Blog-Archive

Davos, Oxfam und die EZB

Alle Jahre wieder, pünktlich zum Beginn des in Davos über die Bühne gehenden Weltwirtschaftsforums, kommt Oxfam, eine NGO, die den Kampf gegen die weltweite Armut auf ihre Fahnen geschrieben hat, einmal mehr mit dem abgedroschenen Schmäh von der angeblich immer weiter aufklaffenden Schere zwischen Armen und Reich daher. Glühende (linke) Ideologen lassen sich eben von ihnen unwillkommenen Fakten niemals beirren. Die liberale Denkfabrik Agenda Austria hat sich mit den Einlassungen von Oxfam auseinandergesetzt und kommt zum Schluss, dass nicht viel dran ist (siehe den Hinweis am Ende des Textes).

An dieser Stelle nur so viel: Wirtschaft ist kein Nullsummenspiel! Das alte kommunistische Mantra: „…wär´ ich nicht arm, wärst du nicht reich…“ ist tausendfach widerlegt, denn in einer rechtsbasierten, arbeitsteiligen Gesellschaft bedingt der Wohlstand des einen eben nicht die Armut des anderen. Dass ein Multimilliardär 20 Villen, fünf Yachten und vier Privatjets (nebst drei Freundinnen) sein Eigen nennt, hat auf das Wohlstandsniveau aller übrigen Zeitgenossen keinerlei Einfluss – zumindest keinen negativen. Eher im Gegenteil, denn um sich seines luxuriösen Lebensstils erfreuen zu können, benötigt der Nabob unzählige Helfer, die durch ihn Arbeit und Brot erhalten. Die billige eat-the-rich-Propaganda von Oxfam ist einzig und allein jenem unschönen Affekt geschuldet, der die Basis des Sozialismus in all seinen Erscheinungsformen bildet – dem puren Neid.

Unabdingbare Voraussetzung jeden Wohlstands sind Rechtssicherheit und wirtschaftliche Freiheit – letztere ausgedrückt in geringer Regulationsdichte und niedrigen Steuerlasten. Wer der Früchte seiner Arbeit tatsächlich auch ernten und ihrer sicher sein kann, ist in jedem Fall produktiver als einer, für den das nicht gilt. So einfach ist das. Allein Afrika bietet eine überwältigende Vielzahl von Belegen dafür: Wo es Rechtssicherheit gibt und keine Korruption herrscht (wie etwa in Botswana) steigt der Wohlstand. Wo das nicht der Fall ist, könnten auch zehn Marshallpläne nichts am herrschenden Elend ändern.

Dass die in Davos zusammenkommenden Granden anno 2019 deutlich weniger Optimismus verströmen als noch im Vorjahr, ist durchaus als ein Alarmzeichen anzusehen. Im Vorjahr waren halt die von den USA angezettelten Wirtschaftskriege noch nicht voll ausgebrochen und allenthalben konnte erwartet werden, dass die Briten es sich mit dem Austritt aus der EU am Ende doch noch überlegen könnten. Diese Hoffnung ist geschwunden.

Die in jüngster Zeit auf Talfahrt befindlichen Wachstumsdaten Chinas (die langsam aber sicher auf das Niveau westlicher Industriestaaten sinken) und der immer mehr – einer völlig verblödeten Energie- und Klimarettungspolitik sei Dank – ins Stottern geratende Wirtschaftsmotor Deutschlands tun ein Übriges, um Sorgen im Hinblick auf die weltweite konjunkturelle Entwicklung aufkommen zu lassen. Der wirtschaftliche Horizont verdunkelt sich unübersehbar. Schon zeichnet sich eine neue Finanzkrise ab.

