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13 Illustrations of the Benevolence of Capitalism

(George Reisman) By the “benevolent nature of capitalism,” I mean the fact that it promotes human life and well-being and does so for everyone. There are many such insights, which have been developed over more than three centuries, by a series of great thinkers, ranging from John Locke to Ludwig von Mises and Ayn Rand. I present as many of them as I can in my book Capitalism.

I’m going to briefly discuss about a dozen or so of these insights that I consider to be the most important, and which I believe, taken all together, make the case for capitalism irresistible. Let me say that I apologize for the brevity of my discussions. Each one of the insights I go into would all by itself require a discussion longer than the entire time that has been allotted to me to speak today. Fortunately, I can fall back on the fact that, in my book at least, I think I have presented them in the detail they deserve.

And now, let me begin.

  1. Individual freedom—an essential feature of capitalism… weiterlesen


Human Action

Human Action sollte das Standardwerk für jeden werden, der an Freiheit und Individualismus glaubt, sowie an die Möglichkeit, dass eine freie Marktwirtschaft nicht nur jedes von der Regierung geplante System zur Produktion von Gütern und Dienstleistungen für die Massen in den Schatten stellt, sondern auch daran, dass sie die intellektuellen, kulturellen und moralischen Werte, auf die sich unsere Zivilisation ultimativ stützt, vor kollektivistischer Tyrannei schützt.

Human Action: Ein kompromissloses Plädoyer für den Kapitalismus

29.9.2017 – Heute vor 136 Jahren wurde Ludwig von Mises (29.9.1881 – 10.10.1973) in Lemberg geboren. Ihm zu Ehren veröffentlichen wir einen Auszug aus Two Masterpieces by Mises von Henry Hazlitt. Mit Human Action hat Mises sein Magnum Opus Nationalökonomie….



Bericht von einer Veranstaltung im Club Unabhängiger Liberaler

Kapitalismus und katholisch Soziallehre: eine Hassliebe

Von Anadreas Tögel

Der Philosoph, Hochschullehrer und Priester, Martin Rhonheimer verfügt innerhalb der katholischen Kirche, wie sie sich heute präsentiert, über ein herausragendes Alleinstellungsmerkmal: Es ist weder ein Feind der Marktwirtschaft noch ein Kapitalismuskritiker. Er steht fest auf dem Boden der „Österreichischen Schule der Nationalökonomie“ und weiß, im Gegensatz zu den meisten Amtsträgern seiner Kirche, dass Armutsbekämpfung nicht durch „gerechte“ Verteilung, sondern durch effiziente Produktion gelingt.

Der Kirchenmann macht bei einer Diskussion im „Club Unabhängiger Liberaler“ klar: Er misst dem Begriff Kapitalismus höhere Aussagekraft bei als dem Begriff Marktwirtschaft. Begründung: Im Wort Kapitalismus kommt die Transformation von Reichtum in produktives Kapital zum Ausdruck. Die rhetorische Frage, ob der Kapitalismus „sozial“ sei, beantwortet er mit einem klaren „Ja!“ Der Kapitalist nutzt seinen Reichtum ja nicht zur Befriedigung seiner Konsumwünsche, sondern investiert sein Vermögen dergestalt, dass (auch) andere daraus Nutzen ziehen. Zuallererst diejenigen, denen der Kapitalist eine Anstellung und ein fixes Einkommen bietet – lange bevor er selbst Profit aus seiner Investition zu ziehen vermag (falls überhaupt).

Der von Papst Franziskus in seinem apostolischen Schreiben „Evangelii Gaudium“ (2013) erhobenen Behauptung „Diese Wirtschaft tötet“ (gemeint ist die Marktwirtschaft) tritt Rhonheimer vehement entgegen. Er merkt – auch und besonders im Zusammenhang mit Franziskus´ Schrift „Laudato si´“ (in dem es um Fragen des Klima- und Umweltschutzes geht) – an, dass der Papst möglicherweise besser daran täte, sich in Fragen, in denen er über keine profunden Sachkenntnisse verfügt, nicht allzu weit zu exponieren.

