiben, sägen also mit größter Begeisterung an genau dem Ast, auf dem sie sitzen – und zwar baumseitig.

Der Sozialismus scheint tatsächlich, wie es der russische Autor Igor Schafarewitsch so eindrucksvoll beschreibt, eine „anthropologische Konstante“ zu sein. Der Islam verlegt de facto, wie es auch für alle anderen politischen Religionen typisch ist, das Paradies ins Diesseits. Sobald nämlich das islamische „Haus des Friedens“ endgültig über die im „Haus des Krieges“ hausenden Kuffar gesiegt und das Banner des Propheten über dem gesamten Erdkreis getragen hat, wird es ausbrechen.

Sei´s drum – ein bisserl Unterwerfung wird schon nicht schaden. Immerhin enthebt eine totale Unterwerfung der Bürde selbständigen Denkens. Und damit haben vom Freisinn unbelastete Sozialisten – also gut 95 Prozent aller Europäer – ja nun wirklich kein Problem.



Asylwesen, Massenmigration, Bevölkerungsaustausch und multikulturelle Phantasmen

Mitte August ist die bisher kaum öffentlich in Erscheinung getretene EU-Abgeordnete Claudia Schmidt mit einem ausführlichen Text aufgefallen, in dem sie kritisierte, dass die Inkompatibilitäten zwischen der europäischen und der afrikanischen bzw. islamischen Kultur ignoriert werden, dass die Massenzuwanderung zu Verwerfungen sowohl in Europa als auch in den Herkunftsländern führen werde und dass westliche Entwicklungshilfe aufgrund stammesgesellschaftlicher Verhaltensmuster weitgehend wirkungslos sei. Nachdem sich grüne Aktivisten, die NEOS-Chefin Meinl-Reisinger sowie der wahrhaft EU-gläubige ÖVP-Parlamentarier Othmar Karas darin überboten, Claudia Schmidt des übelsten „Rassismus“ und der Menschenfeindlichkeit zu bezichtigen, fühlte sich ÖVP-Generalsekretär Nehammer bemüßigt, seine Mandatarin zum Kotau zu zwingen und ihren eigenen Aussagen öffentlich abzuschwören.

„Das nicht ganz unpolitische Tagebuch“ hat [hier] am 19. August treffend analysiert, dass damit die Meinungsfreiheit in Österreich um ein weiteres Stück beseitigt und das Land näher an die Verhältnisse der Inquisition und der Halbdiktatur herangerückt wurde.

Davon unbeeindruckt hat es danach kein einziger Vertreter des politischen Sektors gewagt, der Gleichschaltung beziehungsweise verordneten Friedhofsruhe entgegenzutreten und darauf hinzuweisen, dass die kulturelle Defizienz und der Mangel an Leistungs- und Entwicklungsimpulsen in der islamischen Lehre als Ursachen des Elends der Dritten Welt und des derzeitigen zivilisatorischen Regresses in Europa kultur- und religionssoziologisch belegt und empirisch bestens dokumentiert sind. Ebenso hat kein Politiker oder Exponent des öffentlichen Lebens darauf insistiert, dass es eben genau die kulturellen und religiösen Unterschiede sind, die uns, besonders seit dem „Flüchtlings“-ansturm ab 2015 die sattsam bekannten Probleme in den Bereichen der öffentlichen Sicherheit, des Schul- und Ausbildungswesens, des Arbeitsmarktes und der sozialen Systeme bescheren.

Das Dogma der multikulturellen Gesellschaft, der segensreichen kulturellen „Bereicherung“ und der ökonomischen „Alternativlosigkeit“ zur Blutzufuhr mit unverbrauchten „motivierten und gut ausgebildeten Arbeitskräften“ steht damit als Staatsreligion offenbar außer Zweifel. Unbeschadet parteipolitischer Zugehörigkeiten wird also die Lehre des Kultursozialismus als unverzichtbare Basis des Herrschaftswissens allgemein anerkannt. Soweit das Beziehungsgefüge von metapolitischer Theorie und realpolitischer Wirklichkeit. Dem steht das Beziehungsgefüge von kultureller Realität und gesellschaftlicher Praxis gegenüber.