Selbst die sonst so optimistische Chefin der Weltbank, Christine Lagarde, findet mahnende Worte an die Adresse der Regierungen, „bereit zu sein“. Leider verrät sie uns nicht, worin denn diese Bereitschaft bestehen soll. Denn dass in der Spätzeit des umverteilenden Wohlfahrtsstaates eine Abkehr von der absolut verkehrte Anreize setzenden Brot-und-Spiele-Politik jede Regierung auf der Stelle ins Out katapultieren würde, liegt auf der Hand. Dazu wird also nicht kommen. Möchte sie am Ende die lockere Geldpolitik noch weiter auf die Spitze getrieben sehen? Viel Spielraum bleibt dafür nicht – jedenfalls nicht im Euroraum, wo die Geldsozialisten um Mario Draghi ihr Pulver zum größten Teil bereits verschossen haben. Weniger als keine Zinsen zu dekretieren geht eben nicht – zumindest nicht, solange es Bargeld gibt. Genosse Draghi könnte daher nur zu „unkonventionellen Maßnahmen“ greifen, also etwa Helikopter aufsteigen und daraus Geld abwerfen lassen, um ein konsumgetriebenes Strohfeuer zu entfachen. Wir werden sehen.

Link zur Studie der Agenda Austria



OXFAM und der Schmäh mit der Verteilung des Reichtums

Von Andreas Tögel

Man kann die abgeschmackte Parole von der angeblich stetig wachsenden materiellen Ungleichheit in der Welt schon nicht mehr hören. Besonders dann nicht, wenn dem Lamento offenkundig falsche Daten zugrunde liegen. Vor exakt einem Jahr, rein zufällig ebenfalls punktgenau zur Eröffnung des Davoser Wirtschaftsforums, präsentiere die international bestens vernetzte NGO OXFAM eine Studie, mit der sie beweisen wollte, dass die acht reichsten Personen auf dieser Welt ein ebenso großes Vermögen angehäuft hätten, wie die gesamte ärmere Hälfte der Menschheit zusammen. Wie furchtbar. Jetzt allerdings räumen die Studienautoren eine klitzekleine Fehleinschätzung ein. Die im Vorjahr kolportierte Zahl der Hyperreichen, hätte in Wahrheit 61 lauten müssen. Das trifft sich natürlich gut, denn auf diese Weise kann man die extreme Konzentration von Reichtum bei nunmehr (angeblich) 48 Personen, die als aktueller Stand ausgewiesen wird, als weitere Zunahme der Verteilungsungerechtigkeit verkaufen. Eine Entwicklung von acht auf 48 dagegen, hätte der marxistischen Grundthese (der ständig zunehmenden Vermögenskonzentration im Kapitalismus) widersprochen und wäre im beherzten Kampf für die Ergebnisgleichheit nicht so gut zu vermarkten gewesen. Darüber, wie die von OXFAM vorgelegten Daten im Lichte dieser zielgerichteten „Korrektur“ zu beurteilen sind und welche Relevanz den daraus abgeleiteten Forderungen zukommt, möge sich der geneigte Leser selbst sein Urteil bilden.

Die ermüdende Debatte über die zunehmende Ungleichheit ist übrigens insofern von ausschließlich akademischem Interesse, als der absolute Wohlstand auch der Ärmsten der Armen seit vielen Jahren kontinuierlich zunimmt. Der Anteil der absolut armen Bewohner des irdischen Jammertals, hat in den letzten dreißig Jahren – allen Unkenrufen von OXFAM & Genossen zum Trotz – dramatisch abgenommen, nämlich um rund drei Viertel. Und das, obwohl sich die Weltbevölkerung, man höre und staune, im gleichen Zeitraum um mehr als die Hälfte vergrößert hat!

Es ist auch völlig belanglos, wenn ein Superreicher anstatt 30 Mrd. Euro nun vielleicht 35 Mrd. besitzt. Ob Dagobert Duck einen oder zwei Privatjets und zwei oder drei Luxusyachten besitzt, wen – außer ein paar neidgetriebene Soziologen und Politikwissenschaftler – kümmert´s? Solange ein Armer anstatt zwei Dollar pro Tag plötzlich drei Dollar zur Verfügung hat, ist das weiter zunehmende Vermögen des Nabobs absolut uninteressant. Die gemessene Vermögensungleichheit hat in diesem Fall zwar weiter zugenommen, aber die Lebenssituation ist nur für den Armen verändert worden – und zwar ganz entscheidend zum Besseren. Offenbar ist die von Bertolt Brecht in Versform verdichtete sozialistische Legende von der durch den Reichtum des einen bedingten Armut des anderen nicht auszurotten:

Reicher Mann und armer Mann
standen da und sahn sich an.
Und der Arme sagte bleich:
Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.