Rhonheimer sieht der Kapitalismus als ein „System des Gebens“ (nämlich Arbeit und Wohlstand für die Unselbständigen) im schroffen Gegensatz zum Sozialismus, als „System des Nehmens“. Als entscheidender Akteur des Kapitalismus´ fungiert der Unternehmer, der als „schöpferischer Zerstörer“ (Joseph Schumpeter) sowie Entdecker (F. A. Hayek) fungiert und durch seinen auf eigenes Risiko erfolgenden Kapitaleinsatz Innovation, Skaleneffekte und damit kostengünstige Massenproduktion (Ludwig Mises) ermöglicht.

Die moralische Bewertung der Intention des Unternehmers ist letztlich irrelevant. Sie tritt jedenfalls gegenüber der Bedeutung der Ergebnisse seiner Aktivitäten klar in den Hintergrund. Was zählt, ist allemal das Erreichte.

Die katholische Soziallehre weist im Hinblick auf die Bewertung der Unternehmerfunktion einen blinden Fleck auf – übrigens ebenso wie die neoklassische Wirtschaftstheorie.

Was nicht oft genug wiederholt werden kann: „Kapitalistisch“ eingesetztes Vermögen schafft breiten Wohlstand – im Gegensatz zu hohen Steuern und „sozialer“ Umverteilung. Es ist ein Missverständnis, dem Unternehmer seine Daseinsberechtigung nur als Schaffer von Arbeitsplätzen zuzugestehen. Primäre Funktion des Unternehmers ist es nämlich, die Produktion voranzutreiben und Konsumentenwünsche bestmöglich zu befriedigen. Mittel dazu bilden sein Kapital und die Beschäftigung von Arbeitskräften. Das unternehmerische Streben nach Gewinn bildet folglich die Grundlage für den Nutzen der Allgemeinheit. Wer den Unternehmer daran hindert, Gewinne zu erzielen, schadet damit zuallererst den Arbeitnehmern.

Es ist wichtig, das von Karl Marx in die Welt gesetzte Missverständnis zu entlarven, dass der Kapitalismus zur Verelendung eines großen Teils der Menschen führt. Bittere Armut ist vielmehr der Urzustand, in dem sich die Menschheit von jeher befand. Der konnte erst durch die mit dem Kapitalismus möglich gewordene industrielle Revolution überwunden werden.

Seit dem Triumph des Kapitalismus gehören Hungersnöte der Vergangenheit an. Nur dort, wo er seine Wirkung nie entfalten konnte – etwa wegen fehlender Rechtssicherheit und mangelndem Schutz privaten Eigentums –, verhungern noch heute die Menschen.

Das Erfolgsrezept des Kapitalismus erblickt Rhonheimer in der Transformation von unproduktivem Reichtum in Kapital und in den dadurch möglich werdenden Innovationsleistungen und Produktivitätssteigerungen.

Er zitiert aus den drei „Sozialenzykliken“, Rerum Novarum (Leo XIII., 1891), Quadragesimo anno (Pius XI., 1931) und „Centesimus Annus“ (Johannes Paul II., 1991), um die (einst) selbstverständliche Ablehnung des Sozialismus durch die römische Kirche und deren Verteidigung von Markt und Privateigentum zu unterstreichen.

Es ist entscheidend, die Bedeutung der Produktion zur Armutsbekämpfung zu verstehen. Armut kann durch Almosen zwar kurzfristig gelindert, nicht aber nachhaltig aus der Welt geschafft werden.

Den auch in Kirchenkreisen gerne erhobenen Einwand, dass ererbter Reichtum ein anstrengungsfreies Leben als Rentier ermögliche, lässt Rhonheimer nicht gelten. Reichtum fällt ja nicht vom Himmel, sondern muss zuerst einmal aufgebaut werden. Die Bewahrung oder Mehrung ererbten Reichtums ist aber nur durch dessen produktiven Einsatz möglich. Der reiche Erbe, der sein Vermögen ausschließlich zum Zweck des persönlichen Konsums einsetzt, wird es über kurz oder lang aufbrauchen und verlieren. Wer es indessen in seinem Unternehmen belässt, stiftet damit auch dann Gemeinnutzen, wenn er sich selbst nicht an der Unternehmensführung beteiligt, sondern auf fremde Verwalter vertraut.

