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Geostrategische Hintergründe: Migration als Waffe – provozierte Flüchtlingsströme

(Udo Ulfkotte) Es ist eine Tatsache, dass Politik und Medien uns nicht wahrhaftig unterrichten. Ich habe die Gründe dafür ausführlich in meinem Bestseller Gekaufte Journalisten dargelegt. Das gilt nicht nur für das Flüchtlingsthema, aber es ist dort besonders auffällig. Denn selbstverständlich werden Flüchtlingsströme von den großen Akteuren gezielt provoziert und als geostrategische Waffe missbraucht.
Nachfolgend lesen Sie einen Auszug aus meinem in wenigen Tagen erscheinenden neuen Sachbuch Asylindustrie:
In diesen Tagen behaupten viele Politiker und Journalisten, man habe die Entwicklung beim Massenzustrom von Asylbewerbern nicht vorhersehen können. Dabei wurden doch viele der Flüchtlingsströme gezielt provoziert. Und sie werden jetzt als geostrategische Waffe eingesetzt.
Nein, das ist ganz sicher keine »Verschwörungstheorie«. Schon 2011 informierte uns die Frankfurter Allgemeine Zeitung darüber, dass Migrationsströme eine neue »Superwaffe« seien. Auch die New York Times beschreibt ausführlich, wie Flüchtlingsströme als geostrategische Waffen missbraucht werden. Die Vereinten Nationen haben Sonderberichte dazu herausgegeben.
In Deutschland haben wir das nach dem Zweiten Weltkrieg zum ersten Mal 1998 im Kosovo-Krieg erfahren. Auch dort wurden Flüchtlingsströme gezielt provoziert. Wer das alles abstreitet, lebt in einer interessanten Variante der Realität. Immer mehr Menschen schließen die Augen und leben in einer illusionären Welt, die uns von Politik und Leitmedien vorgegeben wird.
Sie wollen das alles nicht mehr wahrhaben. Wenn der Islamische Staat ganz offen damit droht, eine halbe Million »Flüchtlinge« nach Europa zu schicken, um die Europäer »psychisch zu destabilisieren«, dann schließen wir einfach die Augen und generieren eine »Willkommenskultur«. Vor 20 Jahren durfte der Spiegel noch darüber berichten, wie Flüchtlingsströme als gezielte Waffen eingesetzt werden – etwa von Kuba in Richtung USA. Heute ist das Wort »Migrationswaffe« in Deutschland ein Tabuwort.
Wir leben jetzt in der Illusion, dass es keine »Migrationswaffe« mehr gibt. Die Politik macht uns zu unmündigen Kindern, denn wir verhalten uns ja jetzt wie kleine Kinder, welche sich die Hände vor die Augen halten und glauben, dass man sie nicht mehr sieht.
Jeder konnte das 2015 auch als Nicht-Fachmann gut erkennen: Da gab es Zehntausende syrische, irakische und afghanische Flüchtlinge, die binnen weniger Tage auf der griechischen Insel Kos ankamen. Nur wenige Kilometer Meer trennen Kos vom türkischen Festland.
Klar war: Die Türkei wollte den verhassten Nachbarn Griechenland destabilisieren und zugleich die syrischen, irakischen und afghanischen Flüchtlinge loswerden. Die Türkei will Europa mithilfe der endlosen Flüchtlingsströme gezielt destabilisieren und islamisieren.
Nein, das sage nicht ich. Das sagt uns der frühere Chef des deutschen Nachrichtenmagazins Cicero, der unverdächtig ist, Verschwörungstheorien zu verbreiten. Die Türkei setzt ganz gezielt die »Migrationswaffe« ein. Ohne den Willen der Türkei wäre beispielsweise die humanitäre Katastrophe auf der griechischen Insel Kos unmöglich gewesen. Die Türkei ermunterte die Flüchtlinge dazu, nach Griechenland zu ziehen.
Athen hatte zu jenem Zeitpunkt schon etwa 1,5 Millionen Flüchtlinge und drohte seit Monaten ganz offen damit, diese nach Deutschland zu schicken. Über den Athener Verteidigungsminister schrieb etwa der Berliner Tagesspiegel 2015: »Panos Kammenos droht Deutschland mit illegalen Flüchtlingen«. Gemeint ist die »Migrationswaffe«.
Griechenland nutzte die Migrationswaffe also zur finanziellen Erpressung. Zur Erinnerung: Athen brauchte in jenen Monaten immer wieder neue Milliarden-Rettungspakete. Und Deutschland (der Hauptfinanzier) wollte nicht schon wieder zahlen.
Die Drohung mit der Migrationswaffe wirkte. Im August 2015 bekam Athen weitere 86 Milliarden Euro. Mehr noch: Deutschland versprach den Griechen, künftig auch einen Teil der in Athen eintreffenden Asylbewerber aufzunehmen. Unsere Politiker lassen sich also gern erpressen. Nur dürfen wir Bürger das nicht mehr wahrnehmen. Wir werden mit einer »Willkommenskultur« abgelenkt.
Ein anderes Beispiel aus jenen Tagen im August 2015: Viele europäische Länder machten die Grenzen dicht, denn Deutschland sollte die Hauptlast der Migrationsströme abfangen. Deutschland soll schließlich Flüchtlingsheim Europas werden.
Die Briten, die in den vergangenen Jahren vom Irak über Syrien bis nach Libyen die dortigen Länder mit Krieg überzogen und den Menschen Gegenwart und Zukunft genommen hatten, machten ihre Insel dicht. Menschen ohne Recht auf Einreise waren unerwünscht. London ließ hohe Zäune am Euro-Tunnel errichten. Die Flüchtlingsströme, welche die Briten mit ihren Kriegen in Nahost in Gang gesetzt hatten, waren nicht das Problem der Briten.
Nicht anders verhielten sich übrigens die USA, welche die Kriege und Bürgerkriege von Afghanistan bis Libyen angeheizt und initiiert hatten – die Flüchtlingsströme waren nicht ihr Problem.
Man gab vielmehr den Deutschen Ratschläge, wie diese noch mehr Flüchtlinge aus diesen Ländern aufnehmen könnten. Nicht anders die Franzosen. Es waren französische Interessen, welche französische Fremdenlegionäre zuvor in Afrika »verteidigten«, bei Einsätzen in früheren französischen Kolonien und Einflusssphären.
Frankreich ließ Flüchtlinge, die danach an der italienischen Grenze einreisen wollten, einfach nicht ins Land. Frankreich steckt Flüchtlinge jetzt in Internierungslager. Frankreich wollte keine Flüchtlinge. Frankreich hat keine »Willkommenskultur« für die »Migrationswaffe«. Auch ganz Osteuropa brüllte: »Flüchtlinge? Nicht bei uns!«. Polen, Tschechien, Bulgarien – alle forderten im Chor, dass Deutschland seiner »historischen Verantwortung« gerecht werde.