Doch das ist pure Polemik. ArbeitsteiligesWirtschaften ist kein Nullsummenspiel. Wer daran teilnimmt, wie zum Beispiel die nach dem Zweiten Weltkrieg bitter armen „Tigerstaaten“ des Fernen Ostens, gewinnt; Wer daneben stehenbleibt und zusieht, wie viele Länder Subsaharaafrikas, verliert. Keiner, außer den scheinheiligen Agenten der Wohlfahrtsindustrie, zieht Nutzen aus der Armut anderer. In einem „kapitalistischen“, arbeitsteiligen System, kann keine Rede von einer „Ausbeutung“ der Armen durch die Reichen sein. Tatsächlich profitieren immer beide Seiten.

Die Skandalisierung von Reichtum fördert allein jene verderblichen Neidgefühle, die von den Sozialisten in allen Parteien zwecks Stimmenmaximierung so hingebungsvoll und nicht ohne Erfolg gepflegt werden. Dabei wäre es doch wesentlich sinnvoller, alle Kraft auf die Bekämpfung der Armut zu konzentrieren, was nur gelingen kann, wenn möglichst viele Menschen an der Produktion teilnehmen. In hohem Maße wertschöpfende Arbeit aber, bedingt nun einmal das Vorhandensein von Produktivkapital – oder anders ausgedrückt: von „Reichtum“. Es geht um Vermögen, die in Unternehmen stecken, die für die kollektive Wertschöpfung und Wohlstandserzeugung unverzichtbar sind, nicht etwa um Luxuspenthäuser, Nerzmäntel, Brillantcolliers und Gemälde alter Meister, wie linke Gleichheitsfanatiker alle Welt glauben machen wollen. Der zum allergrößten Teil in den Unternehmen gebundene „Reichtum“, der doch zuallererst den proletarischen Massen nutzt, ist es, der von OXFAM und anderen Champions der Gleichmacherei attackiert wird. Lord Dalberg-Acton stellte zu dieser Problematik bereits vor mehr als 100 Jahren fest:

Die Arbeiterklasse hat durch eine Schädigung des Kapitals mehr zu verlieren als die Kapitalisten, denn was für letztere den Verlust von Luxus und Überfluß heraufbeschwört, bedeutet für erstere den Verlust des Notwendigen.

Der derzeit hochaktuelle Fall der insolventen Niki-Luftfahrtgesellschaft, ist typisch für die zum Teil erstaunlich abseitigen Reaktionen vermeintlich Unterprivilegierter. Nachdem es schon nach Konkurs, Abwicklung und dem Verlust sämtlicher Arbeitsplätze ausgesehen hatte, konnte der einstige Gründer des Unternehmens Niki Lauda, die marode Airline nach zahlreichen Turbulenzen zurückkaufen und (vorerst) am Leben erhalten. Lauda hätte sich mit seinem Geld auch einen schönen Lebensabend machen und die Puppen tanzen lassen können – er ist immerhin bald 69 Jahre alt. Er zieht es aber vor, in der Luftfahrtbranche weiterzuarbeiten. Anstatt sich aber darüber zu freuen, dass es jemand gibt, der unter erheblichem Einsatz von Energie und Kapital rund 1.000 Arbeitsplätze zu erhalten bereit ist, fällt der Belegschaftsvertretung nichts Besseres ein, als lauthals zu beklagen, wie „unsozial“ der Investor und Ex-Rennfahrer, der zudem Gewerkschafter nicht liebt, doch in Wahrheit sei. Meint der Betriebsrat ernsthaft, es wäre am Ende besser, arbeitslos zu sein? Im alle Werte auf dem Kopf stellenden sozialistischen Wohlfahrtsstaat wäre das immerhin möglich.