Am 22. August wurde das Urteil gegen den 22-jährigen gebürtigen Afghanen Hikmatullah St. im Strafprozeß wegen Mordes an dessen leiblicher Schwester Bakhti verhängt. Er erhielt lebenslänglich für eine Tat, mit der er laut Richter „außerhalb der Gesellschaft“ stehen würde. Es kann nicht oft genug zitiert werden, was der Mörder als Begründung für seine Tat angab: „Ich habe es wegen der Kultur begangen.“ Sein Rechtsvertreter hatte ihn offenbar erfolgreich präpariert, keinen religiösen Bezug in den Mund zu nehmen. In den ersten Einvernahmen durch die Kripo hatte er noch beteuert: „Es ist gut, dass sie tot ist. Sie hat unsere Eltern immer wieder zum Weinen gebracht und die Ehre unserer Familie beschmutzt.“ Womit die „Ehre der Familie beschmutzt“ wurde, erschließt sich aus den Einvernahmen des Täters und der Familienangehörigen:

  • Sie wollte kein Kopftuch tragen.
  • Sie wollte die schulische Ausbildung beenden und selbst über die Wahl eines Berufes entscheiden.
  • Sie wollte sich ihre Freundinnen selbst wählen, auch aus Kreisen, die nicht ihrem Herkunftsland und ihrer Religion entstammten.

Die Familie reagierte unter anderem dadurch, dass das Mädchen die elterliche Wohnung nicht ohne Begleitung verlassen durfte. Insbesondere auch auf dem Weg zur Schule wurde sie von einem der Brüder begleitet.
Ebenso wurde eine „arrangierte Ehe“ angekündigt.

Bakhti flüchtete zweimal in ein Kriseninterventionszentrum — einmal nach Graz, einmal (wenige Tage vor ihrem Tod) in eine Einrichtung in Wien. Sie gab dort an, dass sie von Vater und Bruder regelmäßig geschlagen worden wäre und erstattete Anzeige. Weiters berichtete sie, dass ihr angedroht wurde, dass sie für die angekündigte Zwangsehe nach Pakistan verbracht werden würde, zwei ihrer Schwestern wären bereits dorthin verheiratet worden

Die Maßnahmen der Familie gegen Bakhti sind nicht nur durch den Koran einfach nur gedeckt, sondern werden durch diesen auch ausdrücklich angewiesen. Die folgende Liste ist nur eine Minimal-Sammlung einschlägiger Anweisungen und Sichtweisen:

Kopftuch-Pflicht

„Und sage den gläubigen Frauen, sie sollen ihre Blicke senken und ihre Scham hüten, ihren Schmuck nicht offen zeigen, außer dem, was (sonst) sichtbar ist. Und sie sollen ihre Kopftücher auf den Brustschlitz ihrer Ausschnitte schlagen, und ihre Zierde nicht offen zeigen,…“ (Sure 24, Vers 31)

Kontakt zu Nicht-Muslimen

„Die Ungläubigen sind eure offenen Feinde.“ (Sure 4, Vers 101)

„O ihr Gläubigen, schließt keine Freundschaft mit solchen, die nicht zu eurer Religion gehören. Sie lassen nicht ab, euch zu verführen und wünschen nur euer Verderben.“ (Sure 3, Vers 149)

„Nehmt euch unter ihnen keine Vertrauten.“ (Sure 4, Vers 89)

Isolierung der Frau

„O ihr Frauen des Propheten! … Haltet euch in euren Häusern auf; und stellt euch nicht zur Schau wie in der Zeit der früheren Unwissenheit.“ (Sure 33. Vers 32 bis 33)

„Darum sind rechtschaffene Frauen demütig ergeben und hüten das zu verbergende, weil Allah es hütet.“ (Sure 4, Vers 43)

Arrangierte Ehe

„Und verheiratet die Noch-Ledigen unter euch und die Rechtschaffenen von euren Sklaven und Sklavinnen.“ (Sure 24, Vers 32) „Und verheiratet nicht gläubige Frauen mit Götzenanbeten, ehe sie an Allah allein glauben.“ (Sure 2, Vers 221) „Und heiratet sie mit der Erlaubnis ihrer Angehörigen und gebt ihnen ihren Lohn in rechtlicher Weise, wenn sie ehrbar sind, nicht solche, die Hurerei betreiben und sich einen Liebhaber halten!“ (Sure 4, Vers 25)