Viele rezente Wirtschaftswissenschaftler, Philosophen und Kirchenfunktionäre sind besessen vom Wunsch nach der Herstellung materieller Gleichheit. Großer Reichtum stellt aber ebenso wenig ein Problem dar, wie große Ungleichheit. Im Kapitalismus basiert der Reichtum des einen ja eben nicht auf der Armut des anderen. Die relevanten Unterschiede zwischen Armen und Reichen sind heute aber wesentlich geringer als zur Zeit des Feudalismus. Der Reiche unserer Tage mag zwar über Yachten, Luxusautos und mehrere Häuser verfügen, die sich Arme niemals leisten könnten. Doch die entscheidenden, das Leben angenehm gestaltenden Errungenschaften, wie mit fließendem Wasser und WC ausgestattete Wohnungen, Waschmaschinen, Geschirrspüler, gute Ernährung und medizinische Versorgung, genießen heute auch die unbedeutendsten Mitglieder der Gesellschaft.

Das einzige verbleibende Problem, sind daher weder großer Reichtum noch große Ungleichheit, sondern lediglich die Armut – und der ist nur durch produktiven Kapitaleinsatz der Garaus zu machen.

Somit besteht der von Karl Marx behauptete, strukturelle Gegensatz zwischen Arbeit und Kapital in Wahrheit gar nicht. Im Gegenteil! Wie der französische Ökonom Frédéric Bastiat bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bemerkte, profitieren einfache Arbeiter am allermeisten vom Kapital. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts steigen – erstmals seit Menschengedenken – die Reallöhne der einfachen Arbeiter. Die Kapitalakkumulation macht´s möglich!

Die „nichtantagonistische Natur des Kapitalismus“ gründet auf der organisatorischen und intellektuellen Leistung des Unternehmers, der die Schaffung eines „Mehrwerts“ ermöglicht. Mit seinen bloßen Händen allein könnte ein Arbeiter nämlich niemals zu Wohlstand gelangen.

Der Kapitalismus und die katholische Soziallehre bilden daher – nach Rhonheimers fester Überzeugung – keinen Gegensatz.

Zur Person des Vortragenden : Der gebürtige Schweizer Martin Rhonheimer hat an der Universität Zürich Geschichte, Philosophie und politische Wissenschaften studiert. Er ist Professor an der Pontificia Università della Santa Croce in Rom und Gründer der in Wien ansässigen Denkfabrik „Austrian Institute of Economics and Social Philosophy“ ( https://www.facebook.com/austrian.institute).



Mythen der Demokratie – Der Kapitalismus – oder das, was wir dafür halten – Teil 3

Ein ähnliches Schicksal wie der Demokratie, allerdings in negativer Hinsicht, widerfährt dem Kapitalismus. Eines vorweg – das, was wir seit vielen Jahren erleben, hat mit dem Ursprung nahezu nichts mehr zu tun – das, was wir seit vielen Jahren erleben, ist eine geradezu diabolische Vermischung aus Etatismus, autoritärem Korporatismus und Staatskapitalismus in seiner allerschlimmsten Ausprägung.

Unter dem Deckmantel der Demokratie bewegten wir uns zurück in die Zeiten des Merkantilismus des 16. Jahrhunderts. Diesem Ungetüm wird das Wort „Kapitalismus“ ans Revers geklebt und für alles verantwortlich gemacht, was schief läuft. Diese (bewussten) Begriffsverstümmelungen sind umso verwerflicher, da sie den eigentlichen Unhold nur für geübte Augen sichtbar machen.

Die deutsche Sprache ist grundsätzlich sehr präzise, es ist vollkommen unnötig, Dinge und Begebenheiten mit Worten zu besetzen, die von sprachlich ungenau bis zu vollkommen inkorrekt reichen. Da dies so ist, muss es böse Absicht sein, wenn unser pervers entartetes Gesellschaftskonstrukt als Kapitalismus bezeichnet wird.

Aus historischer Sicht hat die deutsche Abneigung gegen den Kapitalismus besonders tiefe Wurzeln. In kaum einem Fach- oder Schulbuch findet sich die ursprünglich richtige Beschreibung sondern immer nur die Brandmarkung der Auswüchse, die dem „Kapitalismus“ zugeschrieben werden. Dies hat verheerende Auswirkungen, werden Kinder und junge Menschen in falscher Weise indoktriniert.

Ein Ausscheiden aus diesen Sprachvergewaltigungen ist nur denen gegönnt, die sich unserem Zeitgeist auf absolute politische Korrektheit widersetzen, sich ein eigenes, unvoreingenommenes Bild machen und sich erst danach eine Meinung bilden.

Aber was ist denn nun eigentlich „Kapitalismus“? Der Kapitalismus,…

Quelle…



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