Europa, angeblich gegründet, um Lasten zu schultern und auch in der Not Probleme zu teilen, lenkte die »Migrationswaffe« gezielt nach Deutschland. Auch Österreich verhängte einen »Aufnahmestopp« für Flüchtlinge, eine Abwehrmaßnahme gegen die »Migrationswaffe«. Die Dänen machten ebenfalls dicht.
Statt europäischer Solidarität gab es ein kollektives Wegducken. Das war abzusehen. Das war so gewollt. So wie Deutschland bei den finanziellen Rettungspaketen für Pleitestaaten wie Griechenland immer wieder vorgeführt wurde, so war es auch bei den Flüchtlingsströmen.
Die Flüchtlinge sind nun einmal nichts anderes als eine Waffe, um Deutschland zu ruinieren. Denn solidarisch sind die anderen EU-Staaten mit Deutschland nur, wenn es ums Handaufhalten geht. Doch dahinter steckt noch eine weitere Wahrheit. Der mexikanische Milliardär Hugo Salinas Price sagte 2011, der libysche Staatsführer Gaddafi sei nicht wegen Demokratie und Menschenrechten gestürzt worden, sondern weil er eine goldgedeckte afrikanische Währung als Konkurrenz zum Petro-Dollar der USA habe einführen wollen.
Denn in einem ersten Schritt wollte Gaddafi damals libysche Ölverkäufe nicht mehr in Dollar abrechnen, sondern bis zur Einführung der neuen afrikanischen goldgedeckten Währung nur noch in Euro. Er forderte damit die US-Zentralbank und die Spitzen der Finanzelite heraus. Den gleichen Fehler hatte auch Saddam Hussein wenige Jahre zuvor gemacht. Auch er kehrte dem Petro-Dollar den Rücken und wollte die irakischen Ölverkäufe nur noch in Euro oder einer goldgedeckten Währung abrechnen.
Ellen Brown berichtete in der international renommierten Asia Times darüber, warum Saddam Hussein und Gaddafi wirklich gestürzt wurden. Und warum die Flüchtlingsströme als »Migrationswaffe« losgetreten wurden. Das Erste, was die von den USA unterstützten Rebellen in Libyen am 19. März 2011 (da dauerten die Kämpfe noch an) machten, war die Gründung einer neuen libyschen Zentralbank in Bengasi, die sich ganz nach den Wünschen der USA richtete.
Bevor Gaddafi gestürzt und getötet wurde, nannte der damalige französische Staatspräsident Sarkozy Gaddafis Pläne für eine goldgedeckte Währung noch einmal eine »direkte Bedrohung für das Finanzsystem«. Mit Gaddafis Tod waren die Pläne einer goldgedeckten Konkurrenz zum Petro-Dollar vom Tisch.
Durch die vorsätzliche Zerschlagung ganz Nordafrikas und des Nahen Ostens (bei der deutsche Politiker und Medien 2010/2011 laut jubelten) entstanden instabile Staaten mit der Folge von Kriegen und Bürgerkriegen, Perspektivlosigkeit, Arbeitslosigkeit, Hunger und schließlich – das war absehbar – Fluchtbewegungen.
Alle Kritiker jener amerikanisch-europäischen Politik, die Nordafrika und den Orient mit dem Sturz der dortigen Regierungen gewaltsam »demokratisieren« wollten, haben das damals ganz präzise vorausgesagt.
Heute berichten Nachrichtenportale über diese Flüchtlingsströme und deren Asylgesuche etwa mit den Worten: »Die tiefsten Anerkennungsquoten haben Personen aus … Tunesien (0,6 Prozent), Marokko (0,7 Prozent) und Algerien (1,1 Prozent). Bei diesen Menschen handelt es sich meist um Wirtschaftsflüchtlinge, die als Folge des Arabischen Frühlings … kommen.«
Im Frühjahr 2014 – wenige Monate vor dem Beginn der Flüchtlingswelle – warnte der damalige libysche Interims-Innenminister Salah Mazek in Tripolis die Europäer: »Im Hinblick auf die illegale Einwanderung warne ich die Europäische Union: Wenn sie ihrer Verantwortung nicht nachkommt, dann wird der Staat Libyen eine Position einnehmen, die die schnelle Durchreise dieser Flut von Menschen durch Libyen erleichtern könnte, weil Allah uns zum Transitpunkt für diese Flut gemacht hat.«
Nach dem Sturz Gaddafis wollten Männer wie Salah Mazek Schmiergelder dafür, dass man Millionen afrikanische Wirtschaftsflüchtlinge von Europa fernhalten würde. Gaddafi hatte das zuvor gemacht. Salah Mazek sagte, Libyen »leide«, weil Tausende Flüchtlinge aus Schwarzafrika Krankheiten, Verbrechen und Drogen in Libyen verbreiteten. Mazek: »Libyen hat seinen Preis bezahlt, jetzt ist Europa dran, zu zahlen«. Es war die Drohung mit der Migrationswaffe.
Wie haben deutsche Medien doch damals darüber gelacht. Es freut die vielen Profiteure der Asylindustrie, wenn manche Politiker und Journalisten leugnen, dass wir gerade mit der »Migrationswaffe« bombardiert werden. Denn solange wir uns weiter befeuern lassen, machen sie im Hintergrund Bombengeschäfte, von denen die braven Steuerzahler da draußen nichts ahnen.
Soweit der Auszug aus meinem in wenigen Tagen erscheinenden neuen Sachbuch Asylindustrie. Darin schildere ich ausführlich, welche deutschen Journalisten und Politiker von den Flüchtlingsströmen profitieren, auf welche Geschäfte bekannte Konzerne beim Asyl-Tsunami hoffen und welche Folgen die Willkommenskultur für alle Konflikte der Welt künftig bei uns nach internen Papieren der Bundesregierung haben wird.
Hier noch ein kleiner aber wichtiger Zusatz, der Vollständigkeit halber: Die Harvard University hat schon 2008 einen wissenschaftlichen Fachaufsatz zum Missbrauch von Flüchtlingsströmen als »Migrationswaffe« (»Migration as a weapon of War«) veröffentlicht. An der John F. Kennedy School of Government der Harvard University wird seither ganz offen über die »Migrationswaffe« gesprochen.
Die Studien dazu werden in der Fachzeitschrift Civil Wars (»Bürgerkriege«) veröffentlicht, weil Migrationsströme nun einmal häufig in den Bürgerkrieg führen. Und an den Universitäten Stanford und Tufts lehrt heute die Harvard-Absolventin Professor Kelly Greenhill, die 2011 für ihr Buch über die »Migrationswaffe« (Weapons of Mass Migration) den Best Book of the Year Award erhalten hat. In den USA gibt es unter Wissenschaftlern keinen Zweifel daran, dass Flüchtlingsströme systematisch als »Migrationswaffe« eingesetzt werden.