„Zustimmung“ der Frau zur Ehe

„Oh Gesandter Allahs, und wie äußert sie ihr Einverständnis? Er sagte: Indem sie schweigt.“ (Hochrangige Hadith nach Sahih al-Buchari, Nr.
4741)

Schlagen der Kinder:

„Befehlt euren Kindern, zu beten, wenn sie sieben Jahre alt werden, und schlagt sie dafür (zum Gebet), wenn sie zehn Jahre alt werden.“ (hochrangige Hadith nach Abu Dawud 495, Buch 2, Nr. 105). Mohammed selbst schlug seine Kind-Frau Aischa zu Erziehungszwecken: „… Der Gesandte Allahs… Er schlug mich gegen die Brust, und es tat mir weh.
Und dann sagte er: Dachtest Du, dass Allah und sein Gesandter dich ungerecht behandeln würden?“ (Hochrangige Hadith nach Sahih Muslim, Buch 004, Nr. 2127)

Vergeltungsrecht, Blutrache für ein „Unglück in der Welt“

„Und tötet nicht die Seele, die Allah verboten hat zu töten, außer aus einem rechtmäßigen Grund. Wer ungerechterweise getötet wird, dessen nächstem Verwandten haben Wir Ermächtigung erteilt, Recht einzufordern.
Doch soll er nicht maßlos im Töten sein, den ihm wird gewiß geholfen.“ (Sure 17, Vers 33). „Wer ein menschliches Wesen tötet, ohne dass es einen Mord begangen oder auf der Erde Unheil gestiftet hat, so soll es sein, als ob er alle Menschen getötet hätte.“ (Sure 5, Vers 33)

Die Wendung „auf der Erde Unheil stiften“ wird unzweideutig als eine Auflehnung gegen die Ordnung Allahs definiert, woran bereits im unmittelbar folgenden Vers kein Zweifel gelassen wird: „Der Lohn derjenigen, die Krieg führen gegen Allah und seinen Gesandten und sich bemühen, auf der Erde Unheil zu stiften, ist indessen, dass sie allesamt getötet oder gekreuzigt werden, oder dass ihnen Hände und Füße wechselseitig abgehackt werden. Oder dass sie aus dem Land verbannt werden. Das ist für die eine Schande im Diesseits, und im Jenseits gibt es für sie gewaltige Strafe.“ (Sure 5, Vers 53).

Im Islam gibt es also überdeutliche Grundlagen für die Kopftuch-Pflicht, die Separation gegenüber „Ungläubigen“, die Isolation der Frau, die „arrangierte“ Ehe, das Schlagen der Kinder. Und es gibt „rechtmäßige Gründe“ zu töten.

Das ist es, was der Mörder seiner Schwester mit dem Motiv „wegen der Kultur“ umschrieben hat.

Es ist nur allzu natürlich, dass sich im Lesen einer derartigen Ausführung solchen Analyse alles gegen den vermeintlichen Kern dieser Analyse sträubt. Und mit schöner Regelmäßigkeit kommt an einem solchen Punkt immer der reflexartige Vorwurf, der Autor einer solchen Analyse würde ja alle Muslime als potentielle Mörder stigmatisieren. Und meist verbunden mit diesem Vorwurf ist die Unterstellung, dem Islam würde im Zuge einer solchen Darstellung die „Schuld“ an einem Mord gegeben werden, weil er als die „Ursache“ der Tötungsabsicht bezeichnet werden würde.

Beide Unterstellungen sind falsch. Umso mehr ist es an dieser Stelle notwendig, strenges, messerscharfes Denken zur Anwendung zu bringen, um die Pointe der Ausführung nicht zu verlieren und nicht vor deren tragweitenreichen Folgen die Augen zu verschließen.

Menschen haben, wie uns die Handlungstheorie lehrt, keine „Ursachen“ für ihr Handeln, denn sie sind keine mechanischen Automaten. „Ursache“ und „Wirkung“ sind Begriffe aus der Kausalitätsanalyse der Physik. Im menschlichen Handeln gibt es keine Kausalität. Menschen haben Gründe für ihr Handeln, und sie erwerben im Laufe ihres Lebens Handlungsdispositionen, die sie befähigen, diese Gründe zu beurteilen und zu bewerten.

