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Stellungnahme der Paneuropabewegung Österreich zur jüngsten Aggression Russlands gegen die Ukraine

Die Paneuropabewegung Österreich verurteilt die jüngste Aggression Russlands im Asowschen Meer gegen die Ukraine auf das Schärfste. Die Europäische Union wird aufgefordert, alle ihre außenpolitischen Möglichkeiten zu nutzen – das inkludiert klarerweise auch die bilateralen Kontakte einzelner EU-Länder zu Moskau –, um Russland zu einer Rückkehr zum geltenden internationalen Recht zu bringen. Im Falle der Ukraine bedeutet das einen Abzug aller russischen Verbände aus der Ukraine, und eine Einstellung aller militärischen Unterstützungen für Ukraine-feindliche Verbände auf dem Territorium der Ukraine. Die Krim gehört zweifelsohne zur Ukraine.

Als Reaktion auf die jüngste Aggression Moskaus an der Straße von Kertsch fordert die Paneuropabewegung Österreich schärfere politische Maßnahmen gegen Vertreter des russischen Herrschaftsapparates, inklusive wirtschaftlicher Maßnahmen gegen diese Personengruppe.

Weiters wird die Europäische Union aufgefordert, umgehend eine friedensstiftende Operation im Schwarzen Meer und im Asowschen Meer zu beginnen, die sicherstellt, dass Russland sich an die geltenden Verträge zur Benutzung dieser Gewässer hält.

Gegenüber der Ukraine fordert die Paneuropabewegung eine Änderung der Politik, weg von der gegebenen Nachbarschaftspolitik, hin zu einer konkreten Beitrittsperspektive.



Russlands Desinformation rund um Syrien

Institute for the Study of War

President Vladimir Putin is actively misinforming his domestic audience and the international community about Russia’s first military intervention outside the former Soviet Union since Afghanistan. Putin has created a false narrative about the Islamic S



Buchempfehlung: Am Vorabend der Weltrevolution

Von Alexander Benesch

Torsten Mann war immer ein seltener Lichtblick gewesen in einem trüben Ozean aus billigem Agitprop; seine Bücher und Artikel fanden ihren Weg in das Bewusstsein der Menschen, während die Russland-Propagandisten schrittweise Wladimir Putin von einem konstanten Beigeschmack zum absoluten Mittelpunkt ihrer Botschaft und zum universellen Lösungsansatz machten. Egal welches Problem, Putin wird es angeblich lösen.
Fast ausschließlich die Leser von Torsten Mann in Deutschland wissen von der russischen Langzeitstrategie und haben einen Überblick über die Berge an Literatur der wichtigen sowjetischen Überläufer. Ohne Torsten Mann müssten wir in Deutschland bei den meisten Menschen im Prinzip bei Null anfangen, und das in einem Klima, in dem die zweifelhaften Massenmedien wegen der „veränderten Sicherheitslage“ seit 2014 kritisch über Russland berichten, ohne ein ehrliches Gesamtbild zu liefern. Jenes Publikum, welches seit 9/11 bearbeitet wird von altkommunistischen oder anderweitig moskauhörigen Autoren, glaubt natürlich reflexartig, dass jeder erklärte Gegner der westlichen Politik gut und anständig sein müsse.
Ich bin hocherfreut, zusammen mit Torsten Mann das Buch „Am Vorabend der Weltrevolution“ geschrieben zu haben und dem Publikum damit sehr, sehr viel Zeit und Irrtum ersparen zu können. Die ursprünglichen Veröffentlichungen von Mann stellten nur einen Bruchteil seines Wissens und seiner Analysen dar und waren vom Verlag auf ein überschaubares Maß begrenzt worden. Manche wollten in den Folgejahren die russische Langzeitstrategie ignorieren oder als uralten Plan noch viel älterer KPdSU-Dinosaurier abkanzeln, während sich vor unseren Augen exakt das abspielte, was vorhergesagt wurde. Ich selbst verwendete bis 2010 maximal 10% meiner Aufmerksamkeit auf Russland, danach steigerte sich dieser Anteil stetig auf rund 50%. Selbst wenn sich ein Leser durch all das zugrundeliegende Datenmaterial hindurcharbeiten würde, so müsste er feststellen, dass keines der bekannten Enthüllungsbücher über Russland auch nur annähernd ein solch umfassendes Gesamtbild liefern kann wie „Am Vorabend der Weltrevolution“.



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