Das Auseinanderbrechen Deutschlands

Fazit: Die Beibehaltung der jetzigen Politik wird Deutschland unterminieren und in einen dystopischen Albtraum innerhalb weniger Generationen verwandeln.

Vor 2010 stand jede Entscheidung der Politik hinsichtlich ihrer Folgen auf dem Prüfstand, insbesondere welchen Nutzen und Schaden sie für die Bevölkerung haben würde. Dieses ungeschriebene Gesetz wurde nie abgeschafft, doch es gilt nicht mehr.

Dystopia

Die deutsche Berichts-Praxis macht die Leser misstrauisch und führt zu weiterem Vertrauensverlust Medien, Behörden und Politikern gegenüber, schrieb ich in „Die neue Kunst: Zwischen den Zeilen zu lesen“. In „Der Verlust der Meinugsfreiheit und ihre Opfer“ sagte ich: Vor 2010 stand jede Entscheidung der Politik hinsichtlich ihrer Folgen auf dem Prüfstand, insbesondere welchen Nutzen und Schaden sie für die Bevölkerung haben würde. Dieses ungeschriebene Gesetz wurde nie abgeschafft, doch es gilt nicht mehr. In diesem abschließenden Teil meines „Deutschland–Blues“ geht es um den Ausblick auf die Zukunft unseres Landes auf 50 bis 100 Jahre unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit.

Die Grenzen des Wachstums

Als 1972 der Club of Rome seine Studie zu den Grenzen des Wachstums vorlegte, führte das in der Folge zu einem Umdenken in den westlichen Gesellschaften. Thema war das Hochrechnen der damaligen Situation von Faktoren wie Rohstoffverbrauch, Bevölkerungswachstum, Nahrungsmittelproduktion und weiteren Parametern mit Hilfe eines Großcomputers. Die berechneten Modelle führten nach einer exponentiell steigenden Wachstumskurve in allen Varianten zu einem dramatischen Zusammenbruch der Weltwirtschaft. Je später dieser Zusammenbruch kam, desto mehr Menschen gab es zu diesem Zeitpunkt. Die Lösung dieser Katastrophe bestand darin, das Konzept der Nachhaltigkeit fest in unserer Gesellschaft zu verankern. Dieses sieht vor, dass man der Natur nur so viel entnimmt, wie man zurückgeben kann. Also werden so viele Bäume gefällt, wie man nachpflanzen kann, aber fossile Brennstoffe sollen nach einer Übergangszeit gar nicht mehr verbraucht werden.

Ich halte eine Politik der Nachhaltigkeit für notwendig und erwarte, dass Entscheidungsträger stets im Hinterkopf haben, was sie der Nachwelt hinterlassen. Unter dieser Prämisse möchte ich die aktuelle Politik auf die nächsten Generationen hochrechnen.

Eckpfeiler deutscher Politik

Die politische Landschaft besteht aus mehr Parteien als früher, wurde aber zunehmend von „linken“ Idealen geprägt mit…

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Der Globale Migrationsfuck

(Akif Pirinçci) Am 10. und 11. Dezember 2018 soll in Marrakesch ein für die gesamte Menschheit epochales Ereignis stattfinden: der “Globale Migrationspakt”, der “Vertrag für die sichere, geordnete und reguläre Migration”, soll von über 190 UNO-Mitgliedern, darunter Deutschland, mit großem Tamtam unterzeichnet werden. Es sei angeblich kein verbindlicher Vertrag, sondern besäße nur einen Bekenntnischarakter. “Eine Absichtserklärung, mehr nicht” wird umso nachdrücklicher verlautbart, je mehr ungeheuerliche Details der Quasi-Verpflichtung auf den letzten Metern ans Tageslicht sickern. Komisch mutet es allerdings schon an, weshalb man sich zu etwas bekennt, was man eh nicht einzuhalten gedenkt.