Jeder Mensch hat in seiner Vergangenheit viele Handlungsdispositionen erworben, nicht wenige davon beinhalten einander widersprechende Komponenten. Das gilt selbstverständlich auch für alle Muslime. Sie leben, egal ob im Westen oder in ihren Herkunftsländern, in einer multipolaren Welt unterschiedlicher Wertekonzepte, deren sie sich insbesondere in einem komplexen Kosmos des globalen medialen Einflusses nicht entziehen können.

„Handeln ist wählen“, lehrt uns Ludwig von Mises. Angesichts einer Handlungssituation sind wir herausgefordert, zu entscheiden, ob ein bestimmter Sachverhalt als Grund für die Aktualisierung einer bestimmten Disposition bewertet wird oder nicht. Auch Muslimen steht es — mehr oder weniger — frei, aus der Vielzahl der erworbenen Dispositionen eine bestimmte als entscheidungsrelevant zu begreifen. Selbst wenn sie im islamischen Glaubensgut tief verwurzelt sind, können sie in einer konkreten Situation zu Absichten gelangen, in denen einzelne koranische Imperative keine handlungsbestimmende Aktualität erlangen.

(Um die Sache nicht zu kompliziert zu machen, wollen wir in diesem Rahmen von einer Miteinbeziehung der Wirkung des „natürlichen Sittengesetzes“ absehen.)

Es hängt also davon ab, ob ein Moslem die Optionen zur Nutzung von Problemlösungsmechanismen wahrnimmt, die außerislamische Ressourcen verfügbar machen. Die Nutzung außerislamischer Entscheidungsgrundlagen wird dem gläubigen Moslem dadurch möglich gemacht, dass auch jedes noch so klare Interdikt einer konkreten Glaubensvorschrift einen gewissen Spielraum zur Beurteilung eines aktuell vorliegenden Sachverhaltes offenlässt. So wäre es z. B. durchaus naheliegend, die Frage zu stellen, was man denn in einer konkreten Situation unter „maßlos im Töten“ zu verstehen beliebt.

Bevor man zu viel Hoffnung in die Propagierung einer „friedliebenden Leseart“ des Koran legt, die die Probleme mit dem Islam in den westlichen Ländern beseitigen könnte, sollten zwei unleugbare Aspekte berücksichtigt werden:

  1. Im oben zitierten Tötungsauftrag von Sure 5, Vers 33 findet sich als Zentralbegriff das arabische Verbum „hiaraba“. Es umfasst „das mit der Tötungsabsicht betriebene gewaltsame Vorgehen gegen diejenigen, die sich eines Angriffs auf Allah und Mohammed schuldig gemacht haben, d.h. die sich dem Islam widersetzen“. Man kann natürlich den eigentlichen Sinn durch interpretative Übersetzungen in andere Sprachen abschwächen. Aber am Ende des Tages gravitieren in einer sich immer mehr islamisierenden Gesellschaft die Übersetzungsvarianten in Richtung des Original-Sinns.

  2. Von selbsternannten „Islamverstehern“ wird immer wieder urgiert, man dürfe einzelne „grauslich scheinende“ Verse „nicht aus dem Zusammenhang reißen“. Aber der Zusammenhang ist immer der Geist des Korans in seiner Gesamtheit. Und dieser lässt mit seiner Erwartung an den Adressaten letztlich keinen Zweifel. Folgende Interpretationsrichtlinie findet sich an verschiedensten Stellen in unterschiedlichen Formulierungsvarianten: „Vorgeschrieben ist euch der Kampf (hier wird das Wort „quital“ verwendet, d.h. „Kampf mit der Waffe“), obwohl er (der quital) euch zuwider ist. Aber vielleicht ist euch etwas zuwider, das gut für euch ist, und vielleicht ist euch etwas lieb, das für euch schlecht ist. Allah weiß, aber ihr wisst nicht.“ (Sure 2, Vers 216)

Es kann kein Zweifel bestehen, dass die koranische Ordnung ein Handlungs- und Wertegefüge intendiert, dessen Ultima Ratio stets die exzessive Anwendung körperlicher Gewalt ist. Wer sich weigert, im Ernstfall ein Mitvollstrecker dieser Ordnung zu sein, wird letztlich als Befehlsverweigerer gegenüber Allah selbst begriffen und entsprechend behandelt. Er kann dann auch keinesfalls damit rechnen, der opulenten Paradieserwartung mit ihren „zweiundsiebzig Jungfrauen, die weder Mensch noch Dschinn bisher entjungfert hat“ teilhaftig zu werden.