Alle Jahre wieder: OXFAM beklagt zunehmende Ungleichheit

Pünktlich zum Beginn des Davoser Weltwirtschaftsforums, präsentiert die international bestens vernetzte NGO OXFAM eine Studie, die zeigt, dass ganze acht Personen auf dieser Welt ein ebenso großes Vermögen angehäuft haben, wie die gesamte ärmere Hälfte der Menschheit. Die immer stärkere Konzentration der Vermögen in immer wenigen Händen sei ebenso empörend, wie die immer weitere Spreizung der Verteilung materiellen Wohlstands. Aus der Feststellung der ungleichen Verteilung von Reichtum, wird postwendend der messerscharfe Schluss gezogen, dass es nur einer drastischen Verstärkung staatlicher Umverteilungsmaßnahmen bedürfe, um diesem Planeten zu „mehr Gerechtigkeit“ zu verhelfen und das Elend endgültig aus der Welt zu schaffen. Der Begriff Gerechtigkeit bedeutet für die Studienautoren dasselbe, wie für jeden Sozialisten: ein Synonym für Gleichheit. Dass in der Vergangenheit noch jeder Versuch zur hoheitlich erzwungenen Verringerung der Ungleichheit am Ende zur annähernd gleichen Verteilung des Elends geführt hat, wird geflissentlich verschwiegen.
Die Frage, auf welche Weise Reichtum zustande kommt, wird gar nicht erst gestellt. OXFAM begnügt sich mit Zahlenspielereien und dem vielfach bewährten Schüren von Neidreflexen: Hier acht Nabobs, dort Massen von Unterprivilegierten. Unerhört!
Dass großer Reichtum gewöhnlich nicht durch unmoralische oder gar kriminelle Handlungen entsteht, sondern durch außergewöhnliche Begabungen, Fleiß und auch durch das dem Tüchtigen gelegentlich lächelnde Glück, findet in der Studie naturgemäß keine Erwähnung. Worin der Skandal bestehen soll, dass etwa Gesangskünstler, Erfinder oder einfallsreiche Kaufleute deshalb zu Wohlstand gelangen, weil ein freiwillig zahlendes Publikum deren Angebote annimmt, bleibt unerklärt. Der Frage, wer denn – und aufgrund welchen Rechts – sich anmaßen kann, solcherart redlich erworbene Vermögen zu enteignen und an Dritte (zum Großteil natürlich an sich selbst) umzuverteilen, wird in der tendenziösen Untersuchung nicht nachgegangen. Man begnügt sich mit der Feststellung ungleicher Vermögen, diagnostiziert eine dadurch manifestierte „Ungerechtigkeit“ und leitet allein daraus das Recht auf fiskalische Zwangsmaßnahmen ab.
Völlig unbeachtet bleibt auch die Tatsache, dass die exzessive, hoheitlich initiierte Geldproduktion und die damit einhergehende, wachsende Staatsverschuldung, zu einer Umverteilung von unten nach oben führen. Schlimmer noch: Der Leviathan macht es dadurch möglich, private Vermögen zu vergrößern, ohne dass dabei zur Wertschöpfung beigetragen wird.