UN-Logo

Zwei Dinge stehen diesbezüglich bereits fest.

  1. Genauso wie bei den einstigen Nicht-so-ernst-gemeint-Verträgen zwischen der EU und den einzelnen Mitgliedsstaaten, welche sich binnen Monaten nach ihrer Unterzeichnung als derart ernst entpuppten, daß sogar die jeweiligen nationalen Rechtsprechungen zugunsten der Schizoscheiße von anonymen Justizbürokraten vom Arsch der Welt ruckzuck pulverisiert wurden, so wird auch dieser von Hottentotten, Buschnegern und Koran-Irren ausgedachte Reparationsvertrag wegen nix nach seiner Unterzeichnung unverzüglich mit allen katastrophalen Konsequenzen in Kraft treten. Die Bekenntnis- und Absichtslüge ist nichts weiter als eine Lüge, um das Volk, wenn es denn tatsächlich davon erführe, wonach es dank des ohrenbetäubenden Schweigens der grün-links versifften Medien hierzulande nicht aussieht, zu täuschen und ruhigzustellen.

  2. Der Pakt wird in den folgenden Jahren dafür sorgen, daß Europa, vornehmlich aber Deutschland mit Hunderten Millionen von Analphabeten, Unzivilisierten, Blöden und Doofen, Soziopathen, Berufsfaulenzern, Kulturlosen, Gewohnheitsmördern, Schmarotzerexistenzen, Sex-Irren, Frauenverächtern, Nonstop-Vergewaltigern, Kinderfickern und Kaputten zugeschissen wird. So brachial, daß die Invasion von 2015 einem Furz in einem Orkan gleichkommt. Aber gemach.

Interessant zu wissen ist zunächst einmal, welche überflüssigen Drecksstaaten, die der als sakrosankt geltenden und den Menschenrechten bis zum Gutschein für einen Puffbesuch verpflichteten UN angehören und sie sogar dominieren. Diese haben nämlich den verbrecherischen Migrationspakt initiiert, vermutlich über…

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Der UNO-Migrationspakt und seine verheerenden Folgen

Der geplante UNO-Migrationspakt “Global Compact for Safe, Orderly and Regular Migration”

I. Allgemeines

1. Vorgeschichte:

Auf Initiative des seinerzeitigen US-Präsidenten Barack Obama wurden ab 2016 von den Vereinten Nationen Vorarbeiten für einen “Globalen Migrationspakt der UNO in Angriff genommen. Diese schlossen gedanklich und konzeptionell an einer UNO-Studie des Jahres 2000 mit dem Titel “Replacement Migration. Is it a Solution to Declining and Aging Populations?” an. Der nunmehrige Text wurde auf Beamtenebene verhandelt und erhielt Mitte Juni 2018 von den UN-Diplomaten der Mitgliedsstaaten per Akklamation die Zustimmung.

Der Text und dessen darin enthaltene Ziele wurden zu keinem Zeitpunkt in den nationalen Parlamenten der Mitgliedsstaaten diskutiert, einer öffentlichen Auseinandersetzung zugeführt oder kritisch analysiert. Er besitz damit keine wie immer geartete demokratische Legitimation. Er enthält zahlreiche Passagen, deren Umsetzung tief in die Interessen der Bevölkerunge der UN-Mitgliedsstaaten eingreifen würden (siehe exemplarisch angeführte Punkte auf S. 3 dieses Papiers). Dennoch wird der Eindruck fingiert, der Pakt würde keine Gefahr darstellen, weil er nicht in die Verfassungen der Staaten eingreift und daher sozusagen “unverbindllich” sei.

Es ist vorgesehen, dass dieses Dokument von den Vertretern der Regierungen am 10./12. Dezember in Marakesch unterzeichnet werden soll.

2. Folgen des Paktes

Die Konsequenz seiner Annahme würde mit Sicherheit gewaltigen Druck erzeugen und den Versuchen, Massenmigration und die zerstörerische Wirkung des Einflusses archaischer kulturen und Religionen auf den Kulturbestand der westlichen Staaten zu verhindern, den Boden entziehen.

II. Inhaltliche Dimension des UN-Migrationspaktes

Der Pakt umfaßt 23 Ziele. Einige davon enthalten das Potential der weitgehenden Destabilisierung der westlichen Staaten und ihrer Kulturen. Andere sind gezielt so geschmeidig formuliert, dass sie den Eindruck einer konstruktiven und konzilanten Vorgehensweise erwecken. Im Folgenden ein Auszug:

  • die Verwaltung der nationalen Grenzen auf eine ganzheitliche, sichere und koordinierte Weise. Grundsatz soll dabei sein, dass die Sicherheit gewahrt wird und reguläre grenzüberschreitende Bewegungen erleichtert werden, im Einklang mit nationaler Souveränität, basierend auf Rechtsgrundsätzen und unter Beachtung der Menschenrechte aller Migranten, unabhängig von ihrem Migrationsstatus;

  • die Versorgung aller Migranten mit legalen Ausweisen und anderen Dokumenten, um Staatenlosigkeit zu beenden und andere Gefährdungen zu verhindern.

  • die Verbesserung der Verfügbarkeit und Flexibilität von Wegen für reguläre Migration. Unter anderem soll die regionale und über-regionale Arbeitsmobilität gefördert werden und soll die Familienzusammenführung von Migranten aller Qualifikationsniveaus erleichtert werden;

  • die Vorhaltung des Zugangs für Migranten zu grundlegenden sozialen Diensten wie Gesundheitsvorsorge, Bildung, Wohnen, sozialer Schutz.