Dennoch sind Akte wie der entsetzliche Mord des Hikmatullah St. an seiner Schwester Bakhti in jeder Gesellschaft, auch in einer vom Islam noch so sehr durchdrungenen, der äußerste Eckpunkt eines Kontinuums von Verhaltensweisen, die in der islamischen Lehre wurzeln. Sie werden in jeder Gesellschaftskonstellation sehr selten vorkommen: in einer geschlossenen islamischen Gesellschaft deswegen, weil sich dort kaum jemand so verhalten wird, dass er in einen Handlungsgrund (s.o.) für einen potentiellen Blutrache-Vollstrecker provoziert; und in einer westlich-säkularen Gesellschaft mit islamischem Minderheitsanteil deshalb, weil dort auch für Muslime Entscheidungsgrundlagen wirkmächtig sind, die außerislamische Problemlösungs-Ressourcen miteinbeziehen (s.o.).

Diese Einschätzung sollte allerdings dennoch nicht als beruhigend wahrgenommen werden. Denn die bisherige Analyse der Handlungssituation im Sinne der Mises-Definition „Handeln ist wählen“ ist nur die halbe Wahrheit. Sie beschreibt ihrerseits ebenfalls nur einen äußersten Eckpunkt auf dem Kontinuum unterschiedlicher Typen bzw. Arten des menschlichen Handelns. Dieses Kontinuum verläuft zwischen explizit reflektierten, das heißt bewusst Ursache und Wirkung abwägenden Handlungen einerseits und vollständig habitualisierten, d.h.
unterbewusst automatisierten Handlungsvollzügen andererseits.

Wir sind damit im eigentlichen Zentrum des Problems angelangt. Es ist richtig, dass gläubige Muslime durch die explizite Vermittlung von Glaubensinhalten bei Moscheebesuchen, beim Freitagsgebet oder allenfalls auch bei der Koranlektüre in ihrem Bewusstsein beeinflusst werden. Aber nicht wenige Muslime haben den Koran nie gelesen, manche von ihnen, weil sie aufgrund ihres Analphabetismus dazu gar nicht imstande sind.
„Islamversteher“ versteigen sich daher gelegentlich zu der Behauptung, durchschnittliche „Alltags-Muslime“ können in ihren Wertvorstellungen gar nicht durch vermeintlich aggressive Anweisungen zum Handeln animiert worden sein, da sie diese ja nie in einer verschriftlichten Form rezipiert hätten. Islamische Glaubensquellen würden daher mit dem gewalttätigen Handeln einzelner Menschen nicht in Verbindung stehen.

Sie negieren, dass die Hauptquelle des Bewusstseins und Handelns unter dem Einfluss der Religion die Kultur ist. Die Hauptdeterminante jeder Kultur ist Religion. Menschliche Gemeinschaften entfalten sich im Wechselspiel (der Bipolarität) von Inkulturation und Sozialisation.
Kultur wird geprägt durch die Kondensation religiöser Topoi — Inkulturation. Menschen resorbieren die wichtigsten Teile ihrer Identität aus der Kultur — Sozialisation. Keine Religion ist in diesem Prozess so effektiv wie der Islam, denn sein Kult und sein Ritus liefern einprägsame kognitive Muster, deren Synthese kulturelle Konzepte entstehen lässt.

Der sogenannte „Ehrenmord“ ist ein solches Konzept. Seine Bezeichnung existiert nicht in irgendeiner islamischen Glaubensquelle, und als Begriff ist er eine Erfindung der Kriminalitätssoziologie des Westens, mit der das Unvorstellbare verbalisierbar gemacht werden soll. Aber seine Versatzstücke finden sich zur Gänze im Koran — sie wurden weiter oben vollständig aufgezählt:

Uneingeschränkte Verantwortlichkeit der Angehörigen für die sexuelle Integrität der Tochter; feindselige, geradezu paranoide Erwartungshaltung gegenüber dem bösen Einfluss der „Ungläubigen“; Allzuständigkeit für die Aufrechterhaltung und Verteidigung der Ordnung Allahs; Definition der Verpflichtung gegenüber Allah als Blutschuld gegenüber dem Stammesgott; Vergeltungsrecht bzw. Blutrache zur Beseitigung von Ungleichgewichten (eines „Unheils auf der Erde“).