Nicht Reichtum, sondern Armut ist das Problem

Nun steht – entgegen der von OXFAM suggerierten Annahme – fest, dass die Zahl der Armen auf der Welt seit Jahren kontinuierlich abnimmt – und zwar kräftig. Mit dem von der Weltbank als Armutsschranke definierten Betrag von 1,90 Dollar pro Tag, muss ein immer kleiner werdender Teil der Weltbevölkerung auskommen. Im Jahr 2015 lag der Anteil der Weltbevölkerung, die dieser Definition folgend arm sind, bei nur noch rund 10 Prozent. 30 Jahre vorher waren es noch rund dreimal so viele – und das, obwohl die Weltbevölkerung seither deutlich gewachsen ist.
Das wiederum bedeutet eine eindeutige Widerlegung der von notorischen Enteignungsbefürwortern wie OXFAM aufgestellten Behauptung, wonach Reiche ihr Vermögen auf dem Unglück und der Ausbeutung von Armen gründen würden. Die – vielfach falsifizierte – Vorstellung dahinter lautet: Wirtschaft ist ein Nullsummenspiel. Dem Gewinn des einen, stehe der Verlust des anderen gegenüber. Kaum eine andere Legende hält sich – allen empirischen Gegenbeweisen zum Trotz – derart hartnäckig. Beliebtes Mantra in diesem Zusammenhang: Der Reichtum Europas basiere auf der Armut Afrikas – respektive auf dessen „Ausbeutung“ durch ruchlose europäische und US-amerikanische Plutokraten.
Selbstverständlich ist sowohl die Idee einer „Bereicherung“ von Armen mittels gewaltsam durchgesetzter Enteignung der Reichen, als auch die Behauptung, die Teilnahme an internationalen Handelsbeziehungen würde der Ausbeutung der Ärmsten Vorschub leisten, falsch.
Das Vermögen der in der Studie apostrophierten Superreichen besteht nämlich nicht Großteils aus Luxusyachten und -Villen, Privatflugzeugen, Rembrandtgemälden und Loireschlössern, sondern aus Firmenbeteiligungen. Anders gesagt: Nicht aus toten, sondern aus produktiven Bestandteilen. Inwiefern den Armen damit gedient sein sollte, indem man erfolgreiche Unternehmer und Investoren enteignet und ihnen damit die Basis der Wohlstandsproduktion für zahlreiche Partner und Mitarbeiter entzieht, erschließt sich selbst auf den zweiten und dritten Blick nicht. Denn ein auf der Basis eigenen Vermögens agierender Mensch handelt nun einmal grundsätzlich anders, als ein angestellter Betriebsführer. Zeithorizont und Ziele beider Typen unterscheiden sich wesentlich voneinander. Nur wer diesen Unterschied nicht begreift, befürwortet die Kollektivierung von Vermögen, um sich hernach, wie einst die russischen Bolschewiken nach der Oktoberrevolution, über die katastrophalen ökonomischen Folgen zu wundern.
Nicht der Reichtum von wenigen ist das Problem, sondern die – immer noch vorhandene – Armut von vielen. Worüber also nachzudenken ist, sind nicht neue oder verschärfte Methoden zur Zerschlagung und Aufteilung von Vermögen, sondern vielmehr über Wege, auf denen die immer noch Armen sich – aus eigener Kraft – aus ihrem materiellen Elend befreien können. Und hier zeigt die Entwicklung der letzten Jahrzehnte, dass in unserer klein gewordenen Welt, nicht etwa die Abschottung und Konzentration auf die Binnenentwicklung den Schlüssel zum Wohlstand liefert, sondern, ganz im Gegenteil, die Öffnung nach außen und die Intensivierung internationaler Handelbeziehungen.
Wasserdichter Schutz privaten Eigentums und unerschütterliche Rechtssicherheit sind die tragenden Säulen des Wohlstands. Wer das in Frage stellt, kann möglicherweise kurzfristig politische Erfolge einfahren (die in aller Regel in ideologischem Totalitarismus münden), aber keine nachhaltige Prosperität herstellen.
OXFAM geht es indes nur darum, mit der Skandalisierung materieller Ungleichheiten möglichst viel Staub aufzuwirbeln, um sein Spendenaufkommen zu maximieren. Die Organisation kann dabei – und das ist ein echtes Problem – auf die zuverlässige Unterstützung der mehrheitlich linken Wächter über die Deutungshoheit setzen, die hier eine gute Möglichkeit zur Intensivierung des weltweit geführten Kreuzzuges gegen den Kapitalismus sehen. Zudem versichern sie sich damit des Wohlwollens der Regierungen, für die sie sich ebenso schamlos prostituieren, wie die Zunft steuerfinanzierter Ökonomen.
Fazit: Vanderbilt, Carnegie, Rockefeller, Gates und Zuckerberg waren oder sind nicht deshalb reich, weil sie ihre Kundschaft in die Armut getrieben haben. Im Gegenteil: Sie wurden deshalb reich, weil sie die Entwicklung der Nachfrage frei entscheidender Konsumenten besser vorhergesehen haben als andere. Sie haben daraus einfach die richtigen Schlüsse gezogen. Das Publikum hat die genannten Herren aus freien Stücken reich gemacht, ohne dabei zu verarmen! Sollen die Reichen doch reich sein, solange sie die Armen nicht daran hindern, ihre Lage zu verbessern!
OXFAM ins Stammbuch: Noch nie ist es gelungen, Arme reich zu machen, indem man Reiche arm macht. Wer das Gegenteil behauptet, ist ein Scharlatan oder ein Politdesperado.

Link zu einer Untersuchung der OXFAM-Studie durch die liberale Wiener Denkfabrik „Agenda Austria“



Top