  • die Befähigung von Migranten und Gesellschaften, volle Inklusion und sozialen Zusammenhalt zu verwirklichen. Migranten sollen zu “aktiven Mitgliedern” von Gesellschaften werden. Die UN verpflichtet sich außerdem, das Wohlergehen aller Mitglieder der Gesellschaften zu vergrößern, indem Ungleichheiten verringert werden, Polarisierung vermieden und das Vertrauen in die Migrationspolitik und -institutionen vergrößert wird;

  • der Kampf gegen alle Formen von Diskriminierung und Intoleranz und die Förderung eines “Fakten-basierten öffentlichen Diskurses” über Migration;

  • die Förderung von schnellen, sicheren und preiswerten Geld(heimats)überweisungsprozessen und Unterstützung der Inklusion von Migranten in finanzieller Hinsicht.

  • Sicherzustellen seien positive Perspektiven für Migrierende.

Die wahren Absichten und die Stoßrichtung, die mit diesem Akt betrieben werden sollen, offenbaren sich in den Erläuterungen und Kommentaren von UN-Generalsekretär Antonio Guterres:

Er beklagt u.a. die „schädlichen Mythen gegenüber Migration”

„Migration treibt das Wirtschaftswachstum an, reduziert Ungleichheiten, verhindert unterschiedliche Gesellschaften.”

„Politik, die Migration einschränken will, ist kontraproduktiv.”

„Migranten leisten enorme Beiträge für Gast- alsauch Herkunftsländer, indem sie leere Stellen besetzen und Geld in die Herkunftsländer schicken.”

„Migranten, denen legale Einreisemöglichkeiten verweigert werden, greifen unweigerlich auf illegale Methoden zurück.”

Zu verwerfen seien „drakonische Grenzkontrollen, welche unsere gemeinsamen Werte untergraben …”

Zu fordern und fördern sei die „Öffnung von mehr legalen und sicheren Zugangswegen”.



Migrations-Mythen und dein Blutdruck

Wie die komplett überforderten Politiker durch ihren Irrsinn die Leistungen der vergangenen Generationen und die Zukunft unserer Kinder vernichten.

11 amtliche Migrations-Mythen im Bullshitcheck

Von Claudio Casula. Die regierungsamtlichen Migrationserzählungen werden durch ständige Wiederholungen nicht wahrer. Sie reichen von „Niemandem wird etwas weggenommen” bis „Absolute Sicherheit kann es nicht geben”, von „Flüchtlinge sind nicht krimineller als Einheimische” bis „Das ist unsere humanitäre Pflicht.” Wer die Behauptungen nachprüft, die unsere erlauchten Regierenden zur Migrationskrise verbreiten, der fängt erst an, sich richtig Sorgen zu machen.



Douglas Murray: Der seltsame Tod Europas

Die Verantwortung dafür, was geschieht, hört damit freilich nicht auf. „Eine Kultur und eine Gesellschaft sind nicht nur zum Vergnügen der Menschen da, die gerade leben. Es besteht ein tiefer Pakt zwischen den Toten, den Lebenden und jenen, die noch geboren werden. Egal, wie sehr man die Vorteile billiger Arbeitskräfte, exotischer Küche oder des eigenen guten Gewissens genießen will, man hat nicht das Recht dazu, eine ganze Gesellschaft dafür zu zerstören. … Es kann nicht sein, dass der nächsten Generation eine Gesellschaft übergeben wird, die chaotisch und zersplittert ist und bis zur Unkenntlichkeit verändert wurde.“

Es fällt durch die Zusammenfassung von Douglas Murray auf, dass in so gut wie allen westeuropäischen Ländern die gleichen Prozesse stattgefunden haben, mit Unterschieden nur in den Details. Überall derselbe Fehler und dieselbe Ignoranz der politischen Klasse.

Douglas Murray: Der seltsame Tod Europas

Douglas Murray ist erst 38 Jahre alt, doch schon ein Schwergewicht des britischen politisch-intellektuellen Lebens. Der Mitherausgeber und Autor des Wochenmagazins The Spectator und Kolumnist des liberal-konservativen Monatsmagazins Standpoint ist eine unüberhörbare Stimme in den öffentlichen Debatten des Vereinigten Königreichs, ein klassisch hoch gebildeter öffentlicher Intellektueller, wie man ihn in Europa nur noch selten findet.



Migration: 100 Millionen Afrikaner auf dem Weg nach Europa

“Whatever happens, we have got.
The Maxim-gun, and they have not!”