In all den Prozess-Berichten betreffend den „Ehrenmord“ des Afghanen Hikmatullah St. an seiner Schwester Bakhti fand sich kein einziges Mal das Wort „Islam“. Es war „wegen der Kultur“, wie sich der Mörder in seiner Sprache gegenüber dem Gericht rechtfertigte. Der Hinweis auf „die Kultur“ wurde von einigen Medien begierig aufgegriffen. Die Familie St. würde aus der „pashtunischen Stammesgesellschaft“ kommen, die große Teile Afghanistans und Pakistans überzieht. Doch es kann kein Zweifel daran bestehen, dass sich die Familie, inklusive des Mörders, in ihrem gesamten Lebensvollzug geradezu archetypisch Scharia-konform verhalten hat und verhält.

Das ist ganz und gar nicht verwunderlich. Als die muslimischen Araber bereits unter dem zweiten „Rechtgeleiteten Kalif“, Omar, Mitte des 7.
Jahrhunderts das damalige Khorasan eroberten, fanden sie eine Stammesordnung vor, die die wichtigsten Bauelemente enthielt, die der Islam sich bereits in seinem Quellgebiet im Zuge seiner Entstehung einverleibt und dogmatisiert hatte. Die pashtunische Gesellschaftsordnung und der Islam verschmolzen zu einer geradezu kongenialen Einheit, die aufgrund des mondialen Herrschaftsanspruchs des Islam dauerhaft kultur- und gestaltprägend wurde. Im Pashtunwali, dem pashtunischen Gewohnheitsrecht ist „mang“ die männliche Ehre, deren Verletzung mittels „tura“ (das Schwert) der „badal“ (die Rache) zugeführt werden muss. Es besteht kein Zweifel: Die afghanische Kultur ist ein würdiges Total-Kondensat der islamischen Glaubensgrundlagen.
Ihre Angehörigen sind wahre „Gläubige“.

Die afghanische Familie des Mörders und des Mordopfers identifizierte bereits vor einem Jahrzehnt Österreich als Wunschland ihrer privaten „Hidschra“ (Auswanderung). Der Vater war bereits 2009 ins Land gekommen. Er habe zu Hause „viele politische Feinde“ gehabt. In den ersten vier Monaten arbeitete er als Taxifahrer. Seither ist er arbeitslos, weil er angibt, von Kopfschmerzen geplagt zu sein. 2013 holte er seine Familie im Zuge der „Familienzusammenführung“ nach Österreich. Die Mutter von damals sieben Kindern hat in Österreich inzwischen zwei weitere bekommen. Sie ist 38 Jahre alt, ihr ältester Sohn 24. Nicht eines der Kinder hat seit ihrer Ankunft in Österreich je auch nur eine Minute gearbeitet. Die Mutter spricht bis heute kein Wort Deutsch. Die Eltern sind, auch in ihrer Muttersprache, Analphabeten.

Die Kinder mussten naturgemäß in Österreich Schulen besuchen. Mörder Hikmatullah war dennoch nicht imstande, auf die Fragen des Richters in Deutsch zu antworten. Er war bereits vor der Bluttat häufig mit dem Gesetz in Konflikt geraten und mehrfach vorbestraft wegen Diebstahls und diverser Gewaltdelikte. Die Mutter gab im Zuge eines Interviews zwei Wochen nach dem gewaltsamen Tod der Tochter bekannt, dass sie dieses schon vergessen hätte. Eine der Töchter sprach in die Kamera, dass der österreichische Staat gut für die Familie sorgen würde.

Bakhti hatte sich offenbar für einen anderen Lebensweg entschieden als die übrigen Mitglieder der Familie. Das war ihr Todesurteil. „Wegen der Kultur“.