Diesen launig-zeitgeistigen Vers verdanken wir Hilaire Belloc, einem britischen Poeten, der in erster Linie durch seine Kinderbücher Bekanntheit erlangte. Der Spruch illustriert das militärische Selbstverständnis einer Nation, die zu seiner Zeit noch einen guten Teil der Welt – insbesondere die Meere („Rule Britannia…!“) beherrschte. Nach den napoleonischen Kriegen standen die Soldaten der stolzen Weltmacht Albion, bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs, immerhin so gut wie ausschließlich barfüßigen Wilden gegenüber, denen man dank überlegener Waffentechnik rasch beibringen konnte, mit wem die sich besser nicht anlegen sollten (eine Ausnahme bildeten lediglich die südafrikanischen Buren, die den Briten militärtechnisch aber ebenfalls hoffnungslos unterlegen waren).
Hiram Maxims Erfindung, die erste automatisch nachladende, als Maschinengewehr bekannt gewordene Waffe, hat die Kriegsführung in einer Weise revolutioniert, wie nur wenige andere Entwicklungen zuvor und danach. Das Maschinengewehr relativiert die Bedeutung schierer Menschenmassen. Der taktisch kluge Einsatz eines Maschinengewehres vermag Kräfte in Bataillonsstärke – und mehr – zu neutralisieren, wie dieses Beispiel aus dem Zweiten Weltkrieg eindrücklich belegt 1. Die Schätzungen über die Zahl der mithilfe dieses einen MGs getöteten Gegner gehen auseinander. Vermutlich belief sich deren Zahl auf zwischen 2.000 und 3.000 Mann.
Nur die Entwicklung einer strategischen Bomberwaffe, später ergänzt durch nukleare Sprengköpfe in Verbindung mit weitreichenden unbemannten Trägersystemen, erweitern die militärische Kapazität entschlossener Kommandeure bis jenseits der Grenze der globalen Apokalypse.
Wie der große altösterreichische Ökonom Ludwig Mises hellsichtig feststellte, Ist „Der Staatsapparat…ein Zwangs- und Unterdrückungsapparat. Das Wesen der Staatstätigkeit ist, Menschen durch Gewaltanwendung oder Gewaltandrohung zu zwingen, sich anders zu verhalten, als sie sich aus freiem Antriebe verhalten würden.”
Entweder der Staat nötigt rechtschaffene Bürger zu für sie nachteiligen Handlungen, oder er animiert Nichtsnutze und Gangster dazu, sich am Eigentum der rechtmäßigen Besitzer zu vergreifen. Das war und ist das Wesen des Staates – zumindest das des demokratisch verfassten. Daran hat sich bis heute, auch und besonders auf der Ebene des europäischen Imperiums, nichts geändert. Die Fiktion eines „Rechtsstaats“ geht allein schon deshalb in Rauch auf, weil der Staat sich das „Recht“ einräumt, jedes Verbrechen – vom Raub bis zum Massenmord – zu begehen, für das er jeden seiner Unterworfenen auf der Stelle aufs Schafott bringt oder ins Verlies sperrt. Macht hat mit Recht also nichts zu tun. Die beiden Phänomene schließen einander vielmehr aus. Die Geschichte bietet für diese These eine geradezu erdrückende Fülle an Beweisen.
Wenn eine moralisch völlig verwahrloste Politnomenklatura, Hand in Hand mit einer korrupten Jurisprudenz, dieser Tage also von der „rechtlichen Unmöglichkeit“ schwadroniert, illegal aus Afrika oder dem Orient einreisende Touristen an den Außengrenzen der EU zu stoppen – ja diese Kreaturen selbst dann auf Kosten der Steuerzahler lebenslänglich durchfüttern zu müssen, wenn es sich dabei erwiesenermaßen um Kapitalverbrecher handelt, spricht das allen historischen Erfahrungen Hohn. Die politische Macht versetzt allemal Rechtsgebirge. Allerdings nur, wenn es der politischen Elite opportun ist.
Das zeigt sich allein anhand der jüngsten Geschichte, die ja von serienweisen Rechtsbrüchen der EU-Granden wimmelt, etwa im Zusammenhang mit dem Vertrag von Maastricht, der Griechenlandkrise, der Eurorettung und der Staatsfinanzierung durch die EZB (die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit).
“Wer Andersfarbige oder Andersgläubige nicht aufnehmen will, kommt aus einer Vorstellungswelt, die ich nicht für kompatibel halte mit dem Ur-Auftrag der EU.” So Jean-Claude Juncker in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“.
Dass ausgerechnet ein Mann, der das Recht zu lügen, ganz offen für sich reklamiert, nun einen „Urauftrag“ der EU in der Aufnahme von Millionen von Typen sehen will, die der westlichen Zivilisation ablehnend bis feindlich gegenüberstehen und die die ihnen erwiesene Gastfreundschaft nicht selten mit Mord und Totschlag vergelten, ist mit dem Wort „Chuzpe“ nicht ausreichend zu charakterisieren. Es handelt sich um eine von der Wahrheit meilenweit entfernte, ungeheuerliche Einlassung von „Mr. EU“.

Die Fakten:

  • Der Schutz der Außengrenzen gehört zu den Säulen der Europäischen Union. Diesen Schutz gab und gibt es faktisch nicht. Vielmehr betätigt sich die italienische Marine als Hilfsorganisation internationaler Schlepperbanden, die an der illegalen Einwanderung Millionen verdienen – zum Schaden der Unionsbürger.
  • Durch eine Reihe von autodestruktiven Beschlüssen haben Kommission und EU-Parlament es geschafft, den wirksamen Kampf gegen die unkontrollierte Einwanderung und auf gesetzeskonforme Weise erfolgende Abschiebungen unerwünschter Personen, faktisch unmöglich zu machen.
  • Letzteres gilt ungeachtet der Zahl der illegal einreisenden Personen. Sollte Europa es demnächst mit der von Experten geschätzten Zahl von 100 Millionen anbrandenden Afrikanern 2 zu tun bekommen, gehören die – auf dem Boden der geltenden Gesetzesnormen – auf ewig uns.
  • Wer meint, dass Europa unter derartigen Umständen nicht in Bürgerkrieg und Chaos versinken würde, sollte auf stärker wirkende Medikamente umsteigen.

Fassen wir zusammen: Die Mittel, fadenscheinige Schlauchboote oder marode Holzkähne am Erreichen europäischer Gestade zu hindern, sind in ausreichender Zahl vorhanden. Der von Umberto Bossi (Lega Nord) anno 2010 geäußerte Wunsch, er wolle „Kanonen donnern hören“ ist – angesichts seither dramatisch verschärfter Umstände – nicht ganz unverständlich. So weit braucht es aber gar nicht zu kommen. Ein Einsatz von Küstenwacht- und Marinestreitkräften, der im Sinne des in Maastricht vereinbarten Schutzes der Außengrenzen erfolgt, könnte sicherstellen, dass kein einziger Afrikaner auf illegale Weise europäischen Boden erreicht – indem man die Boote aufbringt, nach Afrika zurückschleppt und anschließend zerstört. Sensible Naturen und Teddywerfer können sich derart harte Militärmaßnahmen damit schmackhaft machen, dass auf diese Weise ja immerhin zahlreiche Menschenleben gerettet werden, die ansonsten auf der gefährlichen Überfahrt verlorengehen könnten. Man weiß ja: „Auf einem Seemannsgrab da blühen keine Rosen.“

Die politischen Eliten mögen uns jedenfalls mit verlogenem Geschwafel verschonen, sie besäßen gar keine gesetzeskonformen Handhaben gegen die illegale Einwanderung oder zur Abschiebung von kriminellen Invasoren. Gesetze haben diese Herrschaften an anderer Stelle (siehe weiter oben) nämlich noch nie interessiert. Warum also ausgerechnet jetzt? Und noch eins: „Maxim-Guns“ (oder deren rezente Nachfolgemuster) sind nun einmal nicht nur dazu da, um regelmäßig geputzt zu werden. Man kann sie glatt auch einmal für den Grenzschutz aktivieren.

Links:

  1. Wikipedia

  2. Welt.de



Migration und Volkswirtschaft

Mehr Wohlstand durch Asylsuchende?

Von Andreas Tögel

Aus Sicht der österreichischen Caritas und des Roten Kreuzes, bedeuten die hier aufgenommen Asylsuchenden einen wirtschaftlichen Gewinn für das Land. Eine bei „Joanneum Research“ in Auftrag gegeben „Studie“ soll beweisen, dass Asylanten nicht nur diesen beiden Organisationen, die sich (neben anderen NGOs) mit der Elendsbewirtschaftung ein überaus lukratives Geschäftsfeld eröffnet und aus diesem Grund jedes Interesse daran haben, den Elendsimportiert niemals enden zu lassen, sondern auch für die Alpenrepublik insgesamt Nutzen bringen.
Wer über Sinn für schrägen Humor verfügt, kann die „Studie“ von der Seite http://www.katholisch.at/ herunterladen und sich in all ihrer Pracht zu Gemüte führen. Dass darin, wie in der zeitgenössischen Volkswirtschaftslehre üblich, ausschließlich mit Aggregaten hantiert und mit einer Fülle willkürlicher Annahmen operiert wird, überrascht diejenigen nicht, die wissen, wie solche „wissenschaftlichen“ Arbeiten zustande kommen. Wer das vom Auftraggeber gewünschte Ergebnis peinlich genau im Blick behält, die zu verarbeitenden Daten einer kreativen Auswahl unterzieht und über einen ausreichenden Sinn für originelle Schlussfolgerungen verfügt, darf sich am Ende allemal der gewünschten Ergebnisse erfreuen.
Alsdann: Der sensationellen „Studie“ zur Folge, zahlen Asylberechtigte in die Sozialtöpfe mehr ein, als sie aus diesen an Wohltaten herausbekommen. Erstaunlich, ist es nicht? Denn angesichts der Beobachtungen, die jedermann machen kann, der mit offenen Augen durch die Städte wandert und beobachtet, auf welche Weise die in den letzten Jahren eingeschleppten Asylsuchenden das Land verändern, erscheint das einigermaßen befremdlich. Das Herumlungern in Parks und auf U-Bahnsteigen füllt tatsächlich die Sozialtöpfe? Sei´s drum – vergessen wir unseren gesunden Hausverstand und lassen uns von Franz Prettenthaler, dem genialen Autor besagter „Studie“ eines Besseren belehren: Österreich darf sich über jeden Asylberechtigten herzlich freuen, denn er bringt nicht nur kulturellen (daran zweifelt ohnehin niemand), sondern auch wirtschaftlichen Gewinn. Aha.
Leider handelt es sich bei dem Papier im Grunde um nichts weiter, als um eine Neuauflage der vom liberalen französischen Ökonomen und begnadeten Pamphletisten Frédéric Bastiat (1801-1850) kurz vor seinem Tode beschriebenen „Broken-windows-fallacy“. Darin geht es um die auf den ersten Blick ausschließlich positiven Effekte, die der Ersatz einer zerbrochenen Fensterscheibe auslöst. Alle verdienen daran – nicht nur der Glasermeister, sondern auch alle anderen, die mit Glaserzeugung, Transportaufgaben und mit der notwendigen Handarbeit befasst sind.
Letztendlich wird durch den Ersatz der Scheibe aber nur ein Zustand wiederhergestellt, der bereits bestanden hat. Es gibt eben – per Saldo – keinen Wertezuwachs. Aller Aufwand hätte andernfalls der zusätzlichen Wertschöpfung dienen können. Man sieht zwar den Vorteil des Glasers, seiner Lieferanten und Mitarbeiter, nicht aber die dem Auftraggeber entgangenen Möglichkeiten, sein Geld anderweitig zu investieren.
Wenn in der vorliegen „Studie“ also erhöhte Steuereinnahmen, die im Gefolge des für die Erhaltung der Asylsuchenden zu tätigenden Aufwands anfallen, allen Ernstes als etwas Positives vermerkt werden, wird dabei übersehen, dass diese Steuergelder nicht vom Himmel fallen. Jemand muss sie ja abführen. Damit aber verringern sich die Möglichkeiten der Tributpflichtigen, ihr Geld für etwas Sinnvolles einzusetzen. Milliardenbeträge, die dazu nötig sein werden, Asylsuchenden (die in der „Studie“ ebenso offensichtlich wie unzulässig als dauerhaft hier Verweilende angesehen werden) Grundkenntnisse und berufliche Fertigkeiten zu vermitteln, die in unserer westlichen Zivilisation unverzichtbar sind, um nicht dauerhaft von Almosen abhängig zu sein, könnten für eine Fülle anderer Projekte eingesetzt werden. In jedem Fall würde der dadurch gestiftete Nutzen deutlich größer ausfallen.
Indes sind derlei Überlegungen für jene Wissenschaftler von keinerlei Relevanz, die sich ausschließlich der dankbaren Übung des Geldausgebens widmen, nicht aber der etwas mühseligeren Aufgabe des Geldverdienens. Wer die Party bezahlen soll, ist ihnen gleichgültig.
Hätten die in der „Studie“ angeführten Berechnungen und Hypothesen Hand und Fuß, dann läge der Schlüssel zur explosionsartigen Steigerung des Wohlstands in Europa im Import jener von Experten auf rund 500 Millionen geschätzten Zahl von Afrikanern, die sich derzeit mit dem Gedanken an eine Auswanderung tragen. Wenn schon das, was uns ein, zwei Millionen Asylanten bringen „wertvoller als Gold“ ist (© Martin Schulz) – wie reich werden uns dann 500 Millionen machen? Wer derart offensichtlichen Unfug glaubt, sollte dringend seine Medikation überprüfen.
In der „Studie“ wimmelt es nur so von ebenso optimistischen wie unrealistischen Annahmen hinsichtlich des möglichen Einsatzes der Zuwanderer. Und sie lässt die durch deren Religion, Kultur und Mentalität bedingten – mutmaßlich durchwegs negativen – Aspekte völlig unberücksichtigt. Nur wer auch noch im Bau zusätzlicher Gefängnisse einen volkswirtschaftlichen Nutzen zu erkennen imstande ist, vermag im Zustrom unqualifizierter Horden, die fremden, nicht selten feindseligen und gewaltaffinen Kulturen entstammen, einen Gewinn für die autochthone Bevölkerung zu sehen.
Einen großen Teil der Asylsuchenden in den heimischen Arbeitsmarkt integrieren zu können, die – entgegen der Darstellung hauptamtlicher Bessermenschen – mehrheitlich über keinerlei nachgefragte und damit verwertbare Qualifikationen verfügen, ist eine Illusion. Der Großteil davon wird Zeitlebens von Transferzahlungen – und damit aus der Tasche der produktiv Tätigen (also eher nicht aus der des Studienautors) leben. Damit ist der behauptete volkswirtschaftliche „Mehrwert“ durch die Beschäftigung von Asylsuchenden reine Chimäre.
Es ist ohne Zweifel ein gutes Werk, sich tatsächlich Schutzbedürftiger – und zwar auf eigene Kosten – anzunehmen Es ist aber keine gute Tat, das um das Geld fremder Leute zu tun, die zudem nicht einmal gefragt werden, ob sie das auch wollen. Und es ist gänzlich abwegig zu behaupten, der gewaltige Aufwand für die Versorgung Asylsuchender (im Land der Hämmer immerhin rund zwei Mrd. Euro per anno, in Deutschland das Zehnfache), würde am Ende auch noch wirtschaftliche Früchte tragen. Wären diese Menschen so qualifiziert und integrationswillig, wie man sich seitens der Systemprofiteure seit Jahren bemüht, uns weiszumachen, bedürfte es nämlich überhaupt keiner Vorleistung der aufnehmenden Gesellschaft. Das Beispiel der klassischen Einwanderungsländer (USA, Kanada, Australien und Neuseeland), in denen für Migranten bis heute keine Extrawürste gebraten werden, spricht Bände. Jeder ist dort willkommen, der für die aufnehmende Gesellschaft von Nutzen ist und sich an dort geltende Gesetze hält. Davon kann hierzulande allerdings keine Rede sein – eher ist das genaue Gegenteil der Fall.
Fazit: Ein weiteres Beispiel dafür, was „wissenschaftliche“ Studien wert sind, wenn ihnen ein politischer Auftrag zugrunde liegt. Konsequenz: Jedermann ist gut beraten, nur noch jene Fake-News für bare Münze zu nehmen, die er selbst in Umlauf bringt.