Wir kommen zu Einleitung dieses Aufsatzes zurück: Eine ÖVP-Abgeordnete hatte festgestellt, dass die islamische und die afrikanische Kultur mit der europäischen unvereinbar ist und die Masseneinwanderung aus den von diesen Kulturen beherrschten gebieten zu schweren Verwerfungen führen wird. Von Grünen und NEOS wurde sie dafür des übelsten Rassismus bezichtigt und vom ÖVP-General politisch gezüchtigt und de facto entsorgt, während das restliche politische Establishment dazu schwieg.

Auch im Lichte von Fällen wie desjenigen der bemitleidenswerten Bakhti ist es sinnlos, mit Vertretern des linken Establishments oder mutlosen Pseudo-Bürgerlichen darüber zu diskutieren, was denn nun an den hier relevierten fremden Kulturen mit der unseren vereinbar oder mit dieser gar eine Bereicherung sei. Dieser Zeitvergeudung sollte man sich nicht mehr aussetzen.

Sehr wohl aber ist die Diskussion darüber erforderlich, wer denn jetzt die Verantwortung für das Hereinholen von abertausenden Familien trägt, die dieselben Kulturmuster aufweisen wie die Familie St. Wer denn nun die Verantwortung dafür trägt, dass die im Islam kondensierte Kultur der stammesgesellschaftlichen Blutrache zum latenten Quellpunkt des Auftrennens unserer jahrhundertelang auf dem christlichen Kulturfundament gewachsenen Gesellschaft geworden ist. Und wer jetzt die Verantwortung dafür trägt, dass die (nunmehr tragischer Weise nur mehr zehnköpfige) Familie St. bereits bis jetzt hunderttausende Euro an österreichischem Volksvermögen aufgezehrt hat und auch in Zukunft wohl nichts oder kaum etwas zu Wertschöpfung beitragen wird.

Und angesichts der Übung, in der das offenbar immer unwiderstehliche „moralische“ Argument gegen das „egoistische“ Motiv nationaler Sicherheitsinteressen ausgespielt wird (wer möchte denn schon den Tod der in ihren Herkunftsländern nicht lebensfähigen Kinder verantworten?): Wer übernimmt jetzt die moralische Verantwortung für den Tod der freiheitsliebenden Bakhti, die nur siebzehn Jahre alt werden durfte? Man wird wohl davon ausgehen dürfen, dass sie noch leben würde, wenn ihre Familie nicht ermutigt worden wäre, das Heimatland zu verlassen. Oder?

Mag. Christian Zeitz ist wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Angewandte Politische Ökonomie und Islambeauftragter des Wiener Akademikerbundes.



The Return of Islam

Bernard Lewis – 01.01.1976

In the great medieval French epic of the wars between Christians and Saracens in Spain, the Chanson de Roland, the Christian poet endeavors to give his readers, or rather listeners, some idea of the Saracen religion. According to this vision, the Saracens worshipped a trinity consisting of three persons, Muhammad, the founder of their religion, and two others, both of them devils, Apollin and Tervagant. To us this seems comic, and we are amused by medieval man unable to conceive of religion or indeed of anything else except in his own image. Since Christendom worshipped its founder in association with two other entities, the Saracens also had to worship their founder, and he too had to be one of a trinity, with two demons co-opted to make up the number. In the same spirit one finds special correspondents of the New York Times and of other lesser newspapers describing the current conflicts in Lebanon in terms of right-wing and left-wing factions. As medieval Christian man could only conceive of religion in terms of a trinity, so his modern descendant can only conceive of politics in terms of a theology or, as we now say, ideology, of left-wing and right-wing forces and factions.

This recurring unwillingness to recognize the nature of Islam or even the fact of Islam as an independent, different, and autonomous religious phenomenon persists and recurs from medieval to modern times. We see it, for example, in the nomenclature adopted to designate the Muslims. It was a long time before Christendom was even willing to give them a name with a religious meaning. For many centuries both Eastern and Western Christendom called the disciples of the Prophet Saracens, a word of uncertain etymology but clearly of ethnic not religious connotation, since the term is both pre-Islamic and pre-Christian. In the Iberian peninsula, where the Muslims whom they met came from Morocco, they called them Moors, and people of Iberian culture or under Iberian influence continued to call Muslims Moors even if they met them in Ceylon or in the Philippines. In most of Europe, Muslims were called Turks, after the main Muslim invaders, and a convert to Islam was said to have “turned Turk” even if the conversion took place in Marrakesh or in … read more



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