Andreas Tögel im Interview – Flüchtlingskrise



Migration tötet

Österreich hat seit Jahrzehnten eine sehr geringe Aufwärtsmobilität, die sich insofern zeigt, dass sowohl der Bildungszuwachs wie auch der Vermögenszuwachs von einer Generation auf die Nächste mehr oder weniger stagniert.

Diese fehlenden Chancen für Österreicher werden paradoxerweise nun Migranten eingeräumt, für die die Einwanderung eine gewaltige Verbesserung ihre Status bedeutet. Da nach wie vor Migranten mit Flüchtlingen verwechselt werden, gibt es auch keine Einwanderungskriterien und so kommen zu uns vor allem Armuts-Immigranten, weil die Hochgebildeten eher andere Länder bevorzugen.

Nun spüren wir, dass die Migration keineswegs eingedämmt werden kann, weil der “Belohnungsfaktor” der letzten Monate so hoch war, dass sich mittlerweile wesentlich mehr Menschen in Bewegung setzen. Das bedeutet, dass unsere ohnehin schon überlasteten Sozialhilfebudgets bald nachbudgetiert werden müssen und mit dem weiteren Familiennachzug endgültig gesprengt werden. Denn Frauen aus muslimischen Familien arbeiten nicht und die niedrigqualifizierten Männer verdrängen höchstens die Niedrigqualifizierten der vorigen Generation.

Da die Sozialisten nach wie vor die Solidarität mit Fremden höher halten als mit den eigenen sozial Schwachen, können wir davon ausgehen, dass dies das Ende der Sozialdemokratie und in weiterer Folge auch des Wohlfahrtsstaats bedeutet. Unser bestehendes Prekariat wird durch das Migrations-Prekariat dermaßen unter Druck gebracht, dass diese Menschen nie wieder links wählen werden.

Andererseits werden die Vermögenden und Hochgebildeten sich weiter abwenden und dorthin gehen, wo es für sie lukrativer ist und die sozialen Konflikte geringer sind.

Selbst wenn wir die enormen Integrationskosten bezahlen können, werden uns die Konfliktkosten finanziell und moralisch ruinieren.



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